Wieder ein wahres Achterfest: Der Achtersprint ums Wikingerhorn 2025
Am Samstag, 30.8., stellten sich 15 Achtermannschaften mit mehr als 120 Aktiven auf der WM-Regatta-Strecke in Linz-Ottensheim zum zehnten Mal dem Kampf ums Wikinger Horn. Bei der von uns veranstalteten Sprintregatta wurde in einem spannend angelegten K.O.-System in 5 Klassen über eine Distanz von 300m der Gewinner des Wikinger Horns ermittelt. In bewährter Weise führte Tom Schmäl durch die Veranstaltung.
Das Meldeergebnis war diesmal wieder sehr erfreulich. Viele OÖ Vereine haben sich um die Bildung von Renngemeinschaften bemüht. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang dem WSV Ottensheim, Ister Linz und dem Ruderclub Wels. Außerdem waren auch wieder die Jun B-Achter aus dem ÖRV-Jun B-Achterprojekt angereist, um am Vormittag auf der 1500m Strecke zu fighten und sich dann nachmittags auf der 300m-Sprintstrecke zu messen. So konnten alle Alters- und Leistungsklassen sehr gut besetzt werden. Das weibliche Top-Team, das den ÖRV-Achter bei der U23 EM bilden wird, die Nachwuchshoffnungen aus dem Jun B-Projekt des ÖRV, Ex-Rennruderer aller Altersklassen, Wanderruderer sowie die Universitätsmannschaft aus Wien schufen ein buntes und höchst erfreuliches Bild!
In der Klasse der Juniorinnen konnte sich die Renngemeinschaft RC Wels, RV Wiking (Luisa Öhmer, Carolin Krause), WSV Ottensheim gegen den Achter aus Kärnten durchsetzen. Damit bestätigte die oberösterreichische Renngemeinschaft auch ihren (wenn auch sehr knappen) Sieg am Vormittag beim 1500m-Rennen.
Auch bei den Junioren setzte sich die OÖ Auswahl (RC Wels, LRV Ister, RV Seewalchen, WSV Ottensheim) wie schon beim 1500m-Rennen auch am Nachmittag auf der Sprintstrecke durch und siegte klar vor dem Wiener Achter (von Lia).
Die Frauenwertung war erwartungsgemäß eine klare Angelegenheit für die Renngemeinschaft Wiking Linz (Katharina Nagler, Greta Haider, Maria Hauser, Livia Bumberger), WSV Ottenheim, WRK Donau, RV Pöchlarn. Der ÖRV-U23-Frauen-Achter nutzte die Sprintstrecken im Rahmen der Vorbereitung für die U23 Europameisterschaft in Racice am 6. Und 7. September. Standhafter Gegner für die ÖRV-Auswahl waren im Finale die Legendinnen aus dem Bundesliga-Achter, die den Bewerb nutzten, um wieder einmal gemeinsam auf die Sprintstrecke zu gehen. Der dritte Platz blieb im Frauenbewerb dann für die Renngemeinschaft WSV Ottenheim, LRV Ister, RC Wels.
Unsere junggebliebenen Wiking-Frauen, eigentlich ein Masters-Boot, stellten sich einmal mehr diesem starken Feld von Frauen-Achtern. Ihre Leistung sei besonders hervorgehoben. Bravo und danke für euren Einsatz! Vielleicht schaffen wir in Zukunft doch eine eigene Frauen-Masters-Klasse.
Der Universitätsachter, eine Mix-Mannschaft, war aus Wien angereist. Die Unimannschaft kämpfte in der Gruppe mit den Männer-Masters und dem Wiking Wanderrudere-Mix-Achter. Im Finale setzten sich die Studenten aus Wien gegen den Wiking-Mix-Achter klar durch. Für die tapfer kämpfenden Wikinger und Wikingerinnen kein Beinbruch – hier zählte das Erlebnis eines Achter-Sprintrennens – insbesondere für jene, erst heuer mit dem Rudern begonnen haben. Großartig!
Bei den Männer-Masters standen sich im Finale die Wiking-Männer und eine Renngemeinschaft Wiking Linz, Ister Linz, Ellida Wien gegenüber. Um etwas mehr als eine Sekunde konnten unsere Masters die jüngere Masters-Renngemeinschaft in die Schranken weisen. Die Freude war groß. Eine Motivation für die Langstreckenvorhaben im Herbst!
Für die Männerklasse hatten sich zwei Achter aus (ehemaligen) Rennsportlern von Ottensheim und Wiking zusammengefunden (mit Verstärkung aus Villach). Für ein spannendes Finale war gesorgt. Es ging auch knapp her. Gerade mal eine Sekunde trennte die beiden Boote. Gewonnen hat die Renngemeinschaft Wiking, Ottensheim, Villach. Die Besatzung mit den aktiven Wikingern Xaver Haider, Vitus Haider und Konrad Hultsch gab dann doch den Ausschlag.
Es war wieder ein toller Event mit mehr als 120 Aktiven und vielen Schlachtenbummlern. Es war wieder wunderbar zu sehen, wie hier Freizeit- und Spitzensport zusammenfließen, und wie sich ehemalige Rennsportler in verschiedenen Renngemeinschaften zusammengefunden haben. Ein großes Dankeschön an die 15 teilnehmenden Vereine, an den Moderator Tom Schmäl und die vielen Wikingerinnen und Wikinger im großartigen Organisations- und Helferteam! Ohne euch würden wir so etwas nicht bewerkstelligen können!