Polens neuer Präsident setzt sich als politisches Alphatier in Szene
Es spricht Bände, dass die erste Amtshandlung von Polens neuem Präsidenten die Unterschrift unter einem Investitionsgesetz war. Der 42-jährige Karol Nawrocki – vor einem Jahr noch ein absoluter politischer Nobody – fuhr einen Tag nach seiner Amtseinführung am 5. August in die knapp 100.000 Einwohner zählende zentralpolnische Stadt Kalisz. Dort signierte er auf dem Marktplatz vor begeisterten Anhängern seinen Gesetzesvorschlag zum Großprojekt des Zentralflughafens (CPK) bei Warschau.
Das Mammutprojekt war bereits in den letzten Regierungsjahren von der nun oppositionellen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) angeschoben worden. Doch die seit Ende 2023 regierende Dreier-Koalition von Premierminister Donald Tusk beschnitt es um seinen sinnvollsten
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