CDU-Vorsitzende: Merz hält Grüne weiter für Hauptgegner der Union
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sieht die Grünen weiterhin als Hauptgegner der Union an. Innerhalb des verfassungsmäßigen Spektrums seien die Ampel-Parteien die Gegner, sagte er am Freitag in München nach einer gemeinsamen Präsidiumssitzung von CDU und CSU. "Und in der Sache müssen wir uns heute am meisten mit der Politik der Grünen auseinandersetzen, weil die Politik der Grünen, insbesondere ihre Wirtschaftspolitik - so weit vorhanden - dazu beiträgt, dass dieses Land mitten in einer Deindustrialisierung steckt."
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sieht die Grünen weiterhin als Hauptgegner der Union an. Innerhalb des verfassungsmäßigen Spektrums seien die Ampel-Parteien die Gegner, sagte er am Freitag in München nach einer gemeinsamen Präsidiumssitzung von CDU und CSU. "Und in der Sache müssen wir uns heute am meisten mit der Politik der Grünen auseinandersetzen, weil die Politik der Grünen, insbesondere ihre Wirtschaftspolitik - so weit vorhanden - dazu beiträgt, dass dieses Land mitten in einer Deindustrialisierung steckt."
Zuvor hatte der stellvertretende CDU-Parteivorsitzende Andreas Jung im SWR erklärt: "Natürlich ist unser ideologischer Hauptgegner die AfD." Merz erklärte, die AfD stehe zu einem beachtlichen Teil außerhalb des Verfassungsspektrums Deutschlands. "Insofern ist es nicht nur ein Wettbewerber, nicht nur ein Gegner, sondern ein Feind unserer Demokratie. Und das ist für uns eine besondere Herausforderung."
Hessen Ministerpräsident und CDU-Landeschef Boris Rhein betonte: "Wer AfD wählt, der stärkt die Ampel. Das muss jeder wissen." Für die Landtagswahl in Hessen im Herbst gelte: "Wer am 8.10. die AfD wählt, der kann sogar am 9.10. mit einer Ampel aufwachen." Dies solle sich jeder vor Augen halten, der den Wahltag für Denkzettel nutzen wolle. CSU-Chef Markus Söder verwies auf die aktuellen Probleme wie hohe Inflation und sagte: "Braucht es jetzt eine Alternative für Deutschland? Nein. Es braucht eine Lösung. Und die Lösung ist die Union."