Mosbach: Zwei Einbruchsversuche in Uhrengschäft in kurzer Zeit
Mosbach. (cao) Gleich zweimal haben bislang unbekannte Täter in den vergangenen Wochen Scheiben des Schmuck- und Uhrengeschäfts Pippig in der Mosbacher Fußgängerzone demoliert. Wertsachen erbeuteten sie in beiden Fällen keine. Der Sachschaden beläuft sich dennoch auf mehrere Tausend Euro.
Bereits am 22. November versuchten die Diebe gegen 3.30 Uhr, mit Axthieben das Sicherheitsglas zu durchdringen. Sie schafften es sogar, ein kleines Loch in eines der Schaufenster zu schlagen, wurden dabei jedoch von einem Zeugen gestört und flüchteten ohne Gold und Juwelen vom Tatort. Die Polizei suchte in der Folge vergeblich nach den gescheiterten Einbrechern, "fünf Streifen waren im Einsatz", teilte ein Sprecher der Polizei auf RNZ-Anfrage mit.
Am 7. Januar löste die Alarmanlage dann erneut aus. Diesmal hatten Unbekannte einen Gullydeckel gegen eine andere Schaufensterscheibe des Schmuckgeschäfts geschleudert. Die Polizei rückte mit sieben Streifenwagen an und suchte auch per Hubschrauber nach den potenziellen Einbrechern. "Ich denke, dass es sich beim zweiten Mal eher um Vandalismus und nicht um einen Einbruchsversuch gehandelt hat. Außer, die Einbrecher haben nichts von ihrem Handwerk verstanden", sagt Inhaberin Andrea Angres. Im Gegensatz zu der mit der Axt beschädigten Scheibe sind die Spuren des Gullydecks an dem Sicherheitsglas vergleichsweise gering. Die Scheiben müssen trotzdem ausgetauscht werden, im März sollen sie geliefert werden. Vor 23 Jahren hatte es den letzten Einbruch im Schmuck- und Uhrengeschäft Pippig gegeben, damals wurden einige Uhren gestohlen. "Hoffen wir, dass es jetzt wieder 23 Jahre ruhig bleibt", sagt Angres.