MGV singt für Staatssekretär: Als das Zentrum der Kultur in Igelsbach lag (plus Video)
Von Martina Birkelbach
Igelsbach. "Ich nehme mit nach Wiesbaden, dass das Zentrum der Kultur in Igelsbach liegt", sagt Thomas Metz lachend. Der hessische Justizstaatssekretär war sichtlich beeindruckt, als ihm am Montagmorgen von einigen der insgesamt 16 aktiven Sängern des MGV Igelsbach drei Lieder präsentiert wurden.
Vorab hatte er den vom hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier gezeichneten Förderbescheid über 4000 Euro für das Projekt "Grundsanierung des Vereinsheims" an den Vorsitzenden des MGV, Karlheinz Walter, übergeben. Mit dabei waren auch Hirschhorns Bürgermeister Oliver Berthold und die frühere Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Ilona Dörr.
Das Geld wird für eine neue Tür und mehrere neue Fenster der renovierten Küche des Vereinsheims verwendet. Alles wurde bereits angeliefert und soll in der kommenden Woche mit vereinseigenen Kräften eingebaut werden.
"Relativ unbürokratisch" ist laut Metz das außerordentliche Programm "Starkes Dorf - Wir machen mit", aus dem der Förderbescheid stammt. Es geht darum, konkrete Anliegen zu fördern und vor allem die "Gemeinschaft vor Ort zu stärken". Der Staatssekretär hat sich vorab die Historie angeschaut, "das MGV Vereinsheim ist das Kernelement der örtlichen Aktivitäten". Unter anderem probt dort auch der "DreiKlangFrauenchor" und es trainiert dort der Gymnastikclub. In dem Programm "Starkes Dorf - Wir machen mit" stehen für 2018 und 2019 insgesamt 300.000 Euro bereit, damit Vereine, Verbände und Freiwilligenagenturen - aber auch gemeinnützige Organisationen und private Initiativen - ihre Ortskerne aktivieren und verschönern können. Walter dankte für die "großzügige Spende des Landes Hessen".
Er erzählte eine Geschichte, in dem ein Vagabund nach Igelsbach kam und sich nach einer Steinsuppe sehnte. Dank der Unterstützung aller Igelsbacher gab es dann ein großes Fest - natürlich samt Steinsuppe.
Nach den beiden Liedern "Wenn nicht jetzt, wann dann" und "So schön war die Zeit" gab’s zum Abschied "Warum bist Du gekommen, wenn Du schon wieder gehst" für den Staatssekretär.