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Gasspeicher füllen sich nur langsam: Reicht das Gas für den Winter?

Der nächste Winter könnte für die Gasversorgung eine Herausforderung sein. Die Bundesregierung zögert aber mit dem Eingriff. Dabei kann sehr viel schiefgehen. Spätestens nach 2021 war das Leben von Sebastian Heinermann nicht mehr so entspannt, wie früher. Medienanfragen gab es zwar auch schon vorher. Aber: "Seit der Energiekrise 2021 sind die Anfragen, die uns erreichen auf jeden Fall deutlich angestiegen", sagt der Geschäftsführer der Initiative Energien Speichern (Ines) t-online. Das war auch im vergangenen Winter so – und schon jetzt befürchtet Heinermann, dass es im kommenden Winter wieder zu großen Debatten kommen wird. Denn dieses Jahr ist Deutschland haarscharf an einer Gasmangelsituation vorbeigeschrammt . Ob das nächstes Jahr wieder gutgeht, will keiner mit Sicherheit wissen. "Derzeit ist nicht zu erwarten, dass wir das Versorgungssicherheitsniveau erreichen, das politisch und gesellschaftlich notwendig wäre", formuliert es Heinermann. Deutsche Gasspeicher werden nicht voll Die Gründe dafür sind komplex, lassen sich im Wesentlichen aber darauf herunterbrechen, dass sich der Gasmarkt seit dem russischen Angriffskrieg fundamental verändert hat und sich die Rahmenbedingungen noch nicht an die neuen Realitäten angepasst haben. Das hat im Winter 2025/26 fast dazu geführt, dass die deutschen Gasspeicher nicht ausgereicht hätten . Ende Februar waren die Speicher nur noch zu 21 Prozent gefüllt – ein historisch niedriger Stand. "Dabei war es eigentlich kein besonders kalter Winter. Der November und Dezember waren durchschnittlich. Im März sind die Temperaturen dann sogar überdurchschnittloch warm gewesen. Das hat uns vor schlimmen Szenarien bewahrt", stellt der Ines-Geschäftsführer klar. Dass die Speicher nicht voll genug waren, lag auch an den gesetzlichen Füllstandsvorgaben. In der Gaskrise 2022/23 hat die EU Mindestfüllstände für die europäischen Gasspeicher festgelegt. Damit sollte sichergestellt werden, dass es im Winter keine Gasmangellage gibt – eine Situation, die mit dem Ausbleiben der russischen Gaslieferungen nicht unrealistisch war. Seitdem gelten diese Füllvorgaben. Das heißt: Wenn der Markt von alleine nicht auf die gesetzlichen Füllstände kommt, muss das verantwortliche Unternehmen, die Trading Hub Europe (THE), eingreifen und die Gasspeicher selbst befüllen. Das hat in der kritischsten Phase der Gaskrise Sinn ergeben und war erfolgreich. Es kam in der EU zu keinem Gasnotstand. Jetzt aber wirken die Füllstandsvorgaben als Hemmschuh und verhindern die ausreichende Befüllung der Gasspeicher. Eine vom Wirtschaftsministerium beauftragte Studie der Beratungsgesellschaft Frontier Economics, die im Herbst 2025 veröffentlicht wurde, zeigt dies ganz deutlich: Seit der Einführung der Füllstandsvorgaben funktioniert der Markt regelmäßig nicht mehr. Gaspreis bleibt im Sommer zu hoch Normalerweise müsste der Gaspreis im Sommer niedrig sein, schließlich ist auch die Gasnachfrage niedrig. Das macht es für Speicherbetreiber attraktiv, einzukaufen und dieses günstig eingekaufte Gas dann im Winter teurer weiterzuverkaufen. Das ist das Geschäftsmodell, im Fachjargon nennt sich das Sommer-Winter-Spread. Durch die Füllstandsvorgaben weiß aber jetzt jeder, dass die Nachfrage zur Gaseinspeicherung auf jeden Fall eine bestimmte Menge nicht unterschreiten wird. Bis zum Winter müssen die Speicher zu rund 70 Prozent gefüllt sein. Dadurch sinkt der Sommer-Gaspreis nicht stark genug, um für die Speicherbefüllung attraktiv zu sein. Sebastian Heinermann erklärt: "Den Marktakteuren kann es ja auch egal sein, sie wissen: Irgendwann muss einer das Gas kaufen. Ob das ein Unternehmen ist oder am Ende der Staat einspringt, spielt für Gasverkäufer im Prinzip keine Rolle." Dieses Problem hat dazu geführt, dass im Januar und Februar durch den Temperatureinbruch die Speicher ungewöhnlich leer wurden . Die Bundesregierung konnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr eingreifen. Das Wirtschaftsministerium behauptete zwar, man könne jederzeit mehr LNG am Weltmarkt einkaufen, um die Versorgung zu decken; doch diese Aussage ist zweifelhaft. Die LNG-Importkapazitäten waren bereits am Anschlag und auch die norwegischen Pipelines waren so stark ausgelastet wie nie. Reiche muss eine Lösung für den nächsten Winter finden Dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) das nicht öffentlich zugegeben hat, ist dabei verständlich. Schließlich hätte das nur Panik ausgelöst und die Lage noch weiter verschärft. Gebracht hätte das niemandem etwas. Jetzt, im Frühjahr, muss sie aber entscheiden, wie sie eine Wiederholung dieses Szenarios im kommenden Winter verhindern will. Und darüber gibt sie bisher keine Einblicke. Dabei ist jetzt auch noch der Iran-Krieg dazugekommen. Die sich anbahnende Energiekrise dreht sich aktuell hauptsächlich um Öl , doch auch beim Flüssiggas wird es enger. Im April sanken die LNG-Importe nach Europa um sieben Prozent, weil asiatische Länder in ihrer Not den Markt leer kaufen. Verstetigt sich dieser Effekt in den nächsten Monaten, könnte Gas in Europa wieder teurer und knapper werden – und den Sommer-Winter-Spread noch stärker beeinflussen. Im schlimmsten Fall sind die Gasspeicher auch noch im August ziemlich leer und der Staat muss schnell reagieren. Einige LNG-Importeure nutzen diese Lage jetzt auch aus, um unliebsame EU-Gesetze zu torpedieren. Die Golfstaaten und die USA stören sich etwa an der europäischen Methanverordnung, die strenge Umweltstandards für importiertes LNG vorgibt. Die Hersteller müssen ihren Methanausstoß verringern, um das Gas nach Europa verkaufen zu können. Das würde Geld kosten – Geld, das die Herstellerländer nicht bereit sind, zu bezahlen. Der US-Botschafter in der EU, Andrew Puzder, drohte deshalb in einem Gastbeitrag in der "Financial Times" damit, LNG in andere Länder verkaufen zu wollen, wenn die EU nicht nachgibt. Hinzu kommen noch andere Risiken, die man heutzutage nicht ausschließen kann, so Heinermann: "Was, wenn etwas mit den norwegischen Gaspipelines passiert? Das sind die Worst-Case-Szenarien, auf die sich, da sind sich alle in der Debatte einig, der Markt nicht vorbereitet". Auch auf Extremwetter bereitet sich der Markt nicht ausreichend vor – es ist aber nie auszuschließen, dass der Winter doch mal richtig kalt wird. Gasversorgung wird zum Drahtseilakt Auf all diese Probleme muss die Regierung jetzt eine Antwort finden, all diese Risiken müssen vorbereitet sein. Doch aus dem Wirtschaftsministerium kommt aktuell nur das Signal: Es gibt keine Probleme, der Staat muss nicht eingreifen. Nur stimmt das offenkundig nicht – das hat der letzte Winter schon gezeigt. Das will Reiche aber nicht zugeben, denn die Erfahrung zeigt: Allein eine Debatte über ein mögliches staatliches Eingreifen in den Gasmarkt lässt die Preise durch die Decke gehen. Wenn dann der Staat doch eingreifen muss, wird es teuer, und das in einer Zeit, in der der Haushalt sich vor Lücken kaum noch retten kann. Aber auch das Nicht-Handeln ist keine Lösung. Letzten Winter mag es noch gut gegangen sein; aber diesen Winter ist einiges anders geworden. In dieser Lage auf einen milden Winter und keine weiteren geopolitischen Schocks zu pokern, würde an Wahnsinn grenzen. Es ist also ein Drahtseilakt. Ganz tatenlos ist die Regierung auch nicht geblieben. Nach dem Winterdebakel hat Reiche verkündet, eine strategische Gasreserve einführen zu wollen . Die aktuellen Füllstandsvorgaben für Gas laufen Ende 2026 aus, mutmaßlich sollen sie danach nicht verlängert werden. Stattdessen soll eine Gasreserve eingeführt werden, die als Backup zu den bestehenden Speichern dienen soll. Diese Reserve würde dann – ähnlich wie bei den Ölreserven – nur im Notfall zum Einsatz kommen, und nur um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Der Branchenverband BDEW schlägt dazu vor, diese Gasreserven in staatlicher Hand zu belassen. Markt und Notfallreserve wären so voneinander getrennt. Bis die eingeführt wird, dauert es aber noch. Eine Lösung für den kommenden Winter ist sie nicht.

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