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Seltene Erden: China zieht im Handelskrieg die Daumenschrauben an

Europa muss sich militärisch rüsten für einen möglichen Angriff Russlands. Ausgerechnet jetzt verknappt China die dafür nötigen Rohstoffe. Die Welt hätte gewarnt sein können. Schon 2011 spielte China seine globale Dominanz bei den sogenannten Seltenen Erden rücksichtslos aus. In einem Handelsstreit mit Europa und den USA drosselte Peking damals den Export der Metalle, ohne die kein Smartphone, keine Windturbine und kein Elektromotor auskommt. Seit US-Präsident Donald Trump im Frühjahr einen regelrechten Handelskrieg mit China losgetreten hat, verschärft die Regierung in Peking erneut den Zugang zu den wichtigen Rohstoffen – und droht, westliche Firmen bald praktisch ganz von der Versorgung abzuschneiden. So kündigte das Handelsministerium in Peking kürzlich an, den Export der insgesamt 17 Metalle künftig noch strenger zu kontrollieren . Ausfuhrgenehmigungen für militärische Zwecke soll es dann gar nicht mehr geben, Lieferungen an westliche Firmen aus dem Bereich der Chipherstellung sollen von Fall zu Fall geprüft werden. Wann die neuen Regeln in Kraft treten, ist unklar. Doch der Bund der Deutschen Industrie (BDI) warnt bereits in aller Deutlichkeit vor den Auswirkungen. Neue Zahlen: So abhängig ist Deutschland von Seltenen Erden aus China China rüstet sich : Xi Jinping fürchtet Putins Schicksal Deutsche Industrie warnt vor "Angriff auf Wiederaufrüstung" "Die deutsche Industrie droht zum Opfer eines Großmachtkonfliktes zwischen den USA und China zu werden", heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des Verbandes. "Die neuen Kontrollen können als direkter Angriff auf die Wiederaufrüstung des Westens verstanden werden." Auch ein Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg lässt erahnen, vor welchen Problemen die europäischen Rüstungsfirmen bald stehen könnten. Laut Bloomberg verlangt Peking schon jetzt die Herausgabe von vertraulichen Daten im Gegenzug für Ausfuhrgenehmigungen für Seltene Erden. Verlangt werden etwa Produktfotos, Angaben zur genauen Verwendung der Mineralien, Fertigungsdiagramme und Kundendaten. In manchen Fällen will Peking zudem die Produktionszahlen der vergangenen drei Jahre sowie Prognosen für die kommenden drei Jahre sehen, heißt es. Solche Informationen könnten Peking in die Lage versetzen, die Liefernetzwerke von Firmen oder die Anfälligkeit im Falle eines Exportstopps zu analysieren, heißt es. Nach 2011 legte sich die Aufregung schnell wieder Für die europäische Wirtschaft sind die Exportkontrollen Chinas schon jetzt ein Problem. So klagte die Europäische Handelskammer in China (EUCCC) – ein Zusammenschluss von rund 1.600 Unternehmen – schon Mitte September über spürbare Nachteile durch Chinas Exportkontrollen bei Seltenen Erden. "Wir haben eine Reihe von Mitgliedern, die aufgrund dieser Engpässe derzeit erhebliche Verluste erleiden", sagte Kammerpräsident Jens Eskelund der "Financial Times". Bei der jüngsten Ausschreibung der begehrten Seltenen Erden seien drei Viertel der europäischen Nachfragen unerfüllt geblieben . Schon als China 2011 die Ausfuhr von Seltenen Erden drosselte, war die Aufregung groß. In der Folge wurden Stoffe wie Neodym, Yttrium oder Lanthan Mangelware, weltweit schossen die Preise in die Höhe. Die damalige Kanzlerin erklärte die Versorgung der deutschen Industrie mit Seltenen Erden zur Priorität. Angela Merkel reiste persönlich in die Mongolei, um dort ein Rohstoffabkommen zu unterzeichnen. Doch die Aufregung hielt nicht lange, nachdem der damalige Handelsstreit beigelegt war und die Weltmarktpreise für Seltene Erden wieder auf ihr langjähriges Niveau gefallen waren. Moskaus mächtigster Verbündeter kappt die Versorgung Doch inzwischen hat sich die geopolitische Lage dramatisch verändert. Ging es 2011 vor allem darum, Schaden von der deutschen Exportwirtschaft abzuwenden, ist nun unmittelbar die Sicherheit Europas bedroht. Während der Kontinent versucht, so schnell wie möglich aus der militärischen Abhängigkeit von den USA loszukommen und seine Armeen gegen einen möglichen russischen Angriff zu ertüchtigen, kappt Moskaus mächtigster Verbündeter die Versorgung mit den dafür nötigen Rohstoffen. Dabei hat sich an der Abhängigkeit Deutschlands von Seltenen Erden aus China seit 2011 nicht viel getan. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bezieht die deutsche Industrie noch immer etwa zwei Drittel der Rohstoffe aus China. Dabei könnte sich Europa durchaus unabhängig machen bei der Versorgung mit Seltenen Erden, sagt der Metallexperte Carlo Burkhardt von der Hochschule Pforzheim . Seltene Erden: Wer übernimmt die Mehrkosten? "Die Technologien dafür sind vorhanden und die Vorkommen auch. Das Problem sind vor allem die Kosten", erklärt der Professor für Fertigungstechnologie im Gespräch mit t-online. So fallen Erze mit Seltenen Erden beispielsweise beim Abbau von Eisen und Kupfer in Schweden an. Doch die Gewinnung der Seltenen Erden aus dem Gestein ist sehr aufwendig und lässt sich durch deren Verkauf allein kaum finanzieren. "China verfolgt da eine andere Strategie als Europa", erläutert Burkhardt. "Die Produktion der Seltenen Erden muss dort nicht profitabel sein, denn der Mehrwert entsteht später durch den Verkauf von Elektromotoren, Sensoren oder Windkraftanlagen, in denen die Metalle verbaut sind. In Europa fehlt diese strategische Investitionsbereitschaft", so der Forscher. "Die Frage lautet, wer diese Mehrkosten bei der Produktion übernehmen soll, der Markt, der Staat oder eine Mischung aus beiden." Finanziell zu stemmen wären die Mehrkosten allemal, wie Burkhardt vorrechnet. So könnte China die Bemühungen torpedieren "Selbst wenn wir annehmen, dass ein in Europa gefertigter Magnet aus Seltenen Erden doppelt so viel kostet wie einer aus China, dann würde das Auto am Ende nur 80 Euro mehr kosten", so Burkhardt. "Das ist eine Tankfüllung!" Und die Kosten für Seltene Erden ließen sich noch weiter senken, wenn die großen Akteure wie die Auto- und die Rüstungsindustrie ihre Bedarfe sinnvoll koordinieren und den Produzenten damit Planungssicherheit geben würden, glaubt Burkhardt. "Das ließe sich schnell umsetzen, aber ich frage mich, ob man diese Denke in Europa auf dem Schirm hat." Doch selbst wenn der Rest der Welt nun Ernst machen würde mit der Unabhängigkeit von Metallen aus China, so könnte die Regierung in Peking die Mühen wohl leicht wieder zunichtemachen – mit einer Lockerung der Exportbeschränkungen. "Wenn China die Preise morgen wieder senkt, kann es sein, dass mühsam austarierte Geschäftsmodelle plötzlich nicht mehr funktionieren", erklärt Carlo Burkhardt. "Die Bundesregierung muss jetzt handeln" So musste die Firma Molycorp, die die einzige US-Mine für Seltene Erden im kalifornischen Mountain Pass betrieb, 2015 Insolvenz anmelden. Molycorp hatte im Zuge der chinesischen Exportbeschränkungen 2011 groß in die Mine investiert. Nachdem China die Exportbeschränkungen gelockert hatte und die Preise für Seltene Erden 2013 wieder auf ihr langjähriges Niveau gefallen waren, rutschte Molycorp in die Zahlungsunfähigkeit. Doch das war nicht das Ende der Seltenen Erden in den USA. Die Nachfolgefirma von Molycorp, MP Materials, einigte sich 2021 mit General Motors auf die langfristige Lieferung von Magneten für den Bau von Elektroautos. Diese Art von industrieller Zusammenarbeit schwebt auch Carlo Burkhardt vor. "Europa ist da bislang noch zurückhaltender, aber in den USA hat dieses Umdenken schon stärker eingesetzt." Doch wenn es nach dem BDI geht, soll es nun auch in Europa schneller gehen mit der Rohstoffwende. "Die Bundesregierung muss Rohstoffsicherheit auf allen Ebenen entschlossen adressieren und jetzt handeln", schreibt der Deutsche Industrieverband. Dazu fordert der Verband eine Diversifizierung der Lieferketten für Seltene Erden, den Aufbau europäischer Weiterverarbeitungsanlagen, den Ausbau des Recyclings von Seltenen Erden sowie "bedeutende eigene Förder- und Verarbeitungskapazitäten in Europa".

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