Serie „Chief of War“: Hawaii kurz vor der Kolonisierung
Eine Serie, die die Geschichte des Inselstaats Hawaii kurz vor seiner Kolonisierung erzählt, und das nicht aus Sicht der Kolonisatoren, sondern aus Perspektive der indigenen Bevölkerung. Eine solche Angabe weckt heutzutage durchaus widersprüchliche Erwartungen. Da gibt es die Reizworte des Kulturkampfes, von wegen Repräsentation, Identitätspolitik, kulturelle Aneignung, postkoloniale Kritik, die für eine größere Sensibilisierung stehen, was etwa die geeignete Besetzung, die korrekte Ausstattung und die historische Darstellung angeht. Aber es gibt auch den gleichsam unaussprechlichen Gegenreflex dazu: Wenn eine Serie all das richtig macht, könnte es auch ganz schön langweilig werden.
Eines kann man, ohne zu spoilern, festhalten: Chief of War,
Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.