Brückenarbeiten: Am Mosbacher Kreuz wird weiter saniert
Mosbach. (schat/rp) Gravierend waren bzw. sind die Mängel, die eine Routineüberprüfung des Brückenbauwerks am Mosbacher Kreuz (Bundesstraße B292) zwischen Mosbach und Obrigheim ans Licht gebracht hatten. Das Regierungspräsidium Karlsruhe als zuständige Behörde machte dringenden Handlungsbedarf aus und setzte umgehend die nötigen Sanierungshebel in Bewegung, seit dem 29. November 2021 laufen die Reparaturarbeiten an der Neckarbrücke. Kurz vor Weihnachten verordnete man eine Instandsetzungspause – und hob die halbseitige Sperrung der viel befahrenen Bundesstraße vorübergehend auf. Ein erster Reparaturabschnitt – an der Übergangskonstruktion auf der Neckarelzer Neckarseite – war bis dahin immerhin abgeschlossen.
Nach der Winterpause werden nun die Arbeiten an der Neckarbrücke wieder aufgenommen. Dafür wird zunächst die Zufahrtsrampe, die von Hochhausen auf die Neckarbrücke in Richtung Mosbach führt, ab Montag, 17. Januar, für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr wird nach Angaben des Regierungspräsidiums in diesem Zeitraum über die Landesstraße 588 bis zum Industriegebiet Obrigheim umgeleitet, von wo aus die Zufahrt auf die Bundesstraße möglich ist. Die Umleitung werde ausgeschildert. "Die Arbeiten an dieser Übergangskonstruktion werden rund 14 Tage in Anspruch nehmen", erklärt eine RP-Sprecherin.
Im Anschluss an diesen Sanierungsabschnitt werde dann auf dem Brückenbauwerk der B292 wieder jeweils eine Fahrspur für die Instandsetzungsarbeiten gesperrt, denn auch dort sind noch weitere Reparaturen notwendig. Im Bereich der halbseitigen Fahrbahnsperrung soll der Verkehr – wie schon ab Ende November – mit einer Ampel geregelt werden. "Für den gesamten Zeitraum der Sanierungsarbeiten muss die bestehende Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer aus Sicherheitsgründen bestehen bleiben", heißt es vonseiten des Regierungspräsidiums weiter.
Der Abschluss der Gesamtmaßnahme zur Sanierung der Neckarbrücke sei für Ende Februar vorgesehen, so die Witterung mitspiele. Unter anderem die notwendigen Schweißarbeiten an den geschädigten Unterkonstruktionen sind witterungsabhängig, wie die Mitarbeiter der bauausführenden Spezialfirma bereits beim Vor-Ort-Besuch der Rhein-Neckar-Zeitung Anfang Dezember verdeutlicht hatten.