Identität | Wenn deutsche Identität auf Holocaust-Erinnerung baut: Wo bleiben die Migras?
Betrachten wir die Debatten über das Thema Identität, taucht der Begriff Narrativ in den letzten Jahren geradezu endemisch auf. Die Frage also, welche Deutungserzählungen unsere Kultur dominieren und unsere Wahrnehmung formen.
Die MeToo-Debatte erlaubte uns, den sexuellen Missbrauch aus der Perspektive der Opfer zu betrachten, und änderte unsere Art, über das Thema zu reden. Infolge dieser entstand in Deutschland die MeTwo-Debatte, in der die Migra-Community über ihren täglichen Kampf gegen Rassismus berichtete, und erlaubte so der Mehrheitsgesellschaft, über das Thema neu nachzudenken.
Beide Narrative haben unsere Wahrnehmung verändert und sie in einen neuen Rahmen eingebettet. Inzwischen ist es zur gängigen Floskel geworden, nach Narrative
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