Kunst | Paula Rego im Museum Folkwang: Wie Tiere streichen wir umher
Es sind die Bilder, die das tun“ – so erklärt sich Paula Rego den Moment, als sie den Diktator in einer besonders unpässlichen Lage, nämlich „die Nation erbrechend“, malt und plötzlich Mitleid zu empfinden beginnt. Man wisse eben nie, was man beim Malen oder Betrachten fühlen wird, und genau das macht das Malen wie das Betrachten der Bilder zu einem so persönlichen wie politischen Akt.
Die Retrospektive der portugiesisch-britischen Künstlerin Paula Rego (1935 – 2022) ist in diesem Sinn betitelt, The Personal and The Political, in Anlehnung an den Satz vom Privaten, das politisch ist, der eng mit der zweiten Welle des Feminismus in den 1960er- und 1970er-Jahren assoziiert ist. Es ist auch diese Zeit, in der sich Regos Malerei d
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