Mariam Abu Dagga starb, ohne dass sie ihren Sohn noch einmal umarmen konnte
Weil es für Journalisten in Gaza mittlerweile lebensgefährlich ist, hat auch die Korrespondentin Mariam Abu Dagga ein Testament verfasst, obwohl sie erst 33 Jahre alt war. Es enthielt zwei Wünsche: Falls sie sterben sollte, bitte sie die Kollegen bei ihrer Beerdigung nicht zu weinen. Und ihr 13-jähriger Sohn Ghaith solle einmal ein Leben führen, auf das sie als Mutter stolz sein könne.
Trotz Mariams Bitte konnten die Kollegen am Montagabend nicht anders, als über ihren Leichnam gebeugt zu weinen. Sie wurde zusammen mit vier anderen Journalisten von der israelischen Armee getötet, als sie eilig nach einem von israelischen Militärs angegriffenen und verwundeten Kollegen im al-Nasser-Krankenhaus sehen wollte, aus dem sie während des Krieges in
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