Miriam Lang über grünen Kolonialismus: „Plünderung gilt jetzt als Klimaschutz“
Sie lebt als Wissenschaftlerin seit Langem in Lateinamerika: Miriam Lang ist Mitgründerin des alternativen Diskussionsforums „Ökosozialer und Interkultureller Pakt des Südens“. Während in ihrer Heimat Ecuador das „buen vivir“ (gute Leben) und die Rechte der Natur Verfassungsrang haben, erlebt sie hautnah, wie Menschen und Natur im Globalen Süden durch den Umstieg der Industrieländer auf „nachhaltige“ Produktion weiter ausgebeutet werden.
der Freitag: Frau Lang, Sie beschreiben in dem von Ihnen mitherausgegebenen Buch einen erneuten Rohstoff-Run durch reichere Staaten, die vermeintlich nachhaltiger wirtschaften und den Klimawandel abbremsen wollen. Warum kritisieren Sie dies als „grünen Kolonialismus“?
Miriam L
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