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"Unfähige Regierung": Hardheimer Kultkneipe "Bierbrunnen" vorerst geschlossen

Hardheim/Höpfingen. (dore) "Liebe Gäste! Aufgrund der unfähigen Regierung und der ständig wechselnden Auflagen, Vorschriften und Verordnungen haben wir uns dazu entschieden, unseren Gastraum vorerst zu schließen." Statt gemütlich das ein oder andere Bier und eine Pizza oder ein Schnitzel zu genießen, können die Gäste des Hardheimer Kneipenrestaurants "Bierbrunnen" seit einigen Tagen nur noch diese Sätze vor dem Eingang ihrer Kneipe lesen. Der "Bierbrunnen" hat seit dem 4. Januar erst einmal wieder komplett dicht gemacht und auch der Lieferdienst wurde seit Montag dieser Woche vorerst eingestellt, wie Inhaber Oli Pöschko im Gespräch mit der RNZ informiert.

Als Grund für diesen harten Schritt führt er zwei Aspekte an: zum einen die sehr angespannte Personalsituation und zum anderen die fehlenden Gäste aufgrund der Corona-Regelungen. "Wir haben, seit es die Corona-Pandemie gibt, in einer Notbesetzung gearbeitet. Wir waren am Limit", erklärt Oli. Er habe kein Personal mehr: Manche hätten in Quarantäne gemusst, manche seien erkrankt, und wiederum anderen sei als Aushilfe von ihrem Hauptarbeitgeber untersagt worden, in Corona-Zeiten in der Gastronomie zu arbeiten. Und neues Personal zu bekommen, sei extrem schwierig: "Es gibt niemanden, der in der Gastronomie arbeiten will."

Und seit Anfang November bleiben im "Bierbrunnen" auch die Gäste aus: "Es sind fast keine Leute mehr gekommen." Die Kneipe offen zu lassen, sei nicht mehr wirtschaftlich gewesen, erläutert Oli: "Es hat keinen Wert mehr. Ich habe im Winter hohe Heizkosten, für die Kühlung von Getränken und Essen habe ich sowieso immer hohe Kosten, und ich sitze dann mit ein paar Leuten hier."

Viele Gäste seien – und er selbst natürlich auch – genervt von den Maßnahmen der Politiker, weil sich "wöchentlich etwas ändert: zuerst 2G, dann 2G-plus mit nicht länger als sechs Monaten zurückliegender Zweitimpfung, dann mit drei Monaten". Die Leute seien verunsichert, wüssten manchmal gar nicht mehr, was jetzt aktuell gelte. Von seinen Stammgästen oder auch Freunden von Stammgästen, die mit in die Kneipe kämen, seien auch manche nicht geimpft oder geboostert. Diese Gäste kämen dann eben nicht mehr. "Und einen Test für ein paar Bier lässt niemand machen."

Darüber hinaus trage die Sperrstunde ab 22.30 Uhr ihren Teil dazu bei, dass die Gäste ausbleiben: "Am Wochenende gehen die meisten erst nach 20 Uhr in die Kneipe. Wenn man aber schon um 22.30 Uhr wieder gehen muss, kommt man schon lieber gar nicht und macht lieber was mit Freunden privat."

Die jetzigen Regelungen empfindet Oli "als einen versteckten Lockdown für die Gastronomie". Es gebe immer mehr Einschränkungen, einige Wirte seien dadurch schlichtweg gezwungen, ihr Lokal eigenhändig zu schließen. Der leidenschaftliche Gastronom, der seit 2004 den "Bierbrunnen" betreibt, ist verärgert und räumt auch ein Stück weit mit den Staatshilfen auf: "Mit den Hilfen wurde den Menschen vorgegaukelt, dass die Gastronomen viel Unterstützung vom Staat bekommen haben." In Wirklichkeit sehe es aber anders aus: Für den Verwaltungsaufwand habe man einen Steuerberater gebraucht, der viel Geld fresse. Teile der Hilfen habe man zudem zurückzahlen müssen, sodass nicht mehr viel davon übrig geblieben sei.

Für seine Stammgäste, die ihm auch in den vergangenen Wochen die Treue gehalten hätten, tue es Oli zwar leid, doch er habe keine andere Möglichkeit gesehen, als seine Kneipe nun erst einmal zu schließen.

Und wie geht es weiter mit dem "Bierbrunnen"? "Ich lasse erst einmal bis zum 24. Januar zu." Auf der Homepage des "Bierbrunnens" sowie über die Facebook- und Instagram-Seite können sich die Gäste immer aktuell informieren, wann sein Kneipenrestaurant wieder aufmache, so Oli. Wenn er seine Kneipe wieder öffne, dann wohl zunächst nur von Donnerstag bis Sonntag. Der Lieferdienst werde – sobald sich die Personalsituation wieder entspannt habe – wieder anlaufen. "So ab dem 24. oder 25. Januar vielleicht wieder", meint Oli. Bis dahin gibt er sich und dem "Bierbrunnen" aber erst einmal eine Auszeit.

Weiterhin geöffnet hat dagegen ein paar 100 Meter weiter in der Wertheimer Straße "Monis kleine Kneipe". Monika "Moni" Vollmann ist froh, dass die meisten ihrer Stammgäste geboostert sind. Die Gäste- und Umsatzzahlen seien deshalb auch in Ordnung. Unter denen, die aktuell nicht mehr kämen, seien hauptsächlich die Jüngeren aus der U30-Generation. Jene Fraktion eben, die noch nicht geboostert oder genesen ist, und deren Zweitimpfung schon länger als drei Monate zurückliegt. "Extra ein Test für ein paar Bier, das macht niemand", meint Moni. Von den ständigen Änderungen der Corona-Verordnung ist die leidenschaftliche Gastronomin "total genervt": "Von heute auf morgen gibt es Änderungen, zuerst galten noch sechs Monate für Geimpfte, dann kam relativ kurzfristig die Regelung mit den drei Monaten."

Die Gäste würden durch die vielen Regeländerungen immer wieder verunsichert. Nun gelte zum Beispiel die FFP2-Maskenpflicht in Baden-Württemberg, bis vor Kurzem habe auch eine normale OP-Maske genügt. Ganz unzufrieden ist sie – zumindest was das Geschäft angeht – trotzdem nicht: "Es lief schon mal besser, aber auch schon schlechter. Im Moment ist es recht gut." Die ständigen Änderungen vonseiten der Politik lassen sie aber "skeptisch" in die Zukunft blicken. "Ich will optimistisch denken, aber bei diesem Wechselspiel kann ich nicht optimistisch denken", sagt Moni.

Größere Einbußen als Moni Vollmann beklagt Jürgen Sauer von der Höpfinger Traditionskneipe "Beim Hannes": "Ich habe circa 40 Prozent weniger Umsatz." Durch die 2G- bzw. 2G-plus-Regel fallen ihm einige Stammgäste weg, die sich nicht impfen ließen oder auch nicht extra für ein paar Biere einen Schnelltest machen wollen. Er hat zwar weiterhin geöffnet, sagt aber: "Es ist schwierig , zumal wir schon zwei lange Lockdowns hatten."

Viele Einnahmen seien ausgeblieben und das müsse man erst einmal wieder "aufholen". Auch ihm sind die ständigen Änderungen der Corona-Verordnung und zudem die Unterschiede zwischen den Bundesländern ein Dorn im Auge: "Es blickt nicht jeder durch. Ein bisschen mehr Klarheit wäre schon gut." Wie seine Kollegen aus Hardheim hofft auch Sauer, dass es "irgendwann wieder besser wird und das Geschäft anzieht".

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