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Iran–USA–Israel: Israel ruft Notstand aus, Irans Staatsmänner wohl am Leben

Israel und die USA greifen den Iran an, Teheran reagiert mit einem Vergeltungsschlag. Ein Flächenbrand in Nahost beginnt. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 28. Februar Israels Armee: Hunderte Militärziele im Iran angegriffen Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit dem Morgen "Hunderte iranische Militärziele" im Westen des Irans angegriffen. Ins Visier habe das Militär etwa Raketenwerfer genommen, hieß es in einer Mitteilung. Die Armee greife weiterhin Ziele im Westen des Irans an. Katar: Dritte Angriffswelle abgewehrt Der Iran hat nach den amerikanisch-israelischen Militärschlägen im Land offenbar mehrmals den wichtigen US-Verbündeten Katar angegriffen. Man habe eine "dritte Angriffswelle" erfolgreich abgewehrt, teilte das katarische Verteidigungsministerium mit. Diese habe auf "mehrere Gegenden" in dem kleinen Staat am Persischen Golf gezielt. Größere Schäden oder Opfer gab es ersten Berichten zufolge aber nicht. Anwohner in Katar berichteten von mehreren Explosionen – offenbar durch den Abschuss iranischer Raketen. Am US-Stützpunkt Al-Udaid, der wichtigsten Basis des US-Militärs im Nahen Osten, war Anwohnern zufolge Luftalarm zu hören. Der Nachrichtenkanal "Al-Jazeera" zeigte eine Rauchwolke am Himmel über der Hauptstadt Doha, die den Moment nach dem Abschuss einer Rakete zeigt. Das katarische Innenministerium teilte mit, es gebe einer ersten Einschätzung zufolge keine Opfer und auch keine Schäden. Die Sicherheit der Anwohner habe höchste Priorität. Israel ruft Notstand aus – Schulen geschlossen Israel hat nach den iranischen Raketenangriffen den Notstand ausgerufen. Verteidigungsminister Israel Katz warnt die Bevölkerung vor weiteren Angriffen mit Raketen und Drohnen. Öffentliche Versammlungen sind verboten, Schulen und Arbeitsstätten geschlossen. Krankenhäuser verlegen Patienten in unterirdische Schutzräume. Das Militär hat Zehntausende Reservisten einberufen, um unter anderem die Grenzen zu verstärken. Die Polizei rät von nicht notwendigen Fahrten ab. Iranische Staatsmedien: 40 Tote durch Angriff auf Mädchenschule Bei einem israelischen Angriff auf eine Mädchenschule im Süden des Iran sind iranischen Medienberichten zufolge 40 Menschen getötet worden. 45 weitere Menschen seien bei dem Angriff auf die Grundschule in Minab in der südiranischen Provinz Hormosgan nahe der Küste der strategisch wichtigen Straße von Hormus verletzt worden, berichteten am Samstag staatliche iranische Medien. Zuvor war unter Berufung auf lokale Behörden gemeldet worden, dass 24 Schulkinder getötet worden seien. Rotes Kreuz warnt vor "gefährlicher Kettenreaktion" Die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Mirjana Spoljaric, sagt, die militärische Eskalation im Nahen Osten löse eine gefährliche Kettenreaktion in der gesamten Region aus. Diese könne potenziell verheerende Folgen für die Zivilbevölkerung haben. Iranische Armee: Dutzende Drohnen auf Israel abgefeuert Die iranische Armee hat offenbar eine Drohnenangriffswelle gegen Israel gestartet. Das berichtet das arabische Medium "Al-Jazeera" unter Berufung auf iranische Quellen. Es handele sich um die erste große Drohnenoffensive des Iran gegen Israel. Deutschland: Israel informierte Minister Wadephul als Ersten Außenminister Johann Wadephul ist seinem Ministerium zufolge als erster ausländischer Minister von Israel über den bevorstehenden Militäreinsatz informiert worden. Sein israelischer Amtskollege Gideon Saar habe ihn am Morgen in Kenntnis gesetzt. Wadephul habe daraufhin Kontakt zu Kollegen in der Region aufgenommen und weitere Maßnahmen koordiniert. Iran: Wichtige Staatsmänner angeblich am Leben Nach den israelisch-amerikanischen Angriffen sind nach iranischer Darstellung wichtige Staatsmänner am Leben. Wohlauf seien neben Präsident Massud Peseschkian auch Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf sowie der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani. Auch Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sei am Leben. Berichte über den Verbleib von Irans oberstem Führer, Ajatollah Ali Chamenei, gab es zunächst nicht. Er hatte sich in den vergangenen Wochen angesichts der militärischen Spannungen selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Der Staat dürfte dessen Sicherheit zur obersten Priorität gemacht haben. Wo er sich zuletzt aufhielt, ist nicht bekannt. Satellitenaufnahmen zeigen Zerstörung von Chameneis Residenz Satellitenbilder zeigen die Zerstörung auf dem Gelände des iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei in Teheran. Der Komplex wird in der Regel als seine offizielle Residenz genutzt. Ein Regierungsvertreter hatte zuvor mitgeteilt, Chamenei sei an einen sicheren Ort gebracht worden. Er halte sich nicht in Teheran auf. Hisbollah kündigt wohl Angriffe auf US-Stützpunkte an Der irakische Arm der Terrororganisation Hisbollah hat offenbar angekündigt, bald mit Angriffen auf US-Stützpunkte zu beginnen. Das berichtet das arabische Medium "Al-Jazeera". Zuvor seien bei Luftangriffen auf die Basis Jurf al-Sakhar im Süden des Irak zwei Kämpfer getötet worden. Die angekündigten Angriffe seien als Reaktion darauf zu werten. Iran: Zahl der Todesopfer in Mädchenschule auf 24 gestiegen Bei einem Raketenangriff im Süden Irans ist die Zahl der getöteten Schülerinnen in einer Grundschule nach iranischen Angaben auf mindestens 24 gestiegen. Der staatliche Rundfunk bezog sich bei seiner Meldung auf den Landrat in dem betroffenen Kreis Minab. Jordanische Streitkräfte fangen wohl zwei ballistische Raketen ab Das jordanische Militär hat offenbar zwei ballistische Raketen abgefangen, die in den Luftraum des Landes eingedrungen waren. Das meldete die staatliche jordanische Nachrichtenagentur. Die Behörden machten keine Angaben zum Abschussort der Raketen. Angriffe treffen offenbar Kommandeure der Revolutionsgarden Bei den Angriffen der USA und Israels auf den Iran wurden offenbar mehrere hochrangige Kommandeure der iranischen Revolutionsgarden sowie politische Funktionäre getötet. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine iranische Quelle aus dem Umfeld des Regimes in Teheran. Explosionen an US-Konsulat im nordirakischen Erbil Nach dem Angriff Israels und der USA auf den Iran ist auch die nordirakische Stadt Erbil von mehreren Explosionen erschüttert worden. Ein Anwohner sagte der Nachrichtenagentur AFP am Samstag, in der Gegend um das US-Konsulat in Erbil habe es mindestens drei große Explosionen gegeben. Insider: Hegseth und Generalstabschef bei Trump in Mar-a-Lago US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine überwachen den Einsatz gegen den Iran einem Insider zufolge vom Anwesen Mar-a-Lago in Florida aus. Dort halte sich auch Präsident Donald Trump auf, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Von der Leyen: Entwicklung im Iran äußerst besorgniserregend Nach den Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Entwicklung als "äußerst besorgniserregend" bezeichnet. "Wir rufen alle Parteien auf zu größtmöglicher Zurückhaltung, Zivilisten zu schützen und das Völkerrecht zu achten", schrieb sie auf X. Die EU setze weiter auf Stabilität und Diplomatie. EU-Ratspräsident António Costa erklärte, die EU werde EU-Bürger in der Region unterstützen und rief ebenfalls zu Zurückhaltung auf. Israel: Neue iranische Raketenwelle – Explosionen in Tel Aviv Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs eine neue Raketenwelle auf Israel abgefeuert. Medien berichten von vereinzelten Einschlägen im Land. In Tel Aviv sind Augenzeugen zufolge Explosionen zu hören. Die Polizei habe Granatsplitter in Jerusalem und in der Stadt Beit Schemesch beseitigt, schrieb der israelische Rettungsdienst Magen David Adom auf der Plattform X. Ein Gebäude in der Stadt Tirat Carmel südlich von Haifa sei beschädigt worden. Im Norden sei ein Mann durch die Druckwelle einer Explosion verletzt worden, berichtete die Zeitung "Times of Israel". In vielen Teilen Israels und des Westjordanlands gab es Luftalarm, um vor anfliegenden Raketen und Geschossen zu warnen. Sirenen heulten im Großraum Tel Aviv, in Jerusalem, in Samaria und im Negev, wie die Nachrichtenseite "Ynet" berichtete. Auch aus dem Norden Israels wurde Luftalarm gemeldet. Iran: Fünf Schülerinnen bei Raketenangriff getötet Bei einem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens fünf Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den dortigen Vizegouverneur. Reuters-Mitarbeiter: Explosionen in Abu Dhabi nahe Flughafen In Abu Dhabi sind einem Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters zufolge mehrere Explosionen zu hören gewesen. Die Detonationen ereigneten sich demnach in der Nähe des größten Flughafens der Stadt. Ein Verletzter in Israel nach iranischem Angriff In Israel ist ein Mann bei einem iranischen Raketenangriff verletzt worden. Er sei durch eine Druckwelle nach einem Einschlag leicht verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Zudem hätten sich auch Menschen auf dem Weg in Schutzräume verletzt. Den Angaben zufolge wurden auch Personen wegen Angstzuständen behandelt. Irans Sicherheitsrat rät zur Flucht aus Teheran Angesichts der israelisch-amerikanischen Angriffe hat Irans Sicherheitsrat der Bevölkerung zur Flucht aus der Hauptstadt Teheran geraten. Wegen der Angriffe "sollten Sie, soweit möglich und unter Wahrung der Ruhe, in andere Orte und Städte reisen, sofern es Ihnen möglich ist", hieß es in einer Erklärung des mächtigen Sicherheitsgremiums der Islamischen Republik. Es bestehe keinerlei Sorge hinsichtlich der Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, teilte das Gremium weiter mit. Die Bevölkerung soll Ansammlungen in Einkaufszentren vermeiden, da dies Gefahren für sie mit sich bringen könnte. Schulen und Universitäten bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Banken sollen weiter geöffnet sein. Einschränkungen gebe es bei Behördendiensten, hieß es. Angriffe gegen Iran sind offenbar auf mehrere Tage ausgelegt Israel bereitet sich offenbar auf einen mehrtägigen Konflikt mit dem Iran vor. Das berichtet das israelische Medium "Times of Israel" unter Berufung auf einen israelischen Beamten. Auch ein US-Beamter sagt laut Nachrichtenagentur Reuters, das US-Militär werde voraussichtlich eine mehrtägige Operation gegen den Iran durchführen. Israel: Angriffe galten auch Chamenei und Irans Präsident Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran richteten sich nach Angaben eines israelischen Regierungsvertreters auch gegen den obersten Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, und Präsident Massud Peseschkian. Das Ergebnis der Angriffe sei unklar, sagte der Vertreter. Der iranische Außenminister ist iranischen Medien zufolge in Sicherheit. "Axios": Trump will sich an die Nation wenden US-Präsident Donald Trump will sich einem Medienbericht zufolge am Samstagmorgen (Ortszeit) mit einer Rede an die Nation wenden. Das Nachrichtenportal "Axios" beruft sich bei diesen Angaben auf einen US-Regierungsvertreter. Das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht dazu. Berichte: Mitglied des iranischen Regimes möglicherweise getötet Mehreren Berichten zufolge gibt es Hinweise darauf, dass Ali Shamkhani, Berater des geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei, getötet wurde. Das meldet unter anderem das israelische Nachrichtensender N12 unter Berufung auf Quellen in der israelischen Regierung. Shamkhani ist für das Atomprogramm des Iran verantwortlich. "Unsere Einschätzungen deuten darauf hin, dass wir erfolgreich gegen die iranische Führung vorgegangen sind", habe ein israelischer Beamter dem Sender gesagt. Agentur: Ein Toter in Abu Dhabi – Land erwägt Vergeltungsschlag Die Vereinigten Arabischen Emirate erklärten laut der staatlichen Nachrichtenagentur des Landes (Emirates News Agency), der iranische Angriff auf das Land verletze ihre Souveränität. Man behielte sich das Recht auf Vergeltung vor. In Abu Dhabi sei zudem eine Person durch herabfallende Raketentrümmer getötet worden. Iran: Werden USA und Israel nie dagewesene Lektion erteilen Nach Beginn israelisch-amerikanischer Angriffe auf den Iran hat dessen Militär mit einer entschlossenen Reaktion gedroht. "Wir werden Israel und den USA eine Lektion erteilen, wie sie sie in ihrer Geschichte noch nicht erlebt haben", zitierte der staatliche Rundfunk den Sprecher des Generalstabs der Streitkräfte. Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai sprach von einem "offenkundigen Verbrechen". Irans Erwartung an andere Länder sei, dass sie nicht gleichgültig blieben, sagte der Sprecher laut dem Rundfunk. "Auch der Sicherheitsrat muss unverzüglich eine Dringlichkeitssitzung einberufen." EU: Marine-Mission im Roten Meer in Alarmbereitschaft Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ist die EU-Marine-Mission "Aspides" im Roten Meer in hoher Alarmbereitschaft. Sie stehe bereit, den Seeweg offen zu halten, sagt Kallas. Sie habe mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar und anderen Ministern in der Region gesprochen. Zudem stimme sich die EU eng mit arabischen Partnern ab, um diplomatische Wege auszuloten. Irna: Explosionen am Stadtrand von Schiras zu hören Am Rand der Stadt Schiras waren der iranischen Nachrichtenagentur Irna zufolge Explosionen zu hören. Die Millionenstadt Schiras liegt im Süden des Iran. Israelische Armee: "Dutzende militärische Ziele" im Iran angegriffen Israel und die USA haben bei ihren Luftangriffen gegen den Iran nach israelischen Angaben "Dutzende militärische Ziele" attackiert. Die Operation "Brüllender Löwe" sei in "vollständiger Synchronisation und Koordination zwischen beiden Armeen" umgesetzt worden, erklärten die israelischen Streitkräfte am Samstag. Vorausgegangen seien "Monate" gemeinsamer Planung durch die Streitkräfte Israels und der USA. Ziel des Einsatzes sei es, das "iranische terroristische Regime" umfassend zu schwächen und "existenzielle Bedrohungen für den Staat Israel" auszuschalten, erklärte das israelische Militär. Später erklärte die israelische Armee, derzeit greife die Luftwaffe militärische Ziele im Westen des Iran an. Explosionen in Doha zu hören – Angriff auf irakische Militäreinrichtung Aus mehreren Nachbarländern des Iran werden Angriffe gemeldet. Ein Reuters-Mitarbeiter berichtete von mehreren Explosionen in der katarischen Hauptstadt Doha, auch aus Abu Dhabi wurden laute Geräusche gemeldet. Bei einem Luftangriff auf einen Stützpunkt des irakischen Militärs kam ein Mensch ums Leben, wie ein Stützpunktsprecher sagte. In Kuwait sind Sirenen zu hören. Bahrain bestätigte der staatlichen Nachrichtenagentur zufolge, dass es Ziel von Angriffen war. Iran fordert Handeln der internationalen Gemeinschaft Der Iran hat die Weltgemeinschaft angesichts der Angriffe der USA und Israels zum Handeln aufgefordert. In einer Mitteilung des Außenministeriums forderte die Regierung in Teheran die Vereinten Nationen und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die Attacken zu verurteilen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Sicherheit der Region und der Welt seien einer beispiellosen Bedrohung ausgesetzt, hieß es. Die erneute "militärische Aggression" der USA und Israels gegen den Iran erfolge "unter Bedingungen, in denen sich Iran und die USA inmitten eines diplomatischen Prozesses befanden", kritisierte das Ministerium. Man sei über den Krieg nicht überrascht. "Wir sind erneut in Verhandlungen eingetreten, um gegenüber (…) der Welt den Beweis der Rechtschaffenheit des iranischen Volkes zu erbringen", teilte das Außenministerium mit. "Jetzt ist die Zeit gekommen, das Vaterland zu verteidigen und der militärischen Aggression des Feindes entgegenzutreten", hieß es in der Erklärung. "So wie wir zu Verhandlungen bereit waren, sind wir mehr denn je bereit, die Existenz des Iran zu verteidigen. Die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran werden mit Entschlossenheit auf die Aggressoren antworten." Bundesregierung berät mit Partnern über Nahost Die Bundesregierung berät nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran über die Eskalation in Nahost. "Sie beobachtet die Entwicklung genau und befindet sich in enger Abstimmung mit den europäischen Partnern", teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Kanzler Friedrich Merz (CDU) habe sich außerdem mit seinen Fachministern der sicherheitsrelevanten Ressorts beraten und werde im Laufe des Tages weitere Gespräche führen. Die Bundesregierung sei am Morgen über die Militärangriffe Israels auf den Iran vorab informiert worden, sagte Kornelius. Iran: Vier US-Stützpunkte in der Region angegriffen Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert. Unter den Zielen war der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtete. Katar fängt iranische Rakete ab – Explosionen in mehreren Ländern Das Verteidigungsministerium von Katar hat mitgeteilt, eine iranische Rakete mithilfe des Patriot-Abwehrsystems abgefangen zu haben. Das berichtet das arabische Medium Al-Jazeera. Zudem habe es Explosionen in Abu Dhabi – der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Kuwait gegeben. Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate hätten ihren Luftraum geschlossen. Inzwischen meldet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Sicherheitskreise, ein Stützpunkt pro-iranischer Gruppen im Irak sei "bombardiert" worden. Auch in Riad in Saudi-Arabien seien laut AFP starke Explosionen zu hören gewesen. Insider: Iranische Regierungsvertreter Ziel der ersten Angriffswelle Iranische Regierungsvertreter sind offenbar das hauptsächliche Ziel der ersten Angriffswelle Israels und der USA. Das teilte ein nicht namentlich genannter Insider der Nachrichtenagentur Reuters mit. Israel nennt Operation gegen Iran "Brüllen des Löwen" Israel hat der neuen Militäroperation gegen den Iran nach Medienberichten den Namen "Brüllen des Löwen" gegeben. Dies berichteten israelische Medien unter Berufung auf den Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu . Das US-Verteidigungsministerium wiederum schrieb auf der Plattform X ohne weiteren Bezug vom "Einsatz Gewaltiger Zorn" – in Versalien hieß es dort: "OPERATION EPIC FURY". Iran: Militäreinrichtung der USA in Bahrain angegriffen Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA auch eine US-Militäreinrichtung attackiert. Ein Logistikzentrum der US-Marine sei im Golfstaat Bahrain mit Raketen angegriffen worden, hieß es im staatlichen Rundfunk. Zuvor hatten Augenzeugen von Rauch über der US-Militärbasis berichtet. Stadtviertel um Residenz von Chamenei in Teheran abgeriegelt Nach dem Beginn von Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran haben Sicherheitskräfte in Teheran das Stadtviertel abgeriegelt, in dem sich die Residenz des geistlichen Oberhaupts, Ajatollah Ali Chamenei, und der Präsidentenpalast befinden. Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, waren am Samstag rund um Chameneis Residenz im Pasteur-Viertel im Zentrum der iranischen Hauptstadt mehrere Straßen gesperrt. Die Sicherheitskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Über dem Pasteur-Viertel stieg Rauch auf. Augenzeugen berichteten AFP, sie hätten in der Gegend drei Explosionen gehört. Die iranische Nachrichtenagentur Isna hatte zuvor Angriffe auf das Viertel gemeldet, die Nachrichtenagentur Fars meldete insgesamt "sieben Raketeneinschläge" in den Vierteln Pasteur und Keschwardust. Netblocks: Internet im Iran fast vollständig ausgeschaltet Das Internet im Iran ist fast vollständig ausgeschaltet. Die Aktivität sei auf nur noch vier Prozent des sonst üblichen Niveaus gefallen, schreibt der Beobachtungsdienst Netblocks auf X. Zeuge: Rauch über US-Militärbasis in Bahrain zu sehen Journalisten der Nachrichtenagentur AFP melden Explosionen in Bahrains Hauptstadt Manama. Ein weiterer Augenzeuge berichtet laut Nachrichtenagentur Reuters, über der US-Militärbasis Juffair in Bahrain sei Rauch zu sehen. Iran: Raketenwelle auf Israel gefeuert Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben eine Raketenwelle auf Israel gefeuert. Die Revolutionsgarden sprachen von einer "Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners", wie aus einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna hervorging. Panik in Teheran: Massen flüchten aus der Stadt In der Millionenmetropole Teheran bilden sich nach den Angriffen durch Israel und die USA lange Schlangen an den Tankstellen. Massen von Menschen versuchen, die Hauptstadt zu verlassen, wie Augenzeugen berichteten. Läden sind vielerorts geschlossen. Im Norden der lebendigen Metropole herrscht gespenstische Stille. Teheran ist Ziel mehrerer Angriffswellen. Netanjahu äußert sich zu Angriff auf den Iran Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte mit, dass der gemeinsame Angriff der USA und Israels auf den Iran am Samstag "die Voraussetzungen dafür schaffen wird, dass das mutige iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nimmt". "Die Zeit ist gekommen, dass alle Teile des iranischen Volkes … das Joch der Tyrannei (des Regimes) abschütteln und einen freien und friedliebenden Iran schaffen", erklärte Netanjahu in einer Stellungnahme. Pentagon spricht von "Operation Epic Fury" Die Angriffe der USA auf den Iran laufen offenbar unter dem Namen "Operation Epic Fury". Das geht aus einem Post des US-Verteidigungsministeriums auf der Plattform X hervor. Agentur: Luftabwehr in Teheran aktiviert In der iranischen Hauptstadt Teheran ist einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge die Luftabwehr aktiviert. Die Abwehrsysteme bekämpften "feindliche" Ziele im Stadtzentrum und in anderen Teilen der Metropole. Kliniken im Iran in Alarmzustand versetzt Nach den neuen militärischen Angriffen gegen den Iran hat das Gesundheitsministerium erste Maßnahmen getroffen. Der Rund-um-die-Uhr-Betrieb in Kliniken werde aufrechterhalten, hieß es in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Ebenfalls sollen landesweit ausgewählte Apotheken Tag und Nacht geöffnet sein. Ärzte und Personal im Gesundheitswesen sollten sich in Bereitschaft halten. Kriegsverletzungen sollen kostenlos behandelt werden. Deutsche Botschaft in Israel: Bleiben Sie nah an Schutzräumen Die deutsche Botschaft in Tel Aviv fordert die Deutschen in Israel auf, sich dringend an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu halten. "Bleiben Sie vor allem nah an geeigneten Schutzräumen", schreibt der deutsche Botschafter Steffen Seibert auf X. In Tel Aviv heulen die Sirenen, wie ein Reuters-Korrespondent berichtet. Iran meldet massive Cyberangriffe Der Iran ist nach Angaben der regimenahen Nachrichtenagentur Fars Ziel von massiven Cyberangriffen geworden. Betroffen sind demnach mehrere inländische Nachrichtenagenturen und zentrale Plattformen, die mit erheblichen Störungen zu kämpfen hätten. Dazu zählten auch die Websites der Nachrichtenagenturen Irna und Isna. Die Agentur Fars steht den Revolutionsgarden nahe. Viele Menschen im Iran umgehen staatliche Medien und informieren sich – solange sie Zugang zum Internet haben – über Webseiten der Auslandsopposition oder in sozialen Medien wie Instagram oder Telegram. Trump: Iranische Bevölkerung soll Regierung in Teheran "übernehmen" Nach dem Beginn von Luftangriffen auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Bevölkerung des Landes aufgerufen, die Regierung in Teheran zu "übernehmen". "Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung", sagte Trump in der Nacht auf Samstag (Ortszeit) in einer Ansprache. "Ihr werdet sie übernehmen können. Das wird wahrscheinlich eure einzige Chance in Generationen sein." Explosionen bei Isfahan – nahe Nuklearzentrum Iranische Staatsmedien haben Explosionen am Rande der Stadt Isfahan gemeldet. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Südöstlich von Isfahan liegt ein wichtiges Nuklearzentrum, das bereits im vergangenen Jahr bombardiert wurde. Israel: Iran beginnt Gegenangriff Der Iran feuert nach Angaben des israelischen Militärs Raketen in Richtung Israel ab. Über das israelische Mobilfunknetz werden Warnungen verschickt, dass Raketen entdeckt wurden. Mehrere Medien berichten zudem, dass in ganz Nordisrael und der Küstenstadt Haifa die Luftschutzsirenen heulen. Bewohner sind aufgerufen, sich in befestigte Schutzräume zu begeben. Iran: Präsident Peseschkian am Leben Der iranische Präsident ist nach den Angriffen auf sein Land Staatsmedien zufolge am Leben. Massud Peseschkian sei wohlauf, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Bislang hat sich noch kein Regierungsmitglied zu den neuen Attacken der USA und Israel geäußert. Die Polizei teilte mit, die Lage sei unter Kontrolle und es bestehe keinerlei Anlass zur Sorge. CDU-Politiker Kiesewetter begrüßt Angriff auf Iran CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat den Angriff auf den Iran begrüßt. Der Iran hintergehe seit Jahren das internationale Atomabkommen und wolle Israel vernichten, hinzu komme der "kürzliche Massenmord und jahrzehntelange Terror der Mullahs an der eigenen Bevölkerung", sagte Kiesewetter t-online. "Der sorgfältig über Wochen geplante und begrenzte Militärschlag hat damit eine Berechtigung." Es bestehe Aussicht auf Erfolg. "Dieser Erfolg muss sich auch daran messen, dass es zu einem möglichen Systemwechsel im Iran und nicht zu einer Ausweitung des Krieges in der Region kommt. Aber ein Systemwechsel im Iran ist auch in unserem Interesse." Schah-Sohn Pahlavi bittet Trump, "Vorsicht walten zu lassen" Reza Pahlavi, der Sohn des ehemaligen iranischen Schahs, hat auf die Militärschläge Israels und der USA gegen den Iran reagiert. "Die Hilfe, die der Präsident der Vereinigten Staaten dem tapferen iranischen Volk versprochen hat, ist nun eingetroffen. Es handelt sich um eine humanitäre Intervention, deren Ziel die Islamische Republik, ihr Repressionsapparat und ihre Tötungsmaschinerie ist – nicht das große Land und die Nation Iran", schrieb er auf der Plattform X. Doch trotz dieser Hilfe werde der endgültige Sieg dem iranischen Volk gehören. "Wir, das iranische Volk, werden diese letzte Schlacht vollenden. Die Zeit, wieder auf die Straße zu gehen, ist nah." Gerichtet an US-Präsident Trump schrieb Pahlavi weiter: "Ich bitte Sie nun eindringlich, äußerste Vorsicht walten zu lassen, um das Leben der Zivilbevölkerung und meiner Landsleute zu schützen." Hier lesen Sie Pahlavis Botschaft im Wortlaut. US-Militär rechnet mit mehrtägigem Einsatz gegen Iran Das US-Militär rechnet mit einem mehrtägigen Einsatz gegen den Iran. Dies sagt ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Israels Luftraum für zivile Flüge geschlossen Nach Israels Angriff auf Ziele im Iran ist der Luftraum über Israel in Erwartung eines iranischen Gegenschlags bis auf Weiteres geschlossen worden. Verkehrsministerin Miri Regev habe die zivile Luftfahrtbehörde angewiesen, den Luftraumraum für zivile Flüge zu schließen, teilte die israelische Flughafenbehörde mit. Grund sei die Sicherheitslage. Reisende seien angewiesen, vorerst nicht zum Flughafen zu kommen. Passagiere im Ausland sollten die Fluginformationen über Medien und die verschiedenen Fluggesellschaften verfolgen. Auch im Irak wurde der Luftraum geschlossen, wie das Transportministerium mitteilte. Der Irak ist ein Nachbarland des Iran. Der israelische Zivilschutz veröffentlichte außerdem neue Anweisungen für die Bürger des Landes. Es sollten nur noch notwendige Aktivitäten im ganzen Land stattfinden. Schulen und andere Bildungseinrichtungen sollen vorerst geschlossen bleiben. Große Versammlungen sollen unterbleiben. Ausgenommen sei der lebensnotwendige Versorgungssektor. Die neuen Regelungen sollten vorerst bis Montagabend um 19 Uhr MEZ gelten. Trump: Haben große Kampfeinsätze im Iran begonnen Die US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Donald Trump große Kampfeinsätze im Iran begonnen. In einem auf Truth Social veröffentlichten Video sagt er: "Unser Ziel ist es, das amerikanische Volk zu verteidigen, indem wir die unmittelbaren Bedrohungen durch das iranische Regime, eine bösartige Gruppe sehr harter, schrecklicher Menschen, beseitigen. Die bedrohlichen Aktivitäten gefährden unmittelbar die Vereinigten Staaten, unsere Truppen, unsere Stützpunkte im Ausland und unsere Verbündeten auf der ganzen Welt." Trump kündigte zudem an, die Raketen des Iran zu vernichten. "Wir werden ihre Marine vernichten", sagte er weiter. Man werde sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffe haben werde. "Sie werden nie eine Atomwaffe haben", betonte er. Die iranische Führung werde bald lernen, dass man die Stärke der US-Streitkräfte nie herausfordern sollte. Trump forderte die Revolutionsgarden, iranischen Streitkräfte und Polizeikräfte überdies auf, ihre Waffen niederzulegen. Er stellte in diesem Falle vollständige Immunität in Aussicht. Andernfalls würden sie einem sicheren Tod entgegensehen. An das iranische Volk gewandt, sagte Trump: "Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen." Die Menschen sollten in Sicherheit bleiben und ihre Häuser nicht verlassen. Bomben würden fallen. "Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung." Iran nach Israels Angriff: "Wir haben Euch gewarnt" Der Iran hat nach Beginn der Angriffe Israels und seines Verbündeten USA mit drastischen Worten reagiert. "Wir haben euch gewarnt. Nun habt ihr einen Weg eingeschlagen, dessen Ausgang nicht mehr in eurer Hand liegt", sagte der Leiter der Sicherheitskommission, Ebrahim Azizi. Einem Insider zufolge bereitet der Iran nun einen Gegenschlag vor. Die Vergeltung werde vernichtend ausfallen, sagt ein iranischer Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Iranischer Regierungsvertreter: Angriffe auf mehrere Ministerien Im Süden Teherans sind mehrere Ministerien angegriffen worden. Dies sagt ein iranischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Neben der iranischen Hauptstadt ereigneten sich der regimenahen Nachrichtenagentur Fars zufolge auch in weiteren Städten des Landes Explosionen: in Isfahan, Ghom, Karadsch und Kermanschah. Bericht: USA an Angriff auf Iran beteiligt Die USA beteiligen sich an den Angriffen Israels gegen den Iran. Das berichten die Nachrichtenagentur Associated Press unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten US-Beamten sowie der israelische TV-Sender N12. Ein US-Regierungsvertreter sagt zudem der Nachrichtenagentur Reuters, die US-Angriffe auf den Iran erfolgen aus der Luft und von See aus. Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über das umstrittene Atomprogramm des Iran verhandelt, ehe Israel den Iran angriff. Die USA schlossen sich den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen. Irans Luftstreitkräfte feuerten daraufhin ballistische Raketen auf Israel. Insider: Iranischer Revolutionsführer an sicherem Ort Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei ist einem Regierungsvertreter zufolge an einen sicheren Ort gebracht worden. Er halte sich nicht in Teheran auf, sagt der Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag. Alles zu Chameneis Person lesen Sie hier. Israel: Haben Angriff auf den Iran gestartet Der Krieg gegen den Iran hat offenbar begonnen – der erste Schlag erfolgte aus Israel. So rechtfertigt der Verteidigungsminister Israel Katz die Eskalation. Trump mit Verhandlungsstand unzufrieden Nachdem sich US-Präsident Donald Trump unzufrieden über den Verhandlungsstand mit dem Iran gezeigt hat, gibt er weitere Einblicke in die derzeitige Lage: "Sie wollen die entscheidenden Worte nicht sagen: 'Wir werden keine Atomwaffen haben'", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) vor einer Veranstaltung in Corpus Christi im US-Bundesstaat Texas. Deshalb sei er mit dem Status quo der Verhandlungen nicht zufrieden, unterstrich Trump. Oman sieht Durchbruch bei Iran-Verhandlungen Bei den indirekten Atomgesprächen mit der US-Regierung hat sich der Iran nach Angaben des Vermittlers Oman zu einem Verzicht auf die Lagerung von angereichertem Uran bereit erklärt. Diese Zusage stelle einen "sehr wichtigen Durchbruch" dar, der zuvor "noch nie erreicht" worden sei, sagte Omans Außenminister Badr Albusaidi am Freitag dem Fernsehsender CBS: "Wenn das eigentliche Ziel ist sicherzustellen, dass der Iran niemals eine Atombombe haben kann, dann glaube ich, dass wir das Problem geknackt haben." Freitag, 27. Februar Rubio verhängt Maulkorb für Botschafter US-Außenminister Marco Rubio hat amerikanische Botschafter im Nahen Osten aufgefordert, keine öffentlichen Äußerungen mehr zu tätigen, die die Spannungen mit dem Iran verschärfen und Donald Trumps Druck auf den Iran untergraben könnten. Das berichtet der britische "The Guardian" und bezieht sich auf ein der Zeitung vorliegendes Memo. "Angesichts der zunehmenden Spannungen in der Region müssen Missionschefs und Botschaften an den Adressatenposten von öffentlichen Äußerungen, Interviews oder Aktivitäten in sozialen Medien Abstand nehmen, die in irgendeiner Weise die regionale Öffentlichkeit aufwiegeln, sensible politische Themen beeinträchtigen oder die Beziehungen der USA erschweren könnten", heißt es in der Mitteilung. "Von den Missionschefs wird erwartet, dass sie alle Kommentare zu Themen vermeiden, die die Spannungen verschärfen oder Verwirrung über die Politik der USA stiften könnten. Disziplin in der öffentlichen Kommunikation ist besonders in dieser Zeit unerlässlich", fügte es hinzu. USA stufen Iran als staatlichen Kidnapper ein US-Außenminister Marco Rubio hat Iran als "State Sponsor of Wrongful Detention (staatlicher Entführer)" eingestuft. Er wirft Teheran vor, seit Jahrzehnten unschuldige US-Bürger und Staatsangehörige anderer Länder festzuhalten. Sollte Iran diese Praxis nicht beenden, drohen weitere Maßnahmen. Rubio begründet den Schritt mit neuen gesetzlichen Grundlagen und einem Erlass von Präsident Donald Trump. Der Kongress habe dem Außenministerium die entsprechende Befugnis erteilt. Auch eine mögliche Reisebeschränkung für US-Pässe stehe im Raum. Rubio hat nach eigenen Angaben Iran als Staat eingestuft, der Menschen zu Unrecht festhalte. Zur Begründung erklärte er, das iranische Regime habe bereits vor 47 Jahren nach der Machtübernahme durch Ajatollah Khomeini die Geiselnahme von Mitarbeitern der US-Botschaft gebilligt. Seitdem halte Iran weiterhin "unschuldige Amerikaner und Personen anderer Staaten" fest, um politischen Druck auf andere Staaten auszuüben. Rubio ermahnte US-Bürger, den Iran unverzüglich zu verlassen. Trump schließt Militärgewalt nicht aus US-Präsident Donald Trump zeigt sich im Atomstreit mit dem Iran offen für eine Vereinbarung, schließt militärische Gewalt aber nicht aus. Er sei nicht glücklich mit dem Iran, wolle aber einen Deal, sagt Trump. Teheran dürfe jedoch keine Atomwaffe haben. Er wolle keine militärische Gewalt anwenden, "aber manchmal muss man das", erklärt der Präsident weiter. Die Gespräche über das iranische Atomprogramm laufen vor dem Hintergrund des Zusammenziehens einer großen Streitmacht der US-Armee in der Region. Unterdessen bemüht sich der Oman um Vermittlung in dem Konflikt. Einem Insider zufolge trifft der omanische Außenminister dazu am Freitag in Washington mit US-Vizepräsident JD Vance zusammen. Auswärtiges Amt rät "dringend" von Reisen nach Israel ab Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnungen für Israel erneuert. "Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten", heißt es auf der Webseite der Behörde. Die Sicherheitslage in der Region sei angespannt und zunehmend volatil. "Bei einer Eskalation könnte es auch in Israel und den Palästinensischen Gebieten ohne Vorwarnung zu sicherheitsrelevanten Vorfällen kommen. Zudem muss jederzeit mit Einschränkungen des Flugverkehrs gerechnet werden", heißt es weiter. Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben inzwischen mehrere westliche Länder ihre Reisehinweise für den Nahen Osten verschärft. Polen hat seine Staatsbürger aufgefordert, den Iran, Israel und den Libanon umgehend zu verlassen. Auch Frankreich rät seinen Bürgern von allen nicht notwendigen Reisen nach Israel und in die Palästinensergebiete ab, einschließlich Tourismus- und Familienbesuchen. Das britische Außenministerium rät ebenfalls von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen in die Region ab. Be'er Scheva öffnet Luftschutzräume Die südisraelische Stadt Be'er Scheva öffnet ihre Luftschutzbunker, wie ihr stellvertretender Bürgermeister Schimon Tubul auf X mitteilte. Demnach habe die Stadtverwaltung alle Schutzräume zur Öffnung aufgefordert. Der Grund für die Anweisung ist nicht bekannt. Wie die israelische Zeitung "Hayom Israel" berichtet, geht innerhalb der Regierung in Jerusalem die Sorge um, im Falle eines US-Angriffs auf den Iran könne Teheran bei einem Vergeltungsschlag auch Israel ins Visier nehmen. Demnach ziehe man die Möglichkeit eines Verzweiflungsschlags des Iran in Betracht, bei dem das Mullah-Regime Israel auch über Proxy-Gruppen wie die Hisbollah im Libanon oder die Huthi-Miliz im Jemen angreifen lassen würde. Flugzeugträger "USS Gerald Ford" in Israel angekommen Der größte Flugzeugträger der Welt, die "USS Gerald R. Ford", ist in Israel eingetroffen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Videoaufnahmen, die die Ankunft des Kriegsschiffs zeigen. Die "Gerald R. Ford" und ihre Begleitkampfschiffe sind Teil einer Verstärkung amerikanischer Seestreitkräfte im Nahen Osten, die inmitten festgefahrener diplomatischer Verhandlungen mit dem Iran und anhaltender regionaler Spannungen Präsenz vor der Küste Israels aufbauen sollen. Die Verlegung des Trägers war zuvor als bevorstehende Ankunft vor Israel gemeldet worden. Die US-Marine hat offiziell keine Details zum weiteren Einsatzort oder etwaigen Anlegeplänen bestätigt. Botschafter: US-Personal soll Israel noch heute verlassen Die USA genehmigen angesichts der Sicherheitslage die Ausreise von Teilen ihres Botschaftspersonals und deren Familien aus Israel. Dies teilt die US-Botschaft auf der Plattform X mit. Zudem rät die Vertretung US-Bürgern, eine Ausreise in Betracht zu ziehen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar sind. Alle Mitarbeiter, die Israel verlassen möchten, sollten dies "heute" tun. Auch Bewegungseinschränkungen für Regierungsmitarbeiter in Jerusalem und dem Westjordanland seien möglich. Vance: Krieg würde nicht lange dauern US-Vizepräsident JD Vance hat Sorgen vor möglichen Konsequenzen eines US-Angriffs auf den Iran zurückgewiesen. Es bestehe "keine Chance", dass ein solcher Schlag gegen Teheran die USA "jahrelang in einen Krieg im Nahen Osten" verwickeln würde, "ohne dass ein Ende in Sicht ist", sagte Vance in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der "Washington Post". US-Präsident Donald Trump hatte einen solchen Schritt zuletzt in Erwägung gezogen. Alle würden die "diplomatische Option" bevorzugen, betonte der US-Vizepräsident, der als US-Marinesoldat im Irakkrieg gedient hat. "Aber es hängt wirklich davon ab, was die Iraner tun und was sie sagen", sagte er. Omans Außenminister reist nach Washington Der omanische Außenminister Badr Al Busaidi will einem Medienbericht zufolge bei Gesprächen in Washington einen Krieg mit dem Iran abwenden. Er werde dazu am Freitag mit US-Vizepräsident JD Vance und anderen US-Vertretern zusammenkommen, berichtet der US-Sender MS Now. Kamikaze-Drohnen-Einheit einsatzbereit Die erste Kamikaze-Drohnen-Einheit des Pentagon ist bereit zum Einsatz, sollte Präsident Donald Trump beschließen, Angriffe auf den Iran zu starten, so US-Beamte und Analysten. Die Drohneneinheit ist unter dem Namen "Task Force Scorpion" bekannt und ging aus einer experimentellen Drohneneinheit des US-Militärs hervor. Sie ist nun einsatzbereit, wie der Sprecher des US-Zentralkommandos, Captain Tim Hawkins, in einer per E-Mail verschickten Erklärung mitteilte. "Wir haben die Staffel im letzten Jahr gegründet, um unsere Soldaten schnell mit neuen, sich ständig weiterentwickelnden Kampfdrohnen auszustatten", sagte er. Donnerstag, 26. Februar Verhandlungen in Genf beendet – Montag geht es weiter Der Iran und die USA haben ihre dritte Runde der Atomverhandlungen in Genf beendet. Omans Außenminister Badr al-Bussaidi sprach nach den Gesprächen auf X von "bedeutenden Fortschritten" in den Verhandlungen. "Wir werden bald nach Konsultationen in den jeweiligen Hauptstädten wieder zusammenkommen", fügte er hinzu. Nächste Woche seien in Wien Gespräche auf technischer Ebene geplant. Falls diese stattfinden, dürften Details eines möglichen Abkommens ausgehandelt werden. Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Die iranische Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Am Mittwoch übermittelte der Iran einen ersten Entwurf für ein neues Abkommen. US-Gesandte von Iran-Gesprächen in Genf enttäuscht Die US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff sind einem Medienbericht zufolge enttäuscht vom Verlauf der Gespräche mit dem Iran. Dies berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf die morgendliche Verhandlungsrunde in Genf. USA verlegen "USS Gerald R. Ford" in den Nahen Osten Die größte US-Militärverlegung in den Nahen Osten seit der Invasion des Irak im Jahr 2003 ist im Gange. Der größte US-Flugzeugträger, die "USS Gerald R. Ford", lief am Donnerstag aus einem Hafen bei der griechischen Insel Kreta aus. Das Schiff wird am Freitag in der Nähe von Haifa in Nordisrael erwartet. Zudem haben die USA nach Angaben eines US-Vertreters rund ein Dutzend F-22-Kampfflugzeuge nach Israel verlegt. Das Pentagon lehnte eine Stellungnahme dazu ab. Im Juni vergangenen Jahres hatten die USA gemeinsam mit Israel iranische Atomanlagen angegriffen. Der Iran hat für den Fall eines erneuten Angriffs mit scharfer Vergeltung gedroht. Iran: Gehen ernsthaft und flexibel in Gespräche Der Iran stellt eine konstruktive Haltung bei den indirekten Gesprächen mit den USA in Aussicht. Sein Land werde "ernsthaft und flexibel" in die Gespräche gehen, sagt ein Sprecher des iranischen Außenministeriums dem Sender Press TV. Er fügt hinzu, dass sich die Gespräche ausschließlich auf Atom-Themen und die Aufhebung von Sanktionen konzentrieren würden. Den USA geht es allerdings letztlich auch um das iranische Raketenprogramm, das sie als Bedrohung für sich und die Nahostregion sehen. Iran und USA gehen in eine entscheidende Verhandlungsrunde Der Iran und die USA gehen an diesem Donnerstag in eine entscheidende Verhandlungsrunde. Delegationen beider Staaten wollen sich erneut in Genf treffen. Es ist die dritte Runde indirekter Gespräche in diesem Jahr, erneut unter Vermittlung des Golfstaats Oman. Für den Iran verhandelt das Team um Außenminister Abbas Araghtschi, für die US-Seite der Sondergesandte Steve Witkoff sowie Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Das iranische Regime bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, sein Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Über andere von den USA eingebrachte Themen will die Islamische Republik nicht sprechen – darunter eine Begrenzung ihres Raketenarsenals oder ein Ende der Unterstützung militanter Gruppen wie der Hisbollah im Libanon. Rubio: Iran arbeitet an Interkontinentalraketen Der Iran versucht nach Darstellung von US-Außenminister Marco Rubio, Interkontinentalraketen zu entwickeln. Man habe beobachten können, wie der Iran die Reichweiten jener Raketen erhöht habe, über die das Land bereits verfügt, sagte Rubio vor Journalisten in der Hauptstadt des Inselstaats St. Kitts und Nevis, Basseterre. Es sei klar, dass sich der Iran auf dem Weg dazu befinde, eines Tages Waffen entwickeln zu können, die die USA erreichen könnten. Der Iran besitze bereits Waffen, die große Teile Europas bedrohen könnten, sagte Rubio. Der Außenminister äußerte sich dabei verwundert darüber, dass Teheran trotz Sanktionen und enormer wirtschaftlicher Probleme weiter Geld finde, um in Raketen mit immer größerer Reichweite zu investieren. "Das ist eine untragbare Bedrohung", betonte Rubio, der auch Donald Trumps Nationaler Sicherheitsberater ist. Vance: Iran baut Atomprogramm wieder auf Die USA sehen laut Vizepräsident JD Vance Hinweise darauf, dass der Iran nach den US-Angriffen im Juni sein Atomprogramm wiederaufbaut. "Das Prinzip ist sehr einfach: Der Iran darf keine Atomwaffen haben", sagte Vance am Mittwoch vor Journalisten. Eine Stellungnahme des Iran lag zunächst nicht vor. Vance äußerte sich einen Tag vor geplanten Gesprächen in Genf. Dort wollen die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner am Donnerstag mit einer iranischen Delegation vor dem Hintergrund einer massiven US-Militärpräsenz in der Region ausloten, ob eine Einigung möglich ist. Mittwoch, 25. Februar USA stationieren Tankflugzeuge in Israel Die USA haben eine Reihe von Militärflugzeugen am Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv stationiert. Fotos des israelischen Flughafens zeigen mehrere Tankflugzeuge der US-Armee. Dies könnte ein weiterer Hinweis auf einen bevorstehenden US-Angriff auf den Iran sein. Falls Gespräche scheitern : Trump plant offenbar Angriff in zwei Stufen gegen den Iran Ex-General : USA könnten Iran innerhalb von Stunden ausschalten Die USA ziehen aktuell im Nahen Osten immer mehr Kräfte zusammen. Zu Beginn der Woche hat das US-Militär zwölf Kampfjets in die israelische Negev-Wüste verlegt. Der US-Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" ist bereits im östlichen Mittelmeer angekommen und soll Israel gegen mögliche Vergeltungsschläge aus Iran schützen. US-Angriff auf Iran? Saudi-Arabien trifft Vorkehrungen Saudi-Arabien bereitet sich Insidern zufolge mit einer höheren Ölförderung und gesteigerten Exporten auf einen möglichen US-Militärschlag gegen den Iran vor. Dies sagten zwei mit dem entsprechenden Notfallplan vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur. Der Plan ähnelt dem Vorgehen aus dem Jahr 2025. Damals hatte das Königreich seine Ölexporte erhöht, als die USA iranische Atomanlagen angriffen. Eine Stellungnahme der saudi-arabischen Regierung lag zunächst nicht vor. Der Iran, der mehr als drei Prozent des weltweiten Öls fördert, hat für den Fall eines Angriffs mit Vergeltung gedroht. Dies könnte auch andere Ölflüsse aus dem Nahen Osten gefährden, von denen viele durch die strategisch wichtige Straße von Hormus laufen. US-Präsident Donald Trump hatte einen Angriff auf den Iran nicht ausgeschlossen. Er will die Führung in Teheran zu einem Abkommen zur Eindämmung des Atom- und Raketenprogramms bewegen. Die USA haben in den vergangenen Wochen eine große Militärpräsenz in der Region aufgebaut. Das Ölkartell Opec+ erwägt Insidern zufolge eine Anhebung ihrer Ölförderung um 137.000 Barrel pro Tag für April. Damit würde eine dreimonatige Pause bei der Ausweitung der Produktion enden, sagten drei mit den Überlegungen vertraute Personen Reuters. Als Gründe gelten die Vorbereitung auf die Nachfragespitze im Sommer und die steigenden Preise infolge der Spannungen zwischen den USA und dem Opec-Mitglied Iran. Acht Opec+-Produzenten, darunter Saudi-Arabien, Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate, treffen sich am 1. März zu Beratungen. "Abwasser-Krise": Iran spottet über angebliche Probleme auf US-Flugzeugträger Ein US-Flugzeugträger mit 5.000 Soldaten an Bord kämpft mit technischen Problemen – und der Iran spottet. Doch vieles davon ist offenbar erfunden. Lesen Sie den ganzen Artikel . Iran verhaftet japanischen Journalisten Im Iran ist der Büroleiter des japanischen Auslandssenders NHK World festgenommen worden. Das berichten zwei mit dem Fall vertraute Quellen dem US-Auslandssender Radio Free Europe/Radio Liberty. Demnach wurde Shinnosuke Kawashima am 20. Januar festgenommen und am 23. Februar in das Evin-Gefängnis in Teheran verlegt. Welche Vorwürfe gegen den Journalisten erhoben werden, ist bislang unklar. Nach Angaben der Quellen wird Kawashima in Trakt 7 des Gefängnisses festgehalten, in dem üblicherweise politische Gefangene inhaftiert sind. Ein Sprecher der japanischen Regierung bestätigte die Festnahme eines japanischen Staatsbürgers am 20. Januar, nannte jedoch keine weiteren Details. Eine Sprecherin von NHK erklärte, die Sicherheit der Mitarbeiter habe oberste Priorität. Weitere Informationen könnten derzeit nicht gegeben werden. Dienstag, 24. Februar Eskalationsgefahr: Deutschland warnt Bundesbürger in Nahost Angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran mit Folgen auch für Israel und weitere Länder in der Region hat das Auswärtige Amt Bundesbürger vor Ort zu Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen. Deutsche in Israel sollen sich etwa für den Fall, dass der Luftraum wegen iranischer Angriffe gesperrt wird, darauf vorbereiten, einige Zeit an ihrem Aufenthaltsort bleiben zu können, wie es in einer Mitteilung der Deutschen Botschaft in Tel Aviv hieß. Sollten die USA im Iran angreifen, wird damit gerechnet, dass Teheran Ziele auch in Israel attackieren wird. Im Falle einer Luftraumschließung seien "die Unterstützungsmöglichkeiten durch die Botschaft und das Auswärtige Amt sehr eingeschränkt", hieß es in einer Mitteilung weiter. Sie riet Bundesbürgern in Israel auch dazu, sich eine App auf dem Handy zu installieren, die vor anstehenden Raketenangriffen warnt. Den Betroffenen wurde "in Anbetracht der sich zuspitzenden Sicherheitslage in der Region" außerdem nahegelegt, sich Vorräte anzuschaffen und sich an jedem Ort mit Schutzmöglichkeiten und -räumen vertraut zu machen. Das Auswärtige Amt warnte vor einer Verschärfung der Sicherheitslage auch in Israels Nachbarland Libanon. Bei einer weiteren Eskalation der Lage könne es jederzeit zu Flugeinschränkungen kommen, betonte die Deutsche Botschaft in Beirut. Sie riet deutschen Staatsangehörigen dazu, Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen und sich mit Essen, Trinken und Treibstoff zu versorgen. Die libanesische Hisbollah gilt als wichtigster Verbündeter des Irans in der Region. Bereits im Herbst 2024 lieferte sich die schiitische Miliz einen offenen Krieg mit Israel. Seitdem gilt sie als stark geschwächt. Es besteht jedoch die Sorge, dass sie im Falle eines Angriffs auf den Iran in den Konflikt eingreifen könnte. Iran zeigt sich bereit zu rascher Einigung mit den USA Kurz vor der für Donnerstag geplanten dritten Gesprächsrunde mit den USA zeigt sich der Iran zu einer möglichst raschen Einigung bereit. Die Regierung in Teheran sei willens, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um ein Abkommen zu erzielen, sagte Vize-Außenminister Madschid Tacht-Rawanchi am Dienstag staatlichen Medien zufolge. Jeder Angriff der USA auf den Iran sei "ein echtes Wagnis". Die iranische Regierung sei bereit, so schnell wie möglich eine Einigung mit den USA zu erzielen. Am Donnerstag sollen unter Vermittlung des Omans die Beratungen in Genf fortgesetzt werden. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mehrfach mit einem Angriff des US-Militärs gedroht, sollte es bei den Verhandlungen zu keinem Ergebnis kommen. Am Dienstag erklärte seine Sprecherin Karoline Leavitt, Trumps erste Wahl sei immer die Diplomatie, aber er sei bereit, notfalls auch tödliche Gewalt anzuwenden. Die USA haben bereits ihre Militärpräsenz in der Region verstärkt. Die USA verlangen vom Iran nicht nur eine vollständige Einstellung der Urananreicherung und eine Begrenzung seines Raketenprogramms, sondern auch ein Ende der Unterstützung regionaler Verbündeter – allen voran der Hisbollah im Libanon, der Hamas im Gazastreifen und der Huthi-Miliz im Jemen. Der Iran hat sich kompromissbereit hinsichtlich seines Atomprogramms gezeigt, sein Programm für ballistische Raketen aber mehrfach als rote Linie bezeichnet, die nicht überschritten werden dürfe. So soll der mögliche US-Angriff auf den Iran ablaufen Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran stocken. Donald Trump plant offenbar bereits einen Angriff für den Fall des Scheiterns. Wie ein Angriff aussehen könnte, lesen Sie hier. Iranischer Militärhubschrauber stürzt auf Markthalle Ein Militärhubschrauber der iranischen Revolutionsgarden ist am Dienstagvormittag (Ortszeit) in der Stadt Dorcheh, einem Vorort der zentraliranischen Millionenstadt Isfahan abgestürzt. Wie das regimetreue Staatsfernsehen berichtet, war der Hubschrauber auf einem Übungsflug unterwegs, als er aus bisher unbekannten Gründen abstürzte. Die Maschine soll auf eine Verkaufshalle für Obst und Gemüse gefallen sein, wie auch Bilder der Absturzstelle zeigen. Laut Staatsfernsehen kamen beide Piloten des Helikopters und zwei Obsthändler dabei ums Leben. Montag, 23. Februar Generalstabschef warnt Trump offenbar vor Risiken eines Iran-Schlags Im inneren Zirkel von Präsident Donald Trump läuft offenbar eine intensive Debatte über das weitere Vorgehen im Konflikt mit dem Iran. Der Generalstabschef Dan Caine hat Trump und führende Regierungsmitglieder wohl darauf hingewiesen, dass ein Militärschlag erhebliche Risiken berge – insbesondere die Gefahr, in einen langwierigen Konflikt verwickelt zu werden. Das berichtet das US-Portal "Axios" unter Berufung auf mehrere mit den Gesprächen vertraute Quellen. Caine gilt als einer der einflussreichsten Berater des Präsidenten in Sicherheitsfragen. Während er frühere Operationen, etwa gegen Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro, klar unterstützt habe, sei er im Fall Iran deutlich vorsichtiger aufgetreten. Zwei Quellen beschrieben ihn als "zurückhaltenden Krieger" in dieser Frage. Er sehe die Gefahr amerikanischer Verluste und einer militärischen Verstrickung als besonders hoch an. Zugleich habe er intern deutlich gemacht, dass er jede Entscheidung des Präsidenten loyal umsetzen würde. Die Diskussionen im Weißen Haus drehen sich demnach vor allem um die Frage, wie "Erfolg" im Falle eines Militärschlags überhaupt definiert werden könne – und welche Folgekosten ein solcher Schritt hätte. Während einige Stimmen in Trumps Umfeld zur Vorsicht mahnen, gehen Insider davon aus, dass der Präsident selbst zuletzt eher zu einem militärischen Vorgehen tendiert. Israelischer Medienbericht: Jetzt hängt es an Trump Die US-Militärführung hat nach israelischen Medienberichten ihre Vorbereitungen für einen möglichen militärischen Schlag gegen den Iran vollständig abgeschlossen. Laut einem Bericht auf dem israelischen TV-Sender Channel 14 steht die Operation kurz vor der Auslösung – die Entscheidung, ob und wann ein Angriff beginnt, hängt nun von Präsident Donald Trump ab. Demnach seien die notwendigen Streitkräfte und Einsatzpläne bereit. Es gebe zudem "Ausstiegspunkte", die der iranischen Führung angesichts des Angriffs die Kapitulation ermöglichen sollen. USA ziehen Botschaftspersonal aus Beirut ab Die USA ziehen vor dem Hintergrund der Spannungen mit dem Iran den Großteil ihres Botschaftspersonals aus der libanesischen Hauptstadt Beirut ab. Ein ranghoher Mitarbeiter des US-Außenministeriums sprach am Montag in Washington von einer "vorübergehenden Maßnahme", die die Sicherheit des US-Personals gewährleisten solle. Nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen wurden rund 40 Botschaftsmitarbeiter ausgeflogen. Sicherheitsbehörden wohl wegen iranischen Angriffen auf Europa besorgt Sicherheitsbeamte aus den USA und anderen westlichen Ländern sind offenbar zunehmend besorgt über Angriffe von iranischen Stellvertretern auf US-Ziele in Europa und dem Nahen Osten. So berichtet die "New York Times" von Hinweisen auf die Planung und Koordination von Angriffen. Konkrete Pläne seien allerdings noch nicht entdeckt worden. Allerdings sei es möglich, dass der Iran Schläferzellen – etwa von der Hisbollah oder von al-Qaida und deren Ableger – anweist, amerikanische Stützpunkte oder Botschaften anzugreifen. Ein hochrangiger US-Beamter erklärte der "New York Times", Regierungsanalysten würden zahlreiche Aktivitäten und Planungen verfolgen. Colin P. Clarke, Geschäftsführer des Soufan Center, eines Geheimdienst- und Beratungsunternehmens in New York, sagte der Zeitung: "Wenn die US-Militärkampagne gegen den Iran für den Obersten Führer und die ranghöchsten Mitglieder der Revolutionsgarden existenziell ist, würde ich fest damit rechnen, dass Teheran Terroranschläge im Ausland, auch in Europa, anordnen wird." Russland und Iran unterzeichnen offenbar Geheimdeal Russland und der Iran haben offenbar einen geheimen Waffendeal im Wert von rund 500 Millionen Euro abgeschlossen. Dabei soll Russland Tausende schultergestützte Raketen an den Iran verkaufen, berichtet die Zeitung "Financial Times". Konkret soll der Vertrag die Lieferung von 500 tragbaren "Verba"-Starteinheiten und 2.500 Boden-Luft-Raketen vom Typ 9M336 umfassen. Zudem geht es um 500 "Mowgli-2"-Nachtsichtgeräte zur Verfolgung von Flugzeugen und anderen Zielen in der Dunkelheit. Lesen Sie hier mehr dazu. Bericht: Trump erwägt mehrere militärische Optionen US-Präsident Donald Trump hat einem Bericht der "New York Times" zufolge am Mittwoch im Weißen Haus deutlich gemacht, dass er bei einem Scheitern der Atomverhandlungen mit Iran nicht nur gezielte Militärschläge, sondern später auch einen großangelegten Angriff zum Sturz der Führung in Teheran in Betracht ziehe. Für Donnerstag sind in Genf neue Gespräche zwischen Unterhändlern beider Länder angesetzt – nach Einschätzung von Beobachtern womöglich die letzte Chance, eine militärische Eskalation zu verhindern. Intern habe Trump jedoch bereits Optionen prüfen lassen, falls Iran nicht bereit sei, sein Atomprogramm vollständig aufzugeben. Beratern zufolge neige er zu einem baldigen, begrenzten Schlag, um Teheran zum Einlenken zu zwingen. Als mögliche Ziele gelten demnach das Hauptquartier der Revolutionsgarden, Atomanlagen im Land und das iranische Raketenprogramm. Sollten solche Angriffe nicht zum gewünschten Ergebnis führen, könnte Trump laut eingeweihten Personen später in diesem Jahr auch eine umfassendere Militäraktion in Betracht ziehen – mit dem Ziel, Ajatollah Ali Chamenei aus dem Amt zu drängen. Es gebe selbst innerhalb der US-Regierung Zweifel daran, dass sich ein Machtwechsel allein durch Luftangriffe erreichen lässt. Parallel dazu werde hinter den Kulissen ein Kompromiss diskutiert: Iran könnte ein stark begrenztes Atomprogramm zur medizinischen Forschung behalten. Ob beide Seiten dem zustimmen, ist offen. Während Trumps Sondergesandter Steve Witkoff als einzig akzeptables Ziel eine "zero enrichment"-Lösung ausgab, also null Urananreicherung, beharrt der Außenminister des Iran auf dem "Recht" seines Landes zur Brennstoffproduktion. Zugleich ziehen die USA zwei Flugzeugträgergruppen und Dutzende Kampfjets in der Region zusammen – so viele Streitkräfte wie seit Jahren nicht mehr. Sonntag, 22. Februar Iran: Sehen "gute Chancen" für diplomatische Lösung im Atomstreit Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi geht nach eigenen Worten von einer weiteren Gesprächsrunde mit der US-Delegation über das iranische Atomprogramm aus: Diese werde "wahrscheinlich" am Donnerstag in Genf stattfinden. In einem Interview mit dem US-Sender CBS News sagte Araghtschi am Sonntag, es werde derzeit an "Elementen eines Abkommens" gearbeitet. "Ich glaube, dass wir, wenn wir uns treffen, wahrscheinlich diesen Donnerstag wieder in Genf, an diesen Punkten arbeiten, einen guten Text vorbereiten und zu einem schnellen Deal kommen können", sagte der iranische Chefdiplomat. Es gebe "gute Chancen", den Konflikt über das iranische Atomprogramm auf diplomatischem Wege zu lösen, sagte Araghtschi. "Wir setzen unsere Verhandlungen fort, arbeiten an den Elementen eines Abkommens und an einer ersten Textversion." Im Augenblick werde nur über Atomfragen verhandelt, "kein anderes Thema wird angesprochen", fügte Araghtschi hinzu und bekräftigte, als souveränes Land habe der Iran "das volle Recht", über die Anreicherung von Uran für zivile Zwecke zu entscheiden. Berichte über Explosionen in der iranischen Stadt Parand In der iranischen Stadt Parand, etwa 50 Kilometer von Teheran entfernt, soll es am Mittag mehrere Explosionen gegeben haben. Auf Videos, die über soziale Medien geteilt wurden, sind mehrere Rauchsäulen zu sehen. Augenzeugenberichte in lokalen Telegramkanälen geben keine eindeutigen Hinweise auf den Ursprung der Rauchsäulen. Einige Nutzer schreiben, sie hätten mehrere Explosionen in kurzer Abfolge gehört, anschließend seien Feuer in unterirdischen Anlagen vor den Toren der Stadt ausgebrochen. Andere Nutzer erklären, die Rauchsäulen hätten einen natürlichen Ursprung: Böschungen am Straßenrand hätten Feuer gefangen. Diese Argumentation deckt sich mit der Darstellung, die das islamische Regime über die staatlichen Nachrichtenkanäle verbreiten lässt. Auffällig ist dabei jedoch, dass auf Bildern der entsprechenden Region nur äußerst spärlicher Bewuchs am Straßenrand sichtbar ist. So wirkt es unwahrscheinlich, dass ein paar Grasbüschel Rauchsäulen in dieser Größe auslösen können. Welchen Grund es für die mutmaßlichen Explosionen und darauffolgenden Brände geben könnte, kann nicht unabhängig verifiziert werden. Insider glaubt an US-Attacke gegen Iran am Montag oder Dienstag Der ehemalige CIA-Agent und Whistleblower John Kiriakou geht davon aus, dass sich die US-Regierung für einen Angriff auf den Iran entschieden hat. Im Gespräch mit dem Podcaster Julian Dorey erklärte Kiriakou, eine seiner Quellen im Weißen Haus habe ihm gesagt, die Attacke solle "am Montag oder Dienstag" erfolgen. Nach Kiriakous Darstellung gebe es innerhalb von Trumps Regierung zwei Fraktionen. Vizepräsident JD Vance und Tulsi Gabbard, die Chefaufseherin der US-Geheimdienste, hätten sich gegen einen Angriff ausgesprochen. Ihnen gegenüber stehen demnach Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Hegseth sowie die Joint Chiefs of Staff – ein Gremium, das den US-Präsidenten und seinen Verteidigungsminister in militärischen Fragen berät. Insbesondere die Joint Chiefs of Staff seien dabei entscheidend, sagt Kiriakou. Diese seien oft die letzte Instanz, die sich gegen einen neuen Krieg ausspreche. Da das Gremium allerdings von Trump mit Militärs besetzt worden sei, die politisch mit ihm auf Linie stünden, sei dieser Widerstand nun weitgehend ausgeräumt. Senator drängt Trump zu Angriff Der republikanische Senator Lindsey Graham drängt US-Präsident Donald Trump zu einem Angriff auf den Iran. "Ich verstehe die Bedenken hinsichtlich größerer Militäroperationen im Nahen Osten angesichts der Verstrickungen in der Vergangenheit. Die Stimmen, die davon abraten, sich zu verstricken, scheinen jedoch die Folgen zu ignorieren, die es hat, wenn man das Böse ungehindert walten lässt", sagte Graham gegenüber dem US-Nachrichtenportal Axios. Samstag, 21. Februar US-Truppenaufmarsch: Wenn diese Flugzeuge starten, wird es ernst Die USA verlegen zahlreiche Super-Galaxy-Militärtransporter in den Mittleren Osten. Ist das ein weiterer Hinweis auf einen bevorstehenden Krieg? Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Studenten an Elite-Universität protestieren gegen Mullah-Regime Mit Beginn des neuen Semesters im Iran sind an einer renommierten Universität neue Proteste gegen das autoritäre Herrschaftssystem ausgebrochen. Wie Aktivisten in den sozialen Medien berichteten, riefen Studierende an der Scharif-Universität für Technologie in der Hauptstadt Teheran Protestslogans. Dabei kam es auch zu Zusammenstößen mit den paramilitärischen Basidsch-Einheiten, wie es in dem Bericht des studentischen Newsletters "Amirkabir" hieß. Weitere Proteste gab es demnach auch von Medizinstudenten in der nordöstlichen Millionenmetropole Maschhad. Augenzeugen in Teheran bestätigten die neuen Proteste an der Scharif-Universität, die als Elite-Hochschule gilt. Bereits bei früheren Protestwellen, etwa während der "Frau, Leben, Freiheit"-Bewegung, war es dort zu größeren Demonstrationen gekommen. Auf Videos des bekannten "Amirkabir"-Kanals waren Menschenmassen auf dem Campus zu sehen. "Lang lebe der Schah", war auf einem Video zu hören. Eine Anspielung auf Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, der inzwischen im Ausland zu einer der bekanntesten Oppositionsfiguren aufgestiegen ist. Im Zuge der Proteste kam es demnach auch zu Festnahmen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Mehr beginnt am Samstag mit gut einem Monat Verzögerung an zahlreichen Universitäten des Iran das neue Semester. Die Hochschulen hatten ihren Betrieb infolge der Massenproteste Anfang Januar zunächst eingestellt. Nachdem die Behörden den weltweiten Internetzugang im Land für gut drei Wochen abgeschaltet hatten, nahmen einige Universitäten kürzlich den Lehrbetrieb mit Onlineveranstaltungen wieder auf. Bei der Niederschlagung der Proteste Anfang Januar könnten nach Angaben von Menschenrechtlern bis zu 30.000 Menschen getötet worden sein . Ex-General: USA könnten Krieg gegen Iran schnell gewinnen Der ehemalige Vizechef des US-Zentralkommandos Centcom glaubt, dass die USA einen möglichen Krieg gegen den Iran innerhalb weniger Stunden gewinnen. "Das ist beispiellos", sagt Bob Harward der "Jerusalem Post". Mehr dazu lesen Sie hier. Amnesty: Regime im Iran plant 30 Hinrichtungen Mindestens 30 Menschen im Iran droht laut Informationen von Amnesty International im Zusammenhang mit den jüngsten Massenprotesten die Todesstrafe. In acht Fällen sei bereits ein Urteil gesprochen worden, berichtete die Menschenrechtsorganisation. Unter den 22 weiteren vor Gericht stehenden Menschen seien zwei Minderjährige, berichtete Amnesty weiter. Die iranische Justiz hat bislang offiziell kein Todesurteil verkündet. Vor einer Woche berichtete jedoch die mit den Behörden verbundene Nachrichtenagentur Misan über einen Prozess, in dem drei Männern nach der Beteiligung an Unruhen die Todesstrafe drohe. Amnesty wirft der iranischen Führung vor, mit den Todesurteilen und deren möglicher Vollstreckung die Protestbewegung brechen zu wollen. Diana Eltahawy, stellvertretende Regionaldirektorin für den Nahen Osten, sagte: "Indem sie die Todesstrafe als Waffe einsetzen, versuchen sie, Angst zu schüren und den Geist einer Bevölkerung zu brechen, die grundlegende Veränderungen fordert". Bericht: Israel bereitet sich auf baldigen US-Schlag gegen Iran vor Die Nachbarländer des Iran am Persischen Golf und Israel halten einen Konflikt für wahrscheinlicher als eine Einigung, sagen Quellen der Nachrichtenagentur Reuters. Washington organisiert derzeit einen seiner größten Militäraufmärsche in der Region seit der Irak-Invasion im Jahr 2003. Die israelische Regierung glaubt, dass Teheran und Washington in einer Sackgasse stecken, und trifft Vorbereitungen für eine mögliche gemeinsame Militäraktion mit den Vereinigten Staaten. Gleichwohl sei noch keine Entscheidung darüber getroffen worden, ob eine solche Operation durchgeführt werden soll, sagte eine mit der Planung vertraute Quelle. Flugzeugträger erreicht das Mittelmeer Vor dem Hintergrund der militärischen Drohungen von US-Präsident Trump gegen den Iran hat ein zweiter US-Flugzeugträger das Mittelmeer erreicht. Die "USS Gerald R. Ford" passierte am Freitag die Meerenge von Gibraltar. Freitag, 20. Februar Trump droht "begrenzten Militärschlag" an US-Präsident Donald Trump erwägt eigenen Angaben zufolge einen "begrenzten Militärschlag" gegen den Iran, falls es im Atomstreit zwischen Teheran und Washington zu keiner Einigung kommen sollte. Auf die Frage, ob er einen begrenzten militärischen Angriff in Betracht ziehe, falls der Iran keinem "Deal" zustimme, antwortete Trump am Freitag vor Journalisten: "Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass ich es erwäge." Im Atomstreit zwischen den beiden Staaten hält die US-Regierung ihre Angriffsdrohungen aufrecht, während der Iran seinen Anspruch auf Urananreicherung bekräftigt. Washington hat seine Militärpräsenz in der Golfregion zuletzt massiv ausgeweitet. Trump entsandte unter anderem zwei Flugzeugträger in die Region. Die USA und der Iran hatten Anfang Februar unter Vermittlung des Oman die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm wieder aufgenommen. Bei ihren Gesprächen in Genf in dieser Woche hatten beide Seiten deutlich gemacht, dass die Gespräche fortgesetzt werden sollten, auch wenn Differenzen weiter bestehen. Deutsche sollen Iran verlassen Wegen der Gefahr einer Eskalation zwischen den USA und dem Iran hat das Auswärtige Amt Sicherheitshinweise und die seit November 2022 bestehende Ausreiseaufforderung an Deutsche in dem Land bekräftigt. Ein Sprecher des Ministeriums in Berlin forderte deutsche Staatsangehörige nachdrücklich auf, den Iran zu verlassen. "Es bestehen, wenngleich eingeschränkt, auch weiterhin kommerzielle Verbindungen, Flugverbindungen aus dem Iran in umliegende Länder und auch auf dem Landweg ist weiterhin eine Ausreise möglich", sagte er. Im Falle einer wie auch immer gearteten Eskalation könne konsularische Hilfe nicht garantiert werden. Noch sei in dem Land eine mittlere dreistellige Zahl Deutscher in der Krisenvorsorgeliste (Elefand) registriert. Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump eine Frist für ein Abkommen mit dem Iran genannt und 10 bis 15 Tage als ausreichend bezeichnet. Das sei "so ziemlich das Maximum". Bei den Verhandlungen geht es um das umstrittene Atomprogramm des Iran. Iranische Ingenieure sollen Google-Geheimnisse gestohlen haben Drei Ingenieure aus dem Silicon Valley sollen Geschäftsgeheimnisse von Google und anderen Technologieunternehmen gestohlen und vertrauliche Daten unter anderem in den Iran weitergegeben haben. Ihnen werden Verschwörung zum Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen, Diebstahl und versuchter Diebstahl sensibler Technologien sowie Justizbehinderung vorgeworfen, wie das US-Justizministerium mitteilte. Eine sogenannte Grand Jury auf Bundesebene habe den Weg für die Anklage freigemacht. Laut Anklageschrift handelt es sich um iranische Staatsangehörige: ein 41 und 40 Jahre altes Ehepaar sowie die 32-jährige Schwester der Frau. Die Schwester lebte demnach mit Studentenvisum in den USA, die Frau wurde später US-Staatsbürgerin. Ihr Mann besitze eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung und soll zuvor in der iranischen Armee gedient haben, hieß es weiter. Nach Darstellung der Anklage nutzten die Angeklagten ihre Jobs bei Techfirmen, darunter Google, um an vertrauliche Daten zu gelangen. Die Schwestern arbeiteten bei Google, der Mann bei einem Prozessorentwickler. Sensible Informationen seien auf externe Speicherorte übertragen worden – auch in den Iran, erklärte das Justizministerium. Google teilte dem Sender CNBC mit, der mutmaßliche Datendiebstahl sei bei routinemäßigen Sicherheitsprüfungen entdeckt und anschließend den Strafverfolgungsbehörden gemeldet worden. US-Staatsanwalt Craig H. Missakian sagte: "Die Angeklagten haben ihre Position ausgenutzt, um vertrauliche Geschäftsgeheimnisse ihrer Arbeitgeber zu entwenden". Man werde entschieden gegen Personen vorgehen, die sensible Innovationen für unrechtmäßige Zwecke oder zugunsten anderer Staaten nutzen. Das FBI sprach von einem "kalkulierten Vertrauensbruch" und gezielten Vertuschungsversuchen. Iranisches Regime lockt Trump offenbar mit Öl-Deal Die Sorge vor einem Militärschlag der USA gegen den Iran steigt. Jetzt versucht das religiös-radikale Regime in Teheran offenbar, Trump mit Ölvorkommen im Land zu locken. Der iranische Ölminister Mohsen Paknejad sagte laut Staatsmedien am Freitag, eine Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten im Öl- und Gassektor sei möglich, solange die beiden Länder die Atomverhandlungen fortsetzten. Hamid Qanbari, stellvertretender Außenminister des Iran für Wirtschaftsdiplomatie, sagte diese Woche, gegenseitige Interessen im Bereich Öl und Gas, gemeinsame Förderfelder, Investitionen in den Bergbau und auch der Kauf von Flugzeugen seien in die Gespräche mit den Vereinigten Staaten einbezogen worden. Norwegen verlegt einige der 60 Soldaten im Nahen Osten Norwegen verlegt einige der rund 60 Soldaten im Nahen Osten zurück nach Norwegen sowie in andere Länder im Nahen Osten. Dies sei der Sicherheitslage in der Region geschuldet, teilte ein Sprecher der Streitkräfte des nordischen Landes mit. Iran droht mit Gegenschlägen – US-Stützpunkte seien legitime Ziele Der Iran warnt vor einer Eskalation des Konflikts mit den USA. In einem Brief an den UN-Generalsekretär António Guterres kündigt die Vertretung Teherans an, dass Stützpunkte und Anlagen "feindlicher Streitkräfte" in der Region als legitime Ziele betrachtet werden, sollte es zu einer militärischen Aggression kommen. Die Rhetorik von US-Präsident Donald Trump signalisiere ein reales Risiko für einen Angriff, heißt es in dem Schreiben weiter. Der Iran wolle keinen Krieg, werde aber entschlossen reagieren. Trump soll limitierten Schlag gegen Iran erwägen Präsident Trump erwägt einen ersten begrenzten Militärschlag gegen den Iran, um das Land zu zwingen, seinen Forderungen nach einem Atomabkommen nachzukommen. Dieser erste Schritt soll Teheran unter Druck setzen, einem Abkommen zuzustimmen, ohne jedoch einen vollumfänglichen Angriff darzustellen, der eine massive Vergeltungsmaßnahme nach sich ziehen könnte. Der erste Angriff, der bei einer Genehmigung innerhalb weniger Tage erfolgen könnte, würde sich gegen einige wenige Militär- oder Regierungsstandorte richten, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten. Sollte der Iran sich weiterhin weigern, Trumps Forderung nach Beendigung seiner Urananreicherung nachzukommen, würden die USA mit einer großangelegten Kampagne gegen Einrichtungen des Regimes reagieren – möglicherweise mit dem Ziel, das Regime in Teheran zu stürzen. Donnerstag, 19. Februar Trump über den Iran: "Sie wissen in zehn Tagen, wie es weitergeht" US-Präsident Donald Trump hat sich zuversichtlich über die Verhandlungen mit der iranischen Führung geäußert. Es fänden derzeit gute Gespräche statt, sagte Trump in Washington bei der ersten Sitzung seines Friedensrates. Ziel müsse ein "bedeutsames Abkommen" mit dem Iran sein. "Sie werden in zehn Tagen wissen, wie es weitergeht", sagte Trump. Es stehe noch einige Arbeit bevor. Klar sei aber, der Iran dürfe nicht in den Besitz von Atomwaffen kommen, betonte der Präsident. Während des israelisch-iranischen Kriegs im vergangenen Jahr machte der US-Präsident eine ähnliche Ankündigung. Trump erklärte damals, dass er "innerhalb der nächsten vierzehn Tage" über einen Angriff auf den Iran entscheiden würde. Keine 24 Stunden später bombardierten US-Verbände die unterirdischen Atomanlagen im Iran. Bundeswehr zieht Soldaten aus dem Irak ab Die Bundeswehr hat wegen der militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran weitere Soldaten aus dem nordirakischen Kurdengebiet ausgeflogen. Dies sei in Übereinstimmung mit dem Vorgehen der Partner erfolgt, sagte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr in Berlin. Zuerst hatte der "Spiegel" berichtet. "Insgesamt handelt es sich dabei um eine mittlere zweistellige Zahl von nicht-missionskritischem Personal", erklärte der Sprecher. Es verbleiben demnach Soldaten, um die Führungs- und Betriebsfähigkeit des multinationalen Camps in Erbil aufrechtzuerhalten. "Für uns hat die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten immer oberste Priorität", so der Sprecher. Mit den Kräften vor Ort und den Partnern gebe es einen fortlaufenden Austausch, um schnell reagieren zu können. Im Rahmen eines internationalen Einsatzes unterstützt die Bundeswehr den Irak unter anderem bei der Ausbildung von Soldaten. Das soll in erster Linie ein Wiedererstarken der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) verhindern. Schwerpunkt ist die Kurden-Metropole Erbil im Norden des Landes. Polens Ministerpräsident Tusk: Verlassen Sie den Iran "sofort" Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat seine Landsleute im Iran dazu aufgerufen, das Land "sofort und unverzüglich" zu verlassen. "In ein paar Stunden könnte es keine Möglichkeit mehr geben, Polen aus dem Iran zu evakuieren", erklärte der Politiker laut dem polnischen Fernsehsender TVP. Britisches Ehepaar im Iran wegen Spionagevorwürfen verurteilt Ein vor über einem Jahr im Iran festgenommenes britisches Ehepaar ist nach Angaben seiner Familie wegen Spionagevorwürfen zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Craig und Lindsay Foreman seien "nach einem nur drei Stunden dauernden Prozess, in dem sie sich nicht verteidigen durften, zu zehn Jahren Haft verurteilt" worden, erklärte am Donnerstag der Sohn des Paares, Joe Bennett. Das britische Außenministerium kritisierte das Urteil als "absolut empörend und völlig ungerechtfertigt". "Wir werden diesen Fall gegenüber der iranischen Regierung unermüdlich verfolgen, bis Craig und Lindsay Foreman sicher nach Großbritannien zurückkehren und mit ihrer Familie wiedervereint sind", erklärte die britische Außenministerin Yvette Cooper. Das Ehepaar wird derzeit im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran festgehalten, das von internationalen Menschenrechtsorganisationen seit Langem wegen der schlechten Haftbedingungen in beengten Zellen kritisiert wird. Die beiden 52-Jährigen waren im Januar 2025 in der iranischen Provinz Kerman festgenommen worden. Laut ihrer Familie befanden sie sich auf einer Motorradreise rund um die Welt und waren im Dezember 2024 über Armenien mit einem Touristenvisum in den Iran eingereist. Die Spionagevorwürfe Teherans wiesen sie zurück. Russland warnt USA vor Angriff auf Iran Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die USA vor einem neuen Militärschlag gegen den Iran gewarnt und auf ernste Konsequenzen verwiesen. Es habe bereits Angriffe auf iranische Atomanlagen unter der Kontrolle der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gegeben, sagte Lawrow am Mittwoch in einem Interview mit dem saudi-arabischen Fernsehsender Al-Arabiya. "Nach unserer Einschätzung gab es dabei reale Risiken eines nuklearen Zwischenfalls." Niemand in der Region wolle eine Zunahme der Spannungen. "Jeder versteht, dass dies ein Spiel mit dem Feuer ist." Lawrow forderte Zurückhaltung, um eine Lösung zu finden, die dem Iran ein friedliches Atomprogramm ermögliche. Atombehörde: Haben nicht viel Zeit Nach einer zweiten Runde indirekter Atomgespräche zwischen dem Iran und den USA hat der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, von einem "Schritt nach vorn" gesprochen und zugleich zur Eile gemahnt. "Wir haben Fortschritte gemacht, aber es gibt noch viel zu tun, und das Problem ist, dass wir nicht viel Zeit haben", sagte Grossi am Mittwoch im französischen Fernsehsender LCI. "Es besteht die Möglichkeit eines Dialogs, der nun zum ersten Mal wirklich Gestalt annimmt", fügte Grossi hinzu. Erstmals werde über "konkrete Dinge" gesprochen. Er sehe "auf beiden Seiten den Willen, eine Einigung zu erzielen", aber eine solche Einigung sei "ungeheuer komplex". USA: Iran wäre "klug", einen Deal zu schließen Der Iran wäre nach Darstellung des Weißen Hauses gut beraten, einen Deal mit den USA zu schließen. Angesprochen auf Abwägungen von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen militärischen Vorgehen gegen den Iran, sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt, es gebe viele Argumente, die man für einen Angriff auf den Iran anbringen könnte. Gleichzeitig bekräftigte sie aber auch, dass Diplomatie immer die erste Wahl Trumps sei. Für den Iran wäre es "sehr klug", ein Abkommen mit dem US-Präsidenten zu machen, sagte Leavitt. Mittwoch, 18. Februar Russisch-iranisches Manöver im Golf von Oman angekündigt Kurz nach einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA über sein umstrittenes Atomprogramm hat der Iran gemeinsame Militärmanöver mit Russland angekündigt. Die gemeinsame Marineübung werde am Donnerstag im Golf von Oman und im nördlichen Pazifik abgehalten, erklärte der zuständige Armeesprecher Hassan Maghsudloo am Mittwoch laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. Ziel sei es, "die maritime Sicherheit zu stärken und die Beziehungen zwischen den Seestreitkräften beider Länder zu vertiefen". Er machte keine Angaben zur Dauer der Übung. Am Dienstag hatten die Revolutionsgarden, der ideologische Arm des iranischen Militärs, Manöver in der Straße von Hormus abgehalten. Die strategisch wichtige Wasserstraße wurde für die Übung teilweise gesperrt. Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean. US-Medien: Israel ist in zwei Tagen bereit für Krieg mit dem Iran Die israelische Regierung bereitet sich derzeit wohl auf einen großangelegten Krieg gegen den Iran vor. Das berichtet das US-amerikanische Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf zwei nicht namentlich genannte Mitglieder der Regierung von Benjamin Netanjahu. Demnach sollen die Vorbereitungen bereits in den nächsten zwei Tagen abgeschlossen sein. Israel plant für den größtmöglichen Konflikt, in dem die USA nicht nur iranische Raketenanlagen angreifen, sondern auch einen sogenannten Regime-Change anstreben. Laut "Axios" würden die USA vermutlich länger Zeit brauchen, um einen Großangriff vorzubereiten. Das Portal zitiert den republikanischen Senator Lindsey Graham, laut dem bis zu den ersten Attacken noch Wochen vergehen könnten. US-Minister: USA werden Streben des Iran nach Atomwaffen beenden – "so oder so" Die USA sind nach den Worten des US-Energieministers Chris Wright fest entschlossen, den Iran von einem Besitz von Atomwaffen abzuhalten. "Sie machen keinen Hehl daraus, was sie mit Atomwaffen anstellen würden", sagte Wright am Mittwoch am Rande eines Treffens der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Paris. Dies sei "rundum inakzeptabel". Die USA würden Teherans "Marsch in Richtung Atomwaffe beenden und abschrecken – so oder so". "Beispiellose Mobilisierung": USA verlegen Truppen in Nahen Osten Planen die Vereinigten Staaten eine große Serie von Luftangriffen auf den Iran? Neue Truppenverlegungen am Montag und am Dienstag geben zumindest erste Hinweise darauf, dass Angriffe bevorstehen könnten. Deutscher Botschafter im Iran einbestellt Der Iran hat nach eigenen Angaben aus Protest den designierten deutschen Botschafter einbestellt. Grund dafür seien "antiiranische Aktivitäten" in Deutschland und "destruktive" Positionen deutscher Politiker, berichtete der staatliche Rundfunk. Bei einem Gespräch im Außenministerium in Teheran wurde Axel Dittmann demnach der Protest der iranischen Regierung übermittelt. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin bestätigte die Einbestellung vom Montag, äußerte sich darüber hinaus aber nicht dazu. "Ich werde alles tun – selbst wenn sie mich hinrichten" Das erklärte Ziel der USA ist es, Teheran am Bau einer Atomwaffe zu hindern. Unterdessen droht das iranische Regime der eigenen Bevölkerung mit Hinrichtungen – und nutzt ein erprobtes Instrument. Dienstag, 17. Februar US-Insider: Iran will binnen zwei Wochen Vorschläge vorlegen Der Iran will einem Insider zufolge innerhalb der kommenden zwei Wochen detaillierte Vorschläge zur Überbrückung der Differenzen im Atomstreit mit den USA vorlegen. Dies habe die iranische Delegation bei den Gesprächen in Genf zugesagt, sagte ein US-Vertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur Reuters. Es seien zwar Fortschritte erzielt worden, es gebe jedoch noch viele Einzelheiten zu besprechen. Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Araghtschi: "Der Weg zu einer Einigung hat begonnen" Nach der zweiten Verhandlungsrunde mit den USA rechnet der Iran nicht mit einer raschen Einigung. "Der Weg zu einer Einigung hat begonnen, wir sind bereit", sagte Irans Außenminister Abbas Araghtschi dem iranischen Staatsfernsehen nach dem mehr als dreistündigen Treffen in Genf. "Aber das bedeutet nicht, dass wir eine Einigung erzielt haben." Die Ausarbeitung werde Zeit in Anspruch nehmen. Einen Termin für eine neue Verhandlungsrunde gibt es ihm zufolge noch nicht. Doppelgipfel in Genf : Trumps Zwickmühle löst sich nicht auf Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um Irans Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Andere Themen wie das Raketenprogramm oder die Unterstützung militanter Gruppen schloss Teheran vorab aus. Iranische Raketen treffen Ziele in strategischer Meerenge Die iranischen Streitkräfte haben im Rahmen ihrer Militärübung damit begonnen, Raketen in Richtung der Straße von Hormus abzufeuern. Wie die Nachrichtenagentur Tasnim, die der iranischen Revolutionsgarde nahesteht, berichtete, wurden die Raketen aus dem Landesinneren und entlang der Küste abgefeuert. Sie hätten ihre Ziele in der strategischen Meerenge getroffen. Inzwischen kündigte Teheran zudem an, die Straße von Hormus während des Manövers teilweise zu schließen. Chamenei: Trump wird mit Sturz der Islamischen Republik scheitern US-Präsident Donald Trump wird nach Ansicht des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, mit einem Sturzversuch der Islamischen Republik scheitern. Staatliche Medien zitieren das iranische Staatsoberhaupt entsprechend. Trump hatte vor wenigen Tagen erklärt, ein Regimewechsel wäre "das Beste, was passieren könnte". USA und Iran: Drohgebärden als Gesprächskulisse Bevor der Iran und die USA am Dienstag ihre Verhandlungen in Genf fortsetzen, scheinen beide Staaten eine Drohkulisse aufbauen zu wollen. Die sogenannten iranischen Revolutionsgarden starteten am Montag ein Manöver in der Straße von Hormus. Und auch die Vereinigten Staaten fahren schwere Geschütze in der Nähe des Iran auf. Laut einem Bericht des Fernsehsenders CNN habe das US-Militär seine Luft- und Seestreitkräfte in der Region deutlich aufgestockt. Demnach habe die Aufrüstung zwei Hauptgründe: Die gesteigerte Militärpräsenz solle das iranische Regime einerseits einschüchtern, andererseits könnten die USA so bei einem Scheitern der Atomgespräche schnell Truppen für einen Angriff auf den Iran mobilisieren, berichtet CNN. Montag, 16. Februar Revolutionsgarden beginnen Manöver in Straße von Hormus Die iranischen Revolutionsgarden haben laut Staatsmedien Manöver in der Straße von Hormus begonnen. Die Militärübungen, deren Dauer nicht angegeben wurde, dienten der Vorbereitung "potenzieller Sicherheits- und militärischer Bedrohungen" in der strategisch wichtigen Wasserstraße, wie das iranische Staatsfernsehen am Montag berichtete. Teheran hat bereits mehrfach gedroht, die Straße von Hormus zu blockieren, über die etwa 20 Prozent der weltweiten Ölproduktion transportiert werden. Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean. Iran und USA setzen Atomgespräche in Genf fort Der Iran und die USA setzen am Dienstag ihre Verhandlungen in der Schweiz fort. Delegationen beider Staaten treffen sich nach Angaben aus Teheran in Genf. Es ist die zweite Runde indirekter Gespräche, erneut unter Vermittlung des Golfstaats Oman. Der Ort der Verhandlungen des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi und des US-Sondergesandten Steve Witkoff ist laut iranischen Medien die omanische Botschaft. Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das Atomprogramm des Iran. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen baut. Die iranische Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Über andere Themen, die die USA aufgebracht haben, will die Islamische Republik nicht reden – dazu zählen eine Ausdünnung des Raketenarsenals oder ein Ende der Unterstützung militanter Gruppen. Die Gespräche erfolgen vor dem Hintergrund einer militärischen Drohkulisse der Vereinigten Staaten. Im Januar ließ der iranische Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. US-Präsident Donald Trump drohte der iranischen Führung daraufhin mit einem militärischen Eingreifen und ließ die Militärpräsenz rund um den Iran verstärken. Indien setzt drei Tanker mit Verbindungen zum Iran fest Indien hat Insidern zufolge im Februar drei unter US-Sanktionen stehende Tanker mit Verbindungen zum Iran beschlagnahmt. Dabei handele es sich um die "Stellar Ruby", die "Asphalt Star" und die "Al Jafzia", sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Montag. Die Namen der Schiffe seien häufig geändert worden, um der Strafverfolgung durch Küstenstaaten zu entgehen, sagte die Person weiter. Das US-Finanzministerium hatte im vergangenen Jahr drei Schiffe mit denselben Identifikationsnummern wie die von Indien aufgebrachten Tanker auf seine Sanktionsliste gesetzt. Daten des Finanzdienstleisters LSEG zufolge sind zwei der drei Tanker mit dem Iran verbunden. Die "Al Jafzia" habe 2025 Heizöl aus dem Iran nach Dschibuti transportiert, die "Stellar Ruby" fahre unter iranischer Flagge. Die "Asphalt Star" fuhr demnach hauptsächlich im Seegebiet um China. Die indischen Behörden hatten am 6. Februar auf der Plattform X mitgeteilt, drei Schiffe etwa 100 Seemeilen westlich von Mumbai abgefangen zu haben. Der Beitrag auf X wurde später gelöscht. Der Insider bestätigte nun jedoch, dass die Schiffe zur weiteren Untersuchung nach Mumbai eskortiert worden seien. Produzentin und Mitschöpferin der Serie "Teheran" gestorben Die Mitschöpferin und Produzentin der Fernsehserie "Teheran", Dana Eden, ist tot. Der israelische Sender Kan meldete, ihr Bruder habe die 52-Jährige leblos in einem Hotelzimmer in Athen gefunden. Auch Edens Produktionsfirma bestätigte ihren Tod. Die Agenten-Serie, die auch in Deutschland zu sehen ist, gehört zu den erfolgreichsten israelischen Serien überhaupt. Hinweise auf ein Verbrechen gibt es Berichten zufolge derzeit keine. Die Todesursache wird demnach ermittelt. In Griechenlands Hauptstadt liefen gerade die Dreharbeiten zur vierten Staffel von "Teheran". Die Produktionsfirma der Serie "Donna and Shula Productions", deren Mitinhaberin Eden war, teilte aufgrund von Spekulationen in den sozialen Medien mit, dass die Gerüchte über einen Tod aus kriminellen oder nationalistischen Gründen falsch und unbegründet seien. Die Serie über eine Mossad-Agentin auf Undercover-Mission im Iran ist nicht nur in Israel erfolgreich. In Deutschland ist sie auf dem Streamingdienst Apple TV zu sehen. Die dritte Staffel feierte erst im Januar Premiere. Wie es nun mit den Dreharbeiten weitergeht, war zunächst unklar. Sonntag, 15. Februar Netanjahu fordert Demontage von iranischen Atomanlagen Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu fordert von den USA, ein mögliches Atomabkommen mit dem Iran müsse eine Demontage der dortigen Nuklearanlagen beinhalten. Eine reine Einstellung des Anreicherungsprozesses reiche nicht aus, sagt Netanjahu. Die USA und der Iran wollen ihre Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in den kommenden Tagen fortsetzen. USA und Israel wollen Iran-Exporte nach China eindämmen US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wollen einem Medienbericht zufolge die iranischen Ölexporte nach China eindämmen. Bei einem Treffen im Weißen Haus seien die beiden übereingekommen, dass die USA darauf hinarbeiten werden, diese Lieferungen zu reduzieren, berichtet das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter. China ist der Abnehmer von mehr als 80 Prozent der iranischen Ölexporte. Ältere Nachrichten zur Lage im Iran lesen Sie hier .

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