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Meinung zu Bob Vylan: Antisemitismus-Skandal beim Glastonbury-Festival – ein Eklat mit Ansage

Stern 

Ein Sänger fordert beim legendären Glastonbury-Festival den Tod israelischer Soldaten. Veranstalter und Regierung sind entsetzt – dabei hatte sich der Eklat abgezeichnet.

Oberkörperfrei steht Bobby Vilanauf der West Holts Stage des Glastonbury-Festivals. Zehntausende jubeln dem Sänger des Rap-Duos Bob Vylan zu, der Musiker dirigiert die Menge nach Belieben.

Erst skandiert er: "Free, free Palestine!" Die Fans tun es ihm gleich. Dann legt er noch einen nach: "Habt ihr das schon mal gehört? Tod, Tod der IDF." Das Publikum folgt ihm wieder: "Death, death to the IDF", rufen die Menschen – und fordern mit wehenden Palästinaflaggen den Tod von Angehörigen der israelischen Streitkräfte.

Der Vorfall wirft einen dunklen Schatten auf eines der weltweit größten und legendärsten Musikfestivals der Welt. Veranstalter und Politiker zeigen sich entsetzt. Dabei ist das Problem – antisemitische Äußerungen durch Musiker – keineswegs neu.

Bob Vylan ist bekannt für seine provokanten Texte

Bob Vylan kombiniert Punk mit Rap, in seinem Namen führt das Duo Bob Dylan und das englische Wort villain (Bösewicht) zusammen. Bei ihrem Auftritt in Glastonbury entsprach die Band aus Irland eindeutig Letzterem. Angesichts der Todesfantasien des Sängers in Bezug auf israelische Soldaten geriet sogar in den Hintergrund, dass er danach noch "From the river to the sea, Palestine will be free" skandierte – eine indirekte Aufforderung zur Auslöschung des Staates Israels und die Standardparole antiisraelischer Aktivisten.

Beim Publikum fielen die Äußerungen von Bobby Vilan (bürgerlicher Name: Pascal Robinson-Foster) auf fruchtbaren Boden. Möglicherweise war nicht allen Fans bewusst, was die Worte, die sie dort ihren Idolen nachsagen, bedeuten. Doch die Band machte aus ihren politischen Einstellungen keinen Hehl und nahm im Verlauf des Auftritts immer wieder Bezug auf antisemitische Narrative.

"Wir sind keine pazifistischen Punks", erklärte Vilan auf der Bühne. "Wir sind die gewalttätigen Punks, denn manchmal muss man seine Botschaft mit Gewalt rüberbringen, weil das leider die einzige Sprache ist, die manche Leute sprechen." Den Terror der Hamas und das Leid der israelischen Geiseln in Gaza erwähnte er nicht.

Unglückliche Rolle der BBC beim Glastonbury-Festival

Besonders pikant: Bob Vylans Auftritt wurde live in der BBC übertragen, Millionen erlebten am Bildschirm die antisemitischen Ausfälle mit. Die irische Band ist bekannt für ihre provokanten Aussagen. In ihren Texten heißt es unter anderem: "Brennt Großbritannien nieder, tötet die Queen." In einem anderen Song fantasieren sie darüber, die verhasste frühere Premierministerin Margaret Thatcher aus ihrem Grab zu holen und zur Rede zu stellen.

Das war man bei der altehrwürdigen britischen Rundfunkanstalt offenbar bereit zu tolerieren. Bei Antisemitismus jedoch hörte der Spaß auf. Die BBC sprach von einigen "zutiefst beleidigenden" Äußerungen. Dabei ist der Eklat auch eine Blamage für den Sender. Den Auftritt der Band Kneecap nämlich, die direkt nach Bob Vylan die Bühne betrat, wollte die BBC nicht übertragen. Die Hip-Hop-Gruppe war zuletzt mit israelfeindlichen Parolen aufgefallen.

Bobby Vylan wiederum nutzte seine Sendezeit, um Kneecap zu promoten und über die BBC herzuziehen. Er lobte die Band, weil sie "ihre Plattform nutzt, um für das palästinensische Volk einzustehen". Auf einem Bildschirm im Hintergrund blendete das Duo einen Schriftzug ein: "Die Vereinten Nationen nennen es einen Genozid, die BBC nennt es einen Konflikt."

Die Szenen vom Glastonbury-Festival ziehen weite Kreise, bis in die Regierung hinein. Premierminister Keir Starmer sagte der Zeitung "The Telegraph Sunday", Künstler, "die Drohungen aussprechen oder zu Gewalt aufrufen", dürften keine Plattform bekommen. Es gebe "keine Entschuldigung für diese Art entsetzlicher Hassreden". Gesundheitsminister Wes Streeting forderte, die BBC und das Festival müssten erklären, wie so etwas "auf unseren Bildschirmen" zu sehen sein konnte.

Glastonbury-Organisatoren hielten an umstrittener Band fest

Die Organisatoren des legendären Festivals im Südwesten Englands erklärten, die Band habe "eine Grenze weit überschritten". Dabei handelte es sich durchaus um einen Skandal mit Ansage. Denn das Antisemitismusproblem schwelt in der Musikszene spätestens seit dem Beginn des Gazakrieges. Und schon vor dem Festival hatte es Forderungen gegeben, zumindest die Band Kneecap nicht auftreten zu lassen – unter anderem von Premier Starmer.

Deren Mitglied Liam O'Hanna hatte bei Konzerten die Hisbollah-Fahne hochgehalten und die Terrororganisation mit Rufen gefeiert. Beim Coachella-Festival provozierte er unter anderem mit der Parole "Fuck Israel, free Palestine". Die Auftritte der Gruppe bei einigen Festivals in Deutschland wurden daraufhin abgesagt, in Glastonbury hielt man jedoch an den Musikern fest. "Menschen, die die Politik der Veranstaltung nicht mögen, können woanders hingehen", erklärte Mitgründer Michael Eavis.

Das Konzert der Band aus Belfast lief dann auch dementsprechend: Die Rapper warfen Israel einen Genozid am palästinensischen Volk vor, "unterstützt von der britischen Regierung". Außerdem beleidigten sie auf der Bühne den Regierungschef und feierten die umstrittene Gruppierung Palestine Action Group – all das vor einem begeisterten Publikum.

Gegen Liam O'Hanna von Kneecap läuft wegen seiner Äußerungen bei Konzerten sogar ein Prozess, weil die Unterstützung von Hamas und Hisbollah in Großbritannien verboten ist. Beim Glastonbury-Festival ließ er sich feiern: "Ich bin ein freier Mann." Auch der Auftritt von Bobby Vylanwird von der Polizei überprüft. Sänger Vilan zeigte sich in einem ersten Statement nach dem Eklat uneinsichtig. Stattdessen bekräftigte er seine Aussagen: "Lasst uns ihnen laut und deutlich zeigen, was zu tun ist, wenn wir Veränderungen wollen und brauchen."

Quellen: "Telegraph", NME, BBC

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