Lara Mandoki verabschiedet sich nach sieben Jahren vom "Erzgebirgskrimi". Im Gespräch mit t-online blickt sie zurück und ist dabei durchaus emotional. Ihre letzte Klappe für den "Erzgebirgskrimi" ist bereits gefallen. Doch über drei Fälle mit Lara Mandoki als Kommissarin Karina Szabo dürfen sich die Fans noch freuen. Einer davon, "Über die Grenze", läuft am Samstagabend im ZDF . Vorab hat t-online mit Mandoki gesprochen. In "Über die Grenze" ermitteln Karina Szabo und Robert Winkler (Kai Scheve) in Altenberg, wo bei Bauarbeiten eine 30 Jahre alte Leiche auftauchte. Wenig später wird der Trinker Holger Berthold erhängt in seinem Haus aufgefunden. Die Gerichtsmedizinerin findet bei der Obduktion nicht nur heraus, dass es sich dabei nicht um Selbstmord handelte, sondern auch, dass die Leiche von der Baustelle Holger Bertholds Zwillingsbruder Paul ist. Irgendwann verschwindet Kommissar Winkler plötzlich spurlos ... Doch bevor er sich in einer heiklen Lage befindet, gibt er seiner jüngeren Kollegin ständig Anweisungen, weiß alles besser. Stichwort: Mansplaining. Im Gespräch mit t-online erklärt Lara Mandoki, dass so etwas nervig sein kann und nicht selten ist. Sie sagt: "Es ist schon vorgekommen, dass vor allem ältere männliche Kollegen mir erklären wollen, wie ich etwas zu spielen habe." Solche Situationen nimmt die 35-Jährige aber nicht etwa schweigend hin. Sie sagt: "In der Regel weise ich einfach kurz darauf hin, dass ich das als übergriffig empfinde." Damit hat sich bisher gute Erfahrungen gemacht. "Die Kollegen entschuldigen sich auch. Oft ist es ja gut gemeint und sie merken es nicht." Trauriger Anlass: Andrea Kiewel teilt persönliche Botschaft im "Fernsehgarten" "Frechheit": So viel Geld verdienen die Stars im "Fernsehgarten" Für ihre Meinung einzustehen, gelingt der Schauspielerin jedoch nicht immer. Sie denkt, dass sie dies "in manchen Bereichen vielleicht zu wenig, in anderen wahrscheinlich zu vehement" tue, sagt sie. "Hier die Balance zu finden, ist, glaube ich, eine Lebensaufgabe", so Mandoki weiter. Was Offenheit angeht, so blickt sie aber gerne zurück zu den Dreharbeiten zum "Erzgebirgskrimi". "Bei uns gab es immer eine respektvolle und familiäre Atmosphäre", sagt Lara Mandoki und gibt zu: "Ich neige in solchen Diskussionen aber durchaus zu Impulsivität, was aber immer liebevoll aufgefangen wurde, und auch andersherum." "Nicht so viel Zeit, andere Projekte annehmen zu können" Doch die Zeit beim "Erzgebirgskrimi" ist für Lara Mandoki, die 2019 erstmals in die Rolle von Karina Szabo schlüpfte, nun vorbei. Auch wenn Fans nach dem aktuellen Fall bis Ende 2026 zwei weitere neue Folgen mit ihr als Ermittlerin Karina Szabo anschauen können, sind diese bereits abgedreht. Sie sagt: "Ich wäre gerne dabeigeblieben, wenn ich für mich weiterhin die Möglichkeit gesehen hätte, regelmäßig auch andere Rollen zu drehen. Aber bei drei Filmen pro Jahr bleibt nicht so viel Zeit, andere Projekte annehmen zu können." Noch einmal eine längerfristige Rolle in einer Reihe zu übernehmen, schließt Mandoki aber nicht aus: "Für mich war das ein Geschenk, eine Figur so lange entwickeln und begleiten zu dürfen." Der neue Fall "Erzgebirgskrimi – Über die Grenze" läuft am Samstag, dem 30. August 2025 um 20.15 Uhr im ZDF. In der Mediathek ist er bereits abrufbar.