Theater | „Armutsbetroffen“ am TD Berlin: Theater für eine Zukunft ohne Armut
Was ist Armut? „Wenn der Eiswagen klingelt und dein Kind das einzige ist, das nicht freudestrahlend hinläuft.“ Wenn man auf dem Dorf wohnt und ohne Auto und Geld keinen sozialen Anschluss findet. Oder wenn im Brief vom Amtsarzt steht: „Die verbliebene Arbeitskraft des Untersuchten ist wirtschaftlich nicht mehr verwertbar.“ Armut betrifft alle Dimensionen des täglichen Lebens, sie bedeutet Dauerstress, permanenten Verzicht und sie vererbt sich über Generationen hinweg. Armut ist ein Vollzeitjob, der krank macht.
Als „Expert*innen des Alltags“ treten Betroffene in der freien Theaterszene häufig auf. Ihre Expertise wird ernst genommen, wissen sie doch am besten Bescheid über ihre Situation, auch ohne offizielle Berufsbezeichnung.
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