Chomsky, Mette Marit, Oprah und der ewige Putin: Was lehren uns die Epstein-Akten?
1. Die Veröffentlichung solcher Akten ist nicht per se progressiv
Im nicht-geschwärzten Teil der Epstein-Akten überwiegen nach bisherigem Eindruck die „nur“ peinlich-ekelhaften Funde die potenziell strafbaren. Dennoch dokumentieren diese Akten ein massives Rechtsstaats-Versagen, das hauptsächlich die Ära von Barack Obama betrifft: Noch Jahre nach Jeffrey Epsteins einschlägiger Verurteilung im Jahr 2008 feiern und planen hier reiche und mächtige Männer unverblümt die sexuelle Ausbeutung sehr junger Frauen, Jugendlicher und Kinder.
Offenbar vertrauten diese Leute darauf, dass die scharfen US-amerikanischen Gesetze für solche Straftaten für sie nicht gälten – und lagen mit dieser Wette sehr lange richtig. So mag man
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