Abschied von Alexander Kluge: Die helle Stimme der Neugier
Unsere erste Begegnung führt mich zurück in das Jahr 1972. In Düsseldorf diskutierten wir in unserer Basisgruppe das von Alexander Kluge und Oskar Negt damals frisch veröffentlichte Buch „Öffentlichkeit und Erfahrung“. Wir diskutierten auf dem Dach der Kunstakademie und in einem Keller, der als „Badewanne“ bezeichnet war: ein Raum für neues Denken unter der Erdoberfläche.
Das ist eine Beobachtung, die scheinbar beiläufig daherkommt, aber für das Denken Alexander Kluges prägend war, ein intellektuelles Radar für Phänomene des Gleichzeitigen; so kartierte er die Weltgeschichte im Großen wie im Kleinen.
Schon überschattet von den Ausläufern einer doktrinären Linken, die es dazu trieb, Fehler
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