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Arbeitslosengeld: Studie fordert kürzere Bezugsdauer für Ältere

Eine neue Studie könnte Debatten auslösen: Ökonomen wollen die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes stärker begrenzen – für ältere Betroffene. Das Einsparpotenzial ist enorm. Es ist eine Studie mit Sprengkraft: Arbeitslose, die älter sind als 50 Jahre, könnten künftig kürzer finanzielle Hilfe vom Staat bekommen. Dies schlagen zumindest die beiden Ökonomen Holger Schäfer und Stefanie Seele vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor – und berechnen, was das dem Bund bringen könnte: mehr als zwei Milliarden Euro im Jahr. Die Studie liegt t-online vorab vor, das "Handelsblatt" berichtete zuerst darüber. Aktuell erhalten Menschen bis zum Alter von 49 Jahren, wenn sie arbeitslos werden, maximal zwölf Monate lang Arbeitslosengeld I. Es beträgt für Betroffene ohne Kinder 60 Prozent des letzten Nettoverdienstes. Arbeitslose mit Kindern erhalten in der Regel 67 Prozent. Für Beschäftigte ab 50 Jahren steigt die Bezugsdauer auf 15 Monate, ab 55 Jahren sind es 18 Monate – und ab 58 Jahren gar zwei Jahre. Erst nach dieser Übergangszeit rutschen die Betroffenen ins niedrigere Bürgergeld, wenn sie bis dahin keinen neuen Job gefunden haben. Die Idee der IW-Forscher ist eine Vereinheitlichung der Bezugsdauer auf ein Jahr. Die Forscher berechnen: Da im vergangenen Jahr knapp 84.801 Arbeitslose länger als zwölf Monate Arbeitslosengeld I bezogen, ließe sich so mehr als 2,3 Milliarden Euro sparen. Ohnehin gilt: Ältere Menschen, die arbeitslos werden, haben durchschnittlich einen höheren Lohn. "Berufseinsteiger verdienen in der Regel deutlich weniger als ihre berufserfahrenen Kollegen", schreiben die Forscher. Bei weniger Arbeitslosen mit der verlängerten Bezugsdauer würde das Sparpotenzial indes sinken. Rein rechnerisch könnte der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung von 2,6 Prozent so um 0,16 Prozentpunkte gesenkt werden, schreiben die Ökonomen. Bürgergeld-Protokolle: "Prekärer geht's nicht" Leistungsträger berichten: "Wenn du auf 40 Stunden pochst, fliegst du raus" Ökonomen: Das sind die Vorteile Die Ökonomen sehen erhebliche Vorteile: "Eine Vereinheitlichung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld ist gerecht, entlastet den angespannten Haushalt der Arbeitslosenversicherung und schafft einen Anreiz für die schnellere Rückkehr in Beschäftigung. Letzteres ist vor dem Hintergrund der demografischen Alterung von besonderer Bedeutung." Denn: "Brücken in den Vorruhestand" würden reduziert. Im Hinblick auf die Verrentung der geburtenstarken Jahrgänge könne so "auch ein Beitrag zur Milderung des Fachkräftemangels geleistet werden", schreiben sie weiter. Tatsächlich könnte die Bundesagentur für Arbeit (BA) Geld gebrauchen. BA-Chefin Andrea Nahles erklärte Anfang Juli bei der Vorstellung der Arbeitslosenstatistik, dass die aus Beiträgen von Beschäftigten und Unternehmen finanzierte Arbeitslosenversicherung auch im kommenden Jahr auf ein Darlehen des Bundes angewiesen sein werde. "Wir rechnen mit einer Liquiditätshilfe auch 2026", sagte Nahles. Im Etatentwurf der Bundesregierung ist für 2025 bereits ein Darlehen von 2,35 Milliarden Euro eingeplant. SPD lehnt Idee ab Realistisch ist es aber nicht, dass die Pläne umgesetzt werden. Zumindest der kleinere Koalitionspartner, die SPD , lehnt sie entschieden ab. Die stellvertretende Fraktionschefin Dagmar Schmidt sagte dem "Handelsblatt": "Wer lange gearbeitet und eingezahlt hat, hat sich im Fall der Arbeitslosigkeit eine besonders verlässliche Absicherung verdient." Gerade Menschen über 50 hätten es nach einem Jobverlust deutlich schwerer, eine neue Stelle zu finden. Die verlängerte Bezugsdauer sei deshalb nicht nur sozial gerecht, sondern auch arbeitsmarktpolitisch vernünftig, sagte Schmidt weiter. "Sie verhindert, dass Menschen zu früh ins Bürgergeld rutschen, und schafft Zeit für gute Vermittlung und Qualifizierung." Arbeitgeber befürworten Plan Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatte jüngst im ARD-Sommerinterview einen "Herbst der Sozialreformen" angekündigt, bei dem die schwarz-rote Regierung auch vor schwierigen Entscheidungen stehe. "Wir wissen, dass wir Rentenversicherung , Krankenversicherung, Pflegeversicherung reformieren müssen", sagte der CDU-Chef. Die Arbeitgeberseite befürwortet die Idee erwartungsgemäß. Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die das IW mitfinanzieren, sagte dem "Handelsblatt": Lange Arbeitslosigkeit helfe niemandem, deshalb brauche es Anreize, sie schnell zu überwinden. Dulger fügte hinzu: "Ältere Menschen werden mit ihrer Erfahrung und Kreativität am Arbeitsmarkt gebraucht." Womöglich sei bisweilen mehr Geduld und besondere Unterstützung bei der Jobsuche notwendig. Er gibt zu bedenken, man müsse "darüber nachdenken, ob bis zu zwei Jahre Arbeitslosengeld wirklich sinnvoll sind". Ökonomen sehen Risiken beim Vorschlag Allerdings erkennen die Ökonomen durchaus auch Risiken bei einer einheitlichen Bezugsdauer. Dafür skizzieren sie drei Szenarien: Im Idealfall würden ältere Arbeitslose eine neue Stelle finden. "In diesem Fall würde nicht nur das Arbeitslosengeld eingespart, sondern es fielen auch zusätzliche Einnahmen bei Steuern und Sozialversicherungen an." In einem zweiten Szenario würden die Arbeitslosen in den vorgezogenen Ruhestand wechseln, wenn die Voraussetzungen erfüllt seien – dann wohl mit Abschlägen. "In diesem Fall entstünden Opportunitätskosten bei der Rentenversicherung, die durch die Abschläge aber abgemildert würden", so die Forscher. Das bedeutet: Die Rentenkasse "verzichtet" auf Beiträge, die sie hätte bekommen können, wenn diese Menschen länger gearbeitet hätten. Anders gesagt: Die Kasse muss früher zahlen und bekommt gleichzeitig keine Beiträge mehr von diesen Menschen. Im ungünstigsten Fall müssten die betroffenen Menschen nach einem Jahr Bürgergeld beziehen. Dieses Negativszenario würde zwar zu Mehrausgaben bei Bund und Kommunen führen, diese wären jedoch geringer als die Einsparungen bei der Arbeitslosenversicherung. Denn: Die Kosten für einen Bezieher von Arbeitslosengeld liegen durchschnittlich etwa 22,5 Prozent höher als für einen arbeitslosen Bürgergeldempfänger.

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