Leimen: Sporthalle hat Loch in der Decke
Leimen. (luw) Die Georg-Koch-Halle hat den Jahreswechsel nicht unbeschadet überstanden: Vermutlich hat ein Feuerwerkskörper ein Loch in die Decke der Halle gerissen. In der Folge drang Regenwasser ein. Das betrifft mit den Turnern die größte Abteilung der Kultur- und Sportgemeinde (KuSG).
"Wie immer im Vereinsleben versuchen wir, das Beste daraus zu machen", erklärte Verwaltungsvorstand Andrea Baumgärtner auf RNZ-Nachfrage. Als die KuSG-Turner für ihr erstes Training dieses Jahr in die Halle kamen, stellten sie den Schaden fest. "Teile des Bodens und die Wand waren nass", berichtet Baumgärtner. Der Verein, der die Halle mietet, habe gleich das Bauamt der Stadt als Eigentümerin des Gebäudes informiert. Wie Bauamtsleiter Holger Gora auf Nachfrage erklärte, wurde das Loch im Dach provisorisch abgedichtet.
"Sobald das Wetter besser ist, wird das endgültig repariert", so Gora. Um die Luftfeuchtigkeit wieder zu verringern und Schimmelschäden zu verhindern, befänden sich derzeit noch Raumentfeuchter in der Halle. Nun findet das Training laut Baumgärtner mit besonderem Augenmerk auf die Gesundheit der Kinder statt: Wegen der trockenen Luft legten sie nun häufiger Trinkpausen ein. "Es wird verstärkt darauf geachtet, dass es allen gut geht", so Baumgärtner. Zudem habe der Verein "flexible Übungsleiter", die mit derartigen Widrigkeiten umgehen könnten.
Eine noch ungeklärte Frage ist indes die der Schadenshöhe. Laut Baumgärtner wurden neben dem Gebäude selbst vor allem Turnmatten nass, aber auch Geräte. Inwiefern diese weiter benutzt werden könnten, kann auch Bauamtsleiter Gora noch nicht beantworten.