Warum eine Wehrpflicht für Frauen das Gegenteil von feministisch ist
Die Bundeswehr müsse eine bessere Work-Life-Balance ermöglichen, forderte die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor gut einem Jahrzehnt. Ihr Vorstoß machte damals so manchen Bürger schmunzeln. Hierfür sollte die Wochenarbeitszeit der Soldaten verkürzt und Arbeiten aus dem Homeoffice ermöglicht werden. Als wäre die Bundeswehr ein Arbeitgeber von vielen, der mit anderen Arbeitgebern um kluge Köpfe und fähige Hände konkurriert.
Das Militär war in der Arbeitswelt der – damaligen – Gegenwart angekommen. Weniger Grabenkrieger, mehr Schreibtischtäter. Fehlte nur noch ein konkretes Gleichstellungskonzept samt passender Werbekampagne, etwa mit einem Instagram-Reel: Mutti steuert mit Kleinkind auf d
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