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Heidelberg: Aus Wut schnitt sie dem Radfahrer den Weg ab

Von Jonas Labrenz

Heidelberg. Ein Radfahrer fährt über rote Ampeln, achtet nicht auf Zebrastreifen. "Und nachher meckert er, wenn er unterm Auto liegt", ärgerte sich eine 31-jährige Angeklagte am Dienstag. Bei dem Vorfall, der sie vor Gericht gebracht hatte, habe sie eigentlich nur mit dem Radler reden wollen, der so rücksichtslos gefahren sei – doch dann landete der Mann fast unter ihrem eigenen Auto. Zuvor hatte sie ihren Wagen plötzlich vor dem Fahrradfahrer auf den Radweg gelenkt – dieser konnte nicht mehr bremsen, prallte gegen das Auto, stürzte, verstauchte sich das Handgelenk und erlitt Schürfwunden. Sein hochpreisiges Fahrrad wurde zudem beschädigt.

Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr in Tateinheit mit Körperverletzung wirft die Staatsanwaltschaft der 31-Jährigen vor. Sie habe sich über das Verhalten des Radlers geärgert, "das steigerte sich in Wut", so Staatsanwalt Martin Henzel. Sie habe ihn "sanktionieren" wollen und sei "ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen". Beim Amtsgericht landete das Verfahren, weil die Frau Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt hatte. 90 Tagessätze zu je 35 Euro sollte sie zahlen. Zudem ist ihr Führerschein seit über drei Monaten weg.

Mitte Mai war die 31-Jährige mit ihrem Lebensgefährten am Neckarstaden (B 37) Richtung Neckargemünd unterwegs. Das erste Mal fiel ihr der Fahrradfahrer auf Höhe des St. Vincentius-Krankenhauses auf. "Da ist er über einen Zebrastreifen gefahren und hat fast ein altes Ehepaar gerammt", so die 31-Jährige. "Bei der nächsten Ampel ist er bei Rot gefahren. Da habe ich gehupt." Nachdem er dann wieder Fußgänger gefährdet habe und über Rot gefahren sei, habe sie sich mit ihrem Lebensgefährten entschlossen, ihn anzusprechen. Mit geöffnetem Beifahrerfenster sei sie neben ihm gefahren. Ihr Lebensgefährte soll den Radler gefragt haben, ob er überhaupt realisiere, wie gefährlich sein Verhalten sei. "Er hat dann gemeint, er soll die Klappe halten, sonst zieht er ihn aus dem Auto raus", sagte die 31-Jährige.

"Und dann?", wollte Richter Norbert Will wissen. "Dann ist die Sache eskaliert", sagte sie. Wie genau, dazu sagte sie nicht viel. Das hatte aber ein Zeuge bei der Polizei zu Protokoll gegeben: Sie sei vor ihm plötzlich auf den Radweg gefahren, "der Radfahrer konnte unmöglich ausweichen".

Staatsanwalt Henzel wusste nicht, was die junge Frau mit ihrem Einspruch und dem Verfahren bezwecken will. Die 90 Tagessätze aus dem Strafbefehl seien bereits eine "sehr maßvolle" Strafe: "Das ist am untersten Rand für so einen Vorfall." Nach Aktenlage sei es zwar vertretbar, nur eine einfache Körperverletzung anzunehmen, er tendiere aber eher zu einer gefährlichen Körperverletzung mit einer Mindeststrafe von sechs Monaten, weil es sich bei dem Auto um ein "Werkzeug" handelt: "Es ist wahnsinnig gefährlich, mit einem Auto in Richtung eines Menschen zu lenken."

Für sie sei der Führerscheinentzug wesentlich, erklärte die Frau, warum sie das Verfahren angestrebt hatte. Ein Fahrverbot statt der Entziehung des Führerscheins und einer Sperre für den Neuerwerb von faktisch fast einem Jahr sei ihr Wunsch. "Ich brauche meinen Job. Und dafür brauche ich den Führerschein." Doch Henzel erklärte: "Ein Fahrverbot ist für mich hier definitiv raus." Daran änderte auch nichts, dass die 31-Jährige von ihrem Kind mit großem Pflegebedarf erzählte, weshalb sie noch mehr auf die Fahrerlaubnis angewiesen sei. Dieser Umstand sei aber bei der Dauer der Sperre zu berücksichtigen, so der Staatsanwalt.

Die Frau hatte nun zwei Möglichkeiten: Den Einspruch wegen der wahrscheinlich höheren Strafe zurückziehen – und alles wäre geblieben, wie es ist – oder das Risiko eingehen, und eventuell eine kürzer währende Sperre erreichen. Gericht und Staatsanwaltschaft machten es ihr mit einem Kompromiss allerdings leichter: Sie konnte den Einspruch gegen den Strafbefehl nur auf die Rechtsfolgen beschränken. "Das heißt, der Tatvorwurf steht damit fest", so Staatsanwalt Henzel. Und so beantragte er, bei der Strafe von 90 Tagessätzen zu 35 Euro zu bleiben, die Führerscheinsperre aber so zu verkürzen, dass sie schon im April statt im Juni wieder eine Fahrerlaubnis erlangen kann. Dem folgte Richter Will in seinem Urteil, setzte aber die Tagessatzhöhe auf 25 Euro herab. 2250 statt 3150 Euro muss die 31-Jährige also nun zahlen.

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