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Von Entwaffnung bis Abschreckung – Die USA formieren die Fronten in der Levante neu

Von Yahya Dbouk

Der Israel-Besuch des US-Botschafters in der Türkei, Tom Barrack, in der vergangenen Woche wurde als "sensibel und äußerst bedeutsam" bezeichnet. Einige israelische Medien stellten ihn sogar als "Warnsignal" dar. Sie bliesen ihn zu einem ersten Schritt auf, um Israel einen vorgefertigten Plan aufzuzwingen, der drei Fronten gleichzeitig umfasst: Gaza, Libanon und Syrien, so ihre Darstellung.

Im Gegensatz zu solchen Übertreibungen scheint Barracks Besuch jedoch, wie die meisten Besuche von US-Beamten bei der Besatzungsmacht, eher darauf abzuzielen, Positionen zu sondieren, als Vorschriften zu erlassen.

Während einige Medien behaupteten, der Gesandte des US-Präsidenten sei mit einem endgültigen Dokument nach Tel Aviv gereist, das auf einer "Friss oder stirb"-Basis präsentiert werden sollte, handelte es sich offenbar eher um die Vorstellung von Ideen, mit denen die Haltung der israelischen Führung ausgelotet werden sollte: ihre roten Linien zu identifizieren, festzustellen, wo Verhandlungen und Manövrieren möglich sind und wo "Druck" ausgeübt werden könnte.

Dieser Ansatz fällt nicht unter "Zwangsdiplomatie", sondern spiegelt vielmehr eine Diplomatie der Einschätzung der und Anpassung an die Kräfteverhältnisse vor Ort und an Washingtons besonderen Blick auf seinen Verbündeten wider.

Der Besuch, der als konsultativ bezeichnet werden kann, war wohl auch darauf ausgerichtet, die Grundlage für das entscheidende Treffen zu schaffen, das voraussichtlich Ende Dezember US-Präsident Donald Trump und den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu zusammenbringen wird.

Doch trotz seines konsultativen Charakters hat der Besuch bedeutende strategische Implikationen. Er signalisiert, dass die Trump-Regierung Gaza, den Libanon und Syrien nicht mehr als getrennte Angelegenheiten betrachtet, sondern als ein integriertes System innerhalb einer umfassenderen regionalen Vision. Das Ziel beschränkt sich nicht mehr nur auf die "Lösung der Gaza-Frage". Es geht vielmehr darum, die gesamte Sicherheitslandschaft Westasiens so umzugestalten, dass Akteure, die den USA gegenüber feindlich eingestellt sind, geschwächt und dauerhafte Lösungen gefestigt werden, die den Interessen Washingtons dienen.

Aus dieser Sicht sind die Fortschritte in Gaza hinsichtlich der Einleitung der zweiten Phase des Waffenstillstandsplans, die Steuerung der Lage im Libanon, um eine unkontrollierte Eskalation zu vermeiden, und das Ebnen des Weges für eine von den USA gewünschte Einigung zwischen Syrien und Israel untrennbare Bestandteile einer umfassenden regionalen Perspektive der USA.

In diesem Rahmen ist eine deutlich von Trump geprägte Form des US-"Pragmatismus" entstanden, die sich auf eine "Neudefinition der Entwaffnung" konzentriert. US-Regierungsvertreter, allen voran Barrack, erkennen nun an, dass es unter den gegenwärtigen Umständen unrealistisch ist, die Hamas oder die Hisbollah militärisch zu zerschlagen.

Dementsprechend hat sich der Fokus von der "Beseitigung der Waffen" auf die "Verhinderung ihres Einsatzes" verlagert. Diese Formulierung mag zwar vage erscheinen, aber sie erkennt die Komplexität der Realität an und zielt darauf ab, strenge Abschreckungs- und Kontrollmechanismen zu schaffen, um den Einsatz von Waffen sowohl im Libanon als auch im Gazastreifen zu begrenzen.

In diesem Licht erscheinen die USA als die Partei, die unter Druck steht, wenn auch umgekehrt, nicht weniger als die Hamas und die Hisbollah. Nachdem maximale Drohungen und Einschüchterungen eingesetzt wurden, zieht Washington es nicht durch, wenn die andere Seite sich weigert, nachzugeben. Stattdessen schluckt die US-Regierung die Konsequenzen dieser Weigerung und passt sich ihnen an, auch wenn sie damit hinter dem zurückbleibt, was sie durch Zwang zu erreichen gehofft hatte.

Dieser Ansatz, besonders in Gaza, wird von Tel Aviv als potenzielle Untergrabung der zweiten Phase des Waffenstillstands angesehen. Die Bedenken drehen sich darum, den Einsatz einer internationalen Truppe und den Rückzug Israels aus der Hälfte des Gazastreifens an die Wirksamkeit der Entwaffnung der Hamas zu knüpfen. Eine Trennung dieser beiden Aspekte würde wahrscheinlich die Besatzungsmacht dazu veranlassen, jeglichen Rückzug aus den von ihr direkt kontrollierten Gebieten östlich der "gelben Linie" zu verweigern. Dies wiederum würde Washington daran hindern, den Einsatz einer internationalen Truppe ohne einen solchen Rückzug zu ermöglichen.

Eine Kontroverse dieser Art kann nicht von einem US-Gesandten beigelegt werden, unabhängig von seinem Rang. Sie scheint stattdessen bis zum erwarteten Besuch von Premierminister Benjamin Netanjahu in den USA vertagt zu werden.

Syrien ist bei Barracks Besuch nicht weniger wichtig als seine Nachbarländer. Tatsächlich könnte es sogar vorrangig sein. An dieser Front hat der Gesandte eine klare Botschaft: Die US-Regierung lehnt es ab, Syrien aus der regionalen Gleichung herauszunehmen und sieht die Stabilität der neuen Regierung unter Präsident Ahmed al-Scharaa als ein zentrales Element jeder zukünftigen Einigung an.

Washington hat wiederholt seine "Besorgnis" über Israels fortwährende Einfälle in den Süden Syriens geäußert, da es befürchtet, dass diese die Bemühungen um eine Stabilisierung des syrischen Staates untergraben könnten. Hier liegt der Kern des Streits: Während Washington Al-Scharaa als Partner für Stabilität betrachtet, beharrt Israel darauf, dass das neue Regime weiterhin nicht fähig oder willens ist, Bedrohungen entlang der syrischen Grenzen zu verhindern – eine Ansicht, die in den Augen der Besatzungsmacht die Fortsetzung "präventiver Operationen" rechtfertigt.

Der Beitrag erschien bei dem libanesischen Nachrichtenportal Al-Akhbar. Übersetzung aus dem Englischen von Olga Espín.

Mehr zum Thema - Schafft das neue Syrien den Spagat zwischen Russland und den USA?

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