Justiz: Letzte Generation verlangsamt Verkehr an 19 Orten in Berlin
Klimaaktivisten der Letzten Generation haben am Donnerstagmorgen nach eigenen Angaben an 19 Verkehrspunkten in Berlin sogenannte Laufblockaden abgehalten. Dabei klebten sich die Aktivisten nicht auf die Straße, sondern gingen mit Bannern vor dem Verkehr her, wie die Gruppe am Morgen mitteilte. Die Autofahrer wurden dazu gebracht, in Schrittgeschwindigkeit hinterherzufahren.
Klimaaktivisten der Letzten Generation haben am Donnerstagmorgen nach eigenen Angaben an 19 Verkehrspunkten in Berlin sogenannte Laufblockaden abgehalten. Dabei klebten sich die Aktivisten nicht auf die Straße, sondern gingen mit Bannern vor dem Verkehr her, wie die Gruppe am Morgen mitteilte. Die Autofahrer wurden dazu gebracht, in Schrittgeschwindigkeit hinterherzufahren.
Betroffene Orte waren nach Angaben der Polizei unter anderem die Koloniestraße Ecke Osloer Straße im Wedding, die Petersburger Straße Ecke Mühsamstraße in Friedrichshain, die Bornholmer Straße in Pankow-Süd und der Tempelhofer Damm in Höhe der S-Bahn-Haltestelle Tempelhof. Die Beamten hätten die Proteste am Ernst-Reuter-Platz und an der Danziger Straße Ecke Landsberger Allee in Friedrichshain verhindert.
Am Tempelhofer Damm hätten Autofahrer die Aktivisten attackiert, teilte die Polizei über die Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) mit. Ein Sprecher der Polizeigewerkschaft mahnte Betroffene, keine Selbstjustiz auszuüben. "Unsere Kolleginnen und Kollegen werden bestmöglich versuchen, die rechtswidrigen Aktionen mit rechtsstaatlichen Mitteln vorher zu unterbinden bzw. schnellstmöglich zu beenden."
Nach Angaben der Aktivisten ist die Absicht der Aktion, an vielen Stellen der Stadt sichtbar zu sein. Pro Blockadegruppe seien fünf bis acht Demonstrantinnen und Demonstranten unterwegs gewesen. Die Aktivisten fordern ein Ende der Nutzung von fossilen Energieträgern.
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