Anarchistin | „Reality“ von Jasmin Ramadan: Lits Eltern sind Starautoren
Ist Liebe Kunst? Dürfen Singles Paartherapeuten aufsuchen? Und warum, verdammt noch mal, ist die Generation Y so narzisstisch?
„Reality" ist ein verrückter Anarcho-Ride
Auf all diese Fragen liefert Jasmin Ramadans Roman Reality (Weissbooks, 256 S., 24 €) keine Antworten. Stattdessen führt die Hamburger Autorin uns auf eine Reise, die mit drohender Wohnungslosigkeit beginnt und dem Versprechen auf grenzenlosen Reichtum endet. Ein Fiebertraum von einem Roman ist das, ein verrückter Anarcho-Ride in eine andere Form der Realität, wobei der Name der Protagonistin – Lilith Innocentia West, kurz Lit – programmatisch ist: Lit, also Literatur, ist eben eine andere Form der Realität. Die muss den Gesetzen der Logik und des gesunden Menschenverstand
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