Die Bahnen der KVB werden durch einen Warnstreik am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag komplett lahmgelegt. Fahrgäste haben jedoch etliche Ausweichmöglichkeiten. Verdi macht am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (17., 18. und 19. März) erneut Ernst: Die Gewerkschaft hat einen Streik im öffentlichen Nahverkehr ausgerufen – in Köln ist auch die KVB betroffen. Wer an diesen drei Tagen dennoch zur Arbeit fahren will, muss frühzeitig umplanen: Zumindest am Dienstag und Donnerstag fahren dann nur einzelne, von Subunternehmen betriebene Busse. Wer kein Auto hat, muss für den Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zu anderen wichtigen Terminen improvisieren. Diese Möglichkeiten gibt es: (Einzelne) Busse der KVB Am Dienstag (17. März) und Donnerstag (19. März) streikt das gesamte Fahrpersonal der KVB, einschließlich der Busfahrer. Dann fahren nur einzelne, von Subunternehmen betriebene Buslinien. Mehr dazu lesen Sie hier . Am Mittwoch (18. März) werden lediglich die Bahnen der KVB nicht fahren. Da das Werkstattpersonal an diesem Tag streikt, könnten diese bei einem Defekt oder Unfall nicht abgeschleppt werden. Die Busse der KVB fahren hingegen am Mittwoch ganz normal nach Plan. S-Bahn Während die KVB streikt, fährt zumindest die Deutsche Bahn. Und damit fahren auch die S-Bahnen im Stadtgebiet. Wenn Sie also von der Innenstadt nach Ehrenfeld oder von Nippes nach Dellbrück müssen, lohnt sich der Blick auf die S-Bahnpläne. Im besten Fall ist der Fußweg zu einer S-Bahn-Station nicht viel länger als zu einer KVB-Station. Streik im ÖPNV: Das verdient ein KVB-Fahrer Uber Köln ist eine von 18 deutschen Städten, in denen Uber seine Dienste anbietet. Das Prinzip: Privatpersonen bieten Taxifahrten in ihren Fahrzeugen an. Um ein Uber-Fahrzeug zu rufen, müssen Nutzer die App herunterladen. Der Prozess in der App ist relativ selbsterklärend, bezahlt wird ebenfalls über die App. Uber hebt allerdings an Tagen, an denen es wenig Alternativen für Nutzer gibt, die Preise auch mal an. Taxi In Köln gibt es gleich mehrere Taxi-Unternehmen. Das größte ist "Taxi-Ruf" mit rund 1.100 Taxis und etwa 3.000 Fahrern. Taxis stehen zudem an Knotenpunkten wie dem Hauptbahnhof oder anderen Bahnhöfen bereit. E-Scooter Ebenfalls per App stehen vier verschiedene E-Scooter-Angebote zur Verfügung: von Dott, Bolt, Lime und Voi. Beim Abstellen müssen Sie jedoch die städtischen Abstellverbotszonen beachten. Dazu zählen unter anderem die linksrheinischen Fußgängerzonen, Brücken, das Rheinufer inklusive einer Abstandszone von 30 Metern oder Grünanlagen. Leihfahrrad Sowohl die KVB als auch die Deutsche Bahn ("Call a bike") bieten Leihräder in Köln an. Für beide Dienste muss die jeweilige App heruntergeladen werden. Die Ausleihe kostet bei beiden Unternehmen einen Euro pro 15 Minuten im Basis- beziehungsweise Starter-Tarif. Bei der Deutschen Bahn muss das Rad an eine "Call a bike"-Station zurückgebracht werden. Bei der KVB ist eine Rückgabe an Stationen oder in einer sogenannten "pinken Zone" möglich. Dort wird dann allerdings ein Euro Abstellgebühr fällig. Carsharing Drei Carsharing-Anbieter vermieten in Köln Autos stundenweise. Dazu ist in der Regel aber eine etwas aufwändigere Registrierung inklusive Vorzeigen des Führerscheins nötig. Ob das bis Freitag noch gelingt, hängt vom Anbieter ab. Grundsätzlich gibt es sogenannte "Free Floating"-Anbieter wie "Share now" und "Miles", bei denen man das Auto überall abstellen kann, und sogenannte stationsbasierte Anbieter wie "Cambio", bei denen man die Autos grundsätzlich zu der Station zurückbringen muss, an der man sie ausgeliehen hat.