Brückenarbeiten: Das Mosbacher Kreuz wird weiter saniert
Mosbach. (schat/rp) Gravierend sind die festgestellten Mängel, die kürzlich eine Routineüberprüfung des Brückenbauwerks am Mosbacher Kreuz (Bundesstraße B292) zwischen Mosbach und Obrigheim ans Licht brachte. Das zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe sieht nun dringenden Handlungsbedarf: Seit dem 29. November laufen nun die Reparaturarbeiten an der Neckarbrücke. Kurz vor Weihnachten gab es eine Instandsetzungspause. Die halbseitige Sperrung der viel befahrenen Bundesstraße wurde vorübergehend aufgehoben. Ein erster Reparaturabschnitt an der Übergangskonstruktion auf der Neckarelzer Neckarseite war schon mal abgeschlossen.
Nach der Winterpause sollen die Arbeiten an der Brücke weitergehen. Dafür wird zunächst die Zufahrtsrampe von Hochhausen auf die Neckarbrücke in Richtung Mosbach ab dem kommenden Montag gesperrt. Der Verkehr soll über die Landesstraße L588 bis zum Industriegebiet Obrigheim umgeleitet werden. Von hier aus kommt man dann auf die Bundesstraße. Die Umleitung werde ausgeschildert, hieß es. "Die Arbeiten an dieser Übergangskonstruktion werden rund 14 Tage in Anspruch nehmen", erklärt eine RP-Sprecherin.
Im Anschluss an den Sanierungsabschnitt werde dann auf dem Brückenbauwerk der B292 wieder jeweils eine Fahrspur für die Instandsetzungsarbeiten gesperrt, denn auch dort sind noch weitere Reparaturen notwendig. Im Bereich der halbseitigen Fahrbahnsperrung soll der Verkehr – wie schon ab Ende November – mit einer Ampel geregelt werden. "Für den gesamten Zeitraum der Sanierungsarbeiten muss die bestehende Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h aus Sicherheitsgründen bestehen bleiben", heißt es vonseiten des Regierungspräsidiums weiter.
Der Abschluss der Gesamtmaßnahme zur Sanierung der Neckarbrücke sei für Ende Februar vorgesehen, so die Witterung mitspiele. Unter anderem die notwendigen Schweißarbeiten an den geschädigten Unterkonstruktionen sind witterungsabhängig, wie die Mitarbeiter der bauausführenden Spezialfirma bereits beim Vor-Ort-Besuch der Rhein-Neckar-Zeitung Anfang Dezember verdeutlicht hatten.