Die UFC-Kämpfe am Weißen Haus dürfen stattfinden. Trump greift in den Bürgermeisterwahlkampf in Washington ein. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 12. Juni Trump deutet Übernahme von Washington, D.C. an US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, die Bundesregierung könne die Hauptstadt Washington wieder direkt verwalten, falls eine von ihm als Sozialistin bezeichnete Kandidatin die Bürgermeisterwahl gewinnt. Auf die Frage, was er bei einem Wahlsieg einer "verrückten Sozialistin" tun würde, sagte er, die Bundesregierung könne die Kontrolle über die Hauptstadt übernehmen. Zudem erklärte er, man werde es nicht hinnehmen, Unternehmen zu verlieren. Trump nannte keine Kandidatin beim Namen. Seine Äußerungen dürften sich jedoch auf die Stadträtin Janeese Lewis George beziehen, die sich selbst als demokratische Sozialistin bezeichnet. Die Politikerin aus Ward 4 hat ihren Wahlkampf auf die Themen Bezahlbarkeit, Wohnen und öffentliche Sicherheit ausgerichtet. Jüngste Umfragen zeigen Lewis George vor dem früheren Stadtratsmitglied Kenyan McDuffie. Demnach liegt sie mit einem zweistelligen Vorsprung vorn. Die Vorwahl der Demokraten ist für den 16. Juni angesetzt. Trump fordert seit Längerem einen stärkeren Einfluss seiner Regierung auf die Verwaltung der Hauptstadt. Im August ordnete er die Übernahme der Polizeibehörde durch die Bundesregierung an und entsandte Soldaten der Nationalgarde nach Washington. Als Begründung nannte er die Kriminalitätslage, obwohl Daten laut der Meldung das Gegenteil gezeigt hätten. Fußball-WM in den USA: Trump folgt seinen eigenen Regeln Sport kann das Image eines Landes maßgeblich ändern. Deutschland kennt das vom Sommermärchen. Nur Trump scheint vor dem Start der WM eigene Pläne zu haben. Das zeigt die Visa-Affäre um Fifa-Schiedsrichter Omar Artan. Lesen Sie hier mehr dazu. Gericht erlaubt Käfigkämpfe an Trumps Geburtstag Ein US-Gericht hat grünes Licht für das geplante Kampfsportevent zum 80. Geburtstag von Präsident Donald Trump gegeben. Einen Antrag von Gegnern des Spektakels wies das Gericht unter anderem mit der Begründung ab, die Einwände seien zu spät eingebracht worden. Die Kläger hätten zudem nicht hinreichend begründet, warum ihnen durch die Veranstaltung dauerhafter Schaden droht. Zu Trumps 80. Geburtstag an diesem Sonntag sind Kämpfe direkt vor dem Weißen Haus geplant. Dort wurde schon ein Käfig im typischen Oktagon-Format aufgebaut, umgeben von Zuschauertribünen und überspannt von einer riesigen Kuppel. Offizieller Anlass sind die Feierlichkeiten rund um den 250. Unabhängigkeitstag der USA - der allerdings auf den 4. Juli datiert ist. Trumps Name: Kennedy Center verliert vor Gericht Ein Bundesrichter hat einen Antrag des Kennedy Centers abgelehnt, die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump vom Gebäude vorerst aufzuschieben. Das entschied Richter Christopher Cooper wenige Stunden vor Ablauf einer gerichtlichen Frist. Nach seiner Einschätzung konnte das Kulturzentrum nicht ausreichend darlegen, warum ein Aufschub notwendig sei. Die Verantwortlichen wollen gegen die Entscheidung weiter vorgehen. Vor dem Gebäude in Washington wurden bereits Gerüste aufgebaut, um die Beschriftung zu entfernen. Trump war Anfang 2025 nach einer Neubesetzung des Kuratoriums zum Vorsitzenden des Kennedy Centers gewählt worden. Später beschloss das Gremium, die renommierte Kulturinstitution umzubenennen und Trumps Namen in den offiziellen Titel aufzunehmen. Gegen die Umbenennung hatte es erheblichen Widerstand gegeben. Mitglieder der Kennedy-Familie sowie Vertreter der Kulturszene kritisierten den Schritt. Richter Cooper verwies in einer früheren Entscheidung darauf, dass der Kongress das Zentrum als Gedenkstätte für den 1963 ermordeten Präsidenten John F. Kennedy geschaffen habe. Deshalb könne auch nur der Kongress den Namen der Einrichtung ändern. Klatsche für Trump vor Gericht – weil Richterin ihm nicht glaubt Eine US-Bundesrichterin hat die von Präsident Donald Trump geplante Entschädigungskasse in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar vorläufig auf unbestimmte Zeit gestoppt. Richterin Leonie Brinkema wies das Argument der Regierung zurück, das Vorhaben sei ohnehin aufgegeben worden. Bei einer Anhörung in Virginia erklärte Brinkema, man habe "nicht die Art von absoluter Gewissheit, dass dieser Fonds nicht wieder auftauchen würde". Zudem sei das "öffentliche Interesse in diesem Fall sehr, sehr groß". Die Richterin forderte die Regierung auf, innerhalb einer Woche eine "klare, unmissverständliche" Erklärung zu den Gerichtsakten zu reichen, dass das Projekt endgültig beendet ist. Das Justizministerium hatte zuletzt erklärt, der Fonds sei "nicht eingerichtet worden und wird nun nicht weiterverfolgt". Trumps Regierung wollte mit dem Geld Menschen entschädigen, die nach eigener Darstellung zu Unrecht von Behörden untersucht worden waren. In der Praxis wären die Mittel wohl fast ausschließlich an Trump-Verbündete geflossen. Gegen die Pläne laufen mehrere Klagen. Republikaner wollen Ministerium umbenennen Republikaner im US-Kongress treiben die Pläne von Präsident Donald Trump voran, das Verteidigungsministerium offiziell in "Department of War" (Kriegsministerium) umzubenennen. Entsprechende Passagen wurden in die Entwürfe des Repräsentantenhauses und des Senats für das jährliche Verteidigungsgesetz aufgenommen. Bevor die Umbenennung in Kraft treten kann, müssen jedoch beide Kongresskammern zustimmen. Befürworter sehen darin ein Signal an Gegner der USA. Der republikanische Abgeordnete Ronny Jackson aus Texas sagte, die Rückkehr zum Namen "Kriegsministerium" sende "ein unmissverständliches Signal an die Welt". Mögliche Gegner wie China , Russland , Nordkorea und Iran bewerteten die Entschlossenheit der USA "anhand unserer Fähigkeiten ebenso wie anhand unserer Botschaften", erklärte Jackson. Kritiker halten die Maßnahme dagegen für symbolisch und kostspielig. Nach Schätzungen des Congressional Budget Office könnte die Umbenennung je nach Umfang zwischen 10 und 125 Millionen Dollar kosten. Scharfe Kritik kommt von Senator Tim Kaine. Der Demokrat aus Virginia sagte, hinter dem Vorstoß stehe aus seiner Sicht "der Wunsch, eine pubertäre Fantasie dieses Präsidenten anzusprechen". Kaine warnte zudem, Gegner der USA könnten die Namensänderung nutzen, um das Pentagon als konfliktorientiert und destabilisierend darzustellen. Trump überrascht mit Zahl seiner Ärzte Die regelmäßige medizinische Untersuchung der US-Präsidenten ist ein wichtiger Termin in den Vereinigten Staaten. US-Präsident Donald Trump wurde demnach beim jüngsten Medizin-Check von 22 Spezialisten untersucht. Laut "Washington Post" fast doppelt so viele wie in seiner ersten Amtszeit. Bei Präsident George Bush reichten 1989 noch fünf Ärzte. "Das ist eine außergewöhnlich hohe Zahl", wunderte sich Jonathan Reiner, langjähriger Kardiologe des früheren Vizepräsidenten Dick Cheney. "Welche Fachrichtungen vertreten sie? Warum so viele?", überlegt der Mediziner. Trumps gesundheitlicher Zustand war mehrfach Gegenstand von Spekulationen. Zu Jahresbeginn war wegen häufiger Blutergüsse auf Hand und Unterarm des Präsidenten über die Einnahme eines blutverdünnenden Mittels spekuliert worden. USA wollen wohl Jets und Kriegsschiffe für Nato-Einsätze reduzieren Die USA planen einem Zeitungsbericht zufolge, die Zahl der Flugzeuge und Kriegsschiffe, die sie für Nato-Einsätze in Europa zur Verfügung stellen, um ein Drittel zu reduzieren. Dies berichtet die "New York Times" unter Berufung auf zwei hochrangige europäische Insider. Die Nato und das US-Verteidigungsministerium reagierten zunächst nicht auf Anfragen zur Stellungnahme. Der US-Plan sieht dem Bericht zufolge vor, die Zahl der F-16- und F-15E-Kampfflugzeuge von rund 150 auf 100 zu reduzieren, die Zahl der Seeaufklärungsflugzeuge von 26 auf 15 zu senken und alle acht Luftbetankungsflugzeuge abzuziehen, die Europa bisher zur Verfügung standen. Damit würde die Fähigkeit der Nato für Angriffe auf weiter entfernte Ziele und Überwachungsaufgaben eingeschränkt. Etappensieg für Trump bei Zöllen Im Rechtsstreit um die neuen Zölle der US-Regierung in Höhe von zehn Prozent hat Präsident Donald Trump einen Etappensieg errungen. Ein Berufungsgericht ließ die Abgaben bis auf Weiteres in Kraft und begründete das mit den guten Aussichten der Regierung auf einen Sieg im Hauptverfahren, wie aus einer Anordnung hervorging. Ein Urteil in der Sache steht allerdings weiterhin aus. Seit dem 24. Februar 2026 erheben die USA auf die meisten Einfuhren aus dem Ausland einen Zoll von zehn Prozent. Trump verhängte die Abgabe, nachdem der Supreme Court viele seiner bisherigen Zölle für rechtswidrig erklärt hatte. Für die neuen Zölle zog er ein Handelsgesetz aus dem Jahr 1974 heran, das die Erhebung auf maximal 150 Tage beschränkt. Grasprotest gegen Trump auf der National Mall Unbekannte haben die als Slogan gegen US-Präsident Donald Trump geltenden Zahlen "8647" groß auf die legendäre National Mall in Washington geschrieben. Die Zahlen tauchten am Donnerstag in der Rasenfläche zwischen Kapitol und Washington-Denkmal in der US-Hauptstadt auf. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen, teilte das Innenministerium mit. "Jede Drohung gegen den Präsidenten wird von uns sehr ernst genommen." Die zuständige Polizeibehörde teilte mit, sie habe Grasproben für Untersuchungen entnommen. Damit solle die Ursache für die Verfärbung des Rasens für die Zahlen ermittelt werden. Die Zahlen waren durch einen Social-Media-Post des früheren FBI-Direktors James Comey allgemein bekannt geworden. Der Trump-Kritiker wurde deshalb im April angeklagt; ihm wird die Bedrohung des Lebens von Präsident Trump vorgeworfen. Comey hatte im vergangenen Jahr einen mittlerweile gelöschten Beitrag bei Instagram veröffentlicht, der – aus Muscheln gelegt – die Zahlen 86 und 47 zeigt. Trump erklärte daraufhin, dass die Zahl 86 für "töten" stehe und die Zahl 47 darauf hinweise, dass er der 47. Präsident der USA sei. "Das bedeutete Mord, und das kommt laut und deutlich zum Ausdruck", sagte Trump. US-Regierung will stärker mit UFC kooperieren Kurz vor dem geplanten Kampfspektakel vor dem Weißen Haus hat US-Außenminister Marco Rubio eine Absichtserklärung für eine Partnerschaft mit der für martialische Käfigkämpfe bekannten Profi-Liga Ultimate Fighting Championship (UFC) unterzeichnet. Ziel ist nach Angaben des Außenministeriums, Initiativen im Bereich der "Sportdiplomatie" zu stärken und beim weltweiten Ausbau der Mixed Martial Arts (MMA) zusammenzuarbeiten. Die UFC ist die größte Profi-Liga für MMA, einen vor allem in den USA beliebten Kampfsport, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint. Rubio bezeichnete die UFC bei der Unterzeichnung mit deren Boss, dem glühenden Trump-Unterstützer Dana White, als die "Vereinten Nationen des Kämpfens, wenn man bedenkt, wie viele Länder vertreten sind". Die Sportart bringe Zuschauer mit unterschiedlichsten Hintergründen zusammen. Donnerstag, 11. Juni Stabschef von JD Vance hört auf Jacob Reses, der Stabschef von Vizepräsident JD Vance, wird die Regierung zum Ende des Sommers verlassen. Das berichteten Personen aus dem Umfeld des Büros des Vizepräsidenten am Donnerstag dem Sender NBC News. Reses, der dieses Amt seit dem Amtsantritt von Vance und Präsident Donald Trump im Januar 2025 ausübt, hatte Vance bereits vor mehreren Monaten über seine Pläne informiert, nachdem seine Frau mit ihrem ersten gemeinsamen Kind schwanger geworden war. Welche beruflichen Pläne er anschließend verfolgen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. "Jacob stand während meiner gesamten Laufbahn im öffentlichen Dienst stets an meiner Seite", erklärte Vance in einer Stellungnahme, die NBC News exklusiv vorab vorlag. "Ich kann mir kaum vorstellen, diese prägende Reise ohne ihn erlebt zu haben. Seit meinem ersten Tag als gewählter Senator hätte ich mir keinen loyaleren, klügeren Berater und engeren Freund als meinen Stabschef wünschen können. Ich werde ihn sehr vermissen, aber er wird nicht weit weg sein, und ich werde seinen Rat weiterhin schätzen, bis sich unsere Wege wieder kreuzen." Trump nominiert neuen Geheimdienstchef US-Präsident Donald Trump nominiert Jay Clayton als neuen Chef der Geheimdienste. Clayton muss noch vom Kongress bestätigt werden und soll auf die zurückgetretene Tulsi Gabbard folgen. Aktuell ist er Generalstaatsanwalt in New York . Trump muss Niederlage im Kongress hinnehmen Debakel für US-Präsident Donald Trump im Kongress: Das Repräsentantenhaus hat seiner Regierung am Donnerstag verlängerte Spionagerechte gegen mutmaßliche Terroristen oder Agenten aus dem Ausland verweigert. Die Befugnis aus dem Gesetz zur Auslandsaufklärung (Fisa) dürfte nun in der Nacht zu Samstag auslaufen. Trump hatte in diesem Fall vor möglichen Sicherheitsrisiken etwa bei der Fußball-WM gewarnt. Ein zentraler Passus aus dem Fisa-Gesetz von 1978 ermöglicht es der US-Regierung, anlasslos und ohne richterliche Genehmigung verdächtige Ausländer zu überwachen. Trump hatte die Abgeordneten aufgerufen, die Vorkehrung vorerst um drei Wochen zu verlängern. Dagegen stimmten jedoch eine Mehrheit der oppositionellen Demokraten sowie 19 Republikaner aus dem Präsidentenlager. Hintergrund ist ein Streit um den designierten Geheimdienstkoordinator Bill Pulte. Trump hatte den in Spionagedingen völlig unerfahrenen Immobilienexperten Pulte zum kommissarischen Nachfolger von Tulsi Gabbard ernannt, die wegen einer Krebserkrankung ihres Mannes ihren Rücktritt erklärt hatte. Die Demokraten äußerten sich empört und warnten vor Gefahren für die nationale Sicherheit, sollte Pulte das Amt wie geplant am 19. Juni antreten. Aber auch Republikaner äußerten Bedenken. Eröffnung von Milliarden-Projekt wegen Trump verschoben Die Eröffnung einer neuen Brücke zwischen Kanada und den USA ist Monate nach einer Drohung von US-Präsident Donald Trump verschoben worden. Der Leiter des Brückenbetreibers, Chuck Andary, erklärte am Donnerstag, beide Länder hätten sich auf eine Verschiebung der eigentlich für diese Woche geplanten Eröffnung verständigt. Damit solle die "notwendige Zeit" geschaffen werden, um "offene Fragen zu klären". Der kanadische Premierminister Mark Carney hatte noch am Dienstag gesagt, die nach dem verstorbenen kanadischen Eishockey-Spieler Gordie Howe benannte Brücke solle im Verlauf der Woche eröffnet werden. Die 4,7 Milliarden Dollar (rund vier Milliarden Euro) teure Hängebrücke soll Windsor in der kanadischen Provinz Ontario und Detroit im US-Bundesstaat Michigan verbinden. US-Präsident Trump hatte im Februar gedroht, die Eröffnung der Brücke zu blockieren. Er warf Kanada vor, die USA beim Bau der Brücke unfair behandelt zu haben, und forderte, die Brücke müsse "mindestens" zur Hälfte den USA gehören. Nach Angaben des Brückenbetreibers wurde die Brücke komplett von Kanada finanziert und soll gemeinsam der kanadischen Regierung und der Regierung von Michigan gehören. Alarm im Pentagon: Ministerium teilweise abgeriegelt Ein Gefahrenstoff-Alarm am US-Verteidigungsministerium hat einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf Insider, die Stockwerke zwei bis fünf sowie einige Flure seien abgeriegelt worden. Evakuierungen seien im Gange. Rettungskräfte trügen Gasmasken und Chemikalienschutzanzüge. Die Sicherheitssysteme des Gebäudes hätten ein Problem mit der Luftqualität festgestellt, teilte Pentagon-Sprecher Sean Parnell in einer E-Mail mit. Daher seien Vorsichtsmaßnahmen ergriffen worden. Inzwischen, so berichtet es CNN, sei klar: Fehlalarm. Das fünfeckige Pentagon nahe der Hauptstadt Washington ist eines der größten Bürogebäude der Welt und war eines der Ziele der Terroranschläge am 11. September 2001. Trump: "Ich liebe die Inflation" Donald Trump hat mit einer überraschenden Äußerung zu der deutlich gestiegenen Inflation in den Vereinigten Staaten irritiert. "Die Zahlen waren großartig. Ich liebe die Inflation", antwortete er auf eine Frage eines Journalisten, ob der Anstieg der Teuerungsrate ihn nicht beunruhige. Warum er es genau gut findet, dass seine Landsleute mittlerweile deutlich mehr Geld etwa für den täglichen Einkauf und Benzin bezahlen müssen, ließ Trump zwar offen. Er stellte aber zugleich ein Abflauen der Inflation in Aussicht – wie genau, begründete er ebenfalls nicht. Mittwoch, 10. Juni Höchste Inflation seit Jahren in den USA Die Folgen des Iran-Kriegs haben die Inflation in den USA weiter angeheizt und die Teuerung erstmals seit drei Jahren über vier Prozent getrieben. Im Mai sind die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 4,2 Prozent gestiegen, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Damit legte die Inflation den zweiten Monat in Folge deutlich zu und stieg weiter über das von der US-Notenbank Fed angestrebte Ziel von zwei Prozent. Analysten hatten für die größte Volkswirtschaft im Schnitt einen Anstieg in dieser Höhe erwartet. Angetrieben wurde die Preisentwicklung weiter vor allem durch Kosten für Energie, die sich im Zuge des Iran-Kriegs deutlich verteuert hat. Für Energie musste im Mai 23,5 Prozent mehr gezahlt werden als vor einem Jahr. Besonders stark war der Anstieg der Benzinpreise. Der Kraftstoff hat sich etwa 40 Prozent verteuert. Schlüsselfigur der Demokraten: Platner gewinnt in Maine Er soll entscheidend zum Sieg der US-Demokraten bei den "Midterms" beitragen: Graham Platner hat seine Vorwahl im Bundesstaat Maine gewonnen und wird im November für einen Platz im Senat ins Rennen gehen. Bei rund 19 Prozent ausgezählter Wahlzettel lag Platner mit über 73 Prozent der Stimmen vorn, wie der Sender CNN berichtete. Auch andere Medien riefen Platner als Sieger aus. Auf dem zweiten Platz lag abgeschlagen mit 19 Prozent Janet Mills. Für die Demokraten ist Platner eine Schlüsselfigur für die sogenannten Midterms. Bei den Zwischenwahlen am 3. November wird rund ein Drittel des Senats und das komplette Repräsentantenhaus neu gewählt. Wegen der aktuell knappen Mehrheitsverhältnisse der Republikaner in beiden Parlamentskammern könnte jedes einzelne Mandat darüber entscheiden, wer am Ende die Macht im Kongress hat. Es könnte also auf einige wenige Rennen ankommen. Eines davon erwarten die Demokraten in Maine. Sie rechnen sich Chancen aus, dass der politische Neuling Platner der Republikanerin Susan Collins ihren Sitz im Senat abnimmt. Platner war zuvor wegen seines Umgangs mit Frauen in die Schlagzeilen geraten. Mehrere Ex-Partnerinnen hatten ihm laut der US-Zeitung "New York Times" einschüchterndes und verstörendes Verhalten vorgeworfen. Eine ehemalige Partnerin sprach auch von einer körperlichen Auseinandersetzung. Der Veteran gab zu, mit posttraumatischer Belastungsstörung und Alkoholmissbrauch zu kämpfen, wies jedoch Vorwürfe wegen Einschüchterung oder körperlicher Übergriffe zurück. In der Kritik stand er zudem wegen eines Tattoos und dessen Ähnlichkeit zu einem Nazi-Symbol. Platner ließ sich das Totenkopf-Symbol mittlerweile mit einem anderen Motiv überstechen. US-Kongress bewilligt 70 Milliarden Dollar für Trumps Einwanderungspolitik Nach dem US-Senat hat nun auch das Repräsentantenhaus in Washington ein Gesetzespaket gebilligt, mit dem 70 Milliarden Dollar (gut 60 Milliarden Euro) für die rigorose Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump freigegeben werden. Damit ende nach monatelangem Streit der Blockadeversuch der oppositionellen Demokraten, erklärte am Dienstag der Mehrheitsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus, Mike Johnson. Konkret soll das Geld in den kommenden drei Jahren an die Einwanderungs-, Grenzschutz- und Zollbehörden fließen. Das Gesetz wurde im Repräsentantenhaus dank der Mehrheit der Republikaner in der Kongresskammer verabschiedet. Nun fehlt nur noch die Unterschrift von Trump, damit es in Kraft tritt. Dies gilt als reine Formsache, der Präsident hatte seit Monaten auf die Freigabe der Gelder gedrungen. In dem Streit hatten die Demokraten zu Jahresbeginn schärfere Auflagen für die US-Einwanderungsbehörde ICE und den Grenzschutz verlangt, nachdem in der Stadt Minneapolis am Rande von Protesten gegen Abschieberazzien zwei US-Bürger getötet worden waren. Im Februar und März kam es deshalb für 70 Tage zu einer Haushaltssperre für das Heimatschutzministerium. Mit ihren Forderungen konnten sich die Demokraten aber letztlich nicht durchsetzen. Dienstag, 9. Juni Trump besucht New York: "Er hätte besser zu Hause bleiben sollen" Die Stadt New York ist im Sportfieber. Allerdings nicht wegen der bald startenden Fußball-WM, sondern wegen der Basketball-Meisterschaft. Die Erfolgswelle will auch US-Präsident Trump für sich nutzen. Lesen Sie hier die gesamte Reportage unseres New-York-Korrespondenten. Ältere Nachrichten zur Politik in den USA lesen Sie hier .