Nicht das Stadtbild ist das Problem, sondern Ihre Sozialpolitik, Herr Merz!
An dem Tag, an dem ich diese Kolumne schreibe, habe ich vergessen, aufs Holz zu klopfen. Am späten Vormittag stand ich bei meiner Kollegin im Büro und meinte, dass Friedrich Merz sein rassistisches Stadtbild dieses Mal wenigstens nicht mit dem notwendigen Schutz von Frauen gerechtfertigt hätte. Zack! Schon hatte er sich geäußert. Und anstatt sich dafür zu entschuldigen, Aussagen zu tätigen, die in ihrer Wortwahl stark an eine Rede von Joseph Goebbels erinnern – Hitlers Propagandaminister störte sich 1941 an den Juden im Stadtbild –, unterstreicht er die Aussage nochmal. Man wisse schon, was er gemeint habe. Und wer es nicht wisse, der solle mal seine Töchter fragen.
Danke dafür. Ich habe es wirklich satt, dass dieser Bundeskanzle
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