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Millionen betroffen: Massiver Stromausfall in Spanien und Portugal – mehrere Regionen wieder versorgt

Stern 

Züge stehen still, Telefone sind tot: Auf der gesamten iberischen Halbinsel ist seit Stunden der Strom ausgefallen. Jetzt kehrt er langsam zurück.

Nach einem massiven Stromausfall am Montagmittag auf der Iberischen Halbinsel ist in mehreren Regionen die Versorgung wiederhergestellt worden. Betroffen waren zunächst weite Teile Spaniens und Portugals auf dem Festland.

Spaniens Regierungschef Sánchez: Erleben kritische Stunden

Die Versorgung sei inzwischen in mehreren Gebieten im Norden, Süden und Westen wieder gesichert, meldete der spanische Stromnetzbetreiber Red Eléctrica auf der Plattform X. In Katalonien, Aragonien, dem Baskenland, Galicien, Asturien, Navarra, Kastilien und Leon, Extremadura und Andalusien sei die Stromversorgung wiederhergestellt.

Nach mehr als neun Stunden einer nahezu kompletten Isolation von der Außenwelt hat Madrid wieder Strom, Internet und Telefonverbindung. Zwischen 21.30 und 22.30 Uhr wurde in vielen Vierteln der spanischen Hauptstadt die Elektrizitätsversorgung wiederhergestellt, wie Medien unter Berufung auf Bewohner berichteten. Den Angaben zufolge konnten sehr viele Menschen auch wieder ins Internet sowie per Handy und Festnetz telefonieren. Als die Lichter lange nach Einbruch der Dunkelheit in Madrid plötzlich wieder angingen, jubelten die Menschen zum Beispiel im Viertel Chamberí lautstark auf der Straße, aus den Fenstern und von den Balkonen.

Die komplette Wiederherstellung der Stromversorgung im spanischen Stromnetz könnte allerdings noch zwischen sechs und zehn Stunden dauern, zitierte die spanische Zeitung "El País" einen Sprecher des Stromnetzbetreibers Red Electrica. Nach der Ursache werde gesucht.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez rief die Bürger des Landes dazu auf, Ruhe zu bewahren. "Bis die Stromversorgung wiederhergestellt ist, werden wir einige kritische Stunden erleben", sagte er bei einer Ansprache an die Menschen, die im spanischen Fernsehen übertragen wurde. 

Landesweiter Stromausfall in Spanien und Portugal

In Madrid und Barcelona rannten viele Menschen auf die Straßen und reckten auf der Suche nach Empfang ihre Handys in die Luft, wie AFP-Reporter berichteten. Ampeln funktionierten nicht mehr, Polizisten versuchten den Verkehr zu regeln, Autos waren zum Langsamfahren gezwungen. Internet-Netzwerke fielen aus, Menschen blieben in Fahrstühlen stecken, hieß es seitens spanischer Medien.

Die spanische Straßenbehörde DGT rief Autofahrer auf, sich nicht auf die Straßen zu begeben. Der Blackout habe "zur Unterbrechung des Eisenbahnverkehrs im gesamten Netz geführt", teilte der spanische Schienennetz-Betreiber Adif im Onlinedienst X mit. An den spanischen Flughäfen gab es nach Angaben des Betreibers Aena Verzögerungen, der Betrieb laufe aber dank "Notstromsystemen".

Der Nachrichtenagentur AFP zufolge wurden auch Fährverbindungen landesweit eingestellt. Die kritische Versorgung in Krankenhäusern funktionierte weiter, Notstromaggregate hielten überlebenswichtige Technik am Laufen. Laut Reportern waren nur die Kanarischen und Balearischen Inseln nicht betroffen. Auch in Portugal ging offenbar zeitweise nichts mehr. Der Tageszeitung "Correio da Manhã" zufolge war das gesamte Land betroffen. 

Der spanische Netzbetreiber teilte am Nachmittag mit, es werde "zwischen sechs und zehn Stunden" dauern, die Stromversorgung wieder herzustellen. "Wenn alles gut geht, kann man von einem Zeitraum zwischen sechs und zehn Stunden sprechen", sagte der Chef der Wartungsabteilung des Netzbetreibers Red Eléctrica, Eduardo Prieto, dem Radiosender Cadena Ser. An einigen Stellen sei das Netz "schon wieder repariert", fügte er hinzu.

Prieto riet davon ab, über die Ursache des Stromausfalls zu spekulieren. "Wir können derzeit nicht über die Ursachen spekulieren", sagte er. Alles werde mit der notwendigen Genauigkeit analysiert, sobald dies möglich sei, um den Ursprung des Stromausfalls aufzuklären.

Costa: Keine Hinweise auf Cyberangriff

EU-Ratspräsident António Costa sieht derzeit keinen Zusammenhang zwischen dem massiven Stromausfall und einem möglichen Cyber-Angriff. "Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise auf einen Cyberangriff", erklärte Costa am Montag im Onlinedienst X. Er stehe im Kontakt mit den Regierungschefs in Spanien und Portugal, Pedro Sanchez und Luís Montenegro.

"Die Netzbetreiber in beiden Ländern suchen nach der Ursache und arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung", teilte der aus Portugal stammende Costa weiter mit.

Spaniens Ministerpräsident Sánchez begab sich zum Hauptquartier des staatlichen Stromnetzbetreibers Red Eléctrica, um sich über den Notfall informieren zu lassen, wie sein Büro mitteilte. "Die Regierung arbeitet daran, die Ursache dieses Vorfalls herauszufinden und alle Mittel bereitzustellen, um ihn so schnell wie möglich zu beheben", erklärte das Büro.

Stromausfälle auch in Frankreich

Auch im benachbarten Frankreich soll es zu Ausfällen gekommen sein, allerdings nur in einigen kleineren Städten im Grenzgebiet. Der französische Hochspannungsnetzbetreiber RTE erklärte, die Ursache nach dem Stromausfall auf der iberischen Halbinsel sei weiter unklar. Im französischen Baskenland seien Haushalte " einige Minuten lang" von dem Stromausfall betroffen gewesen. Inzwischen sei die Versorgung wieder hergestellt. Im Pyrenäen-Kleinstaat Andorra dauerte der Stromausfall dagegen nur wenige Sekunden, meldete der Energieversorger FEDA auf X. 

RTE habe seine Teams mobilisiert, um den Betreiber des spanischen Netzes zu unterstützen. Frankreich habe 700 Megawatt Strom an das Nachbarland geliefert und könne seine Hilfe auf 950 Megawatt erhöhen, "sobald das iberische Netz technisch in der Lage ist", die Stromlieferung entgegenzunehmen.

Die EU-Kommission sei im Kontakt mit den Behörden in Spanien und Portugal, "um die Ursache und die Auswirkungen der Situation zu verstehen", teilte eine Sprecherin in Brüssel mit. Sie verwies auf ein EU-weit koordiniertes Vorgehen, um das Stromnetz wieder zum Laufen zu bringen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert und um weitere Informationen ergänzt.

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