Ein echter Schelmenroman: „Der Teufel auf dem Kirchturm“ von Marek Lawrynowicz
Ein Haus gebaut, einen Sohn gezeugt und einen Baum gepflanzt: Eigentlich könnte Großvater Jøsef mit seiner Frau Anna, dem Sohn Stanislaw und den Töchtern Halina und Bronka zufrieden sein in der Eisenbahnkolonie Wilénska. Auch Großvater Antoni, der dienstbesessene Polizist, der mit dem lokalen Diebesgesindel eine Art Waffenstillstand geschlossen hat, auch der tiefgläubige Katholik Edward, der reihenweise Kirchenchöre gründet, hätte ein gottgefälliges Leben führen können. Wären da nicht die Zeitläufte, die Litauen zwischen den angeblichen Schutzmächten als Manövriermasse hin- und herwerfen zwischen Polen, Deutschen und Russen. Ach ja, und wäre da nicht der schlitzohrige Onkel Mietek, das schwarze Schaf
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