Triathleten hinter den Kulissen des Giro
Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Die Radsportfreunde Greven wurden gefragt, ob es wohl möglich wäre, wenn einige von ihnen beim größten Radsportereignis der Region, dem Münsterland Giro, unterstützen könnten und als Streckenposten zur Verfügung stünden. Aufgrund der Doppelmitgliedschaft einiger Triathleten kam die Anfrage auch zu uns. Mit dem Hinweis, dass auch wir uns bei Wettkämpfen über abgesperrte und sichere Strecken freuen, war schnell klar, dass auch einige von uns den Feiertag der Deutschen Einheit in den Dienst des Radsportes und der Region stellen würden.
Noch ahnungslos folgten Triathlet Matthias Kütz und Matthias Lübke von den Radsportfreunden im August einer Einladung des für unseren Bereich verantwortlichen Mitarbeiters des Giro-Teams. Sie staunten nicht schlecht als sie erfuhren, dass die beiden Vereine den gesamten Bereich rund um Ladbergen sichern sollten, unterstützt von Schülern aus Ladbergen. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass die Schüler nicht kommen und zudem weitere Aufgaben zu erledigen waren. Sie reichten von der Koordination der Anlieferung des zur Absperrung benötigten Materials, u. a. immerhin 80 mehr als 2 m lange Absperrgitter, deren Verteilung auf die zu sichernden Kreuzungen und deren Abbau nach dem Rennen, den Aufbau einer Sprintwertung sowie vor allen Dingen die „Beschaffung" zusätzlicher ca. 30 Helfer. Davon war ja nie die Rede gewesen!