Abtreibung | Rückschritt statt Reform beim Abtreibungsrecht: Wir waren schon weiter
Frauke Brosius-Gersdorf hat das Handtuch geworfen. Der Druck auf die Rechtsprofessorin und die Verantwortung, die sie spürte, waren zu groß. Nachdem CDU und CSU Brosius-Gersdorfs Bestellung zur Verfassungsrichterin torpediert hatten, erklärte sie ihren Verzicht und rechnete dabei mit dem medialen Umgang mit ihr ab: der nicht namentlich genannten FAZ warf sie „ehrabschneidenden Journalismus“ vor.
Tatsächlich haben Medien, Kirchen und Abgeordnete willig den Ball aufgenommen, den die militante Pro-Life-Bewegung ins Feld gespielt hatte. Insbesondere die Aktion Lebensrecht für Alle, die alljährlich den aus den USA übernommenen „Marsch für das Leben“ anführt, unterstützt von den „Christdemokraten für das Leben
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