Sinsheim: Duttengässchen soll aufgehübscht werden
Sinsheim. (cbe) In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik wurden am Dienstagabend mehrere Punkte angesprochen.
Das Duttengässchen, einer der unansehnlichsten Orte der Stadt, soll aufgehübscht werden. Wie Oberbürgermeister Jörg Albrecht auf eine Nachfrage von Peter Hesch erklärte, wird der enge Durchgang mit heller Farbe gestrichen. Zudem soll "vandalismussichere Beleuchtung" dafür sorgen, dass die Unterführung freundlicher wirkt. Der OB hofft, dass der verbesserte Zustand dann auch anhält - momentan ist es dort meist dreckig und stinkt nach Urin. Wann die Arbeiten starten, ist laut OB noch nicht klar: "Im Laufe des Jahres" sollen die Handwerker anrücken. Eine Vertiefung des engen Durchgangs ist allerdings nicht möglich: "Das geht leider nicht, da eine Gas-Hochdruck-Leitung darunter liegt", erklärt Albrecht auf RNZ-Nachfrage.
Pkw-Stellplätze sind in der Stadt ein heißes Thema. Konkret ging es in der Sitzung um ein Bauprojekt im Hünenbergweg, bei dem sich ein Anwohner über zu wenige Stellplätze beklagt hat. Die Landesbauordnung schreibe nur einen Stellplatz vor, erklärte der OB. "Die meisten Investoren sehen aber ein, dass die Vermarktbarkeit einer Immobilie leidet, wenn nur ein Stellplatz angeboten wird", ergänzte Albrecht. In Zukunft werde es möglicherweise für mehrere Bereiche eine Stellplatzssatzung geben, berichtet der OB auf RNZ-Nachfrage. Diese soll bei Nachverdichtungen, unter anderem auch in Stadtteilen, dafür sorgen, dass mehr als ein Stellplatz pro Wohneinheit gebaut werden muss.
Die Parksituation am Stiftsbuckel ist nicht nur Stadtrat Harald Gmelin ein Dorn im Auge. Stehende Autos hemmten dort den Verkehrsfluss. "Das Thema gibt’s, seit ich hier bin", bemerkte der OB daraufhin. Dass Autos dort parken dürfen, diene der Verkehrssicherheit: So werde langsamer gefahren, und die Schüler, die in Gruppen zur Schule laufen, hielten sich auf dem Bürgersteig auf.
Wie weit ist das Beschilderungskonzept? "Es läuft auf Hochtouren", erklärte Albrecht auf die Nachfrage von Peter Hesch. "Es wird im Laufe des Jahres umgesetzt." Alex Riederer wollte wissen, wie die alten Schilder gereinigt werden können. Hier will der OB abwarten, "denn manches fliegt weg". Einige Schilder würden aber immer wieder gereinigt werden, vor allem jene, auf denen rechtsradikale Inhalte zu finden sind.