Die Logik des Kapitalismus: Wie ein Mafia-Pate schachert Trump um Grönland
Wer sich einmal von allen Rücksichten befreit hat, kann umso leichter offen reden. So ist das auch bei Donald Trump: Dass globale Regeln, Abkommen und Institutionen für ihn bedeutungslos sind, muss er nicht mehr betonen, er hat es mehrfach bewiesen. Zeit also, ihn beim Wort zu nehmen, wenn er Sätze sagt wie diesen: „Wir wollen nur ein Stück Eis im Gegenzug zum Schutz der Welt.“
So sprach der US-Präsident beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit Blick nach Grönland, und selbst die verbliebenen europäischen Fans transatlantischer Kuschelpolitik sollten verstanden haben, was er meinte: Der „Schutz der Welt“ ist zur Handelsware geworden. Die oft gestellte Frage, ob Trump eher aus Machtinteresse oder aus wirtschaftlichen Erwägungen ha
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