Wie der Auftritt von Bad Bunny mir gut tut: Die schöpferische Kraft von „Minderheiten“!
Als Bad Bunny die Bühne des Super Bowl betrat, war das mehr als ein musikalischer Auftritt. Es war eine politische Geste – nicht im plakativen, sondern im strukturellen Sinne. Ein Moment, in dem sichtbar wurde, was geschieht, wenn der Tisch gedreht wird.
Minderheiten erscheinen im öffentlichen Diskurs derzeit wieder vor allem als Problemzonen: als Gruppen, die „integriert“, „mitgenommen“ oder zumindest „mitgemeint“ werden müssen. Ihre gesellschaftliche Relevanz speist sich – so scheint es oft – allein aus ihrem Opfertum. Doch Bad Bunnys Performance erzählte eine andere Geschichte. Sie zeigte, welche schöpferische, verbindende Kraft in den sogenannten Minderheiten steckt. Nicht als Abweichung vom Ideal, sondern al
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