Im Gespräch | 10 Jahre zivile Seenotrettung: „Das EU-Grenzregime wird zunehmend brutaler“
Im Haushalt für das Jahr 2026 sollen die Mittel für die zivile Seenotrettung gestrichen werden. Unter Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) hatte das Auswärtige Amt jedes Jahr zwei Millionen Euro dafür vergeben. Die Nachricht schlug hohe Wellen, auch weil die zunehmende politische Repression in Italien und ein immer härteres europäisches Grenzregime die Arbeit der Seenotretter*innen zusätzlich erschweren. Wie diese die aktuellen Entwicklungen selber einordnen und damit umgehen, berichten Jelka Kretzschmar von der zivilen Seenotrettungsorganisation RESQSHIP und Gorden Isler von SEA-EYE im Gespräch zu zehn Jahren zivile Seenotrettung.
der Freitag: Sie setzen sich seit rund zehn Jahren für sichere Fluchtrouten auf dem Mittelmeer ein. W
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