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Scharfe Wahl: Klingen-Kunst: Fünf Messerschärfer auf dem Prüfstand

Stern 

Ein scharfes Messer erleichtert das Schnippeln in der Küche. Wird die Klinge stumpf, muss sie nachgeschliffen werden. Wie das geht und welche Geräte taugen, zeigt unser Test.

Wer regelmäßig kocht, weiß ein gutes Messer zu schätzen: Ob Fisch, Fleisch oder Gemüse – mit einer scharfen Klinge lassen sich harte wie weiche Lebensmittel ohne großen Kraftaufwand zerteilen. Umso ärgerlicher, wenn sie durch häufiges Nutzen stumpf und die Schnippelarbeit dadurch erschwert wird. Die gute Nachricht ist: Es braucht keine neue Klinge, sondern nur einen Nachschliff. Möglich wird dieser mit einem manuellen oder elektrischen Messerschärfer, der in jede gut sortierte Küche gehört. Um herauszufinden, worin sich gängige Modelle unterschiedlicher Marken unterscheiden (und wie gut diese im Einzelnen funktionieren), haben wir fünf unterschiedliche Geräte getestet. Was dabei herausgekommen ist, zeigt der große stern Kaufkosmos-Vergleich. 

Diese Messerschärfer haben wir getestet

Diese Modelle sind auch einen Blick wert 

Folgende Modelle wurden nicht getestet, sind aber während der Recherche aufgefallen:

Fazit: Dieser Messerschärfer konnte im Test überzeugen

Wenn Sie an dieser Stelle bereits erfahren möchten, welcher Messerschärfer zum Testsieger gekürt wurde, können Sie direkt weiterlesen: Unser Favorit ist der Horl 2. Er konnte in allen Punkten überzeugen – von der Optik über die Handhabung bis hin zum erzielten Schärfegrad. Zwar braucht es Geduld, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist, doch die Zeit nimmt man sich bei diesem Schleifer gerne.

Eine weitere Kaufempfehlung ist der elektrische Messerschärfer von Graef. Das Gerät ist zwar relativ groß, schwer und etwas sperrig, übernimmt dafür aber auch die komplette Arbeit. Die Bedienung ist einfach und schnell, sodass stumpfe Klingen schon nach kurzer Zeit wieder rasiermesserscharf sind. Der Preis ist entsprechend hoch, doch wer viele hochwertige Messer besitzt, wird mit diesem professionellen Gerät voll auf seine Kosten kommen.

Noch ein Tipp: Auch die anderen Testgeräte von Fiskars, Lantana und Amazon sind einen Blick wert. Sie haben zwar weniger Sterne in der Gesamtwertung erhalten, konnten im Test aber dennoch überzeugen. Denn kein Modell hat wirklich schlecht abgeschnitten.

Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests unter der Tabelle.

Vergleichstabelle Messerschärfer

 HorlGraefLantanaFiskarsAmazon BasicsTefalF.DickCutmoreWinzbacherZwilling
Gesamteindruck 
(max. 5 Sterne)

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Testsieger

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

⭐️⭐️⭐️

Preis-Leistungs-Tipp

keine Wertungkeine Wertungkeine Wertungkeine Wertungkeine Wertung
Material*Nussbaum, Diamant, KeramikDiamantscheiben, KunststoffDiamant, Wolframkarbid, KeramikKeramik, glasfaserverstärkter KunststoffSteinEdelstahl, KunststoffMetall
Wolframcarbid, Diamant, Feinkeramik
EdelstahlKeramikschleifsteine, Kunststoff
Maße*13,5 cm x 12 cm x 6,5 cm 25 x 11,2 x 11 cm20 x 4,5 x 7,5 cm16,5 x 4,5 x 5 cm22,5 x 14,2 x 7,3 cm‎12,5 x 5,9 x 4,7 cm19 x 19 x 7 cm25 x 4,5 x 9 cm9 x 5 x 43 cm21 x 20 x 8 cm
Gewicht*789,25 g2,04 kg185 g90 g1,81 kg140 g110 g250 g450 g1,05 kg
Körnungsart*FeinSuper feinGrob Grob, fein, fehr fein, ultra feink.A.k.A.
Grob, mittel, fein
FeinGrob und fein
Messerart*Küchenmesser unterschiedlichster Arten (Koch-, Outdoor- und Taschenmesser)Glatte und gezahnte Messer (Kochmesser, Brotmesser)Glatte Küchenmesser und Brotmesser mit 20°-WinkelStandard-Küchenmesser und Gartenmesser/ÄxteGlatte KüchenmesserGezahnte Edelstahl-KüchenmesserGlatt geschliffene Küchenmesser (Koch- und Gemüse- oder Allzweckmesser)Kochmesser, Brotmesser (auch Wellenschliff), ScherenGlatte KüchenmesserEuropäische und japanische Messer
Preis (UVP)*139 Euro189,99 Euro22,99 Euro19,99 Euro22,76 Euro21,99 Euro73,89 Euro34,90 Euro26,95 Euro69,95 Euro

* Herstellerangaben

So haben wir die Produkte ausgewählt

Nach diesen Kriterien haben wir die Produkte für den stern Messerschärfer-Test ausgewählt:

  • Vertrauenswürdige Hersteller: Berücksichtigt wurden etablierte Marken, die für langlebige Materialien, präzise Verarbeitung und hohe Qualitätsstandards stehen.
  • Verfügbarkeit in bekannten Onlineshops: Die Produkte sollten in vertrauenswürdigen Onlineshops wie Amazon oder Otto erhältlich sein, um eine einfache und transparente Beschaffung zu gewährleisten.
  • Sicherheit und Verarbeitung: Ein sicherer Stand sowie rutschfeste Elemente sind essenzielle Kriterien. Zudem wurde auf eine hochwertige Verarbeitung und robuste Schleifmaterialien wie Keramik, Diamant oder Hartmetall geachtet.
  • Bedienkonzept: Ausgewählt wurden Modelle, die eine einfache und möglichst intuitive Handhabung versprechen – unabhängig davon, ob es sich um manuelle oder elektrische Geräte handelt.
  • Preisspanne: Um einen möglichst breiten Marktüberblick zu bieten, wurden Messerschärfer aus unterschiedlichen Preiskategorien berücksichtigt.

So haben wir die Messerschärfer getestet

Klassische Messerschärfer werden von Hand bedient, es gibt aber auch elektrisch betriebene Modelle – aus diesem Grund haben wir beide Varianten getestet. Für ein faires Ergebnis mussten wir dementsprechend unterschiedliche Kriterien bewerten und einordnen: Bei den manuellen Messerschärfern spielen die Optik, der Zeit- und Kraftaufwand als auch die Alltagstauglichkeit eine übergeordnete Rolle. Bei dem elektrischen Messerschärfer haben wir auch die Motorleistung als auch die Lautstärke im Test berücksichtigt. 

Was die gemeinsamen Nenner angeht, so wurde ein Vergleich von der Ausgangsschärfe zur Endschärfe gezogen, die Stabilität und Sicherheit während der Anwendung als auch der Bedienkomfort. Sprich: Wie leicht oder schwer ist die Handhabung für Menschen wie unsere Testerin, die noch nie eine Klinge geschärft hat. Für ein aussagekräftiges Ergebnis kamen mehrere Messerarten zum Einsatz – darunter klassische Schäl- und Küchenmesser mit unterschiedlichen Klingen, ein japanisches Kochmesser als auch ein großes Kochmesser und sogar eine Axt.

1. Magnetischer Messerschärfer von Horl

Anwendung und Alltagstauglichkeit
Der Messerschärfer von Horl besteht aus zwei Teilen: einem runden Korpus aus Holz, an dessen Seiten sich zwei wechselbare Schleifscheiben (eine glatte aus Diamant und eine gerillte aus Keramik) befinden – und einem magnetischen Holzblock mit zwei unterschiedlichen Schleifwinkeln. Einer hat 15 Grad, der andere 20. Der kleinere Winkel soll feinen Klingen aus Damast- und hochwertigem Kohlenstoffstahl (u.a. Sushi-, Sashimi-, Damastmesser) eine filigrane Schärfe verleihen. Der größere Winkel soll für eine stabile Schärfe von klassischen Küchen- und Outdoormessern sorgen. Laut Hersteller eignen sich die Industriediamanten somit für alle Messerstähle.

Handhabung und Schärfe
Um herauszufinden, wie gut die beiden Schleifscheiben funktionieren, haben wir ein extrem stumpfes Küchenmesser verwendet. Dieses war vor dem Test nicht mehr in der Lage, eine Paprika durchzuschneiden. Dementsprechend wurde die Klinge mehrfach hintereinander zuerst mit der glatten und anschließend mit der gerillten Oberfläche behandelt. Ganz entspannt, ohne Druck auszuüben oder besonders viel Kraft. Leider zeigte sich nach den ersten Versuchen kein Unterschied zum Anfang. Da der Hersteller jedoch darauf hinweist, dass sowohl die Stahlqualität als auch die bisherige Pflege des Messers Einfluss auf die Schleifdauer nehmen können, hat die Testerin einen weiteren Anlauf unternommen. Und noch einen. Und noch einen. 

Ergebnis: Tatsächlich dauerte es mindestens fünf Minuten, ehe die Klinge den gewünschten Schärfegrad erreicht hatte. Woran das lag? Horl sagt dazu Folgendes: „So lernt das Messer beim Einschleifen zunächst den 15 Grad oder 20 Grad Schleifwinkel“ – und gibt Entwarnung: „Durch den konstanten Schleifwinkel genügen später wenige Bewegungen zum Nachschärfen“.

Tipp: In dieser Übersicht finden Sie ein Video, in dem die wichtigsten Schritte noch einmal gezeigt werden.

Sicherheit und Komfort 
Damit das Messer während des Schleifvorgangs sicher fixiert werden kann, ohne dabei wegzurutschen, setzt die Firma Horl auf einen starken Neodym-Magneten – in Kombination mit S-Pads, die einen zusätzlichen Anti-Rutsch-Effekt erzeugen. Der Rollschleifer, der mit zwei unterschiedlichen Schleifsteinen ausgestattet ist, kann so problemlos an der Klinge entlanggeführt werden. Unabhängig davon, wie groß das Messer ist. Vier kleine rutschfeste Noppen unter dem Schleifblock sorgen für noch mehr Halt.

Reinigung
Der Test zeigt, dass sich nach jedem Schleifvorgang feiner Staub auf der Diamant- und Keramikscheibe abgelagert hat. Dieser kann – laut Hersteller – mit einem gewöhnlichen Radiergummi entfernt werden. Andernfalls besteht die Möglichkeit, beide Scheiben mit einer Drehbewegung von dem Holzkorpus abzuschrauben. Anschließend können sie unter warmem Wasser, ein paar Spritzern Spülmittel und einer feinen Bürste gründlich gereinigt werden.

Fazit
Der Rollschleifer von Horl ist ein echter Hingucker: Die Kombination aus elegantem Nussbaum-Massivholz und filigranen Schleifscheiben verleihen dem Messerschärfer ein modernes wie zeitloses Design. Die Anwendung ist denkbar einfach und geht leicht von der Hand – allerdings braucht es einen sehr langen Atem, ehe der gewünschte Schärfegrad erreicht wird. Das gilt vor allem für Messer, die das erste Mal behandelt werden. Das Ergebnis ist dafür umso besser und überzeugte im Test auf ganzer Linie. Praktisch ist hier, dass die Schleifsteine für alle gängigen Klingenarten- und Härtegrade geeignet sind. Das macht den Rollschleifer universell einsetzbar. 

Einen Wermutstropfen gibt es auch: Der Preis ist hier recht hoch angesetzt, dafür bekommt man aber Qualität „made in Germany“. Unterm Strich konnte der Messerschärfer von Anfang bis zum Ende am meisten überzeugen und ist somit der Testsieger dieser Versuchsreihe. Wir vergeben fünf von fünf möglichen Sternen.

2. Elektrischer Messerschärfer von Graef

Anwendung und Alltagstauglichkeit
Der Messerschärfer von Graef mit Trizor-Technologie besitzt einen bogenförmigen Klingenaufbau mit drei Stufen: Die Erste besteht aus einem Diamant-Grundschliff, die Zweite dient dem Diamant-Feinschliff und die Dritte dem keramischen Polieren. Laut Hersteller eignen sich die darin enthaltenen diamantbeschichteten Scheiben zum Schärfen glatter Messer aller Art, solange sie einen 20-Grad-Schleifwinkel besitzen. Wellenschliffmesser hingegen dürfen nur die Polierstufe durchlaufen. Mit einem Eigengewicht von über zwei Kilogramm ist das Gerät das Schwerste dieser Testreihe. Dafür besitzt der elektrische Messerschärfer als einziges Modell einen Motor. 

Handhabung und Schärfe
Für eine sichere und korrekte Anwendung sollte der Messerschärfer auf einem festen, ebenen und rutschfesten Untergrund stehen, ehe der Strom angeschlossen wird. Im Gegensatz zu den anderen Testgeräten besteht hier jede der drei Stufen aus zwei Schlitzen: zuerst ist die linke Seite dran, danach die rechte. Ist die Klinge 20 Zentimeter lang, sollte das Durchziehen – immer vom Kropf bis zur Spitze (sprich zum Körper hin) – laut Graef nur vier Sekunden dauern. Bei kürzeren Klingen reichen zwei bis drei Sekunden aus, bei längeren Klingen sind sechs Sekunden empfehlenswert. Dabei sollte nur leichter Druck auf die Klinge ausgeübt werden, die eigentliche Arbeit übernimmt der elektrische Messerschärfer.

In diesem Test kamen ein stumpfes Kochmesser und ein Santokumesser zum Einsatz – beide hatten stumpfe Klingen, die selbst Gurken nur noch unter großem Kraftaufwand durchschneiden konnten. Beide Modelle mussten alle drei Stufen durchlaufen:

  1. Stufe: Vorschärfen
    Laut Graef soll die Klinge nur einmal durch den linken und dann durch den rechten Schlitz gezogen werden. Ist das Messer extrem stumpf, sind mindestens drei bis fünf Züge nötig.
  2. Stufe: Schärfen
    Das Gleiche gilt für die zweite Stufe. Auch hier wurde das Messer einmal durch den linken und den linken Schlitz gezogen – bei extrem stumpfen Klingen ist drei- bis fünfmal besser.
  3. Stufe: Polieren
    Das patentierte Polierverfahren eignet sich für glatte wie gezahnte (Brot-)Messer: Hier sind jeweils fünf bis zehn Züge pro Schlitz (erst links, dann rechts) empfehlenswert.

Ergebnis: Das Gerät ist überraschend leise, wenn man es einschaltet – das ändert sich jedoch schlagartig, wenn ein Messer durch die erste Stufe geführt wird. Die Geräusche dabei ähneln tatsächlich sehr denen einer Schleifmaschine. Die Lautstärke ist nicht ohne, aber durchaus zu vergleichen mit der eines Allessschneiders. Was beim Schleifen auffällt, ist, dass sich große Messer leichter durch die Schlitze führen lassen als kleine. Der Spruch: „Wo gehobelt wird, da fällt auch Späne“ trifft bei diesem Gerät voll und ganz zu. Nur handelt es sich in diesem Fall um feine Metallspäne. Man kann regelrecht dabei zusehen, wie kleine Unebenheiten aus den Klingen geschliffen werden und aus stumpfen Messern scharfe werden. Zwar braucht es anfangs etwas Gefühl und Übung, bis der gewünschte Effekt erzielt wird. Im Ergebnis lässt sich jedoch festhalten, dass der Messerschärfer seine Arbeit mit Bravour gemeistert hat. Unabhängig davon, welche Klinge eingesetzt wurde. 

Hinweis: Ist ein Messer stumpf, beschädigt oder soll zum ersten Mal nachgeschärft werden, empfiehlt der Hersteller Stufe eins – andernfalls reicht auch Stufe zwei. Ist die Klinge jedoch nur geringfügig stumpf, sollten die ersten beiden Stufen übersprungen und direkt die letzte Stufe zum leichten Nachpolieren genutzt werden.

Sicherheit und Komfort 
Die Firma Graef wirbt damit, dass der Messerschärfer dank seiner „Elastomer-Winkelführung“ sicher ist und somit keine Verletzungsgefahr besteht. Doch was genau bedeutet das? Zum besseren Verständnis: Ein Elastomer ist ein elastischer, gummiartiger Kunststoff. Das Material ist flexibel, gibt bei Druck etwas nach und kehrt danach wieder in seine ursprüngliche Form zurück. Sprich, das Messer kann beim Schärfen nicht seitlich verrutschen und die Finger kommen nicht in die Nähe der Schleifscheiben. 

Reinigung 
In dem elektrischen Messerschärfer können sich mit der Zeit Fett-, Lebensmittelreste oder Schleifpartikel ansammeln. Um diese zu entfernen, besitzt das Gerät ein eigenes „Reinigungsprogramm“: Auf der Rückseite befindet sich ein Hebel, der – nach dem Einschalten – für drei Sekunden nach rechts und anschließend für drei Sekunden nach links gedrückt werden muss. Dadurch werden beide Seiten gereinigt und nachgeschärft. Da jedoch mit jedem Mal Material abgetragen wird, sollte dieses Programm nicht zu häufig genutzt werden. 

Fazit
Der Messerschärfer von Graef hat viel zu bieten: Die Anwendung ist denkbar einfach und das Ergebnis mehr als zufriedenstellend. Mit ein wenig Übung lassen sich stumpfe Klingen in kürzester Zeit reparieren – und das ganz ohne Kraftaufwand. Ein weiterer Vorteil ist das integrierte Reinigungsprogramm, um die Haltbarkeit zu verlängern. Was das Schärfen angeht, ist an dem Gerät nichts auszusetzen. Kommen wir zu den Kritikpunkten: Durch die opulente Größe, das hohe Eigengewicht, die Lautstärke und letztendlich auch den teuren Preis ist der professionelle Messerschärfer sicher nicht für jeden (kleinen) Haushalt geeignet. Aus diesem Grund vergeben wir in diesem Test vier wohlverdiente Sterne von fünf möglichen. 

3. Drei-Stufen-Messerschärfer von Lantana

Anwendung und Alltagstauglichkeit
Der manuelle Messerschärfer von Lantana verfügt über ein Drei-Stufen-System von Smart Sharp: Die Erste enthält grobe diamantbeschichtete Schleifkörper, die Zweite gehärtetes Wolframcarbid und die Dritte Schleifsteine aus Feinkeramik. Laut Hersteller eignet sich das Gerät für alle Küchenmesser mit einer Klinge aus Stahl und einer geraden Schneide – Länge und Form spielen dabei keine Rolle. Ebenso kompatibel sind Brotmesser mit breit gezackten Klingen und Messer aus gehärtetem Stahl. Für Keramikmesser, Scheren und Messer mit fein gezackten Klingen ist der Messerschärfer hingegen nicht geeignet. Das Gleiche gilt für japanische Messer, die einen wesentlich kleineren Klingenwinkel haben, als auch beschädigte Messer. Sichtbar durch kleine Einkerbungen oder Dellen. 

Wichtiger Hinweis: Wenn ein Messer im Vorfeld bereits mit einem Wetzstein geschärft wurde, kann sich der Winkel der Klinge verändern. Aus diesem Grund wird hier von der Anwendung des Drei-Stufen-Messerschärfers von Lantana abgeraten.

Handhabung und Schärfe
Für den Test wurde ein stumpfes Gemüsemesser verwendet, dessen Klinge nicht einmal mehr eine Tomate sauber durchschneiden konnte. Es durchlief alle drei Stufen des Messerschärfers:

  1. Stufe: Vorbereiten
    Zuerst wurde das Messer fünfmal hintereinander mit leichtem, aber festem Druck durch die erste Stufe gezogen – immer von hinten nach vorne. Dadurch soll zum einen die Klinge angeraut werden, zum anderen werden kleine Kerben und Unregelmäßigkeiten geglättet. Der Messerschärfer sollte dabei stets mit der dominanten Hand festgehalten werden.
  2. Stufe: Schärfen
    Im nächsten Schritt wurde die Klinge mit etwas mehr Druck durch den zweiten Schlitz gezogen, dabei sollte ein leichter Widerstand zu spüren sein – andernfalls muss ein anderer Winkel ausprobiert werden. Hat man den Dreh raus, wird der Vorgang beim ersten Mal mehrmals wiederholt, um das Messer zu schärfen. Zukünftig reichen fünf Wiederholungen, um die Klinge nachzuschärfen.
  3. Stufe: Feinschliff
    Zu guter Letzt wurde die Klinge mit leichtem, aber festem Druck durch die dritte Stufe gezogen – wieder fünfmal hintereinander. Das sorgt für den nötigen Feinschliff, zudem sollen überstehende Grate geglättet und die Klinge poliert werden. Im Anschluss daran muss das Messer zuerst mit einem trockenen Tuch poliert werden, ehe der eigentliche Schärfetest erfolgt.

Ergebnis: Im Anschluss daran wurde mit dem Messer erneut eine Tomate geschnitten. Und diesmal glitt die Klinge schnell, sauber und leicht durch Haut und Fruchtfleisch.  

Tipp: In dieser Videoanleitung werden alle drei Schritte hintereinander noch einmal anschaulich erklärt.

Sicherheit und Komfort 
Der Messerschärfer von Lantana verfügt über ein ergonomisches Design, das sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet ist. Eine rutschfeste Unterseite aus Gummi sorgt für einen sicheren Stand während der Bedienung, wie unser Test bestätigt. Die Handhabung ist einfach und komfortabel, da kein großer Kraftaufwand nötig ist.

Fazit
Alles in allem erfüllt das Gerät voll und ganz seinen Zweck: Das Handling ist leicht, wenn das Messer in der richtigen Reihenfolge durch die Stufen geführt wird, und das Ergebnis eindeutig – eine stumpfe Klinge wird wieder scharf. Und wenn nicht, braucht es lediglich ein bis zwei Wiederholungen. Ebenfalls positiv zu bewerten sind das geringe Gewicht und die kleine Größe für ein problemloses Verstauen im Küchenschrank oder in der Schublade. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier. Wobei das schlichte wie moderne Design ein kleiner Blickfang ist. Aus diesem Grund erhält der Messerschärfer von uns vier von fünf möglichen Sternen.

4. Axt- und Messerschärfer von Fiskars

Anwendung und Alltagstauglichkeit
Der Xsharp von Fiskars besteht im Grunde nur aus zwei Teilen: einem Spezialkeramik-Schleifkopf und einem Gehäuse aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Im Gegensatz zu den anderen Testmodellen eignet sich der Messerschärfer auch für Äxte. Möglich wird das durch zwei unterschiedliche Einstellungen, die durch ein einfaches Verschieben der Innenseite ausgewählt werden können. Laut Hersteller ist das Gerät für Rechts- und Linkshänder geeignet.

Handhabung und Schärfe
Der Messerschärfer ist mit Abstand der kleinste und leichteste dieser Testreihe. Auf den ersten Blick wirkt er etwas klapprig, liegt dafür aber gut in der Hand. Den richtigen Winkel einzustellen, gelingt mit nur einem schnellen „Klick“ – und schon kann das Schärfen beginnen. Wir haben mit einem stumpfen Küchenmesser gestartet, dafür musste die Klinge abwechselnd in Zug- und Schubrichtung bewegt werden. Nach etwa fünf bis zehn Wiederholungen erfolgte der erste Schärfetest an einer reifen Paprika, die sich jedoch nicht durchschneiden ließ. Also wurde die Klinge weitere zehn- bis 20-mal durch den Messerschärfer gezogen, diesmal mit etwas mehr Druck – und siehe da, es zeigte Wirkung. Die Paprika ließ sich problemlos in zwei Hälften schneiden. 

Im Anschluss daran war die Axt an der Reihe: Nachdem der richtige Schlitz per Klick ausgewählt wurde, konnte die stumpfe und rostige Klinge auch hier ganz einfach abwechselnd in Zug- und Schubrichtung durch den Messerschärfer geführt werden. Allerdings zeigte sich nach den ersten Versuchen kein merklicher Unterschied, sodass sehr viele Wiederholungen notwendig waren, ehe die Klinge spürbar (und sichtbar) scharf wurde. Vielleicht lag es an dem Druck, der dabei ausgeübt wurde, oder es hatte einen anderen Grund, dass der Schleifkopf währenddessen aus seiner Halterung gesprungen ist – und das Gerät zuerst auseinandergebaut und korrigiert werden musste, ehe es weiterging. Die „Reparatur“ war zwar einfach, aber doch etwas fummelig durch die flexible Feder im Inneren des Messerschärfers. 

Sicherheit und Komfort
Vier kleine Auflagepunkte, zwei rechts und zwei links an der Unterseite des Messerschärfers, sollen für einen stabilen und festen Stand sorgen. Dem können wir zustimmen. Dadurch, dass sich der Spezialkeramik-Schleifkopf ganz rechts auf dem Gerät befindet, lässt es sich auf der linken Seite mit der ganzen Hand fixieren – das verbessert den Halt und erhöht die Sicherheit während der Anwendung. 

Fazit
Er ist klein, leicht und handlich: Der Xsharp von Fiskars passt in jede Tasche und ist der ideale Begleiter für unterwegs. Auch wenn das Gerät für seine schlichte Aufmachung keinen Schönheitspreis bekommt, so funktioniert die automatische Klingenführung wie vom Hersteller versprochen. Es braucht zwar etwas mehr Zeit und Geduld beim Schleifen, vor allem wenn das Gerät zwischendurch auseinandergebaut und wieder zusammengesetzt werden muss, dennoch wird das Ziel erreicht: Stumpfe Klingen werden geschärft. Ein Pluspunkt bekommt der Messerschärfer dafür, dass er auch für Äxte geeignet und damit ein praktisches Zubehör für den Garten ist. Und auch der Preis ist erschwinglich. Aufgrund der Einfachheit, des leicht klapprigen Designs und der (händelbaren) Stolpersteine erhält der Messerschärfer in unserem Test drei Sterne von fünf möglichen.

5. Messerschärferstein-Set von Amazon

Anwendung und Alltagstauglichkeit
Der Messerschärfer von Amazon besteht aus einem vierteiligen Set, das laut Hersteller für Küchenmesser, Scheren, Taschenmesser und auch Jagdmesser geeignet sein soll. Genauer gesagt handelt es sich um zwei Wetzsteine, deren Vorder- und Rückseite unterschiedliche Körnungen aufweisen: 400/1000 und 3000/8000. 

  • Die 400er-Körnung eignet sich zum Schärfen von sehr stumpfen oder beschädigten Klingen, indem sie Material entfernt und somit die Form der Klinge wiederherstellt. Anschließend kommt die 1000er-Körnung zum Einsatz, um die Schneide zu verfeinern. Das bedeutet übersetzt: Sie wird schärfer.
  • Die 3000er-Körnung eignet sich hingegen zum Polieren der Klinge und Entfernen von feinen Kratzern. In der Feinabstimmung wird die Kante abschließend geschärft. Zu guter Letzt kommt die 8000er-Körnung ins Spiel, die für den Feinschliff verantwortlich ist. Sprich, damit die Schneide schön glatt und scharf wird. 

Ebenfalls in dem Set enthalten ist ein Korrekturstein. Er dient zum Planschleifen, um die Oberfläche der beiden Wetzsteine – nach jeder Nutzung – wiederherzustellen. Komplementiert werden die drei Steine mit einer mobilen Winkelführung, die dabei helfen soll, den richtigen Winkel beim Schärfen der Messer zu nutzen. 

Handhabung und Schärfe
Um unsere zwei stumpfen Küchen- und Schälmesser zu schärfen, wurde zuerst der Wetzstein mit einer 400/1000-Körnung benötigt. Dieser musste ein Wasserbad nehmen, bis sich keine Luftblasen mehr bilden – im Schnitt dauerte das 15 bis 20 Minuten. Danach wurde der Stein inklusive Silikonhalter auf der rutschfesten Bambusunterlage und die Winkelführung auf dem Messerrücken befestigt. 

Und schon konnte es losgehen: 

  1. In einem Winkel von 15 bis 20 Grad wurde die Klinge gleichmäßig über den 400er Wetzstein geschoben – und zwar immer nur in eine Richtung, von unten nach oben.
  2. Die Klinge wurde nach jedem Durchlauf angehoben und der Vorgang wiederholt. Damit die Oberfläche rutschig blieb, kam immer wieder frisches Wasser zum Einsatz.
  3. Anschließend wurde der Wetzstein gedreht, um die 1000er-Körnung für eine noch bessere Glätte zu nutzen. Die Klinge wurde dabei wie unter Punkt eins nachgeschärft.
  4. Als die Klinge scharf genug war, musste der Wetzstein von beiden Seiten unter fließendem Wasser gereinigt werden, um Metallpartikel und Ablagerungen abzuwaschen.
  5. Danach wurde der Korrekturstein über sämtliche Oberflächen beider Wetzsteine gerieben, um sie für den nächsten Einsatz zu glätten und Unebenheiten zu entfernen.

Ergebnis
Ob Tomate, Gurke oder Paprika: Das intensive Schleifen zeigt seine Wirkung. Die einst stumpfen Klingen beider Messer konnten das Gemüse nach dem Schärfen wieder problemlos ohne großen Widerstand in dünne Scheiben schneiden. Was dabei eher hinderlich und schwer zu händeln war: die Winkelführung. Verzichtet man darauf, geht das Schleifen deutlich schneller und leichter von der Hand.

Sicherheit und Komfort 
Damit die zwei Wetzsteine während des Schleifvorgangs nicht verrutschen können, werden diese mithilfe einer Silikoneinlage auf eine Bambusunterlage (beides im Lieferumgang mit enthalten) mit rutschfestem Boden gesteckt. Die mobile Winkelführung soll eine gleichmäßige Schneideausrichtung bei gleichbleibendem Druck gewährleisten. Voraussetzung dafür ist, dass die Wetzsteine zuerst in Wasser eingelegt werden, ehe sie zum Einsatz kommen.

Fazit
Beim Messerschärferstein-Set von Amazon ist richtige Handarbeit gefragt – und die kostet sehr viel Zeit. Vom Einweichen der Wetzsteine über das stetige Befeuchten der Oberflächen bis hin zum Durchtauschen der Oberflächen dauert es (gefühlt) eine halbe Ewigkeit, ehe aus einer stumpfen Klinge eine scharfe wird. Und dann müssen die Oberflächen auch noch gereinigt und geglättet werden. Zugutehalten muss man diesem vielschichtigen System, dass die detaillierten Ausführungen zu einem sehr präzisen Endergebnis führen. Allerdings braucht es eine gewisse Leidenschaft für derart viele Feinheiten, die der Testerin schlichtweg gefehlt hat. Und ihr das langatmige Schleifen schnell die Lust am Messerschärfen nahm. 

Unterm Strich lässt sich festhalten, dass der Messerschärfer für Menschen geeignet ist, die den Schleifwinkel selbst bestimmen und möglichst viele Freiheiten beim Schärfen haben wollen. Wer Wert auf Schnelligkeit legt, ist mit diesem vielschichtigen Oldschool-System schnell überfordert. Da der Kaufpreis fair ist und die Wetzsteine äußerst langlebig sind (sofern die Pflege- und Reinigungshinweise beachtet werden), vergeben wir in unserem Test drei Sterne von fünf möglichen. 

Messerschärfer: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Welche Arten von Messerschärfern gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Messerschärfern, die unterschiedliche Schärfmethoden und -Techniken nutzen:

  • Manuelle Messerschärfer wie Wetzsteine, Schärfstäbe oder handgeführte Durchziehschärfer erfordern etwas Übung, ermöglichen jedoch eine besonders präzise Kontrolle und werden häufig von Profiköchen bevorzugt.
  • Elektrische Messerschärfer arbeiten mit motorbetriebenen Schleifscheiben oder -bändern. Sie ermöglichen ein schnelles und komfortables Schärfen mit gleichmäßigen Ergebnissen.
  • Kombischärfer vereinen mehrere Schleifstufen oder -methoden in einem Gerät und bieten dadurch eine hohe Vielseitigkeit.

Darüber hinaus gibt es spezielle Schärfsysteme für bestimmte Messerarten, etwa für Keramik- oder Damastmesser, da diese besondere Anforderungen an Pflege und Schliff stellen. Die Wahl des passenden Messerschärfers hängt von der Messerart, dem gewünschten Schärfegrad und den individuellen Vorlieben ab.

Sind elektrische Messerschärfer für hochwertige Messer geeignet?

Elektrische Messerschärfer liefern zwar schnelle Ergebnisse, sind aber (je nach Hersteller) bei empfindlichen Messern – etwa aus Damaststahl – mit etwas Vorsicht zu genießen. Hier kann ein manueller Wetzstein die bessere Wahl sein, da Druck und Schleifwinkel besser kontrolliert werden können. Hochwertige elektrische Geräte mit mehreren Schleifstufen und präziser Winkelführung sind aber grundsätzlich auch für Qualitätsmesser geeignet. 

Wie funktioniert ein Messerschärfer?

Ein Messerschärfer arbeitet nach dem Prinzip der Abrasion: Dabei wird gezielt Material von der Klinge abgetragen, um eine neue, scharfe Schneidkante zu erzeugen. Manuelle Schärfer – etwa Wetzsteine oder Schärfstäbe – erfordern eine kontrollierte Handführung und den richtigen Schleifwinkel. Elektrische Messerschärfer übernehmen diesen Vorgang weitgehend automatisch, indem sie die Klinge durch rotierende Schleifmodule führen. Der Schärfvorgang erfolgt meist in mehreren Stufen: Zunächst kommen grobe Schleifmittel zum Einsatz, um die Schneide neu zu formen. Anschließend sorgen feinere Schleifstufen für das Glätten und Polieren der Schneidkante, bis die gewünschte Schärfe erreicht ist.

Welcher Schleifwinkel ist der richtige?

Der optimale Schleifwinkel hängt von der Messerart und dem Einsatzzweck ab. Europäische Kochmesser werden meist mit einem Winkel von etwa 15 bis 20 Grad pro Seite geschärft. Japanische Messer besitzen häufig einen flacheren Winkel von zehn bis 15 Grad – und erreichen dadurch eine besonders hohe Schärfe, sind aber empfindlicher. Gut zu wissen: Ein zu steiler Winkel macht die Schneide stabiler, aber weniger scharf. Ein zu flacher Winkel sorgt für extreme Schärfe, erhöht jedoch die Bruchgefahr. Wichtig ist vor allem, den gewählten Winkel konstant einzuhalten

Wie oft sollte ein Messer geschärft werden?

Wie häufig ein Messer geschärft werden sollte, hängt maßgeblich von der Nutzung ab. Profiköche, die ihre Messer täglich einsetzen, schärfen sie oft mehrmals pro Woche. Bei Hobbyköchen reicht es in der Regel, die Klinge alle paar Wochen oder Monate nachzuschärfen. Ein klares Anzeichen für notwendigen Schärfbedarf ist die nachlassende Schneidleistung: Wenn das Messer nicht mehr sauber durch Lebensmittel gleitet oder Druck erfordert, sollte es geschärft werden. Regelmäßiges Abziehen mit einem Wetzstahl sowie eine sorgfältige Pflege helfen dabei, die Schärfe länger zu erhalten und den Zeitraum bis zum nächsten vollständigen Schleifen deutlich zu verlängern.

Woran erkennt man einen hochwertigen Messerschärfer?

Ein guter Messerschärfer zeichnet sich durch hochwertige Schleifmaterialien (z. B. Keramik, Diamant oder Hartmetall), eine stabile Verarbeitung und eine sichere Führung der Klinge aus. Rutschfeste Standfüße, mehrere Schleifstufen und eine klare Winkelvorgabe erhöhen die Präzision und Sicherheit. Zudem sind verständliche Herstellerangaben zur Eignung für verschiedene Messerarten ein Qualitätsmerkmal. Bei elektrischen Modellen spielen außerdem Motorleistung, Lautstärke und Ersatzteilverfügbarkeit eine Rolle.

Kann man auch Wellenschliff- oder Keramikmesser schärfen?

Wellenschliffmesser lassen sich nicht mit jedem Messerschärfer bearbeiten. Hier sind spezielle Systeme erforderlich, die gezielt die einzelnen Wellen nacharbeiten. Keramikmesser benötigen diamantbeschichtete Schleifmittel, da herkömmliche Schleifsteine nicht hart genug sind. Viele Standard-Messerschärfer sind dafür nicht geeignet. Vor dem Schärfen sollte unbedingt geprüft werden, ob das jeweilige Gerät für diese Messerarten freigegeben ist.

Was ist der Unterschied zwischen Schärfen und Abziehen?

Viele verwechseln Schärfen und Abziehen, obwohl es sich um zwei unterschiedliche Vorgänge handelt. Beim Schärfen wird Material von der Klinge abgetragen, um eine neue, scharfe Schneidkante zu formen. Das ist notwendig, wenn das Messer deutlich stumpf geworden ist. Beim Abziehen – etwa mit einem Wetzstahl – wird die Schneide lediglich wieder aufgerichtet, ohne nennenswert Material zu entfernen. Regelmäßiges Abziehen erhält die Schärfe länger und reduziert die Häufigkeit des eigentlichen Schleifens.

Was sind die häufigsten Fehler beim Messerschärfen?

Ein häufiger Fehler ist das zu häufige oder zu aggressive Schärfen. Dabei wird unnötig viel Material von der Klinge abgetragen, was ihre Lebensdauer verkürzen kann. Ebenso problematisch ist ein falscher Schleifwinkel: Wird das Messer zu flach oder zu steil geschärft, kann die Schneide beschädigt oder ungleichmäßig geformt werden. Auch die Verwendung ungeeigneter Schärfmittel oder Methoden beeinträchtigt das Ergebnis. Ein weiterer typischer Fehler ist ein inkonstanter Druck – entweder zu stark oder zu schwach. Dadurch entstehen unsymmetrische Schneidkanten. Nicht zuletzt sollte der Messerschärfer regelmäßig gereinigt werden, da Metallabrieb und Rückstände die Schleifleistung langfristig verringern können.

Wie werden Messerschärfer gepflegt?

Eine regelmäßige Pflege ist entscheidend für die Langlebigkeit und eine gleichbleibend gute Schärfleistung. Manuelle Messerschärfer sollten nach jedem Gebrauch mit einer Bürste oder einem trockenen Tuch von Metallabrieb und Schleifrückständen befreit werden. Elektrische Modelle werden äußerlich mit einem leicht feuchten Tuch gereinigt – dabei ist darauf zu achten, dass kein Wasser in das Geräteinnere gelangt. Vor der Lagerung sollte der Messerschärfer vollständig trocken sein, um Korrosion zu vermeiden. Zudem empfiehlt es sich, das Gerät regelmäßig auf Abnutzungserscheinungen zu überprüfen und die Pflegehinweise des Herstellers zu beachten. Für die Aufbewahrung eignet sich ein trockener, sauberer Ort, der vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Hinweis: Die FAQs wurden mit maschineller Unterstützung erstellt und nach den üblichen, strengen redaktionellen Kriterien überarbeitet und geprüft. 

Quellen: Horl, Fiskars, Graef

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