Hintergrund Mannheim Rodung Käfertaler Wald
> Im Käfertaler Wald hat sich wie in ganz Deutschland die aus Amerika eingewanderte Baumart der "Spätblühenden Traubenkirsche" ausgebreitet, die hierzulande aber nur Strauchgröße erreicht. Der Neophyt profitiert davon, dass viele angestammte Baumarten unter der zunehmenden Trockenheit und Hitze aufgrund des Klimawandels leiden. Besonders die Kiefer stirbt flächig ab. Ihr Anteil im Käfertaler Wald ist bereits von 70 auf 44 Prozent zurückgegangen. Als Problem hat sich die Entfernung der Traubenkirsche erwiesen. Nach dem Fällen treibt das Wurzelwerk sofort wieder aus. Selbst nach einer Rodung kommt die zähe Pflanze wieder, wenn auch nur kleinste Wurzelreste im Boden verbleiben. (ger)