Real unverändert, Levante neuer Letzter – LaLiga passt Salary Cap an
Real bleibt Erster, Barça wächst um 81 Mio.
Die halbjährlichen Anpassungen von Liga-Verband LFP an den auferlegten Gehaltsobergrenzen für die Klubs der ersten und zweiten Liga sind eigentlich kaum noch eine Meldung wert. Zu schwammig wird das Salary Cap scheinbar durchgesetzt, zu weit geht die Schere zwischen Arm und Reich dadurch auf, zu sehr scheint der Verband damit (und durch den CVC-Investoren-Deal) den spanischen Klubs, auch im europäischen Vergleich, zu schaden.
So hat sich nach dem Wintertransfermarkt und den entsprechenden Anpassungen zwar wie üblich im Februar ein leichtes Plus ergeben aus Sicht aller LaLiga-Klubs, denen nun rund 70 Millionen Euro mehr zur Verfügung stehen, im Sommer geht das Spiel aber vermutlich erneut von vorne los, wenn viele Klubs wieder schauen müssen, wie sie ihren Kader mit Leihspielern und ablösefreien Altstars auffüllen können.
???? The Squad Cost Limit (LCPD) for #LALIGAEASPORTS and #LALIGAHYPERMOTION clubs following the winter transfer window.
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— LALIGA Corporativo (@LaLigaCorp) March 3, 2026
Zumindest Real Madrid steht da etwas drüber und stellt seit einigen Jahren das finanzielle Nonplusultra dar. Und das nicht nur in LaLiga, denn der Umsatz von 1,16 Milliarden Euro aus der Vorsaison ist weltweit unerreicht. So räumt LaLiga den Blancos mit 761,2 Millionen Euro auch weiter das größte Gehaltsvolumen ein – die Zahl ist die gleiche wie im Sommer. Und das, obwohl Endrick ja für ein halbes Jahr nach Lyon ausgeliehen wurde, aber im Sommer auch wieder zurückkehren wird.
| Real Madrid | 754,9 Mio. | 754,9 Mio. | 761,2 Mio. | 761,2 Mio. | + 0 Mio. |
| Atlético | 310,7 Mio. | 314,2 | 326,9 Mio. | 336,2 Mio. | + 9,3 Mio. |
Levante löst Sevilla als Schlusslicht ab
Real Madrid bleibt so unverändert, während der FC Barcelona mal wieder ein dickes Plus verzeichnet: Um fast 82 Millionen Euro auf nun 432,8 Millionen Euro, die die Katalanen für Gehälter ausgeben dürfen – und damit sind sowohl Spieler, als auch Trainer, Jugendspieler, Frauenabteilung und sonstige Klubmitarbeiter inbegriffen. Auch variable Gehaltskosten werden mit einberechnet, ebenso Kommissionen an Spielerberater sowie die Abschreibungen von Ablösesummen, die sich im Weltfußball traditionell auf die Vertragslaufzeit jährlich aufteilen. Trotzdem stehen den Culés – oder auch genau deswegen, da die Katalanen auch aus Gehaltssicht mehr und mehr heilen – in der Theorie über 328 Millionen Euro weniger zur Verfügung als den Merengues. Aus sportlicher Sicht macht sich dieser finanzielle Unterschied seit mittlerweile anderthalb Jahren aber nicht bemerkbar.
Hinter dem Top-Duo: Atlético Madrid (von 326,9 Mio. auf 336,2 Mio.), der FC Villarreal (weiter 173,0 Mio.) und der Athletic Club (von 126,0 auf 132,0 Mio.) – also die anderen drei Champions-League-Teilnehmer der Saison 2025/26. Am wenigsten darf dagegen neuerdings UD Levante ausgeben – der Klub aus Valencia wurde aufgrund der Bekanntgabe von großen Schulden (angeblich 160 Mio.) frisch runter bewertet von 35,5 auf 17,4 Millionen Euro. Dahinter folgen der FC Sevilla (weiter 22,1 Mio.), der FC Getafe (von 50,7 auf 34,8 Mio.) und der FC Elche (von 40,8 auf 36,8 Mio.).
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