Klagenfurt | Bachmannpreis 2025 für Natascha Gangl: „Der Text geht direkt in Hirn und Herz“
„Wo g’heastn du hi??“ So der erste Satz im Siegertext Da Sta (der Stein). Wo andere mit dem Smartphone ihre Fotos machen, nimmt Natascha Gangl Töne auf. Mit einer kleinen Lautverschiebung wird aus der Begrüßung, dem „Wo gehörst’n du hin“, ein „Wo hörst du hin?“.
Die Erzählerin bittet um Nachsicht. „Entschuldigung für den Dialekt. Entschuldigung für die Grammatik. Entschuldigung für des Deitsch, des jo ka richtiges Hoch-Deutsch is.“ Derlei Mundartphrasen setzt die erfolgreiche Hörspielautorin in Verbindung mit der Geschichte der Region, mit Ereignissen wie einem Hochwasser: „Wasser im Fluss, Wasser im Bach, Wasser im Graben (…) kam im Übermaß und schneller, als
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