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Deutsche Epstein-Vertraute Nicole Junkermann fühlt sich getäuscht

Bislang ließ Nicole Junkermann, die langjährige deutsche Vertraute von Jeffrey Epstein, nur ihre Anwälte sprechen. Nun äußert sie sich erstmals selbst und zieht Konsequenzen. Die Epstein-Enthüllungen der vergangenen Tage haben Folgen für die deutsche Unternehmerin Nicole Junkermann. Die langjährige Weggefährtin des verurteilten Sexualstraftäters gibt unter öffentlichem Druck Funktionen in Großbritannien auf. Sie ist nicht länger Kuratoriumsmitglied einer Krebsstiftung unter Schirmherrschaft des britischen Königshauses und nicht mehr Gastprofessorin. Erstmals spricht sie auch über ihren Kontakt zu Epstein, dessen Netzwerk mit Reichen und Mächtigen seit Wochen in den Schlagzeilen ist. Die in Düsseldorf geborene Junkermann stand über fast 20 Jahre in Kontakt mit Epstein. Ihr Name taucht in den Files tausendfach auf. Ein großer Teil der Treffer geht zurück auf Mails, die sie sich mit Epstein geschrieben hat, wie t-online als erstes Medium ausführlich berichtete . Oft ging es um geschäftliche Themen, er vermittelte ihr Kontakte, sie schrieben über Treffen mit Bill Gates oder Peter Thiel. Sie tauschten sich aber auch über sehr private Themen aus. Manches war banal, Hinweise auf Straftaten gibt es in ihren Mails aber in keiner Weise. Sie zeigen auch ein klares Bild: Epstein schenkte ihr viel Vertrauen. Er bot ihr sogar an, für ihn zu arbeiten, die "interessantesten Menschen zu organisieren". Junkermann fragte während Haftzeit nach Besuch Als Epstein 2009 erstmals nach einer Verurteilung wegen Anbahnung zur Prostitution mit einer Minderjährigen in Haft saß, fragte sie ihn nach einem Besuch. Als im Januar 2015 wieder Vorwürfe gegen ihn Medienthema waren, schrieb sie ihm, sie hoffe, der Sturm ziehe bald vorüber. Der britischen Öffentlichkeit hat sie inzwischen eine Antwort gegeben, wie sie Epstein heute sieht. Das frühere Model aus einer Unternehmerfamilie rückt deutlich von Epstein ab: Der "Telegraph" zitiert sie mit den Worten, sie bedauere ihren Austausch mit Epstein zutiefst und fühle sich von ihm getäuscht und irregeführt. Sie sagte demnach auch, sie sei "zutiefst entsetzt gewesen", als sie "seine wahre Natur und das Leid erkannte, das er Frauen und Mädchen durch seinen Missbrauch von Vertrauen, Macht und Manipulation zugefügt hat". Wann sie zu der Erkenntnis gekommen ist, geht aus den Angaben nicht hervor. In Deutschland wurde Junkermann in der Vergangenheit vor allem mit ihrem Engagement bei dem Sportrechtevermarkter Infront ab 2002 in Verbindung gebracht. Infront hatte sie damals mit ihrem Freund, dem früheren Adidas-Boss Robert Louis-Dreyfus, aus der Insolvenz der Kirch-Mediengruppe gekauft und erfolgreich ausgebaut. Eine der "100 Frauen, die Deutschland voranbringen" Das spielte auch eine Rolle, als sie in den Kreis der "Global Young Leaders" aufgenommen werden wollte, dem Programm des Weltwirtschaftsforums für Nachwuchsführungskräfte. Epstein half mit Empfehlungen. In einem Nominierungsformular heißt es über sie, sie habe "eine führende Rolle beim großen Erfolg der Sicherung der Übertragungsrechte für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 für Deutschland" gespielt. Zudem landete sie in der Illustrierten "Bunte" als zeitweilige Frau an der Seite von Patrick Graf von Faber-Castell aus der Stiftedynastie und neue Partnerin von Graf Ferdinando Brachetti Peretti. Mit dem italienischen Öl-Milliardär ist sie seit 2017 verheiratet. Die Taufe ihres Kindes im Jahr 2019 im Petersdom nannten italienische Medien "Taufe des Jahres", Papst Franziskus habe dem Kind einen Rosenkranz gegeben. In Wirtschaftsmagazinen taucht Junkermanns Name häufiger auf, weil sie mit NJF Capital früh in Start-ups investiert, auch in Deutschland. Das "Handelsblatt" zählte Junkermann 2021 zu den "100 Frauen, die Deutschland voranbringen". In den Files gibt es keine Anhaltspunkte für eine Vernetzung der Investorin mit deutscher Politik. In Großbritannien hat sie dagegen entsprechende Verbindungen. 2017 wollte sie den ein Jahr zuvor nach der Brexit-Entscheidung zurückgetretenen Premierminister David Cameron als Berater an den früheren israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak vermitteln. Mit Barak und dessen engem Berater Epstein hatte sie eine Firma aufgebaut. 2018 holte der damalige britische Gesundheitsminister Matt Hancock sie in ein Beratergremium zur Digitalisierung des staatlichen Gesundheitssystems NHS. Diskussionen bei Wikipedia um Junkermann-Beiträge Anfang 2024 erlangte sie eine Position, die sie nun angesichts der Berichterstattung um die Epstein-Files wieder abgegeben hat. Junkermann wurde zum Trustee, einer Art Kuratoriumsmitglied, der Royal Marsden Cancer Charity ernannt. Prinz William und Prinzessin Kate sind Schirmherren der Wohltätigkeitsorganisation, die das führende Krebszentrum Großbritanniens unterstützt. Das Paar übernahm die Rolle, nachdem die Prinzessin dort selbst wegen Krebs behandelt worden war. Prinz William ist bereits seit 2007 Präsident des Royal Marsden Hospitals. Junkermann erklärte nun über ihren Sprecher, Schutz und Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity und ihrer wichtigen Arbeit habe für sie absolute Priorität. Sie werde die Wohltätigkeitsorganisation und ihre Mission weiterhin nachdrücklich unterstützen. Sie habe sich aber "im gegenseitigen Einvernehmen" von den Organisationen zurückgezogen, damit diese sich "ungestört und uneingeschränkt auf ihre Mission konzentrieren" könnten. Das bezieht sich auch auf die Universität Lancaster, wo Junkermann im September 2025 zur Gastprofessorin (Visiting Professor in Practice) ernannt worden war. Nach den Berichten über die Epstein-Files und die Verbindung von Junkermann hatte die Universität bereits eine erste Erklärung abgegeben: Die Verbindung zu ihr werde im Rahmen der regelmäßigen, intern vorgeschriebenen Prozesse überprüft. Die Universität Lancaster solidarisiere sich mit allen Opfern sexualisierter Gewalt. Diese Funktion hat sie dem "Telegraph" zufolge inzwischen auch niedergelegt. Von der Seite der Universität ist die Pressemitteilung mit ihrer Ernennung gelöscht. In deutschen Medien will sich Junkermann bis heute nicht dazu äußern. Nachfragen zu dem "Telegraph"-Beitrag wollte Junkermanns Sprecher Michael Oakes nicht beantworten – stattdessen meldeten sich bei t-online wieder Junkermanns Anwälte. In der deutschen und der englischsprachigen Wikipedia liefen in den vergangenen Tagen auch Anträge, den Eintrag über sie als "nicht relevant" zu löschen. Sie wurden abgelehnt. In der englischsprachigen Version wurden in der Diskussion Vorwürfe laut, es solle etwas vertuscht werden. Es gibt keine Hinweise, dass Junkermann selbst daran beteiligt sein könnte.

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