Wenn uns Ambrosia krank macht: Pollenallergie-Saison durch Klimawandel heftiger
Das erste Mal, als es passierte, dachte László Makra, er hätte Grippe. Die Symptome traten 1989 am Ende des Sommers wie aus dem Nichts auf: Seine Augen begannen zu tränen, sein Hals fühlte sich eng an und er konnte nicht aufhören zu niesen. Makra war 37 und davon abgesehen fit und gesund, ein Klima-Wissenschaftler in der Mitte seiner Karriere in der ungarischen Stadt Szeged. Schließlich kam der Winter und Makra machte sich wenig Gedanken. Aber dann passierte es im nächsten Jahr wieder. Und im nächsten wieder. „Ich hatte diese Symptome vorher noch nie gehabt. Es war Hochsommer“, erzählt er. „Und drei Jahre hintereinander Grippe – das ist unmöglich.“
Im darauffolgenden Jahr fand ein Arzt schließlich die
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