Winterwetter: Lage auf Hessens Straßen entspannter - Weiterhin Staus
Auf der B49 und mehreren Autobahnen in Mittelhessen blockierten immer wieder Lkw den Verkehr. In einem Stau standen die Menschen bis zu zehn Stunden. Wie ist die Lage am Morgen?
Nach dem Verkehrschaos wegen schwerer Schneefälle auf Autobahnen und anderen Straßen in Hessen entspannt sich die Lage am Mittwoch allmählich. "Es hat sich deutlich beruhigt", sagte eine Sprecherin der Polizei Mittelhessen. Stau gab es am Morgen unter anderem noch auf der A49 zwischen Neuental und Ohmtal-Dreieck, dort stauten sich die Fahrzeuge auf bis zu 19 Kilometer.
Am Abend und in der Nacht hatten sich immer wieder Lastwagen im Schnee festgefahren, wie ein Polizeisprecher berichtete. Manche Autofahrer standen stundenlang im Stau. Das "Problemkind" war vor allem die B49, wie ein Sprecher sagte. Dort war die Straße ab Leun in Richtung Limburg gesperrt.
10-Stunden-Sperrung auf B49
Die Menschen mussten sich viele Stunden gedulden. Mehrere Lastwagen standen dort quer auf der Fahrbahn. Unter den Wartenden war auch der Bürgermeister der Stadt Weilburg (Landkreis Limburg-Weilburg), Johannes Hanisch. Er sei auf dem Weg zu einem Termin gewesen und stehe seit nunmehr sieben Stunden, sagte er in einem Video auf Instagram.
Später postete er: "Nach zehn Stunden ist die Straße endlich wieder frei." Er bedankte sich auch beim Technischen Hilfswerk (THW). Helfer hatten unter anderem Getränke verteilt. Eine Sprecherin der Polizei bestätigte am frühen Morgen ebenfalls, dass die Straße wieder befahrbar sei, auch wenn vereinzelt noch Lkws stünden.
Auch auf der A5 im Wetteraukreis in Richtung Süden ließen festgefahrene Lastwagen den Verkehr immer wieder stillstehen. In Osthessen standen mehrfach Lastwagen auf der A7 und A4 quer. Der Verkehr staute sich, laufe nun aber wieder an, sagte ein Sprecher am Morgen.