Corona-Ticker Baden-Württemberg: Keine Corona-Entspannung zum Wochenbeginn
Heidelberg/Stuttgart. (dpa/RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Montag:
> Für Heidelberg werden 423 (Sonntag: 217) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 1631,6 (1505,0) angegeben. Es wurde ein Corona-Toter gemeldet.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 1838 (790) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1880,4 (1684,1).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 57 (209) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1315,0 (1406,8).
> In Mannheim gab es 822 (607) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1944,3 (2031,5).
> In Baden-Württemberg gab es 18.768 (14.653) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1561,6 (1615,3). 28 (1) weitere Menschen starben an Covid-19. Damit steigt die Gesamtzahl der Toten auf 14.081.
Update: Montag, 21. Februar 2022, 18.20 Uhr
Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten stagniert
Heidelberg/Stuttgart. (dpa/lsw/RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Sonntag:
> Für Heidelberg werden 217 (Samstag: 134) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 1.505,0 (1.515,7) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 790 (582) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1.684,1 (1.707,7).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 209 (237) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1.406,8 (1.399,9).
> In Mannheim gab es 607 (696) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 2.031,5 (1.993,4).
> In Baden-Württemberg gab es 14.653 (21.557) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1.615,3 (1.615,7). 1 (4) weiterer Mensch starben an Covid-19. Damit steigt die Gesamtzahl der Toten auf 14.053.
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg stabil geblieben. Der Wert betrug 1615,3 nach 1615,7 zuvor, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Sonntag mitteilte. Die Zahl gibt die Corona-Neuinfektionen innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner an.
Im Vergleich zum Samstag meldete die Behörde 14 653 neue Infektionen, die Zahl der registrierten Fälle seit Beginn der Pandemie stieg so auf 1 920 378. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit starb ein weiterer Mensch. Die Gesamtzahl der Toten beträgt nun 14 053.
Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Mancherorts gibt es einen starken Meldeverzug.
Auf den Intensivstationen im Land lagen zuletzt 286 Covid-Patientinnen und -Patienten, das waren sechs Menschen mehr als am Vortag. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, sank im Tagesvergleich um 0,4 auf 7,2.
Update: Sonntag, 20. Februar 2022, 16.41 Uhr
Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gestiegen
Heidelberg/Stuttgart. (dpa/lsw/RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Samstag:
> Für Heidelberg werden 134 (Freitag: 541) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 1.515,7 (1566,7) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 582 (1808) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1.707,7 (1719,5).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 237 (310) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1.399,9 (1377,6).
> In Mannheim gab es 696 (722) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1.993,4 (1890,1).
> In Baden-Württemberg gab es 21.557 (29.366) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1.615,7 (1605,8). 4 (29) weitere Menschen starben an Covid-19. Damit steigt die Gesamtzahl der Toten auf 14.052.
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg wieder leicht gestiegen. Der Wert betrug 1615,7 nach 1605,8 zuvor, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Samstag mitteilte. Die Zahl gibt die Corona-Neuinfektionen innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner an.
Im Vergleich zum Freitag meldete die Behörde 21.557 neue Infektionen, die Zahl der registrierten Fälle seit Beginn der Pandemie stieg so auf 1.905.725. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit starben weitere vier Menschen. Die Gesamtzahl der Toten beträgt nun 14.052.
Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Mancherorts gibt es einen starken Meldeverzug.
Auf den Intensivstationen im Land lagen zuletzt 280 Covid-Patientinnen und -Patienten, das waren zehn Menschen weniger als am Vortag. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, blieb im Tagesvergleich bei 7,6 stabil.
Update: Samstag, 19. Februar 2022, 17.20 Uhr
Heidelberg/Stuttgart. (dpa/RNZ/jasch) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Freitag:
> Für Heidelberg werden 541 (Donnerstag: 380) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 1566,7 (1502,4) angegeben. Es gab keinen (zwei) Todesfall.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 1808 (1840) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1719,5 (1664,3). Es gab einen (zwei) Todesfall.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 310 (343) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1377,6 (1377,6 ).
> In Mannheim gab es 722 (1020) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1890,1 (1751,6). Es gab drei Todesfälle.
> In Baden-Württemberg gab es 29.366 (34.270) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1605,8 (1642,8). 29 (27) weitere Menschen starben an Covid-19. Damit steigt die Gesamtzahl der Toten auf jetzt 14.048.
Nach einem Rückgang der Fallzahlen im Dezember 2021 ist seit Januar 2022 wieder ein deutlicher Anstieg der Neuinfektionen zu beobachten. In Deutschland hat mit der dominanten Zirkulation der Omikronvariante die fünfte Welle der Covid-19-Pandemie begonnen. Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 1.884.168 laborbestätigte Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Der Anteil der Infizierten über 60 Jahre an allen Fällen innerhalb der letzten sieben Tage beträgt 10 Prozent; der Anteil der Kinder und Jugendlichen (0 - 19 Jahre) 30 Prozent. Seit 1. Januar 2022 wurden 925 Covid-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 4666 Infektionen und 430 Covid-19-Ausbrüche aus KITAs mit insgesamt 2897 Infektionen übermittelt.
Nach Daten des DIVI-Intensivregisters (www.intensivregister.de) von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten sind 290 Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 134 (46,2 Prozent) invasiv beatmet.
Update: Freitag, 18. Februar 2022, 18.22 Uhr
Heidelberg/Stuttgart. (dpa/RNZ/rl) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Donnerstag:
> Für Heidelberg werden 380 (Mittwoch: 573) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 1502,4 (1486,7) angegeben. Es gab zwei Todesfälle.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 1840 (2002) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1664,3 (1622,9). Es gab zwei (einen) Todesfälle.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 343 (313) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1377,6 (1434,0). Es gab zwei Todesfälle.
> In Mannheim gab es 1020 (1076) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1751,6 (1664,2).
> In Baden-Württemberg gab es 34.270 (36.522) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1645,8 (1642,8). 27 (42) weitere Menschen starben an Covid-19. Damit steigt die Gesamtzahl der Toten auf jetzt 14.019.
Im Vergleich zum Mittwoch meldete die Behörde 34.270 neue Infektionen, womit die Zahl der registrierten Fälle seit Beginn der Pandemie auf 1.854.802 kletterte. Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Mancherorts gibt es einen starken Meldeverzug.
Auf den Intensivstationen im Land lagen am Donnerstag 286 Covid-Patienten, 3 mehr als am Vortag. Damit sind den Angaben nach 12,8 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, stieg um 0,3 auf 8 (Vorwoche: 7,6).
Baden-Württemberg schafft schon Mitte nächster Woche zahlreiche Corona-Auflagen ab und öffnet damit schneller als im Bund-Länder-Beschluss vorgesehen. Mit der Rückkehr zur Warnstufe dürfen Clubs und Discos nach dreimonatiger Schließung nun unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen, die Zugangsregeln für Restaurants werden gelockert, Messen sind wieder erlaubt und bei Veranstaltungen werden deutlich mehr Zuschauer zugelassen. Nur bei Fastnachtsumzügen will Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) hart bleiben.
Update: Donnerstag, 17. Februar 2022, 19.52 Uhr
Immer mehr Neu-Infektionen und Klinik-Einweisungen
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Mittwoch:
> Für Heidelberg werden 573 (Dienstag: 347) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 1486,7 (Dienstag: 1368,3) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 2002 (1518) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1622,9 (1531,1). Es gab einen Todesfall.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 313 (452) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1434,0 (1480,6).
> In Mannheim gab es 1076 (1079) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1664,2 (1247,3).
> In Baden-Württemberg gab es 36.522 (31.951) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1642,8 (1624,3). 42 weitere Menschen starben an Covid-19.
Auf den Intensivstationen im Land wurden am Dienstag 283 (-1) Covid-Patienten behandelt.
Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 7,7. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik kamen.
Update: Mittwoch, 16. Februar 2022, 17.30 Uhr
Weitere 27 Menschen sterben an Covid-19
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa-lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Dienstag:
> Für Heidelberg werden 347 (Montag: 403) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 1368,3 (Montag: 1345,6) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 1518 (963) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1531,1 (1479,3). Es gab einen Todesfall.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 452 (166) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1480,6 (1400,6).
> In Mannheim gab es 1079 (1091) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1247,3 (1062,2). Zwei Menschen starben an Covid-19.
> In Baden-Württemberg gab es 31.951 (23.879) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1624,3 (1646,7). 27 weitere Menschen starben an Covid-19.
Auf den Intensivstationen im Land wurden am Dienstag 284 (-3) Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt.
Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 7,2. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik kamen.
Seit Jahresbeginn wurden den Behörden 884 Corona-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 4408 Sars-CoV-2-Infektionen sowie 401 Ausbrüche aus Kitas mit zusammen 2667 Infektionen übermittelt, wie aus den Daten hervorgeht. Der Anteil der Unter-20-Jährigen an den Infektionsfällen der vergangenen acht Tage betrage 31 Prozent, jener der Über-60-Jährigen hingegen nur 10 Prozent.
Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Mancherorts gibt es einen starken Meldeverzug.
Update: Dienstag, 15. Februar 2022, 18.05 Uhr
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Freitag:
> Für Heidelberg werden 403 (Sonntag: 349) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 1345,6 (Sonntag: 1242,3) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 963 (1576 ) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1479,3 (1504,5). Es gab einen Todesfall.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 166 (222) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1400,6 (1426,3).
> In Mannheim gab es 1091 (490) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1062,2 (881,1). Zwei Menschen starben an Covid-19.
> In Baden-Württemberg gab es 23.879 (15.666) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1646,7 (1641,2). 24 weitere Menschen starben an Covid-19.
Auf den Intensivstationen im Land wurden am Montag 287 Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt. Das sind 5 mehr als am Sonntag.
Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz liegt unverändert bei 6,7 ab. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik kamen.
Südwesten will bald zurück in Warnstufe
Stuttgart/Berlin. (dpa/lsw) Baden-Württemberg will bei der nun geplanten, schrittweisen Lockerung der Corona-Auflagen grundsätzlich mitgehen. In einem zwischen Kanzleramt, Vorsitz und Co-Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) abgestimmten Vorschlag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es, die größeren Schutzmaßnahmen sollten nach dem Abebben der Omikron-Welle am 20. März größtenteils wegfallen. Die Landesregierung im Südwesten hält das Vorgehen für weitgehend richtig, erfuhr die dpa am Montag aus Regierungskreisen in Stuttgart. Allerdings dringt das Land teilweise auf mehr Tempo.
>>>Hier geht es zum Artikel mit den geplanten Lockerungen<<<
In einem ersten Schritt soll laut dem Beschlusspapier die Obergrenze von zehn Personen für private Treffen von Geimpften und Genesenen gelockert werden. Zudem soll der Zugang zum Einzelhandel gar nicht mehr beschränkt werden. In einem zweiten Schritt soll vom 4. März an in Gastronomie und Hotellerie nur noch die 3G-Regel gelten. Das heißt, auch Ungeimpfte mit einem aktuellen Test könnten wieder in Restaurants essen oder in Hotels übernachten. Clubs und Discos sollen wieder öffnen dürfen, allerdings nur für Geimpfte und Genesene, die zudem einen Test vorweisen können. Darüber hinaus sollen bei Großveranstaltungen wieder mehr Zuschauer zugelassen werden.
Hier wünscht sich Baden-Württemberg ein schnelleres Vorgehen. Das Land würde gern noch im Februar in die Warnstufe zurückkehren. In der Warnstufe gelten in den meisten Lebensbereichen nur noch die 3G-Regeln.
In einem dritten und letzten Schritt sollen ab dem 20. März alle tiefgreifenderen Schutzmaßnahmen fallen - auch die verpflichtenden Homeoffice-Regelungen. Arbeitgeber sollen aber weiterhin im Einvernehmen mit den Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice anbieten können. Die Lockerungsvorschläge nehmen Bezug auf die jüngste Stellungnahme des Expertenrats der Bundesregierung. Das Gremium hält Corona-Lockerungen in den kommenden Wochen unter bestimmten Bedingungen für möglich und geht davon aus, dass der Anstieg der Corona-Zahlen in den nächsten Wochen zu einem Ende kommen werde. Der Rat mahnte dabei ein besonnenes Vorgehen an. Ein zu frühes Öffnen berge die Gefahr eines erneuten Anstiegs der Krankheitslast.
Update: Montag, 14. Februar 2022, 11.48 Uhr
Land hört Experten zu Öffnungen - Quarantäne in Kliniken gelockert
Stuttgart. (dpa-lsw) Die baden-württembergische Landesregierung will am Montag mit Virologen und Klinik-Experten beraten, wie stark die Corona-Maßnahmen gelockert werden können. Bei der Schalte des Sozialministeriums soll vor allem geklärt werden, welche Zahl von Covid-19-Patienten die Normalstationen der Krankenhäuser verkraften können. Denn wegen der milderen Verläufe der Omikron-Virusvariante kommen die meisten Patienten nicht mehr auf die Intensivstation. Zudem soll der Höhepunkt der Omikron-Welle nun erreicht sein.
Die Anhörung gehört zur Vorbereitung von Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) auf das Bund-Länder-Treffen zur weiteren Corona-Strategie an diesem Mittwoch. Da die Kapazitäten in den Krankenhäusern als ausreichend eingeschätzt werden, könnten die Grenzwerte für die Schutzmaßnahmen schon bald deutlich hochgesetzt werden. Das könnte bedeuten, dass der Südwesten demnächst aus der Alarmstufe zurück in die Warnstufe kommen würde. In der Warnstufe gelten in den meisten Lebensbereichen nur noch die 3G-Regeln (geimpft, genesen oder getestet).
Als kritischen Faktor sieht das Land nun, dass Beschäftigte im Gesundheitswesen wegen einer Quarantäne ausfallen könnten. Deswegen werden hier die Regeln für die Isolation von diesem Montag an gelockert. Betreiber von Kliniken, aber auch Energie- oder Wasserversorger können Menschen auf Schlüsselpositionen aus der Quarantäne zurückholen, auch wenn sie als enge Kontaktpersonen oder Haushaltsangehörige von Corona-Infizierten eigentlich in Quarantäne bleiben müssten.
Klinik-Situation entspannt sich weiter
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Samstag:
> Für Heidelberg wurden 349 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1242,3 . Am Samstag wurden keine Angaben gemacht.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis wurden 1576 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1504,5. Am Samstag wurden keine Angaben gemacht.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 222 (Samstag: 241) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1426,3 (1399,9).
> In Mannheim gab es 490 (375) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 881,1 (874,0).
> In Baden-Württemberg gab es 15.666 (22.449) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1641,2 (1.611,4).
Auf den Intensivstationen im Land wurden am Sonntag 282 Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt. Das sind 5 weniger als am Freitag.
Die Zahl der Corona-Infizierten auf den Normalstationen der Kliniken ging innerhalb eines Tages leicht zurück. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz nahm um den Wert 0,5 auf 6,7 ab. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik kamen.
Update: Sonntag, 13. Februar 2022, 16.50 Uhr
Etwas weniger Erkrankte in den Kliniken
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Samstag:
> Für Heidelberg werden keine Angaben gemacht.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden keine Angaben gemacht.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 241 (296) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1399,9(1385,2).
> In Mannheim gab es 375 (292) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 874,0 (870,8).
> In Baden-Württemberg gab es 22.449 (32.619) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1.611,4 (1.584,9).
Auf den Intensivstationen im Land wurden am Samstag 287 Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt. Das sind 5 weniger als am Freitag. Die Zahl der Corona-Infizierten auf den Normalstationen der Kliniken ging innerhalb eines Tages leicht zurück. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz nahm um den Wert 0,1 auf 7,2 ab. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik kamen.
Update: Samstag, 12. Februar 2022, 16.25 Uhr
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Freitag:
> Für Heidelberg werden 458 (Donnerstag: 425) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 1150,9 (Donnerstag: 1013,0) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 1573 (1907) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1362,0 (1263,3). Es gab einen Todesfall.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 296 (442) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1385,2 (1385,3).
> In Mannheim gab es 292 (132) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 870,8 (925,3).
> In Baden-Württemberg gab es 32.619 (36.611) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1.584,9 (1564,4).
Die Zahl der Corona-Fälle in Baden-Württemberg hat weiter zugenommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen stieg am Freitag (Stand: 16.00 Uhr) um 20,5 auf den Wert von 1584,9, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Damit verzeichnete die Behörde 32 619 Infektionsfälle mehr als am Tag zuvor.
Auf den Intensivstationen im Land wurden am Freitag 292 Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt. Das sind drei weniger als am Donnerstag. Die Zahl der Corona-Infizierten auf den Normalstationen der Kliniken ging innerhalb eines Tages leicht zurück. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz nahm um den Wert 0,3 auf 7,3 ab. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in eine Klinik kamen.
Laut einer Schätzung des Landesgesundheitsamts, die den bestehenden Meldeverzug berücksichtigt, steigt die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Corona-Infizierten bereits seit Tagen deutlich an.
Die tatsächlichen Fallzahlen dürften derzeit zudem deutlich höher liegen. Von den in der Woche bis zum 6. Februar landesweit ausgewerteten PCR-Tests war den Angaben zufolge mehr als jeder zweite positiv (53,4 Prozent). Zum Ende des Jahres 2021 hatte der Anteil der positiven Proben noch bei unter 30 Prozent gelegen. Je höher die Positivrate ausfällt, desto größer dürfte laut Experten die Dunkelziffer der unerkannten Infektionen sein.
Ein weiterer Faktor dürfte der Meldeverzug bei den Gesundheitsämtern sein. Wie der Landkreistag am Freitag mitteilte, haben derzeit mehrere Gesundheitsämter in Baden-Württemberg Probleme mit der Software zur Übertragung von Corona-Fällen. Die Software sei den aktuellen Herausforderungen nicht mehr gewachsen und führe zu einer Verzögerung der Fallbearbeitung, hieß es. Die entsprechende Software sei bei 16 der 38 Gesundheitsämter in Baden-Württemberg im Einsatz.
Update: Freitag, 11. Februar 2022, 18.19 Uhr
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Donnerstag:
> Für Heidelberg werden 425 (Mittwoch: 206 ) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 1013,0 (Mittwoch: 925,4) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 1907 (904) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1263,3 (1137,1).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 442 (398) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1385,3 (1313,7).
> In Mannheim gab es 132 (392) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 925,3 (1016,1).
> In Baden-Württemberg gab es 36.611 (32.778) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1564,4 (1542,6).
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg erneut leicht gestiegen. Innerhalb einer Woche wurde eine Infektion mit dem Coronavirus bei 1564,4 Menschen je 100 000 Einwohner nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt am Donnerstag in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Das waren 21,8 mehr als am Vortag. Am gleichen Tag der Vorwoche waren es 1363,6.
Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 36 611 neue Ansteckungen - ein Anstieg auf 1 657 446 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 13 874 Menschen gestorben. Das waren 27 mehr als am Vortag.
Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Zudem hatte die Stadt Stuttgart vor knapp einer Woche mitgeteilt, die hohe Zahl an Corona-Infektionsfällen derzeit nicht mehr schnell genug bearbeiten zu können. Es gibt also einen starken Meldeverzug.
Auf den Intensivstationen im Land lagen am Mittwoch 289 Covid-Patientinnen und -Patienten, 14 weniger als am Vortag. Damit sind den Angaben nach 12,2 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, stieg um 0,2 auf 7,6 (Hospitalisierungsinzidenz).
8 164 341 Menschen aus Baden-Württemberg sind inzwischen mindestens einmal geimpft. Das seien 73,5 Prozent der Gesamtbevölkerung, teilte das Landesgesundheitsamt weiter mit. Als geboostert - durch eine Auffrischungsspritze - gelten 6 040 085 Menschen beziehungsweise 54,4 Prozent.
Update: Donnerstag, 10. Februar 2022, 18.56 Uhr
Corona-Inzidenz im Südwesten steigt leicht
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Mittwoch:
> Für Heidelberg werden 206 (Dienstag: 389) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 925,4 (Dienstag: 961,9) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 904 (1613) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1137,1 (1182,9).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 398 (324) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1313,7 (1225,3).
> In Mannheim gab es 392 (501) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1016,1 (1032,2).
> In Baden-Württemberg gab es 32.778 (32.348) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1542,6 (1537,3).
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg erneut leicht gestiegen. Innerhalb einer Woche wurde eine Infektion mit dem Coronavirus bei 1542,6 Menschen je 100 000 Einwohner nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Das waren 5,3 mehr als am Vortag. Am gleichen Tag der Vorwoche waren es 1284,5. Zwei Kreise sind noch unter einer Inzidenz von 1000: Die Stadtkreise Heidelberg mit 925,4 und Stuttgart mit 815,6. Den höchsten Wert verzeichnete der Stadtkreis Ulm mit 2368,6.
Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 32 778 neue Ansteckungen - ein Anstieg auf 1 620 835 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 13 847 Menschen gestorben. Das waren 25 mehr als am Vortag.
Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Zudem hatte die Stadt Stuttgart am Freitag mitgeteilt, die hohe Zahl an Corona-Infektionsfällen derzeit nicht mehr schnell genug bearbeiten zu können. Es gibt also einen starken Meldeverzug.
Auf den Intensivstationen im Land lagen am Mittwoch 275 Covid-Patientinnen und -Patienten, 16 weniger als am Vortag. Damit sind den Angaben nach 12,3 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, sank um 0,3 auf 7,4 (Hospitalisierungsinzidenz).
8 162 246 Menschen aus Baden-Württemberg sind inzwischen mindestens einmal geimpft. Das seien 73,5 Prozent der Gesamtbevölkerung, teilte das Landesgesundheitsamt weiter mit. Als geboostert - durch eine Auffrischungsspritze - gelten 6 020 780 Menschen beziehungsweise 54,2 Prozent.
Update: Mittwoch, 9. Februar 2022, 17.43 Uhr
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Dienstag:
> Für Heidelberg werden 389 (Montag: 157) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 961,9 (Montag: 859,3) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 1613 (557) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1182,9 (1103,7).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 324 (145) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1225,3 (1244,1).
> In Mannheim gab es 501 (353) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1032,2 (1065,5). Ein Mensch ist im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.
> In Baden-Württemberg gab es 32.348 (19.591) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1537,3 (1515,3).
Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg wieder leicht gestiegen. Innerhalb einer Woche wurde eine Infektion mit dem Coronavirus bei 1537,3 Menschen je 100.000 Einwohner nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Das waren 22 mehr als am Vortag. Am gleichen Tag der Vorwoche waren es 1214,6. Zwei Kreise sind noch unter einer Inzidenz von 1000: Die Stadtkreise Heidelberg mit 961,9 und Stuttgart mit 707,9. Den höchsten Wert verzeichnete der Stadtkreis Ulm mit 2437,4.
Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 32.348 neue Ansteckungen - ein Anstieg auf 1.588.057 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 13.822 Menschen gestorben. Das waren 34 mehr als am Vortag.
Seit Anfang des Jahres wurden den Behörden 777 Corona-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 3735 Sars-CoV-2-Infektionen sowie 372 Ausbrüche aus Kitas mit zusammen 2451 Infektionen übermittelt, wie aus den Daten hervorgeht. Der Anteil der Unter-20-Jährigen an den Fällen der vergangenen acht Tage betrug demnach 34 Prozent.
Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Zudem hatte die Stadt Stuttgart am Freitag mitgeteilt, die hohe Zahl an Corona-Infektionsfällen derzeit nicht mehr schnell genug bearbeiten zu können. Es gibt also einen starken Meldeverzug.
Auf den Intensivstationen im Land lagen am Dienstag 291 Covid-Patientinnen und -Patienten, 14 mehr als am Vortag. Damit sind den Angaben nach 13,0 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, stieg um 0,5 auf 7,7 (Hospitalisierungsinzidenz).
8.160.019 Menschen aus Baden-Württemberg sind inzwischen mindestens einmal geimpft. Das seien 73,5 Prozent der Gesamtbevölkerung, teilte das Landesgesundheitsamt weiter mit. Als geboostert - durch eine Auffrischungsspritze - gelten 6.002.585 Menschen beziehungsweise 54,1 Prozent.
Chefarzt gibt Entwarnung - genügend Betten in den Kliniken
Tübingen. (dpa-lsw) Auf den Normalstationen der Unikliniken im Südwesten gibt es nach Auskunft des Tübinger Chefarztes Michael Bamberg schon jetzt genügend Kapazitäten für Covid-19-Patientinnen und -patienten. "Da sind genügend Reserven vorhanden", sagte der Leitende Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums in der Stadt.
Der Schweregrad der Infektion mit der Omikron-Variante sei tatsächlich deutlich geringer und damit einher gehe weniger Belastung auf den Intensivstationen. "Der Omikron-Verlauf ist praktisch wie eine mittelschwere oder leichte Grippe", sagte Bamberg. Die Prognosen und die Berechnungen sagten, dass etwa am 17. und 18. Februar der Gipfel der Omikronwelle erreicht sein werde. Danach stünden reichlich Betten zur Verfügung, um die Patienten, die nicht schwer krank seien, auf den Normalstationen zu versorgen. "Insofern bin ich optimistisch, dass wir in wenigen Wochen diese Belastung im Wesentlichen überstanden haben werden."
Laut Bamberg könnte dann auch wieder mehr operiert werden. Operationen waren wegen der Gefahr einer Ansteckung zurückgestellt worden und auch, weil nicht ausreichend Personal vorhanden war. "Auf dem Höhepunkt einer jeden Welle waren wir teilweise bis zu 50 Prozent eingeschränkt und haben fast nur die Notfälle und Krebsoperationen gemacht. Das Personal war auf der Intensivstation gebunden, und nun geht es wieder zurück und dann können wir mehr operieren", erklärte Bamberg.
Vor allem bei der Krebsvorsorge sei dies wichtig. Denn viele Menschen seien gar nicht zur Vorsorge gegangen. Dies habe die Gefahr erhöht, dass sich versteckte Tumore weiter entwickelten und wüchsen. "Nach Omikron geht es darum, dass wir uns wieder anderen Menschen mit den verschiedensten Erkrankungen mehr widmen können als bisher."
Zur Entlastung hinzu komme, dass auch Hausärzte mittelschwere Omikron-Infektionen behandeln könnten, sagte Bamberg: "Omikron infiziert mehr jüngere Menschen. Und die können das verkraften. Zumal noch besser, wenn sie keine Risikofaktoren haben. Und insofern kann das auch ein Hausarzt oder Internist sehr gut behandeln. Natürlich."
Update: Dienstag, 8. Februar 2022, 10.27 Uhr
Inzidenzen steigen in der gesamten Region
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Montag:
> Für Heidelberg werden 157 (Sonntag: 129) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 859,3 (Sonntag: 890,8) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 557 (375) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1103,7 (1125,8).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 145 (200) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1244,1 (1176,0). Das Gesundheitsamt meldete drei Todesfälle.
> In Mannheim gab es 353 (470) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1065,5 (1027,4). Zwei Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.
> In Baden-Württemberg gab es 19.591 (16.138) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1515,3 (1523,8).
Nach dem Wochenende ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bei Corona-Neuinfektionen sehr leicht gesunken. Innerhalb einer Woche wurde eine Infektion mit dem Coronavirus bei 1515,3 Menschen je 100.000 Einwohner nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt am Montag in Stuttgart mitteilte. Das waren 8,5 weniger als am Vortag.
Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 19 591 neue Ansteckungen - ein Anstieg auf 1.555.709 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 13.788 Menschen gestorben. Das waren 14 mehr als am Vortag.
Seit Jahresbeginn wurden den Behörden 751 Corona-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 3580 Sars-CoV-2-Infektionen sowie 355 Ausbrüche aus Kitas mit zusammen 2320 Infektionen übermittelt, wie aus den Daten hervorgeht. Der Anteil der Unter-20-Jährigen an den Fällen der vergangenen sieben Tage betrage 34 Prozent.
Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Zudem hatte die Stadt Stuttgart am Freitag mitgeteilt, die hohe Zahl an Corona-Infektionsfällen derzeit nicht mehr schnell genug bearbeiten zu können. Es gibt also einen starken Meldeverzug.
Auf den Intensivstationen im Land lagen am Montag 277 Covid-Patientinnen und -Patienten, 5 weniger als am Vortag. Damit sind den Angaben nach 12,5 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, stieg um 0,6 auf 7,2 (Hospitalisierungsinzidenz).
8.158.410 Menschen aus Baden-Württemberg sind inzwischen mindestens einmal geimpft. Das seien 73,5 Prozent der Gesamtbevölkerung, teilte das Landesgesundheitsamt weiter mit. Als geboostert - durch eine Auffrischungsspritze - gelten 5.991.087 Menschen beziehungsweise 54,0 Prozent.
Update: Montag, 7. Februar 2022, 17.35 Uhr
Inzidenzen steigen in der gesamten Region
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Sonntag:
> Für Heidelberg werden 129 (Freitag: 126) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 890,8 (Freitag: 836,6) angegeben. Es gibt einen Todesfall in der Stadt.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 375 (565) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1125,8 (1086,9).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 200 (212) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1176,0 (1132,2).
> In Mannheim gab es 470 (367) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 1027,4 (960,9). Ein Mensch ist in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.
> In Baden-Württemberg gab es 16.138 (22.390) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt auf 1523,8 (1465,8). Sechs Menschen verstarben an Corona.
Die Ansteckungen insgesamt stiegen auf 1.536.118 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 13.774 Menschen gestorben. Das waren sechs mehr als am Vortag.
Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Zudem hatte die Stadt Stuttgart am Freitag mitgeteilt, die hohe Zahl an Corona-Infektionsfällen derzeit nicht mehr schnell genug bearbeiten zu können. Es gibt also einen starken Meldeverzug.
Auf den Intensivstationen im Land lagen am Sonntag 282 Covid-Patientinnen und -Patienten, einer weniger als am Vortag. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, sank um 0,2 auf 6,6.
An Wochenenden und Feiertagen erstellt und veröffentlicht das Landesgesundheitsamt nur eine abgespeckte Übersicht zu Corona-Fällen. Ausführliche Lageberichte gibt es nur unter der Woche.
Update: Sonntag, 6. Februar 2022, 16.48 Uhr
Weniger Neuinfektionen am Samstag gemeldet
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Samstag:
> Für Heidelberg werden 126 (Freitag: 261) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 836,6 (Freitag: 805,1) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 565 (980) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1086,9 (1050,5).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 212 (340) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1132,2 (1104,3).
> In Mannheim gab es 367 (467) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 960,9 (938,3).
> In Baden-Württemberg gab es 22.390 (30.887) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt auf 1465,8 (1414,5). 11 Menschen verstarben an Corona.
Apotheken starten bald mit Corona-Impfungen
Die Apotheken im Südwesten starten in der kommenden Woche mit Corona-Impfungen. Frühestens ab Dienstag soll es auch dort Impfungen geben, wie ein Sprecher des Landesapothekerverbands in Stuttgart mitteilte. An den Schulungen dazu haben laut Landesapothekenkammer rund 900 Apothekerinnen und Apotheker teilgenommen. Die notwendigen Unterlagen, um Impfstoff bestellen zu können, hätten bereits rund 150 Apotheken beantragt, teilte eine Sprecherin mit. Welche Apotheken im Land Corona-Impfungen anbieten, erfahren Interessierte demnach ab der kommenden Woche auf einer eigenen Webseite der Landesapothekenkammer.
Fehlendes Personal in Folge von Isolation und Quarantäne oder fehlende Räume könnten laut Apothekerverband Gründe dafür sein, dass Apotheken keine Impfungen anbieten. Geimpft werden in den Apotheken den Angaben zufolge alle am Markt zugelassenen Vakzine. Die Ausnahme bildet der Kinderimpfstoff von Biontech/Pfizer. In Apotheken dürften nur Menschen ab zwölf Jahren geimpft werden, sagte der Sprecher.
Die Apothekerinnen und Apotheker wurden bei Fortbildungen auf die Impfungen vorbereitet und sind nach Angaben des Sprechers auch geschult im Umgang mit möglichen Impfreaktionen. Für Verzögerungen beim Impfstart der Apotheken könnte noch die Meldesoftware sorgen. Die Apotheken müssen ihre täglichen Impfungen über das digitale Impfmonitoring an das Robert Koch-Institut in Berlin melden. Ob das System in den Apotheken bis zum geplanten Start am Dienstag funktionieren wird, war zunächst noch unklar.
Update: Samstag, 5. Februar 2022, 10.34 Uhr
Wieder mehr Erkrankte in Kliniken und auf Intensivstationen
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Freitag:
> Für Heidelberg werden 261 (Donnerstag: 259) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 805,1 (Donnerstag: 722,6) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 980 (1236) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1050,5 (984,8).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 340 (322) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1160,7 (1104,3). Zwei weitere Menschen starben an Covid-19.
> In Mannheim gab es 467 (414) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 938,3 (896,9). Ein weiterer Mensch starb an Covid-19.
> In Baden-Württemberg gab es 30.887 (34.396) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt auf 1414,5 (1363,6). 11 Menschen verstarben an Corona.
280 Personen (plus 8 zum Vortag) werden derzeit wegen Corona auf einer Intensivstation behandelt. In der Vorwoche waren es 274. 12,7 Prozent (Vorwoche 12,4) der Betten auf Intensivstationen sind mit Covid-19-Patienten belegt.
Die Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 6,7 (Vorwoche: 4,8).
Land will Feldversuch zu Impfregister starten
Stuttgart. (dpa/lsw) Mit Blick auf die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht will Baden-Württemberg erproben, wie ein Impfregister aufgebaut werden könnte. Es liefen derzeit erste Gespräche für ein Modellprojekt beziehungsweise einen Feldversuch, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag mit. Details sind noch unklar. Die Frage nach einem Impfregister für alle Bürgerinnen und Bürger sowie die damit verbunden Fragen müssten gemeinsam auf Bundesebene geklärt werden. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.
"Leider kommt das Thema im Bund nicht schnell genug voran. Deshalb wollen wir nicht länger warten, sondern selbst aktiv werden und unsere Konzepte und Erkenntnisse beisteuern", sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne). "Klar ist für mich: Ein Impfregister ist ein wichtiges Element der Verwaltungsmodernisierung und durch die Möglichkeit der Verknüpfung mit digitalen Patientenakten ein zentraler Baustein zur Digitalisierung des Gesundheitswesens."
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte sich immer wieder für ein Impfregister ausgesprochen. Baden-Württemberg und Hessen hatten den Bund vor zwei Wochen dazu aufgefordert, die schnelle Einrichtung eines zentralen Impfregisters zu prüfen. In einer gemeinsamen Protokollerklärung der beiden Länder zum damaligen Corona-Beschluss der Ministerpräsidenten heißt es, das Register sei nötig, um die aktuelle Impfkampagne in Deutschland zu unterstützen. "Damit werden die Grundlagen gelegt, damit künftigen Infektionswellen effektiver begegnet werden kann."
Update: Freitag, 4. Februar 2022, 12.27 Uhr
Polizei soll eventuell Impfnachweise kontrollieren dürfen
Stuttgart. (dpa-lsw) Die baden-württembergische Landesregierung prüft derzeit eine rechtliche Änderung, um der Polizei die Kontrolle von Impfnachweisen zu ermöglichen. Bisher könne man aus rechtlichen Gründen nur zusammen mit dem örtlichen Ordnungsamt diese Nachweise überprüfen, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Donnerstagabend in Stuttgart. Es gebe "Überlegungen", dies zu ändern. Deshalb werde geprüft, "ob und falls ja in welcher Form eine entsprechende Rechtsgrundlage hierfür auf den Weg gebracht werden kann". Zuerst hatte der SWR darüber berichtet.
Das würde etwa bedeuten, dass Polizistinnen und Polizisten bei einer Kontrolle in der Gastronomie nicht nur den Personalausweis verlangen dürfen, sondern auch die Nachweise, ob jemand geimpft oder genesen ist. Bisher dürfen das nur die Ordnungsämter der Kommunen. Rechtlich fraglich ist zum Beispiel, ob eine neue Regelung dem Datenschutz entsprechen würde, denn Gesundheitsdaten sind äußerst sensibel.
Die Sprecherin des Innenministeriums verwies darauf, dass die Polizei sowieso schon die Einhaltung der Corona-Maßnahmen kontrolliere, etwa die Maskenpflicht. Seit Beginn der Pandemie seien mehr als 2,27 Millionen Personen und 840 000 Fahrzeuge überprüft worden. Dabei seien 382 000 Verstöße festgestellt worden, sagte sie.
Rhein-Neckar-Kreis kurz vor 1000er-Inzidenz
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Donnerstag:
> Für Heidelberg werden 259 (Mittwoch: 246) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 722,6 (Mittwoch: 721,3) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 1236 (1044) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 984,8 (934,3). Ein weiterer Mensch starb an Covid-19.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 322 (266) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1104,3 (1075,8). Zwei weitere Menschen starben an Covid-19.
> In Mannheim gab es 414 (450) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 896,9 (876,6).
> In Baden-Württemberg gab es 34.396 (32.131) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt auf 1363,6 (1284,5). 28 Menschen verstarben an Corona.
272 Personen (plus 4 zum Vortag) werden derzeit wegen Corona auf einer Intensivstation behandelt. In der Vorwoche waren es 2767. 12,2 Prozent (Vorwoche 12,4) der Betten auf Intensivstationen sind mit Covid-19-Patienten belegt.
Die Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 6,5 (Vorwoche: 4,9).
Die tatsächlichen Corona-Fallzahlen im Südwesten dürften derzeit aber noch deutlich höher sein. Bei den in der vierten Januarwoche untersuchten Proben war inzwischen jede zweite (49 Prozent) positiv. Je höher der Anteil der positiven Ergebnisse an allen Tests ist, desto größer ist laut Experten wohl die Dunkelziffer der unerkannten Infektionsfälle.
Stiko für zweite Auffrischimpfung für bestimmte Gruppen
Berlin. (dpa) Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich für eine zweite Corona-Auffrischimpfung für gesundheitlich besonders gefährdete und exponierte Gruppen aus. Das teilte das Expertengremium am Donnerstag mit. Für Menschen ab 70 Jahren, Menschen in Pflegeeinrichtungen, Menschen mit Immunschwäche sowie Beschäftigte in medizinischen und Pflegeeinrichtungen soll es eine zweite Boosterimpfung geben. Ein Beschlussentwurf sei zur Abstimmung an Fachkreise und Bundesländer gegangen, Änderungen seien noch möglich.
Ebenso spricht sich die Stiko für den Einsatz des Corona-Impfstoffs von Novavax für Menschen ab 18 aus. Der Proteinimpfstoff solle zur Grundimmunisierung mit zwei Dosen im Abstand von mindestens drei Wochen eingesetzt werden, teilte das Expertengremium am Donnerstag mit. Ein entsprechender Beschlussentwurf sei zur Abstimmung an Fachkreise und Bundesländer gegangen, daher seien Änderungen noch möglich.
Update: Donnerstag, 3. Februar 2022, 10.20 Uhr
Mehr Menschen in Kliniken wegen Covid-19
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Mittwoch:
> Für Heidelberg werden 246 (Dienstag: 216) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 721,3 (Montag: 723,2) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 1044 (1246) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 934,3 (907,3). Zwei weitere Menschen starben an Covid-19.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 266 (315) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1075,8 (1.078,6). Eine weitere Person starb an Covid-19.
> In Mannheim gab es 450 (611) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 876,6 (873,4).
> In Baden-Württemberg gab es 32.131 (26.160) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt auf 1284,5 (1.214,6). 22 Menschen verstarben an Corona.
Der Anteil der Infizierten über 60 Jahre an allen Fällen innerhalb der letzten 7 Tage beträgt 8 Prozent, so das Landesgesundheitsamt.; der Anteil der Kinder und Jugendlichen (0 - 19 Jahre) 36 Prozent.
Seit Jahresbeginn wurden 640 Covid-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 2.968 SARS-CoV-2-Infektionen und 303 Ausbrüche aus Kitas mit insgesamt 1.960 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt.
268 Personen (minus 3) werden derzeit wegen Corona auf einer Intensivstation behandelt. In der Vorwoche waren es 287. 12,0 Prozent (Vorwoche 12,5) der Betten auf Intensivstationen sind mit Covid-19-Patienten belegt.
Die Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 6,0 (Vorwoche: 4,9).
Corona-Impfstoff Novavax ab Ende Februar verfügbar
Stuttgart. (dpa/lsw) Der neue Corona-Impfstoff Novavax soll ab der vierten Februarwoche auch im Südwesten verimpft werden. Die Auslieferungen würden nach derzeitigem Stand am 21. Februar beginnen, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart mit. Man gehe davon aus, dass in dieser Woche dann auch mit den Impfungen begonnen werden könne. Das Ministerium rechnet zu Beginn mit der Lieferung von rund 500.000 Impfdosen verteilt über mehrere Wochen.
Das Mittel von Novavax wurde als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Es handelt sich um einen Proteinimpfstoff - er basiert also auf einer anderen Technologie als die bisher verfügbaren Corona-Präparate. Die Effektivität zum Schutz vor symptomatischen Infektionen wurde von der EU-Arzneimittelbehörde EMA mit rund 90 Prozent angegeben. Experten wiesen darauf hin, dass man über den neuen Impfstoff noch nicht so viel wisse wie über die anderen Präparate, die bereits länger breit angewendet werden.
Update: Mittwoch, 2. Februar 2022, 08.17 Uhr
Zahl der bekannten Neu-Infektionen schnellt hoch
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Dienstag:
> Für Heidelberg werden 216 (Montag:187) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 723,2 (Montag: 688,5) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 1246 (752) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1.078,6 (907,3).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 315 (40) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei (1021,6). Eine weitere Person starb an Covid-19.
> In Mannheim gab es 611 (412) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 873,4 (816,2).
> In Baden-Württemberg gab es 26.160 (18.458) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt auf 1.214,6 (1191,3). 27 Menschen verstarben an Corona.
271 Personen (minus 3) werden derzeit wegen Corona auf einer Intensivstation behandelt. In der Vorwoche waren es 286. 12,2 Prozent (Vorwoche 12,7) der Betten auf Intensivstationen sind mit Covid-19-Patienten belegt.
Die Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 5,4 (Vorwoche: 4,8).
Kretschmann schließt Ende der Maßnahmen vor Ostern aus
Stuttgart. (dpa) Trotz der Omikron-Welle werden Rufe nach einer Rückkehr in die Normalität immer lauter - Ministerpräsident Winfried Kretschmann aber tritt auf die Bremse. Er sehe bis mindestens Mitte April keinerlei Chancen für das Ende von Corona-Beschränkungen, sagte der grüne Regierungschef am Dienstag in Stuttgart. Er könne sich nicht vorstellen, dass es vor Ostern zu Ausstiegsstrategien komme. "Wir brechen keine Debatte über Exitstrategien vom Zaun – das wäre völlig unangemessen und das völlig falsche Signal." So habe Baden-Württemberg vor kurzem erst die Regeln verschärft, sagte er mit Blick auf die FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Das werde man nicht durch "haltlose Ausstiegsdebatten" konterkarieren.
Man werde sich höchstens grundsätzlich und sehr vertraulich darüber unterhalten, wann eine Exitdebatte sinnvoll wäre, sagte Kretschmann. Man sei immer noch in einer dramatischen Situation. Es seien daher erstmal keine Lockerungen geplant: "Erstmal haben wir das nicht vor." Er schließe aber grundsätzlich gar nichts aus in der Pandemie. Im Großen und Ganzen habe er sich immer an die Beschlüsse von Bund und Ländern gehalten, sagte er mit Blick auf die nächste Ministerpräsidentenkonferenz Mitte Februar. CDU-Fraktionschef Manuel Hagel stellte Lockerungen nach Aschermittwoch (2. März) in Aussicht.
Trotz weiter steigender Corona-Infektionszahlen wird in der Politik der Ruf nach einem Konzept für eine Rücknahme von Beschränkungen lauter. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hatte dem "Spiegel" gesagt: "Wir haben die Omikron-Welle zwar noch nicht hinter uns, aber wir müssen schon jetzt konkret daran arbeiten, wann und unter welchen Bedingungen es zu schrittweisen Öffnungen kommen kann." Auch der designierte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai fordert, schnell mit einer Diskussion über die Rücknahme von Beschränkungen zu beginnen.
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen liegt im Südwesten derzeit in nur 5 von 44 Stadt- und Landkreisen unter 1000. Auf den Intensivstationen im Land werden derzeit 274 Covid-Erkrankte behandelt. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, liegt bei 4,8. Bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Mitte Februar werde man genau beobachten, wie sich die Pandemie in den Krankenhäusern entwickle, sagte Kretschmann. Es gebe derzeit etwa viele Klagen von überlasteten Arztpraxen. Die Inzidenzen schössen durch die Decke.
Eine Regierungssprecherin stellte klar, dass das Land mit seinem Stufensystem aus Alarmstufen ja einen Fahrplan für Lockerungen habe. Lockerungen werde es in dem Maße geben, wie es verantwortbar sei.
"In Moment sprechen die Fakten eine klare Sprache: Die Fallzahlen wie die Krankenhauseinweisungen steigen", sagte CDU-Fraktionschef Hagel der Deutschen Presse-Agentur. "Daher sind wir uns in Koalition einig, dass wir bis Aschermittwoch weiter konsequent bleiben müssen." Die grün-schwarze Koalition habe sich in der Pandemie immer "faktenbasiert, lageabhängig und entlang wissenschaftlichem Rat" entschieden. Das werde man weiterhin tun.
"Wenn sich die pandemische Lage aufhellt, werden wir nach Aschermittwoch auch über Lockerungen und den sukzessiven Ausstieg aus der Verordnungspraxis sprechen können", sagte Hagel. "Wir müssen, wir wollen und wir werden dann, noch mehr als bisher, auf Eigenverantwortung setzen."
Die FDP hält gar nichts von Kretschmanns Osterfrist. "Ein erneutes Beispiel für ein völlig willkürliches Politikverständnis", schimpfte Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke. "Man muss sich doch an der Lage orientieren und nicht am Osterhasen."
Kretschmanns Corona-Kurs löst Erstaunen in der Wirtschaft aus
In der Wirtschaft sorgten die Äußerungen des Ministerpräsidenten für Verwunderung. "Wir sind über die rigide Haltung des Ministerpräsidenten doch erstaunt", sagt der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall, Peer-Michael Dick, der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Stuttgart.
"Mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen oder zumindest Überlegungen dazu dürfen nicht einfach durch Vorfestlegungen ausgeschlossen werden", sagte Dick. Mit einer solchen Vorgehensweise gerate das Prinzip der Verhältnismäßigkeit zunehmend ins Wanken. "Die künftigen Schritte in der Corona-Politik müssen auch weiterhin vom Infektionsgeschehen und hier insbesondere von der Hospitalisierungsinzidenz abhängig gemacht werden", forderte Dick. Im Verband sind Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie organisiert, unter anderen die Branchen Fahrzeugbau und Maschinenbau.
Update: Dienstag, 1. Februar 2022, 15.52 Uhr
Keine Daten mehr im Restaurant?
Stuttgart. (lsw) Wer im Südwesten ins Restaurant oder Café geht, soll schon bald keine Kontaktdaten mehr hinterlegen müssen. Die Landesregierung möchte die Corona-Kontaktdatenerfassung in der Gastronomie künftig abschaffen. Das Kabinett werde sich voraussichtlich in der kommenden Woche damit befassen, bestätigte das Sozialministerium am Montag. Die finalen Details der neuen Regelung würden derzeit noch ausgearbeitet.
Das Ministerium begründete den Schritt mit einer Änderung bei der Strategie zur Kontaktnachverfolgung. Seit Oktober 2021 könne bereits die Corona-Warn-App zum Check-In in der Gastronomie genutzt werden, hieß es. Damit verlagere sich die Warnung mehr auf die individuelle Ebene. Zugleich konzentrierten sich die Gesundheitsämter bereits seit November 2021 vor allem auf größere Ausbrüche und auf den Schutz gefährdeter Gruppen, etwa in Alten- und Pflegeheimen. Und die Belastung der Gesundheitsämter sei derzeit generell sehr hoch, so ein Sprecher.
Die Regierung hatte in der vorigen Woche bereits bekanntgegeben, aus der Luca App zur Kontaktverfolgung auszusteigen. Der Vertrag mit dem privaten Anbieter der App laufe Ende März aus und werde nicht verlängert, sagte Sozialminister Manne Lucha (Grüne). Mit der Corona-Warn-App erhalten Nutzer eine Warnung ohne Eingreifen des Gesundheitsamts.
Zahl der Corona-Kranken in Kliniken sinkt
Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Montag:
> Für Heidelberg werden 187 (Sonntag: 343) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 688,5 (Sonntag: 682,9) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 752 (179) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 811,9 (792,5).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 40 (144) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1021,6 (1073,0). Eine weitere Person starb an Covid-19.
> In Mannheim gab es 412 (255) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 816,2 (794,9). Zwei Menschen starben an Covid-19.
> In Baden-Württemberg gab es 18.458 (11.078) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt auf 1191,3 (1154,3). 16 Menschen verstarben an Corona.
274 Personen werden derzeit wegen Corona auf einer Intensivstation behandelt. In der Vorwoche waren es 293). 12,4 Prozent (Vorwoche 13,1) der Betten auf Intensivstationen sind mit Covid-19-Patienten belegt.
Die Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz liegt bei 4,8 (Vorwoche: 5,0).
Update: Montag, 31. Januar 2022, 18.21 Uhr
Heidelberg. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Sonntag:
> Für Heidelberg werden 343 (Freitag: 127) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 682,9 (Freitag: 754,7) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 179 (Freitag: 692) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 792,5 (Freitag: 846,0).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 144 (Freitag: 263) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 1.073,0 (Freitag: 945,8).
> In Mannheim gab es 255 (Freitag: 339) Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 794,9 (Freitag: 811,7).
> In Baden-Württemberg gab es 11.078 (Freitag: 25.269) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt auf 1.154,3 (Freitag: 1081,6). 4 Menschen verstarben an Corona.
Das tagelange Wachstum der Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen im Südwesten setzt sich langsam fort. Der Wert stieg von 1123,3 am Samstag auf 1154,3 am Sonntag. Das teilte das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Sonntag mit. Die Behörde meldete 11.078 neue Infektionsfälle und 4 weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Am höchsten ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche weiterhin im Kreis Emmendingen mit 1658,9.
Die Zahl der nachgewiesenen Fälle seit Beginn der Pandemie in Baden-Württemberg beträgt nun 1 355.558. Die Zahl der Todesfälle stieg am Samstag auf 13.653. Auf den Intensivstationen im Land werden derzeit 275 Covid-Erkrankte behandelt, das sind 12 mehr als am Tag zuvor. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, sank von 5,2 auf 5,0.
Aufgrund der hohen Anzahl an Fällen und der Auslastung der Testkapazitäten dürften die tatsächlichen Fallzahlen derzeit noch deutlich höher sein. Das Robert Koch-Institut rechnet zudem damit, dass die Belegung der Normalstationen mit Corona-Infizierten künftig an Bedeutung gewinnen wird. Die Behörde weist dazu in seinem Wochenbericht künftig auch Schätzungen zu Infizierten mit Covid-19-Krankheitssymptomen verschiedener Schwere aus.
Das Landesgesundheitsamt rechnet mit einer steigenden Zahl an Covid-Patientinnen und -Patienten in den Krankenhäusern des Landes. Die Zahl der Covid-Patienten mit Behandlungsbedarf auf einer Intensivstation dürfte nach einem Berechnungsmodell der Uniklinik Freiburg künftig auf hohem Niveau verharren oder leicht sinken.
Update: Sonntag, 30. Januar 2022, 17.40 Uhr
Impfquote in Pflegeeinrichtungen zieht an
Heidelberg. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Freitag:
> Für Heidelberg werden 127 (Vortag: 278) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 754,7 (Vortag: 788,7) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 692 (Vortag: 905) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz wird mit 846,0 (Vortag: 835,2). Eine weitere Perosn ist an Covid-19 verstorben.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 263 (Vortag: 271) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 945,8 (Vortag: 895,7 ).
> In Mannheim gab es 339 (Vortag: 349) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 811,7 (Vortag: 814,9). Eine Person ist verstorben
> In Baden-Württemberg gab es 25.269 (Vortag: 23.791) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt auf 1081,6 (Vortag: 1.024,1). 22 Menschen (Vortag: 18)verstarben an Corona.
Auf den Intensivstationen werden 274 Corona-Infizierte behandelt, zwei weniger als am Vortag.
Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in ein Krankenhaus kamen, sinkt leicht auf 4,8.
Rund eineinhalb Monate vor der Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken ist die Impfquote in den baden-württembergischen Einrichtungen leicht angestiegen. "Von Mitte März an gilt die einrichtungsbezogene Impfpflicht. Spätestens jetzt ist es also an der Zeit, dass sich alle Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen mit dem Thema Impfen ernsthaft auseinandersetzen", teilte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) am Freitag in Stuttgart mit. Innerhalb eines Monats stieg die Impfquote der Belegschaft laut einer Umfrage des Landesgesundheitsamts um 3,8 Prozentpunkte auf 85,4 Prozent (Stand 25. Januar).
Von den 99.706 erfassten Beschäftigten waren im Januar zuletzt 85.106 vollständig geimpft und 49.747 geboostert - demnach erhielten etwa 85,4 Prozent der Pflegerinnen und Pfleger eine Grundimmunisierung, 49,9 Prozent eine Auffrischungsimpfung. Im Dezember waren noch 81,6 Prozent vollständig geimpft und 37 Prozent geboostert. Ungeimpft seien zunächst noch rund 9,5 Prozent.
Die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht soll Mitte März in Kraft treten. Beschäftigte in Einrichtungen mit schutzbedürftigen Menschen wie Pflegeheimen und Kliniken müssen bis zum 15. März Nachweise vorlegen, dass sie geimpft oder genesen sind - oder ein Attest, nicht geimpft werden zu können.
Auch die Impfquote der Bewohner in den Heimen stieg leicht an. Insgesamt sind unter den 96 991 ausgewerteten Bewohnern 89.504 Menschen oder 92,3 Prozent vollständig geimpft. Das entspricht einem Anstieg um 1,1 Prozentpunkte. Eine Auffrischungsspritze haben mittlerweile 73.722 Bewohner (76 Prozent) der Betreuten erhalten - im Dezember waren es noch 68,3 Prozent. Die Impfquoten in den Einrichtungen liegen laut Landesgesundheitsamt deutlich über den Quoten der entsprechenden Altersgruppen in der Gesamtbevölkerung im Südwesten.
Update: Freitag, 28. Januar 2022, 17.17 Uhr
Inzidenz steigt erstmals über 1000er-Marke
Heidelberg. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Donnerstag:
> Für Heidelberg werden 278 (Vortag: 154) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 788,7 (Vortag: 693,6) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 905 (Vortag: 955) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz wird mit 835,2 (Vortag: 741,8).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 271 (Vortag: 271) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 895,7 (Vortag: 833,8). Eine Person ist vesrtorben.
> In Mannheim gab es 349 (Vortag: 442) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 814,9 (Vortag: 818,2). Eine Person ist verstorben
> In Baden-Württemberg gab es 23.791 (Vortag: 27.881) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt auf 1.024,1 (Vortag: 969,3). Zum Vergleich: Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 667,2. Experten gehen davon aus, dass die neue Virusvariante zu den vielen neuen Infektionen führt.18 Menschen verstarben an Corona.
Das wirkt sich aber derzeit noch nicht auf die Intensivstationen im Land aus. Dort wurden 276 Covid-Patienten behandelt, zwei weniger als am Vortag. Das ist nochmal ein Minus von 21 im Vergleich zu letzten Donnerstag. Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in ein Krankenhaus kamen, verharrte bei 4,9.
Gesundheitsämter haben Probleme mit Datenübermittlung
Stuttgart. (dpa/lsw) Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben aktuell Probleme bei der Übermittlung von Corona-Daten mittels der Software des Robert Koch-Instituts (RKI). Die Folge sind etwa Doppelübermittlungen oder auch nur teilweise übermittelte Daten, wie ein Sprecher des Ministeriums am Donnerstag bekanntgab. Nicht alle Landkreise seien aber von dem Problem betroffen.
Ursache der Probleme ist demnach ein Update der RKI-Software, das in der vorigen und dieser Woche erfolgt sei. Dieses habe zu Fehlermeldungen in einigen Gesundheitsämtern in Baden-Württemberg geführt. In dem am Mittwoch veröffentlichen Lagebericht des Landesgesundheitsamts war zudem ersichtlich, dass zuletzt ein großer Teil der aktuell gemeldeten Infektionsfälle Nachmeldungen waren.
Zusätzlich zu den Software-Problemen haben die Gesundheitsämter im Südwesten nach Angaben des Sprechers derzeit ein stark erhöhtes Fallaufkommen zu bearbeiten. Die zu übermittelnde Datenmenge führe teilweise zu Verzögerungen im Webserver des RKI. Das könne zu verzögerten, lückenhaften oder teilweise gänzlich fehlenden Übermittlungen aus den Gesundheitsämtern führen. Dies sei in den vergangenen Tagen teilweise der Fall gewesen.
Update: Donnerstag, 27. Januar 2022, 13.09 Uhr
Kinder und Jugendliche am meisten betroffen
Heidelberg. (RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Mittwoch:
> Für Heidelberg werden 154 (Vortag: 142) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 693,6 (Vortag: 588,4) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 955 (Vortag: 628) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz wird mit 741,8 (Vortag: 617,1). Eine Person ist verstorben.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 271 (Vortag: 224) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 833,8 (Vortag: 790,0).
> In Mannheim gab es 442 (Vortag: 427) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 818,2 (Vortag: 819,4). Eine Person ist verstorben
> In Baden-Württemberg gab es 27.881 (Vortag: 16.076) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt auf 969,3 (Vortag: 869,6). Weitere 14 Menschen verstarben an Corona.
Auf den Intensivstationen wurden 8 Patienten weniger behandelt als noch am Tag zuvor mit nun 278. Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in ein Krankenhaus kamen, stieg leicht auf 4,9.
Die mit Abstand höchsten Fallzahlen verzeichnet das LGA weiter in den Altersgruppen von 6 bis 9 und 10 bis 19 Jahren. Die Fallzahlen in diesen beiden Gruppen liegen deutlich über dem landesweiten Schnitt der Sieben-Tage-Inzidenz.
Die Fallzahlen dürften aktuell noch deutlich höher sein, als es die Meldedaten abbilden. In der dritten Januarwoche lag der Anteil der positiven Proben an allen PCR-Tests bei mehr als 40 Prozent. Je höher der Anteil der positiven Proben ist, desto höher ist laut Experten wohl die Dunkelziffer der nicht erfassten Infektionen.
Die Omikron-Variante des Coronavirus hat sich im Südwesten inzwischen fast vollständig durchgesetzt. In der dritten Januarwoche gingen 93,4 Prozent aller mittels variantenspezifischem PCR-Test untersuchten Proben auf diese Variante zurück. Damit ist Omikron innerhalb weniger Wochen auch im Südwesten dominant geworden.
Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen
Stuttgart. (dpa/lsw) Wegen der rasanten Verbreitung der Omikron-Variante müssen Clubs und Diskotheken auch in der normalen Alarmstufe im Südwesten geschlossen bleiben. "Wir gehen an dieser Stelle auf Nummer sicher", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Mittwoch im Landtag in Stuttgart. Eigentlich hätte bei einer Rückkehr in die Alarmstufe die 2G-Regel gegolten. Das heißt, Geimpfte und Genesene hätten dann in Clubs und Discos gehen können. Mit der neuen Corona-Verordnung, die Ende der Woche in Kraft treten soll, bleiben auch Messe-Veranstaltungen untersagt. Auch hier verschärfte die Regierung die Regeln in der normalen Alarmstufe.
>>>Es gibt dennoch Lockerungen ab Freitag. Alles dazu lesen Sie hier<<<
Hintergrund ist, dass die Regierung aus Grünen und CDU das reguläre Stufensystem wieder in Kraft setzen muss. Zuletzt hatte sie wegen Omikron die Alarmstufe II eingefroren. Der Verwaltungsgerichtshof hält dieses Vorgehen aber für rechtswidrig. Im Einzelhandel soll künftig 3G statt 2G gelten, damit haben auch Ungeimpfte mit einem aktuellen Test wieder Zugang zu Geschäften. In der Gastronomie wird etwas gelockert. In der Alarmstufe gilt in Innenräumen wieder 2G. Bisher mussten Geimpfte und Genesene noch einen Test vorweisen (2G plus).
Update: Mittwoch, 26. Januar 2022, 09.51 Uhr
Corona-Inzidenz im Südwesten sinkt wieder
Heidelberg. (RNZ/dpa/lsw) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Dienstag:
> Für Heidelberg werden 142 (Vortag: 189) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 588,4 (Vortag: 566,3) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 628 (Vortag: 601) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz wird mit 617,1 (Vortag: 561,6).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 224 (Vortag: 116) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 790,0 (Vortag: 824,1).
> In Mannheim gab es 427 (Vortag: 350) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 819,4 (Vortag: 797,8).
> In Baden-Württemberg gab es 16.076 (Vortag: 11.865) Neuinfektionen. Die Inzidenz sinkt auf 869,6 (Vortag: 877,3). Weitere 14 Menschen verstarben an Corona.
Die Zahl der Covid-19-Patienten und -Patientinnen auf Intensivstationen sank im Vergleich zum Vortag weiter - um 7 auf 286. In der Vorwoche waren es 330 gewesen. Rund 12,7 Prozent der Intensivbetten im Land sind den Angaben zufolge mit Covid-Erkrankten belegt. In der Vorwoche waren es 14,6.
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz sank im Vergleich zum Vortag um 0,2 auf 4,8. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner und Einwohnerinnen in Krankenhäuser gebracht werden.
Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt mittlerweile 1 250 278, das waren
16 076 mehr Erkrankte als Montag. 13 587 Menschen starben laut Amt an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 14 mehr als einen Tag zuvor.
Kretschmann erklärt Corona-Kurs im Landtag
Stuttgart (dpa/lsw) - Nach dem Beschluss von Bund und Ländern für ein grundsätzliches Festhalten an den jetzigen Corona-Maßnahmen will Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Mittwoch (9.00) im Landtag seinen "Kurs der Umsicht" erläutern. Trotz der Sorge um eine Überlastung der Kliniken wegen der grassierenden Omikron-Variante wird es gegen Ende der Woche einige Lockerungen geben.
Hintergrund ist, dass die Regierung aus Grünen und CDU das reguläre Stufensystem wieder in Kraft setzen muss. Zuletzt hatte sie wegen Omikron die Alarmstufe II eingefroren. Der Verwaltungsgerichtshof hält dieses Vorgehen aber für rechtswidrig und setzte einzelne Maßnahmen in Hochschulen und im Einzelhandel schon außer Kraft. Grund dafür ist, dass die Belastung der Krankenhäuser derzeit unter den Grenzwerten für die Alarmstufe II liegt.
Nun will die Regierung voraussichtlich auch am Mittwoch ihre neue Corona-Verordnung beschließen, die Ende Januar ausläuft. Damit würde dann die normale Alarmstufe wieder greifen. Allerdings will Grün-Schwarz die einzelnen Regeln hier nochmal anpassen. Klar ist schon, dass es bei Geschäften und bei Großveranstaltungen erste Öffnungsschritte geben soll.
Jedoch verschärft die Regierung im Gegenzug die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Dort gilt voraussichtlich von Freitag an eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken.
Es gibt aber auch noch ungeklärte Fragen: Die Rückkehr zur normalen Alarmstufe würde eigentlich auch bedeuten, dass in Restaurants nur noch 2G und nicht mehr 2G plus gelten würde. Und die Sperrstunde von 22.30 Uhr bis 6 Uhr wäre auch passé. Aber ob sich die Regierung dazu durchringen kann, ist noch nicht klar. Fraglich ist auch, ob Clubs und Bars wieder öffnen dürfen.
FFP2-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen, Ausgangssperre im Kreis droht
Stuttgart. (dpa/lsw) In Baden-Württemberg gilt wegen der rasant steigenden Inzidenzen durch die Omikron-Variante künftig auch in Bussen und Bahnen eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken. Das Sozialministerium bestätigte am Dienstag in Stuttgart eine entsprechende Ankündigung von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) im Radiosender Antenne 1. Die Pflicht werde in der neuen Corona-Verordnung verankert, die Ende der Woche in Kraft treten soll.
Die Landesregierung geht damit den gleichen Weg wie etwa Bayern und Sachsen, die eine FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr auf eigene Verantwortung umgesetzt hatten, obwohl der Bund rechtlich zuständig ist. Noch vor Kurzem hatten Hermann und Sozialminister Manne Lucha (Grüne) den Bund per Brief aufgefordert, das Gesetz entsprechend zu ändern.
Bund und Länder haben die Bevölkerung immer wieder dazu aufgerufen, in geschlossenen Räumen und beim Zusammentreffen mit anderen Personen FFP2-Masken zu tragen. Sie seien besonders wirksam dabei, Ansteckungen zu verhindern.
Die Landesregierung will diese Woche die Corona-Verordnung überarbeiten. Wegen Omikron will Grün-Schwarz weitgehend an den Einschränkungen festhalten. Da das Land aber nach einem Gerichtsurteil wieder zu seinem regulären Stufensystem zurückkehren muss, könnte es trotzdem einige leichte Lockerungen geben.
Sollte darübr hinaus im Rhein-Neckar-Kreis und/oder im Stadtkreis Heidelberg am heutigen Dienstag, 25. Januar, die 7-Tage-Inzidenz laut der maßgeblichen Veröffentlichung durch das LGA den zweiten Tag in Folge über dem Grenzwert von 500 liegen, greifen laut Corona-Verordnung ab dem morgigen Mittwoch, 26. Januar, nächtliche Ausgangsbeschränkungen für ungeimpfte Personen.
Update: Dienstag, 25. Januar 2022, 14.19 Uhr
Kommen Lockerungen im Land?
Heidelberg. (RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Montag:
> Für Heidelberg werden 189 (Vortag: 263) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 566,3 (Vortag: 490,7) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 601 (Vortag: 940) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz wird mit 561,6 (Vortag: 479,4). Ein weiterer Mensch starb an Covid-19.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 116 (Vortag: 99) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 824,1 (Vortag: 785,1).
> In Mannheim gab es 350 (Vortag: 289) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 797,8 (Vortag: 839,1 ).
> In Baden-Württemberg gab es 11.865 (Vortag: 10.381) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 877,3 (Vortag: 854,4). Weitere 47 Menschen verstarben an Corona.
Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sinkt auf 293 (Vortag: 299). 13,1 Prozent der Intensivbetten im Land sind mit Covid-Patienten belegt. Vor einer Woche waren 15,1 Prozent.
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 5,0. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in Krankenhäuser eingewiesen werden.
Update: Montag, 24. Januar 2022, 17.00 Uhr
Stuttgart. (dpa/lsw) Angesichts der Warnungen des Expertenrats der Bundesregierung vor der Omikron-Welle stehen mögliche Lockerungen in Baden-Württemberg wieder auf der Kippe. Die Landesregierung will kurz nach den Beratungen von Bund und Ländern an diesem Montag ihre Corona-Verordnung überarbeiten. Ministerpräsident Winfried Kretschmann steht vor einer schwierigen Abwägung. Zuletzt hatte der Grünen-Politiker versichert, er werde auf dem "Pfad der Vorsicht" bleiben.
Doch nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs, welches das Einfrieren der Alarmstufe II mit harten Einschränkungen für Ungeimpfte für teilweise rechtswidrig erklärt hat, muss das Land sein Stufensystem wieder in Kraft setzen. Weil die Belastung der Krankenhäuser in den vergangenen Wochen - relativ gesehen - gesunken ist, müsste die Regierung eigentlich die Maßnahmen etwas lockern.
Die Rückkehr zur normalen Alarmstufe würde zum Beispiel bedeuten, dass in Restaurants nur noch 2G und nicht mehr 2G plus gelten würde. Im Einzelhandel wäre statt 2G wieder 3G möglich. Doch Kretschmann hat schon erklären lassen, dass die Regierung sich vorbehält, die bisher vorgesehenen Regeln in der Alarmstufe anzupassen und womöglich auch zu verschärfen. Zwar sind die Krankheitsverläufe bei Omikron laut Experten etwas milder als bei Delta, was die Intensivstationen entlastet hat. Doch die Zahl der Covid-Patienten in den Kliniken ist zuletzt wieder gestiegen.
Der Expertenrat der Bundesregierung fordert im Kampf gegen Omikron denn auch eine Beibehaltung und strikte Umsetzung der bisherigen Maßnahmen. Die Fachleute empfehlen sogar, sich für einen weiteren starken Anstieg der Infektionszahlen zu wappnen. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, NRW-Regierungschef Hendrik Wüst (CDU), hat schon erklärt, eine Lockerung der 2G- und 2G-plus-Regeln in Handel und Gastronomie stehe für ihn nicht zur Debatte. Allerdings hatten Gerichte in Bayern und Niedersachsen 2G im Einzelhandel zuletzt schon gekippt.
Update: Montag, 24. Januar 2022, 08.09 Uhr
Weniger als 300 Intensivpatienten im Land
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa) Die Corona-Inzidenz im Südwesten steigt weiter rasant. Nach den jüngsten Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) in Stuttgart hat die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg erneut stark zugelegt und die 800er Marke hinter sich gelassen. Am Sonntag (Stand 16 Uhr) meldete das LGA einen Wert von landesweit 854,4 registrierten Infektionen innerhalb von sieben Tagen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Die Zahl der Covid-19-Patienten und -Patientinnen auf Intensivstationen sank im Vergleich zum Vortag leicht um 2 Menschen auf 299. 13,4 Prozent der betreibbaren Intensivbetten sind den Angaben zufolge mit Covid-Erkrankten belegt. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 4,6. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in Krankenhäuser gebracht werden.
Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt mittlerweile 1.222.337 Infektionsfälle, das waren 10.381 Erkrankte mehr als am Samstag.
13.526 Menschen starben laut Mitteilung seit Pandemiebeginn an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2, hier gab es den Angaben nach keine Veränderung zum Vortag.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich.
Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Sonntag - für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis wurden wieder aktuelle Zahlen übermittelt:
> Für Heidelberg werden 263 (Vortag: 0) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 490,7 (Vortag: 342,1) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 940 (Vortag: 0) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz wird mit 479,4 (Vortag: 326,3).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 99 (Vortag: 128) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 785,1 (Vortag: 755,9).
> In Mannheim gab es 289 (Vortag: 309) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 839,1 (Vortag: 813,3 ).
> In Baden-Württemberg gab es 10.381 (Vortag: 13.674) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 854,4 (Vortag: 795,7). Weitere 10 Menschen verstarben an Corona.
Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sinkt auf 299 (Vortag: 301).
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 4,6. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in Krankenhäuser eingewiesen werden.
Update: Sonntag, 23. Januar 2022, 18.07 Uhr
Keine Inzidenzzahlen aus Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Samstag - für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis wurden keine aktuellen Zahlen übermittelt:
> Für Heidelberg werden 0 (Vortag: 207) Neuinfektionen, die Inzidenz wird mit 342,1 (Vortag: 355,9) angegeben.
> Für den Rhein-Neckar-Kreis werden 0 (Vortag: 751) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz wird mit 326,3 (Vortag: 339,3).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 128 (Vortag: 184) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 755,9 (Vortag: 694,7).
> In Mannheim gab es 309 (Vortag: 352) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 813,3 (Vortag: 766,5).
> In Baden-Württemberg gab es 13.674 (Vortag: 17.301) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 795,7 (Vortag: 734,3). Weitere 10 Menschen verstarben an Corona.
Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen steigt auf 301 (Vortag: 296).
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 4,7. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in Krankenhäuser eingewiesen werden.
Update: Sonntag, 23. Januar 2022, 14.17 Uhr
Entspannung auf Intensivstationen - aber Krankenhaus-Einweisungen steigen
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Freitag - die Zahlen für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis werden jetzt wieder korrekt übermittelt:
> In Heidelberg gab es 207 (Vortag: 101) Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 355,9 (Vortag:286,0).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 751 (Vortag: 290) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 339,3 (Vortag: 254,1).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden (184 (Vortag: 182) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 694.7 (Vortag: 604,3).
> In Mannheim gab es 352 (Vortag: 558) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 766,5 (Vortag: 740,7). Ein weiterer Todefall durch Corona wird hier gemeldet.
> In Baden-Württemberg gab es (17.301 (Vortag: 17.145) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 734,3 (Vortag: 667,2). Weitere 19 Menschen verstarben an Corona.
Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sank auf 296 (Vortag: 297). In der Vorwoche waren es 372 gewesen. 13,1 Prozent der betreibbaren Intensivbetten sind den Angaben zufolge mit Covid-Erkrankten belegt, minus 0,1 Prozent.
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz steigt um 0,4 auf 4,4. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in Krankenhäuser eingewiesen werden. Vor einer Woche lag der Faktor noch bei 3,1.
Update: Freitag, 21. Januar 2022, 18.07 Uhr
Stuttgart. (dpa) Trotz der sinkenden Zahl von Covid-Patienten auf den Intensivstationen bleibt der Druck auf das Personal nach Angaben der baden-württembergischen Krankenhausgesellschaft hoch. Zwar sei die Situation nicht mehr so angespannt wie noch Anfang Dezember, als bis zu 670 Menschen mit einer Corona-Infizierung in Intensivbetten behandelt werden mussten. Allerdings sei die Lage in den Kliniken noch weit davon entfernt, entspannt zu sein, sagte Matthias Einwag, Hauptgeschäftsführer der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), am Freitag auf Anfrage.
Es liegen laut BWKG und Landesgesundheitsamt immer weniger Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen. "Aber in der Pandemie hat sich gezeigt, dass die Zahl der "Nicht-Covid-19-Patienten" auf den Intensivstationen steigt, sobald die Zahl der Covid-19-Patienten sinkt", sagte Einwag.
Laut BWKG wurden im Sommer 2021 fast 1900 "Nicht-Covid-Patienten" auf den baden-württembergischen Intensivstationen behandelt; im Dezember 2021 waren es nur noch etwa 1400 und derzeit sind es 1677 (Stand: 20.1.). "Daran lässt sich ablesen, in welchem Maß planbare Operationen verschoben werden mussten und immer noch werden müssen", erklärte Einwag. Mit der sinkenden Auslastung mit Covid-19-Patienten würden diese planbare OPs nachgeholt und die Belegungszahlen stiegen wieder. Außerdem bemühten sich die Krankenhäuser, die Zahl der aufgeschobenen Operationen nicht noch größer werden zu lassen.
Nach Angaben der BWKG werden auf den baden-württembergischen Normalstationen derzeit rund 750 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus behandelt. Zum Höhepunkt der vierten Welle Anfang Dezember 2021 seien es dort dagegen rund 1700 Menschen gewesen.
Die Situation sei derzeit nicht besorgniserregend, resümierte Einwag, ergänzte aber: "Das Problem ist, dass niemand sagen kann, wie sich die Situation in den Krankenhäusern mit der Omikron-Variante in den nächsten Wochen weiterentwickeln wird." Die Prognosen hierzu gingen sehr weit auseinander. "Sicher ist nur, dass die Zahl der Infizierten weiter sprunghaft steigt."
SWR-Sendungen droht Ausfall wegen Corona
Wegen steigender Corona-Zahlen bereitet sich der Südwestrundfunk (SWR) auf einen möglichen Ausfall von Sendungen vor. "Auch bei uns im SWR drohen erhebliche Personalengpässe durch Infektionen und Quarantäne", teilte Intendant Kai Gniffke am Freitag in Stuttgart mit. "Es kann also in den kommenden Tagen und Wochen sein, dass unsere Havarie-Szenarien Wirklichkeit werden."
Der öffentlich-rechtliche Sender will Ausfälle so weit wie möglich vermeiden. "Aber wir dürfen uns selbst und unsere Kolleginnen und Kollegen nicht überfordern", mahnte Gniffke in seinem Intendantenblog. "Wenn es nicht mehr geht, geht es nicht mehr. Dann müssen wir auch mal die Waffen strecken und unserem Publikum sagen, dass wir es aufgrund der Pandemie gerade nicht schaffen."
Gastronomen und Hoteliers wollen keine Kontaktdaten mehr erfassen
Wenige Tage vor einer wichtigen Gesprächsrunde zu den Perspektiven für die Luca-App fordern Gastronomen und Hoteliers in Baden-Württemberg ein Ende der Kontaktdatenerfassung. Das Sammeln von Daten der Gäste sei enorm aufwendig und trage in der Praxis nicht wirkungsvoll dazu bei, die Pandemie einzudämmen, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Positionspapier des deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga).
Es passiere nur wenig mit den erhobenen Daten, die unter anderem mit der Luca-App gesammelt werden. "Aufwand und Nutzen stehen bei der Pflicht zur Gäste-Kontaktdatenerfassung im Gastgewerbe in keinem vertretbaren Verhältnis mehr zueinander", kritisierte der Verband. > Mehr zum Thema lesen Sie hier.
Update: Freitag, 21. Januar 2022, 16.40 Uhr
Corona-Inzidenz schnellt nach oben
Heidelberg/Stuttgart. (RNZ/dpa) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Donnerstag:
> In Heidelberg gab es 101 (Vortag: 72) Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 286,0 (381,1).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 290 (223) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 254,1 (316,7). Wie am Tag zuvor gab es einen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 182 (221) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 604,3 (559,1).
> In Mannheim gab es 558 Neuinfektionen. Hier waren wegen einer technischen Störung am Vortag nur vorläufige Daten gemeldet worden. Dabei war von 234 Neuinfektionen die Rede. Die Inzidenz stieg auf 740,7 (673,8).
> In Baden-Württemberg gab es 17.145 (16.890) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg auf 667,2 (616,9). Wie bereits am Mittwoch wurden 17 weitere Todesfälle gemeldet.
Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sank hingegen um 29 auf 297. In der Vorwoche waren es 378 gewesen. 13,2 Prozent der betreibbaren Intensivbetten sind den Angaben zufolge mit Covid-Erkrankten belegt, minus 1,2 Prozent.
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz stieg um 0,5 auf 4,0 an. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in Krankenhäuser gebracht werden.
Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt mittlerweile 1.180.981 bestätigte Infektionsfälle. Das waren 17.145 mehr als am Mittwoch. 13.497 Erkrankte starben laut Mitteilung an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich. Bislang wurden 39.953 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Mittels variantenspezifischer PCR wurde Omikron bei 83,3 Prozent der Proben nachgewiesen. Da sich die Variante schnell ausbreitet, dürfte der aktuelle Anteil höher sein.
Als mindestens einmal geimpft gelten 8 086 402 Menschen im Südwesten. Das sind den Angaben zufolge 82,2 Prozent derjenigen, denen eine Impfung empfohlen wird. Auffrischimpfungen hätten 5.482.632 Leute erhalten, was 55,7 Prozent entspreche. Hier stieg die Zahl um 59.890.
Update: Donnerstag, 20. Januar 2022, 20 Uhr
Fast 60 Prozent für allgemeine Impfpflicht
Stuttgart. (dpa-lsw) Die Mehrheit der Menschen in Baden-Württemberg spricht sich für eine allgemeine Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren aus. 59 Prozent sind dafür, 37 Prozent dagegen, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage von infratest dimap im Auftrag von SWR und "Stuttgarter Zeitung" ergab. Je älter die Menschen sind, desto höher ist die Zustimmung. So sind 74 Prozent der über 65-Jährigen laut Umfrage dafür, bei den 40- bis 64-Jährigen sind es 57 Prozent. Von den Jüngeren bis 39 Jahre sind noch die Hälfte der Menschen für eine Impfpflicht gegen das Coronavirus.
Die seit Wochen laufenden Proteste von Gegnern der staatlichen Corona-Maßnahmen stoßen bei der großen Mehrheit der Menschen in Baden-Württemberg auf Ablehnung. Knapp drei Viertel (74 Prozent) der Befragten haben wenig oder gar kein Verständnis für die Demonstrationen, nur ein knappes Viertel äußert sehr großes oder großes Verständnis. Erwartungsgemäß haben zwei Drittel der AfD-Unterstützer viel Verständnis für die Proteste.
Update: Donnerstag, 20. Januar 2022, 12:30 Uhr
Urteil in Bayern - Kammern für Ende von 2G im Einzelhandel im Südwesten
München/Stuttgart. (dpa) Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die 2G-Regel für den Einzelhandel im Freistaat außer Vollzug gesetzt hat, drängen die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg auf das Ende dieser Regel auch im Südwesten. "Auch in Baden-Württemberg muss diese umsatzhemmende 2G-Regelung dringend abgeschafft werden", forderte Anje Gering, Hauptgeschäftsführerin der IHK Bodensee-Oberschwaben am Mittwoch. Sie sieht nach der Entscheidung des Bayerischen Gerichts auch die baden-württembergische Landesregierung unter Zugzwang, da sonst in den Grenzregionen ein wettbewerbsverzerrender Einkaufstourismus zu befürchten sei.
2G bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt haben. Bayerns Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) hatte nach dem Urteil gesagt, 2G im Handel werde komplett ausgesetzt. Bayern sei mit der Zugangsbeschränkung einem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz gefolgt. Aber wegen der Abgrenzungsschwierigkeiten sei "nun die Regelung wie in den Supermärkten die einfachere Alternative". Herrmann betonte: "Die FFP2-Maskenpflicht im Handel gilt weiterhin und bietet Schutz."
Bund und Länder hatten die 2G-Regeln für den Einzelhandel Anfang Dezember bundesweit vereinbart. Für Niedersachsen kippte das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg die Regeln bereits Mitte Dezember, weil sie aus Sicht der Richter zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie nicht notwendig und auch nicht mit dem allgemeinen Gleichheitsgrundsatz vereinbar seien.
Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, sagte: "Bayern und Niedersachsen geben den Weg für die anderen Bundesländer vor. 2G im Einzelhandel macht keinen Sinn und muss rasch wieder abgeschafft werden." Der Lebensmittelhandel zeige seit Beginn der Pandemie, dass der Einkauf mit Maske, Abstand und Hygienekonzept sicher sei. "Die politischen Entscheidungsträger in allen Bundesländern und im Bund müssen sich korrigieren und 2G beim Einkaufen rasch außer Kraft setzen."
Inzidenzen in Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis sinken
Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Mittwoch:
> In Heidelberg gab es 72 (Vortag: 103) Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 381,1 (426,5).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 223 (Vortag: 286) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 316,7 (364,1). Ein weiterer Mensch ist hier im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 221 (Vortag: 267) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 559,1 (504,2).
> Für Mannheim liegen wegen einer technischen Störung nur vorläufige Daten vor. Es gibt 234 Neuinfektionen (Vortag: 360) gemeldet. Die Inzidenz liegt nun bei 673,8 (729,0).
> In Baden-Württemberg wurde hat die Marke von 600 deutlich überschritten. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Mittwoch (Stand 16 Uhr) haben sich in den vergangenen sieben Tagen 616,9 je 100.000 Menschen landesweit nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 347,5. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sank hingegen um 4 auf 326. In der Vorwoche waren das 387 gewesen. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz stieg um 0,1 auf 3,5 an. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik gebracht werden.
Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt mittlerweile 1.163.836 bestätigte Infektionsfälle. Das waren 16.890 mehr als am Dienstag. 13.480 Erkrankte starben laut Mitteilung an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 17 mehr als am Vortag.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich. Bislang wurden 37.916 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt.
Update: Mittwoch, 19. Januar 2022, 21.51 Uhr
Stuttgart/Heidelberg. (dpa/RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom Dienstag:
> In Heidelberg gab es 103 (Vortag: 37) Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 426,5 (471,8). Es gibt einen neuen Todesfall in Zusammenhang mit Corona.
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 286 (161) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 364,1 (380,7).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 267 (52) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 504,2 (408,2).
> In Mannheim wurden 360 (468) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt nun bei 729,0 (707,1).
> In Baden-Württemberg wurden insgesamt 15.316 (6813) Neuinfektionen gemeldet – bei einer Inzidenz von 575,6 (549,8). Es wurden 11 (27) weitere Todesfälle gemeldet.
Die Zahl der Covid-19-Patienten und -Patientinnen auf Intensivstationen sank hingegen um 10 auf 330. In der Vorwoche waren das 402 gewesen.
Bei der Inzidenz für Neuinfektionen liegen fast alle Stadt- und Landkreise im Südwesten über 400. Nur der Rhein-Neckar-Kreis ist mit 364,1 noch unter diesem Grenzwert. Im Landkreis Esslingen (860,2) und der Stadt Baden-Baden (867,5) ist die Inzidenz am höchsten.
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz stieg um 0,5 auf 3,4 an. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik gebracht werden.
Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt mittlerweile 1.146.946 bestätigte Infektionsfälle. Das waren 15.316 mehr als am Montag. 13.463 Erkrankte starben laut Mitteilung an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 11 mehr als am Vortag.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich. In der zweiten Kalenderwoche lag der Anteil der mittels variantenspezifischem PCR-Test untersuchten Proben bei mehr als 83 Prozent, wie das aus den Zahlen des Landesgesundheitsamts hervorgeht. Da sich die Variante schnell ausbreitet, dürfte der aktuelle Anteil noch höher sein. Bislang wurden 35.450 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt.
Als mindestens einmal geimpft gelten 8.074.092 Menschen im Südwesten. Das sind den Angaben zufolge 82,0 Prozent derjenigen, denen eine Impfung empfohlen wird. Auffrischimpfungen hätten 5.365.138 Leute erhalten, was 54,5 Prozent entspreche. Hier stieg die Zahl um 45.695.
Update: Dienstag, 18. Januar 2022, 17.44 Uhr
Kretschmann will noch keine Lockerungen der Corona-Regeln zusagen
Stuttgart. (dpa/lsw) Die baden-württembergische Landesregierung will anders als Bayern noch keine Lockerung der Corona-Regeln in Aussicht stellen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann sieht in den milderen Krankheitsverläufen der Omikron-Variante einen ersten Trend, der sich aber noch bestätigen müsse. Er könne sich zwar Lockerungen in der neuen Corona-Verordnung zu Anfang Februar vorstellen. "Ob sie kommen, weiß ich noch nicht", sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Sorgen machen ihm die steigenden Inzidenzen durch die viel ansteckendere Variante Omikron. Wenn sich sehr viele Menschen infizierten, könne sich die derzeit entspanntere Lage auf den Intensivstationen der Kliniken wieder verschärfen, warnte Kretschmann.
> Wer bleibt im "Team Vorsicht"?: Dagegen hat die bayerische Staatsregierung schon für nächste Woche Lockerungen angekündigt, sollte sich die Lage in den Krankenhäusern nicht wieder verschlechtern. So seien Kapazitätserweiterungen bei den Zuschauerzahlen in Kultur und Sport möglich. Etwa sei eine Anhebung der Maximalauslastung von derzeit 25 Prozent auf 50 Prozent denkbar. "Ich bin gespannt, ob Markus Söder im Team Vorsicht bleibt", sagte Kretschmann der dpa. "Ich bleibe jedenfalls im Team Vorsicht."
> Land muss Corona-"Spielregeln" an Omikron anpassen: Klar sei aber, dass die Regierung mit der nächsten Verordnung Anfang Februar "neue Spielregeln" aufstellen müsse. Das Einfrieren der Alarmstufe II mit scharfen Einschränkungen vor allem für Ungeimpfte könne "kein Dauerzustand" sein, sagte der Ministerpräsident. Die Stufe sieht zum Beispiel auch 2G plus in Restaurants vor, das heißt, dass Geimpfte, die nicht geboostert sind, sich zusätzlich testen lassen müssen. Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) erklärte, zentrales Kriterium für die neuen Corona-Regeln bleibe die Belastung des Gesundheitswesens. Man müsse aber auch im Auge behalten, dass die Regeln zumutbar und verständlich blieben.
> Kretschmann will auf mehr Daten zu Omikron warten: Die Daten zu den Konsequenzen der Omikron-Variante für das Gesundheitswesen seien aber noch nicht belastbar, erklärte Kretschmann. Erste Trends zeigten, dass es weniger schwere Verläufe gebe. "Das ist ein Trend, der natürlich höchst erfreulich ist, wenn er sich denn bewahrheitet." Er zeigte sich skeptisch, ob die erforderlichen Daten schon bei der Ministerpräsidentenkonferenz Anfang nächster Woche vorliegen werden. Zuletzt hatte der Virologe und Berater der Bundesregierung, Christian Drosten, erklärt, er sehe in der milder verlaufenden Omikron-Variante eine "Chance".
> Söders breiterer Ansatz dürfte Lockerungen umfassen: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will wegen Omikron künftig einen "breiteren Ansatz" in der Corona-Politik verfolgen, der auch gesellschaftliche und soziale Komponenten stärker beachtet. Am Montag hieß es nach der Kabinettssitzung in München, es gebe eine "klare Perspektive" für Lockerungen für kommende Woche. Am kommenden Montag beraten die Ministerpräsidenten wieder mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) über die weitere Strategie im Kampf gegen Corona.
> Wie weiter mit dem Stufensystem im Südwesten?: Zurzeit gilt im Südwesten weiter die Alarmstufe II, obwohl auf den Intensivstationen der Krankenhäuser längst nicht mehr so viele Covid-19-Patienten liegen wie noch vor Weihnachten. Um eine Überlastung der Kliniken zu verhindern, hat Grün-Schwarz schon im Sommer die Belegung der Intensivbetten und die Hospitalisierungsrate als entscheidende Kriterien eingeführt. Letztere gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik gebracht werden.
> Baldige Rückkehr in Warnstufe eher ausgeschlossen: Eigentlich hätte die Regierung die Corona-Regeln gemäß seinem Stufensystem längst lockern müssen. Demnach müsste das Land Mitte der Woche sogar zurück in die sogenannte Warnstufe gehen, da der Grenzwert von 390 belegten Intensivbetten dann fünf Tage nacheinander unterschritten werden dürfte. In der Warnstufe würde dann wieder weitgehend 3G gelten und zum Beispiel Fußballstadien könnten wieder ganz öffnen. Solche weitgehenden Lockerungen kommen aber wohl nicht infrage. Lucha kündigte an, man werde die Systematik in dem Stufensystem anpassen.
> Kretschmann wünscht sich Impfregister: Der Regierungschef schloss erneut aus, dass es im Zweifel eine regionale Impfpflicht im Südwesten geben könnte. "Der Ball liegt jetzt erstmal beim Deutschen Bundestag", sagte er. Er wünsche sich mehr Tempo. Seine Partei, die im Bund mit SPD und FDP regiert, sei daran nicht Schuld. "Jeder kann erkennen, dass das jetzt nicht an den Grünen liegt." Kretschmann wünscht sich ein Impfregister, so habe die Impfpflicht eine "höhere Schlagkraft". Wenn es aber erstmal ohne Register losgehe, könne er damit auch leben. In einem solchen Register könnte der Impfstatus aller Menschen in Deutschland erfasst werden, um einen besseren Überblick zu haben.
Update: Dienstag, 18. Januar 2022, 08.39 Uhr
Inzidenz in Heidelberg sinkt unter 500
Stuttgart/Heidelberg. (dpa/RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom heutigen Montag:
> In Heidelberg gab es 37 (Vortag: 28) Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 471,8 (540,5).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 161 (82) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 380,7 (431,8).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 52 (57) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 408,2 (384,6).
> In Mannheim wurden 468 (212) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt nun bei 707,1 (656,7).
> In Baden-Württemberg wurden insgesamt 6813 (4179) Neuinfektionen gemeldet – bei einer Inzidenz von 549,8 (545,8). Es wurden 27 (2) weitere Todesfälle gemeldet.
Auf den Intensivstationen lagen noch 340 Patientinnen und Patienten, die an Covid 19 erkrankt sind. Die Zahl ist in den vergangenen zwei Wochen um 150 gesunken. Als Grund dafür wird gemutmaßt, dass wegen der angeblich milderen Verläufe der Omikron-Variante weniger infizierte Menschen auf die Intensivstation müssen. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz blieb bei 2,9. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in eine Klinik gebracht werden.
Eigentlich müsste die Landesregierung die Corona-Regeln gemäß seinem Stufensystem lockern, wenn die Grenzwerte bei der Belastung der Kliniken unterschritten werden. Wegen der wieder steigenden Inzidenzen hatte das Land Baden-Württemberg aber vergangene Woche entschieden, bis Ende Januar in der Alarmstufe II mit zahlreichen Einschränkungen zu bleiben.
Nach der ursprünglichen Regelung müsste das Land voraussichtlich Mitte der Woche sogar zurück in die sogenannte Warnstufe gehen, da der Grenzwert von 390 belegten Intensivbetten dann fünf Tage nacheinander unterschritten werden dürfte. In der Warnstufe würde dann wieder weitgehend 3G gelten und zum Beispiel Fußballstadien könnten wieder ganz öffnen, während es derzeit nur Geisterspiele gibt.
Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt 1 131 630 bestätigte Infektionsfälle. Das waren 6813 mehr als am Samstag. 13 452 Erkrankte starben laut Mitteilung an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 27 mehr als am Vortag.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich. In der Woche bis zum 9. Januar lag der Anteil der mittels variantenspezifischem PCR-Test untersuchten Proben bei 62 Prozent. Da sich die Variante schnell ausbreitet, dürfte der aktuelle Anteil bereits deutlich höher sein. Bislang wurden 33 201 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt.
Update: Montag, 17. Januar 2022, 17.44 Uhr
Außer in Mannheim sinken die Inzidenzen
Stuttgart/Heidelberg. (dpa/RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom heutigen Sonntag:
> In Heidelberg gab es 28 (Vortag: 32) Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 540,5 (577,0).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 82 (107) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 431,8 (451,3).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 57 (47) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 384,6 (366,5).
> In Mannheim wurden 212 (164) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt nun bei 656,7 (618,3).
> In Baden-Württemberg wurden insgesamt 4179 (7369) Neuinfektionen gemeldet – bei einer Inzidenz von 545,8 (538,9). Es wurden 2 (8) weitere Todesfälle gemeldet. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz blieb nach Angaben des Landesgesundheitsamts bei 2,9 (3,1). Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen blieb wie am Samstag unverändert bei 355.
Corona-Tod im Pflegeheim - Gesundheitsminister im Sozialausschuss
Nach Corona-Ausbrüchen mit mindestens 14 Toten in zwei badischen Pflegeheimen wird Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am morgigen Montag dem Sozialausschuss in einer Sondersitzung Rede und Antwort stehen. Nach Angaben seines Sprecher war die Initiative für den Ausschuss vom Minister ausgegangen.
Bei einem Corona-Ausbruch in einem Rastatter Pflegeheim waren vor kurzem mindestens 13 Menschen gestorben. Keiner von ihnen hatte laut Landratsamt eine Auffrischungsimpfung. Manche seien keinmal, andere ein- oder zweimal geimpft gewesen. In Gaggenau war ein Bewohner an oder in Verbindung damit gestorben.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums und des Landesgesundheitsamts von Freitag wurden seit Mitte Dezember 2021 in Baden-Württemberg 47 Corona-Ausbrüche mit insgesamt 501 Fällen aus Einrichtungen der stationären Altenpflege an das Landesgesundheitsamt übermittelt. 22 Bewohner seien am oder im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.
Nach einer Auswertung des Landesgesundheitsamtes für das Sozialministerium hatte zum Jahresende jeder dritte Heimbewohner noch keine sogenannte Booster-Impfung, wie vor wenigen Tagen bekannt wurde. Da die Quote der zum dritten Mal Geimpften nur bei 68 Prozent lag, hatte Gesundheitsminister Lucha an die Einrichtungen appelliert, die Impfangebote besser zu nutzen. In Rheinland-Pfalz lag die Booster-Quote in den Heimen nach Angaben des SWR bei 85 Prozent. Bei den Beschäftigten lag die Quote der Geboosterten laut LGA noch deutlich unter dem Wert der Bewohner: Nur 37 Prozent der Mitarbeitenden haben bisher eine Auffrischungsimpfung erhalten.
Das LGA hatte für die Umfrage Daten aus 1495 Einrichtungen in die Auswertung zur Impfquote bei Beschäftigten und 1532 in die Auswertung zur Quote bei Betreuten aufgenommen. Demnach hatten von den 82 648 betreuten Menschen 75.375 (91,2 Prozent) den vollständigen Grundschutz, der in der Regel mit der zweiten Impfung erreicht wird, aber etwa gegen die Omikron-Variante oft nicht ausreicht; bei den Beschäftigten waren es 72.115 oder 81,6 Prozent. Allerdings lagen diese Werte - auch bei der Booster-Impfung - über den Quoten in der gesamten Bevölkerung, teilte das Amt mit. Etwas mehr als 11.000 oder 12,5 Prozent der Mitarbeitenden sind nicht geimpft.
Ministerium sorgt sich wegen Omikron-Variante um Bus- und Bahnverkehr
Das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg stellt sich auf eine Verknappung des Zug- und Buspersonals wegen der Verbreitung der Omikron-Variante ein. "Wir werden im Krisenfall täglich mit Eisenbahn- und Busunternehmen konferieren", sagte Berthold Frieß, Amtschef im Ministerium, der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".
Besonders wichtig für den Betrieb seien Lokführer, Mitarbeiter in den Leitstellen und diejenigen, die die Züge bereitstellten sowie im Bahnnetz tätig seien. Zwar werde die Art der Krankheiten den Arbeitgebern nicht mitgeteilt. Auffällig sei aber ein regionaler Zusammenhang von hohen Inzidenzen und hohen Krankenständen.
Vor der Corona-Zeit seien Krankenstände von landesweit über zehn Prozent eine Seltenheit gewesen, sagte Dietmar Maier, Bereichsleiter bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg den Zeitungen. Nun erwarte man steigende Fehlzahlen wegen Krankheitsausfällen und Quarantäne.
Das Land hat demnach den Unternehmen angeboten, dass sie bei erhöhten Krankenständen - als Richtwert würden 15 Prozent genannt - Notfallfahrpläne mit einem geminderten Fahrplanangebot einreichen können. Schon in der ersten Corona-Welle habe es solche Pläne gegeben, damals landesweit mit einem bis zu 50 Prozent verminderten Angebot. Heute sei die Lage anders: Schulen seien offen, der ÖPNV werde als Teil der kritischen Infrastruktur gebraucht.
Update: Sonntag, 16. Januar 2022, 20 Uhr
Rund zwei Drittel der Neuinfektionen durch Omikorn
Heidelberg. (dpa/RNZ) Das sind die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg für die Region vom heutigen Samstag:
> In Heidelberg gab es 32 (Vortag: 152) Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 577,0 (576,4).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 107 (299) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 451,3 (452,4).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 47 (45) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 366,5 (394,3).
> In Mannheim wurden 164 (273) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt nun bei 618,3 (616,7). Hier wurde ein weiterer Corona-Todesfall gemeldet.
> In Baden-Württemberg wurden insgesamt 7369 (9824) Neuinfektionen gemeldet – bei einer Inzidenz von 538,9 (519,4). Es wurden 8 (30) weitere Todesfälle gemeldet. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz blieb nach Angaben des Landesgesundheitsamts bei 3,1. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sank binnen eines Tages um 17 auf 355.
Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt 1.120.638 bestätigte Infektionsfälle. 13.423 Erkrankte starben laut Mitteilung an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle verantwortlich. In der Woche bis zum 9. Januar lag der Anteil der mittels variantenspezifischem PCR-Test untersuchten Proben bei 62 Prozent. Da sich die Variante schnell ausbreitet, dürfte der aktuelle Anteil bereits deutlich höher sein. Bislang wurden 30.327 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt.
Update: Samstag, 15. Januar 2022, 17.40 Uhr
Inzidenzen sinken leicht
Heidelberg. (dpa/RNZ) Das sind die Corona-Zahlen für die Region vom heutigen Freitag:
> In Heidelberg gab es 152 (Vortag: 229) Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 576,4 (580,2).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 299 (669) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 452,4 (458,4). Ein weiterer Todesfall wurde gemeldet.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 45 (260) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 394,3 (411,7).
> In Mannheim wurden 273 (776) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt nun bei 616,7 (576,3).
> In Baden-Württemberg wurden insgesamt 9824 (19.024) Neuinfektionen gemeldet – bei einer Inzidenz von 519,4 (478,6). Es wurden 30 Todesfälle gemeldet.
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz blieb nach Angaben der Behörde bei 3,1. Sie steht für die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in Kliniken aufgenommen werden. Die Zahl der Covid-19-Patienten und -Patientinnen auf Intensivstationen im Südwesten sank binnen eines Tages um 6 auf 372. Vor einer Woche waren das noch 441 Menschen gewesen.
Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt 1.113.269 bestätigte Infektionsfälle. Das waren 9824 mehr als am Donnerstag. 13 415 Erkrankte starben laut Mitteilung an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 30 mehr als am Vortag. 967.853 Infizierte gelten nach Schätzungen als genesen, plus 5622.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich. In der Woche bis zum 9. Januar lag der Anteil der mittels variantenspezifischem PCR-Test untersuchten Proben bei 62 Prozent, wie aus den Daten des Landesgesundheitsamts hervorgeht. Da sich die Variante schnell ausbreitet, dürfte der aktuelle Anteil bereits deutlich höher sein.
8 043 263 Menschen im Südwesten oder 81,7 Prozent derjenigen, denen eine Impfung empfohlen wird, sind den Angaben zufolge inzwischen mindestens einmal geimpft. Eine Auffrischimpfung (Booster) hätten 5.151.351 erhalten, was einem Anteil von 52,3 Prozent entspreche.
Update: Freitag, 14. Januar 2022, 17.35 Uhr
Weiterhin deutlicher Anstieg der Neuinfektionen
Heidelberg. (dpa/RNZ) Das sind die Corona-Zahlen für die Region vom heutigen Donnerstag (Aufgrund technischer Störungen am gestrigen Mittwoch sind heute zusätzlich die bereits am Mittwoch an das Gesundheitsamt übermittelten Fälle enthalten):
> In Heidelberg gab es 229 Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 580,2.
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 669 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 458,4. Ein weiterer Todesfall wurde gemeldet.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden 260 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 411,7.
> In Mannheim wurden 776 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt nun bei 576,3.
> In Baden-Württemberg wurden insgesamt 19.024 Neuinfektionen gemeldet – bei einer Inzidenz von 478,6. Es wurden 64 Todesfälle gemeldet.
Update: Donnerstag, 13. Januar 2022, 18.45 Uhr
Infektionszahlen steigen rapide an
Heidelberg. (dpa/RNZ) Das Landesgesundheitsamt gab am Mittwoch folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 124 Neuinfektionen (Dienstag: 141), die Inzidenz liegt bei 465,5 (460,5). Es wurde ein Todesfall gemeldet.
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 407 (403) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz steigt auf 367,0 (347,1). Ein weiterer Todesfall wurde gemeldet.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis wurden keine Zahlen zu den Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz stieg erneut und liegt nun bei 253,1 (314,3).
> In Mannheim wurden keine Zahlen zu den Neuinfektionen übermittelt. Die Inzidenz sank und liegt nun bei 368,1 (449,1).
> In Baden-Württemberg gab es insgesamt 6419 Neuinfektionen. Erstmals seit fast zwei Monaten werden in Baden-Württemberg wieder weniger als 400 Menschen auf den Intensivstationen wegen des Coronavirus behandelt. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes lag die Zahl der Covid 19-Patienten dort am Mittwoch bei 386, das waren 16 weniger als am Vortag. Vor einem Monat hatten noch 653 Menschen auf den Intensivstationen gelegen, weil sie sich mit dem Virus infiziert hatten.
Auch die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der neu registrierten Infektionen binnen einer Woche auf 100.000 Einwohner - ging nach mehreren teils deutlichen Steigerungen zurück. Der Wert lag laut LGA am Mittwoch bei 347,5 - nach 357,1 am Vortag. Das Amt wies allerdings darauf hin, dass wegen eines technischen Fehlers weniger Meldedaten aus den Gesundheitsämtern in die Datenbank importiert worden seien als am Dienstag. Der Bericht der Behörde beruhe auf dem Datenstand von 13 Uhr. An den Vortagen war es 16 Uhr.
Es wurden 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Die Gesamtzahl beträgt nun 13 321.
Die Hospitalisierungsinzidenz ging zurück um 0,5 auf 2,2. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik gebracht werden.
Bisher wurden 17 947 Fälle der hoch ansteckenden Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Amt übermittelt - das waren 1572 mehr als am Vortag. Bei den vom LGA täglich ausgewiesenen Omikron-Fällen handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Fälle, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle machten die Behörden keine Angaben.
Update: Mittwoch, 12. Januar 2022, 21.35 Uhr
Infektionszahlen steigen rapide an
Heidelberg. (RNZ/dpa) Das Landesgesundheitsamt gab am Dienstag folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 181 Neuinfektionen (Montag: 141), die Inzidenz liegt bei 494,5 (460,5).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 403 (387) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz steigt auf 347,1 (333,1).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis gab es 135 (15) Neuinfektionen. Hier stieg die Inzidenz erneut und liegt nun bei 314,3 (288,6). Es gab einen weiteren Todesfall.
> In Mannheim gibt es 597 Neuinfektionen übermittelt. Die Inzidenz sank und liegt nun bei 449,1 (306,4). Es gibt einen neuen Todesfall.
> In Baden-Württemberg gab es insgesamt 11.820 Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 357,1 (324,0). Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte bereits zuvor gewarnt, dass die Inzidenz weiter steige. Im Land gibt es eine neue Corona-Verordnung, die von diesem Mittwoch an gilt. Demnach müssen Erwachsene beispielsweise beim Einkaufen eine FFP2-Maske tragen.
Bisher wurden 16.375 Fälle der hoch ansteckenden Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Amt übermittelt - das waren 2611 mehr als am Vortag. Bei den vom LGA täglich ausgewiesenen Omikron-Fällen handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Fälle, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle machten die Behörden keine Angaben.
Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg laut LGA im Vortagesvergleich um 11.820 auf nun 1.078.002. Es wurden 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Die Gesamtzahl beträgt nun 13.309.
Die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten auf baden-württembergischen Intensivstationen lag bei 402. Das waren im Vortagesvergleich 24 Menschen weniger. Die Hospitalisierungsinzidenz verharrte mit stabil 2,7 weiter deutlich unter dem für die Alarmstufe II relevanten Wert von 6,0. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik gebracht werden. in Baden-Württemberg bleibt die Alarmstufe II in Kraft - auch wenn die Zahl der mit Covid-Patienten belegten Intensivbetten und die Krankenhauseinweisungen unter den Grenzwerten bleiben.
Update: Dienstag, 11. Januar 2022, 18.15 Uhr
Kretschmann kritisiert Verzögerung bei Impfpflicht
Stuttgart. (dpa) Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die absehbare Verzögerung bei der Impfpflicht scharf kritisiert. Die Ministerpräsidenten hätten die Bundesregierung und den Bundestag schon vor Weihnachten aufgefordert, einen Zeitplan vorzulegen, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. "Das ist nicht erfolgt bisher. Ich bin mit dem ganzen Verfahren unzufrieden." Er sehe nicht, dass die Debatte über die Impfpflicht im Bundestag zügig in die Gänge komme. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) werde seine Ankündigung, die Impfpflicht könne Ende Februar kommen, nicht halten können. "Das sehe ich als nicht mehr realistisch an. Wir verlieren sehr viel Zeit", monierte Kretschmann.
Über eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus soll der Bundestag voraussichtlich in freier Abstimmung ohne Fraktionsdisziplin entscheiden. Am Wochenende hatten Politiker von SPD und Grünen im Bund Erwartungen gedämpft, es könne einen raschen Beschluss im Bundestag geben.
Kretschmann sagte, der Bundestag habe nun eben das Verfahren gewählt, die Impfpflicht über Gruppenanträge ins Parlament einzubringen. "Was ich nicht nachvollziehen kann, dass das so lange dauert. Das Virus nimmt darauf keine Rücksicht."
Update: Dienstag, 11. Januar 2022, 13.09 Uhr
Hospitalisierung-Inzidenz deutlich unter Alarmstufen-Wert
Stuttgart. (dpa/lsw). Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg weiter nach oben gegangen. Wie das Landesgesundheitsamt (LGA) am Montag in Stuttgart mitteilte, betrug der Wert (Stand 16.00 Uhr) pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche 324,0. Am Vortag hatte er bei 320,6 gelegen, vor einer Woche betrug er noch 238,7. Die Behörde schränkte ein, dass die Gesundheitsämter wegen Störungen des Webservices beim Robert Koch-Institut nicht alle Meldefälle an das LGA übermitteln konnten.
Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg im Vortagesvergleich um 4128 auf nun 1 066 160. Es wurden 37 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet, die Gesamtzahl beträgt nun 13.260, wie die Behörde am Abend mitteilte.
Bisher wurden 13 764 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt - das waren 1707 mehr als am Vortag. Bei den vom LGA täglich ausgewiesenen Omikron-Fällen handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Fälle, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle machten die Behörden keine Angaben.
Die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten auf baden-württembergischen Intensivstationen lag bei 426 - das waren im Vergleich zum Vortag 5 weniger. Die Hospitalisierungsinzidenz verharrte mit 2,7 weiter deutlich unter dem für die Alarmstufe II relevanten Wert von 6,0. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik gebracht werden.
Wie schon angekündigt, soll in Baden-Württemberg die Alarmstufe II in Kraft bleiben - auch wenn die Zahl der mit Covid-Patienten belegten Intensivbetten und die Krankenhauseinweisungen unter den Grenzwerten bleiben. Im Land besteht etwa in der Gastronomie oder in Fitnessclubs bereits eine Testpflicht für Geimpfte und Genesene, die noch nicht "geboostert" sind - also noch keine Auffrischungsspritze bekommen haben.
Heidelberg. (RNZ/dpa) Das Landesgesundheitsamt gab am Montag folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 141 Neuinfektionen (Sonntag: 82), die Inzidenz liegt bei 460, 5 (394,4).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 387 (183) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz steigt auf 333,1 (286,9). Es wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis gab es 15 (28) Neuinfektionen. Hier stieg die Inzidenz erneut und liegt nun bei 288,6 (286,5). Es gab drei weitere Todesfälle.
> In Mannheim wurden keine Zahlen zu den Neuinfektionen übermittelt. Die Inzidenz sank und liegt nun bei 306,4 (351,6).
> In Baden-Württemberg gab es insgesamt 4128 Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 324,0. Das Gesundheitsamt meldet 37 weitere Todesfälle im Bundesland. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) ging die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen am Montag um 5 zurück auf 426. Die Hospitalisierungsinzidenz steigt leicht auf 2,7 und liegt deutlich unter dem für die Alarmstufe II relevanten Wert von 6,0.
Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg im Vortagesvergleich um 4128 auf nun 1.066.160. Es wurden 37 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet, die Gesamtzahl beträgt nun 13 260, wie die Behörde am Abend mitteilte.
Bisher wurden 13.764 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt - das waren 1707 mehr als am Vortag. Bei den vom LGA täglich ausgewiesenen Omikron-Fällen handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Fälle, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle machten die Behörden keine Angaben.
Die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten auf baden-württembergischen Intensivstationen lag bei 426 - das waren im Vergleich zum Vortag 5 weniger.
Wie schon angekündigt, soll in Baden-Württemberg die Alarmstufe II in Kraft bleiben - auch wenn die Zahl der mit Covid-Patienten belegten Intensivbetten und die Krankenhauseinweisungen unter den Grenzwerten bleiben. Im Land besteht etwa in der Gastronomie oder in Fitnessclubs bereits eine Testpflicht für Geimpfte und Genesene, die noch nicht "geboostert" sind - also noch keine Auffrischungsspritze bekommen haben.
Corona-Ausnahmeregeln für 12- bis 17-jährige Schüler verlängert
Stuttgart. (dpa/lsw) In Baden-Württemberg können ungeimpfte Schülerinnen und Schüler auch im Februar noch mit einem aktuellen Corona-Test in Cafés, Restaurants und ins Kino. Die bis Ende Januar geltenden Ausnahmeregeln für 12- bis 17-Jährige sollen zunächst um einen Monat verlängert werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag in Stuttgart aus der Grünen-Fraktion und dem Gesundheitsministerium. Das heißt, der Schülerausweis als Testnachweis gilt auch für Freizeit-, Sport- und Bildungsangebote. Zwar gibt es für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen seit Sommer eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission, aber die grün-schwarze Koalition will Eltern und Jugendlichen noch mehr Zeit lassen. Für Kinder unter 12 Jahren gelten sowieso Ausnahmen, weil es für sie noch keine allgemeine Impfempfehlung gibt.
Land fordert Tempo bei geplanter Impfpflicht
Stuttgart. (dpa/lsw) Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha hat die Bundespolitik ermahnt, bei der Impfpflicht aufs Tempo zu drücken. "Ich erwarte, dass der Bundestag zeitnah in die Gesetzgebung zur Impfpflicht einsteigt. Es darf hier keine Verzögerungen geben", sagte der Grünen-Politiker am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Auch das zwingend nötige Impfregister müsse schnell eingeführt werden.
"Die Impfungen sind nach wie vor der Schlüssel zur Bewältigung der Pandemie", betonte Lucha. "Denn auch bei der Omikron-Variante verhindert die Impfung - und hier vor allem der Booster - in den meisten Fällen einen schweren Verlauf, was wiederum zur Entlastung des Gesundheitssystems führt."
Am Wochenende hatten Politiker von SPD und Grünen im Bund Erwartungen gedämpft, es könne einen raschen Beschluss im Bundestag geben. Lucha sagte dagegen, man führe tägliche unzählige Detail-Diskussionen, etwa über 2G-Plus, Kontaktbeschränkungen oder Nachweispflichten. "Am Ende läuft es aber immer darauf hinaus, dass in Deutschland einfach nach wie vor zu wenige Menschen geimpft sind." Deshalb sei eine allgemeine Impfpflicht zentral, wie sie auch für bestimmte Bereiche schon eingeführt wurde. "Ich hoffe, dass man die Dringlichkeit auch in Berlin so sieht", sagte er. Man brauche die Impfpflicht vor allem auch perspektivisch, um nicht ständig in die nächsten Corona-Wellen zu kommen.
Update: Montag, 10. Januar 2022, 15.01 Uhr
Inzidenz in Heidelberg steigt stark
Heidelberg. (RNZ/dpa) Das Landesgesundheitsamt gab am Sonntag folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 82 Neuinfektionen (Samstag: 33), die Inzidenz liegt bei 394,4 (357,2).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 183 (130) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz steigt auf 286,9 (268,7).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis gab es 28 (88) Neuinfektionen. Hier stieg die Inzidenz erneut und liegt nun bei 286,5 (278,2).
> In Mannheim gab es 94 (158) Neuinfektionen. Es gibt einen weiteren Todesfall. Die Inzidenz stieg und liegt nun bei 351,6 (345,8).
> In Baden-Württemberg gab es insgesamt 3872 Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 320,0. Das Gesundheitsamt meldet 13 weitere Todesfälle im Bundesland. Während die Inzidenz in Baden-Württemberg also weiter deutlich steigt, sind die für schärfere Corona-Einschränkungen relevanten Zahlen auch am dritten Tag in Folge unter den Schwellenwerten geblieben. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) ging die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen am Sonntag um 11 auf 431 zurück. Der Wert liegt somit weiter unter der wichtigen Marke von 450. Die Hospitalisierungsinzidenz verharrte mit 2,6 weiter deutlich unter dem für die Alarmstufe II relevanten Wert von 6,0. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik gebracht werden.
Sollten beide Zahlen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter den Grenzwerten der derzeit geltenden Alarmstufe II bleiben, wären eigentlich Lockerungen der Maßnahmen möglich. Zum Beispiel dürften dann Diskotheken und Clubs wieder öffnen, in mehreren Einrichtungen würde die 2G-plus-Regel fallen. Allerdings hat das Staatsministerium bereits am Freitagabend mitgeteilt, dass die in der Alarmstufe II geltenden Regeln am Dienstag wegen der hoch ansteckenden Omikron-Variante "bis auf Weiteres" verlängert werden sollen.
Auch das Sozialministerium hatte Hoffnungen bereits gebremst: "Generell müssen wir weiter sehr vorsichtig bleiben, da noch nicht vollumfänglich klar ist, wie die Omikron-Variante das Infektionsgeschehen in Deutschland und Baden-Württemberg verschärfen wird", hatte ein Ministeriumssprecher am Freitag gesagt.
Bislang wurden laut Bericht 12.057 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben. Am Dienstag hatte das Sozialministerium mitgeteilt, dass Omikron zur dominierenden Variante des Coronavirus in Baden-Württemberg geworden sei: Bei mehr als 50 Prozent aller Sars-CoV-2-Diagnosen werde in Laboren Omikron nachgewiesen.
Seit Beginn der Pandemie wurden dem Amt in Baden-Württemberg 1.062.032 Corona-Fälle gemeldet, 3872 mehr als am Samstag. 13.223 Erkrankte starben an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 13 mehr als am Vortag.
Update: Sonntag, 9. Januar 2022, 16.58 Uhr
Corona-Zahlen bleiben unter den Schwellenwerten für die Alarmstufe II
Stuttgart. (dpa/lsw) In Baden-Württemberg ist die Inzidenz zwar deutlich gestiegen. Die beiden für die schärferen Corona-Einschränkungen relevanten Zahlen blieben aber auch am zweiten Tag in Folge unter den Schwellenwerten, die für die derzeit geltende Alarmstufe II mit verschärften Schutzmaßnahmen ausschlaggebend ist.
Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) lag die Zahl der Covid 19-Patienten auf den Intensivstationen bei 442. Das ist ein Fall mehr als am Vortag, aber der Wert lag noch unter der wichtigen Marke von 450. Die Hospitalisierungsinzidenz verharrte mit 2,7 deutlich unter dem für die Alarmstufe II relevanten Wert von 6,0. Der Wert gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik gebracht werden.
Sollten beide Zahlen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter den Grenzwerten bleiben, wären Lockerungen der Maßnahmen möglich. Zum Beispiel dürften dann Diskotheken und Clubs wieder öffnen, in mehreren Einrichtungen würde die 2G-plus-Regel fallen. Allerdings hat das Staatsministerium bereits am Freitagabend mitgeteilt, die in der Alarmstufe II geltenden Regeln würden am Dienstag wegen der hoch ansteckenden Omikron-Variante "bis auf Weiteres" verlängert.
Die Inzidenz - also die Zahl der registrierten Infektionen binnen sieben Tagen und auf 100.000 Einwohner - legte zu von 269,4 am Freitag auf 299,6. Bislang wurden laut Bericht 11 147 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der Verdachtsfälle macht die Behörde aber keine Angaben. Am Dienstag hatte das Sozialministerium mitgeteilt, dass Omikron zur dominierenden Variante des Coronavirus in Baden-Württemberg geworden ist: Bei mehr als 50 Prozent aller Sars-CoV-2-Diagnosen werde in Laboren Omikron nachgewiesen.
Seit Beginn der Pandemie wurden dem Amt in Baden-Württemberg 1 058 160 Corona-Fälle gemeldet, 5031 mehr als am Freitag. 13 210 Erkrankte starben an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 7 mehr als am Vortag.
Sieben weitere Todesfälle im Land
Heidelberg. (RNZ/dpa) Das Landesgesundheitsamt gab am Samstag folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 33 Neuinfektionen (Freitag: 146), die Inzidenz liegt bei 357,2 (362,9).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 130 (373) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz steigt auf 268,7 (263,4).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis gab es 88 (70) Neuinfektionen. Hier stieg die Inzidenz und liegt nun bei 278,2 (235,1).
> In Mannheim gab es 158 (131) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg und liegt nun bei 345,8 (311,9).
> In Baden-Württemberg gab es insgesamt 5.031 Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 299,6. Das Gesundheitsamt meldet sieben weitere Todesfälle im Bundesland.
Update: Samstag, 8. Januar 2022, 17.03 Uhr
Fallzahlen und Inzidenz in Heidelberg und Kreis steigen enorm
Heidelberg. (RNZ/dpa) Das Landesgesundheitsamt gab am Freitag (Stand: 16 Uhr) folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 146 Neuinfektionen (Mittwoch: 57), die Inzidenz liegt bei 362,9 (317,5).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 373 (146) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz steigt auf 263,4 (223,3). Es gibt einen neuen Todesfall.
> In Mannheim gab es 150 (131) Neuinfektionen. Die Inzidenz steigt leicht und liegt nun bei 313,8 (311,9). Es gibt einen neuen Todesfall.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis gab es 70 (33) Neuinfektionen. Hier sank die Inzidenz erneut und liegt nun bei 235,1 (249,0).
Update: Freitag, 7. Januar 2022, 17.44 Uhr
Omikron-Nachweis in vielen Fällen nicht möglich
Stuttgart. (dpa/lsw) Wer sich in Baden-Württemberg mit der Omikron-Variante des Coronavirus ansteckt, erfährt dies in vielen Fällen nicht. Für einen eindeutigen Nachweis ist eine sogenannte Vollgenomsequenzierung notwendig. Diese sei jedoch nicht immer möglich, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart mit.
Nicht jede positive Probe sei für eine nachgeschaltete Vollgenomsequenzierungen geeignet, hieß es. So gebe es etwa Proben, die keine ausreichende Virenlast aufwiesen. Die Sequenzierung benötige aber mehr Ausgangsmaterial als der PCR-Test, mit dem die Infektion nachgewiesen werde. Um Ressourcen zu schonen, würden ungeeignete Proben gar nicht erst sequenziert, teilte der Sprecher mit. Von den positiven Proben kämen nur 50 bis 60 Prozent für eine Sequenzierung in Frage. Und auch bei diesen Proben könne nicht bei allen ein korrektes Ergebnis angegeben werden.
Grundsätzlich erfahren Infizierte den Angaben zufolge von ihrem zuständigen Gesundheitsamt, ob sie sich mit einer als besorgniserregend eingestuften Variante wie Omikron angesteckt haben. Dazu kann auch nur ein variantenspezifischer PCR-Test auf die Omikron-Variante vorliegen. Mit diesem könne ein "deutlicher Hinweis auf das Vorliegen der Omikron-Variante erzielt werden", so der Sprecher.
Doch wie Angaben des Landesgesundheitsamts (LGA) zeigen, werden derzeit nicht alle positiven Proben zeitnah auf Varianten untersucht. In der Woche vom 27. Dezember 2021 bis 2. Januar 2022 wurden demnach 1025 Proben mittels Vollgenomsequenzierung und 11 600 Proben mittels variantenspezifischem PCR-Test untersucht. Zugleich vermeldete das LGA in dieser Woche rund 30 000 neue Infektionsfälle. Neuere Angaben zu untersuchten Proben liegen noch nicht vor.
Schon bald dürfte der Nachweis der Omikron-Variante aber an Bedeutung verlieren. Bereits jetzt ist die ansteckendere neue Variante des Coronavirus für den Großteil der Infektionen in Baden-Württemberg verantwortlich. Dies hat eine aktuelle Abfrage bei den Laboren in Baden-Württemberg gezeigt, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. Laut den Angaben von Dienstag rechnet das Ministerium damit, dass spätestens in 7 bis 14 Tagen die allermeisten Infektionen im Land auf Omikron zurückgehen werden.
Update: Freitag, 7. Januar 2022, 08.48 Uhr
Wichtige Zahlen sinken im Land
Heidelberg. (RNZ/dpa) Das Landesgesundheitsamt gab am Donnerstag (Stand: 14 Uhr) folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 57 Neuinfektionen (Mittwoch: 153), die Inzidenz liegt bei 317,5 (322,5).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 146 (274) Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz bleibt bei 223,3.
> Im Neckar-Odenwald-Kreis gab es 33 (86) Neuinfektionen. Hier sank die Inzidenz erneut und liegt nun bei 249,0 (275,4).
> In Mannheim gab es 131 (250) Neuinfektionen. Die Inzidenz sinkt leicht und liegt nun bei 311,9 (312,9).
> Wichtige Corona-Kennzahlen in Baden-Württemberg sind am Donnerstag nach Angaben des Landesgesundheitsamts gesunken. Sowohl die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen schrumpfte im Vergleich zum Vortag von 269,5 auf 256,3 als auch die Hospitalisierungsinzidenz von 3,0 auf 2,5. Sie geben jeweils an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben beziehungsweise wegen einer Covid-19-Erkrankung ins Krankenhaus gebracht wurden.
Allerdings sind die Werte mit Vorsicht zu genießen: Zum einen lieferten am Feiertag wohl nicht alle Kreise neue Werte, zum anderen veröffentlichte die Stuttgarter Behörde die Daten am Donnerstag mit Stand 14 Uhr. Am Vortag wurde der Stand von 16 Uhr vermeldet.
Seit Beginn der Pandemie wurden dem Amt 1.047.454 Corona-Fälle gemeldet, 3906 mehr als am Mittwoch. 13.182 Erkrankte starben an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 10 mehr als am Vortag. Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen stieg um 2 auf 464.
Bislang wurden 7849 (plus 1085) Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben. Am Dienstag hatte das Sozialministerium mitgeteilt, dass Omikron zur dominierenden Variante des Coronavirus in Baden-Württemberg geworden ist. Bei mehr als 50 Prozent aller Sars-CoV-2-Diagnosen werde in Laboren Omikron nachgewiesen.
An Wochenenden und Feiertagen erstellt und veröffentlicht das Landesgesundheitsamt nur eine abgespeckte Übersicht zu Corona-Fällen. Ausführliche Lageberichte gibt es nur unter der Woche.
Update: Donnerstag, 6. Januar 2022, 15.20 Uhr
Inzidenz in Heidelberg und Mannheim nun über 300
Stuttgart. (RNZ/dpa) Das Landesgesundheitsamt gab am Mittwoch folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 153 Neuinfektionen (Dienstag: 122), die Inzidenz steigt weiter stark an und liegt bei 322,5 (271,5).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 274 (323) Neuinfektionen gemeldet. Hier gab es wie auch schon am Tag zuvor zwei neue Todesfälle. Die Inzidenz steigt auch hier stark und beträgt 223,3 (210,1).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis gab es 86 (98) Neuinfektionen. Hier sank die Inzidenz und liegt nun bei 275,4 (280,3).
> In Mannheim gab es 250 (163) Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg stark an und liegt nun bei 312,9 (275,4). Zudem gab es einen weiteren Todesfall.
Während die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg sinkt, steigen die Neuansteckungen deutlich. 7656 bestätigte Fälle kamen nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Mittwoch hinzu (Stand 16 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden damit 1.043.548 Infektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg um 17,8 auf 269,5 Infizierte je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. In der Vorwoche hatte der Wert noch bei 215,4 gelegen. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten auf Intensivstationen sank indes um 9 auf 462.
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz kletterte nach Angaben der Stuttgarter Behörde leicht um 0,1 auf 3,0. Sie steht für die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in Kliniken aufgenommen werden. In der Vorwoche betrug sie 3,1.
Seit Beginn der Pandemie starben laut Mitteilung 13.172 Erkrankte an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 57 mehr als am Vortag. 919.594 Infizierte gelten nach Schätzungen als genesen, plus 9022.
Bislang wurden 6764 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben. Am Dienstag hatte das Sozialministerium mitgeteilt, dass Omikron zur dominierenden Variante des Coronavirus in Baden-Württemberg geworden ist. Bei mehr als 50 Prozent aller Sars-CoV-2-Diagnosen werde in Laboren Omikron nachgewiesen.
7.988.160 Menschen in Baden-Württemberg oder 81,2 Prozent derjenigen, denen eine Impfung empfohlen wird, sind den Angaben zufolge inzwischen mindestens einmal geimpft. Eine Auffrischimpfung (Booster) hätten 4.632.092 erhalten, was einem Anteil von 50,3 Prozent entspreche.
Baden-Württemberg für kürzere Quarantänezeiten und gegen Lockerungen
Die baden-württembergische Landesregierung hat sich mit Blick auf die Ministerpräsidentenkonferenz am Freitag für bundesweit kürzere Quarantänezeiten ausgesprochen. Das Robert Koch-Institut (RKI) habe bestätigt, dass die Omikron-Variante des Coronavirus weniger lange ansteckend sei als die Delta-Variante, sagte eine Sprecherin des Staatsministeriums der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. "Dementsprechend sind bundeseinheitliche verkürzte Isolations- und Quarantänezeiten mit Blick auf die notwendige Entlastung der kritischen Infrastruktur angemessen und richtig." Diese sollten zügig umgesetzt werden.
Für alle weiteren Maßnahmen gelte: "Es ist keine Zeit für Lockerungen." in Baden-Württemberg gebe es bereits weitgehende Kontakt- und Zugangsbeschränkungen mit 2G Plus (geimpft und getestet oder genesen und getestet) in vielen Bereichen. Diese Schutzmaßnahmen seien weiter dringend geboten, sagte die Sprecherin. "Wir müssen davon ausgehen, dass die Fallzahlen mit der zunehmen Ausbreitung von Omikron wieder deutlich ansteigen."
Bund und Länder wollen am Freitag über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Pandemie beraten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will die Quarantäneregeln angesichts der Ausbreitung der neuen Corona-Variante Omikron ändern. Am Mittwoch konkretisierte er seine Vorstellungen: Für die allgemeine Bevölkerung soll demnach gelten, dass man nach sieben Tagen aus einer Quarantäne nach Kontakt zu Infizierten oder aus einer Isolation wegen einer eigenen Infektion heraus kann. Bedingung ist aber ein anschließender negativer PCR-Test oder ein "hochwertiger" Antigen-Schnelltest. Nach zehn Tagen soll die Absonderung auch ohne Test enden.
Für Beschäftigte der kritischen Infrastruktur etwa auch in Kliniken und Pflegeheimen soll gelten: Kontaktpersonen können nach fünf Tagen mit obligatorischem PCR-Test aus der Quarantäne heraus, Erkrankte nach sieben Tagen ebenfalls nur mit PCR-Test aus der Isolation. Generelle Bedingung soll demnach zusätzlich sein, dass man zuvor mindestens 48 Stunden frei von Krankheitssymptomen war.
Update: Mittwoch, 5. Januar 2022, 17.24 Uhr
Infektionen explodieren in Heidelberg und im Kreis
Heidelberg. (RNZ) Das Landesgesundheitsamt gab am Dienstag folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 122 Neuinfektionen (Vortag: 32), die Inzidenz steht hier bei 271,5 (229,3). Weiterhin gab es zwei Todesfällein Zusammenhang mit Corona.
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 323 (134) Neuinfektionen gemeldet. Auch hier gibt es zwei neue Todesfälle. Die Inzidenz beträgt 210,1 (180,6).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis gibt es 98 neue Fälle (14). Hier liegt die Inzidenz bei 280,3 (266,3). Drei Menschen sind an Corona verstorben.
> In Mannheim meldet das LGA 163 neue Infektionen (141). Die Inzidenz beträgt 275,4 (258,6).
> Omikron ist zur dominierenden Variante des Coronavirus in Baden-Württemberg geworden. Eine aktuelle Abfrage bei den Laboren in Baden-Württemberg zeige, dass bereits jetzt bei über 50 Prozent aller SARS-CoV-2 Diagnosen die Omikron-Variante nachgewiesen werde, teilte ein Sprecher des Sozialministeriums in Stuttgart am Dienstag mit.
Es könne daher spätestens in 7 bis 14 Tagen damit gerechnet werden, dass die allermeisten Infektionen im Land auf Omikron zurückgehen werden. Die Zahl der an das Landesgesundheitsamt übermittelten Omikron-Fälle stieg am Dienstag (Stand: 16 Uhr) auf 5283. Das sind 1003 Fälle mehr als am Tag zuvor. Die Behörde zählt dazu sowohl Fälle, die über eine vollständige Erbgutanalyse sicher nachgewiesen sind als auch Infektionen, bei denen ein variantenspezifischer PCR-Test einen Verdacht auf Omikron ergeben hat. Zuvor hatten der "Südkurier" und der SWR berichtet.
Ketschmann könnte Impfpflicht in Baden-Württemberg verhängen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann hätte aus Sicht von FDP-Landeschef Michael Theurer schon längst eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona in Baden-Württemberg erlassen können. "Es ist so, dass das Infektionsschutzgesetz es zulässt, dass die Bundesländer Impfpflichten einführen", sagte Theurer am Dienstag in Stuttgart. Die Ministerpräsidenten Kretschmann (Grüne) und Markus Söder (Bayern/CSU) müssten sich die berechtigte Frage gefallen lassen, warum die Landesregierungen den Landesparlamenten bisher keine Impfpflicht gesetzlich vorgeschlagen hätten.
Er habe große Zweifel, dass eine allgemeine Impfpflicht Impfgegner von der Richtigkeit der Impfung überzeuge, sagte Theurer. Über eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona soll der Bundestag voraussichtlich in diesem Jahr in freier Abstimmung ohne Fraktionsdisziplin entscheiden.
Update: Dienstag, 4. Januar 2022, 20 Uhr
Inzidenzen steigen wieder
Heidelberg. (RNZ) Das Landesgesundheitsamt gab am Montag folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 32 Neuinfektionen (Vortag: 41), die Inzidenz steht hier bei 229,3 (223,0).
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 134 (124) Neuinfektionen gemeldet. Es gibt fünf Todesfälle in Zusammenhang mit Corona. Die Inzidenz beträgt 180,6 (168,7).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis gibt es 14 neue Fälle (15). Hier liegt die Inzidenz bei 266,3 (269,8).
> In Mannheim meldet das LGA 141 neue Infektionen (77). Es gibt einen weiteren Todesfall. Die Inzidenz beträgt 258,6 (235,1).
> Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist in Baden-Württemberg am Montag erneut leicht gestiegen - aber nur minimal von 238,4 auf 238,7. Der Wert gibt die Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche an. Vergangene Woche war die Inzidenz noch mehrere Tage infolge gesunken - womöglich auch wegen weniger Tests an den Feiertagen und Verzögerungen bei der Übermittlung von Daten durch manche Gesundheitsämter.
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts bei 2,9 (Stand Montag, 16.00 Uhr). Sie steht für die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in Kliniken aufgenommen werden. Auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg wurden 491 Covid-19-Erkrankte behandelt. Das waren 14 weniger als einen Tag zuvor.
Die Zahl der nachgewiesenen Fälle der neuen Omikron-Variante stieg von 3574 auf 4280. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden.
Seit Beginn der Pandemie wurde den Angaben zufolge inzwischen bei 1 028 075 Menschen in Baden-Württemberg eine Corona-Infektion registriert. Das waren 2909 mehr als am Sonntag. 13 081 Erkrankte sind inzwischen an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 gestorben - das sind 41 weitere Corona-Tote binnen 24 Stunden.
Update: Montag, 3. Januar 2022, 19.15 Uhr
Inzidenzen steigen - 5 Tote im Rhein-Neckar-Kreis
Heidelberg. (RNZ) Das Landesgesundheitsamt gab am Sonntag folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 41 Neuinfektionen (Vortag: 27), die Inzidenz steht hier bei 223,0 (212,3). Es gibt einen weiteren Todesfall.
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 124 (59) Neuinfektionen gemeldet. Es gibt fünf Todesfälle in Zusammenhang mit Corona. Die Inzidenz beträgt 168,7 (159,8).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis gibt es 15 neue Fälle (26). Hier liegt die Inzidenz bei 269,8 (263,6).
> In Mannheim meldet das LGA 77 neue Infektionen (60). Es gibt einen weiteren Todesfall. Die Inzidenz beträgt 235,1 (233,8).
> Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist in Baden-Württemberg am Sonntag auf 238,4 gestiegen. Am Vortag hatte der Wert bei 235,1 gelegen. Er gibt die Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche an. Anfang der Woche war die Inzidenz noch mehrere Tage infolge gesunken - womöglich auch wegen weniger Tests an den Feiertagen und Verzögerungen bei der Übermittlung von Daten durch manche Gesundheitsämter.
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz liegt nach Angaben des Landesgesundheitsamts in Stuttgart weiterhin bei 2,8 (Stand 14.00 Uhr). Sie steht für die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in Kliniken aufgenommen werden. Auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg wurden 505 Covid-19-Erkrankte behandelt. Das waren 3 mehr als einen Tag zuvor.
Die Zahl der nachgewiesenen Fälle der neuen Omikron-Variante stieg auf 3574 (Vortag: 3328). Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben.
Seit Beginn der Pandemie wurde den Angaben zufolge inzwischen bei
1 025 166 Menschen in Baden-Württemberg eine Corona-Infektion registriert. Das waren 1384 mehr als am Samstag. 13 040 Erkrankte sind inzwischen an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 gestorben. Das heißt, seit dem Neujahrstag gab es 20 solcher Todesfälle.
Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gab es in Pforzheim mit 382,5, gefolgt vom Zollernalbkreis mit 309,7. Die niedrigsten Werte hatten der Rhein-Neckar-Kreis (168,7) und der Ostalbkreis 165,5.
Update: Sonntag, 2. Januar 2022, 16.49 Uhr
Inzidenz steigt in Baden-Württemberg auf 235,1
Stuttgart. (dpa/RNZ) Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg am Samstag weiter auf 235,1 gestiegen. Am Vortag hatte der Wert bei 229,7 gelegen, davor bei 218,4. Anfang der Woche war die Inzidenz noch mehrere Tage in Folge gesunken - wohl auch wegen weniger Tests an den Feiertagen und Verzögerungen bei der Übermittlung von Daten durch manche Gesundheitsämter.
Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz sank nach Angaben des Landesgesundheitsamts in Stuttgart von 2,9 auf 2,8 (Stand 14 Uhr). Sie steht für die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in Kliniken aufgenommen werden. Auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg wurden 502 Covid-19-Erkrankte behandelt. Das waren 8 weniger als am Freitag zuvor.
Seit Beginn der Pandemie wurde eine Corona-Infektion den Angaben nach inzwischen bei 1.023.782 Menschen registriert. Das waren 1966 mehr als am Freitag. 13.020 Erkrankte sind inzwischen an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 gestorben - also seit Freitag gab es 6 solcher Todesfälle.
Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gab es in Pforzheim mit 330,9, gefolgt vom Zollernalbkreis mit 311,3. Die niedrigsten Werte hatten der Rhein-Neckar-Kreis (159,8) und der Landkreis Ludwigsburg (172,1).
Das Landesgesundheitsamt gab am Samstag folgende Corona-Zahlen für die Region bekannt:
> In Heidelberg gab es 27 Neuinfektionen (Vortag: 74), die Inzidenz steht hier bei 212,3 (234,3). Es gibt einen weiteren Todesfall.
> Im Rhein-Neckar-Kreis wurden 59 (164) Neuinfektionen gemeldet. Es gibt einen Todesfall in Zusammenhang mit Corona. Die Inzidenz beträgt 159,8 (178,9).
> Im Neckar-Odenwald-Kreis gibt es 26 neue Fälle (85). Hier liegt die Inzidenz bei 263,6 (263,6).
> In Mannheim meldet das LGA 60 neue Infektionen (155). Die Inzidenz beträgt 233,8 (235,1).
Update: Samstag, 1. Januar 2022, 17.46 Uhr
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