„Ein Duke kommt selten allein"-Schauspieler: Ben Jones im Alter von 84 Jahren verstorben
Ben Jones, bekannt als Cooter aus „Ein Duke kommt selten allein“, ist mit 84 Jahren gestorben. Das teilte seine Ehefrau mit.
Ben Jones ist tot. Der Schauspieler, der in der Kultserie „Ein Duke kommt selten allein“ den Automechaniker Cooter Davenport spielte und später zwei Amtszeiten im US-Repräsentantenhaus saß, starb am Sonntag im Alter von 84 Jahren an einem Herzinfarkt. Das bestätigte seine Ehefrau Alma Viator, wie das Branchenblatt „Variety“ berichtet.
Viator machte die Nachricht am Sonntagnachmittag auf Facebook öffentlich, zu einem Foto, das ihren Mann mit seinem Hund auf dem Arm zeigt. „Ich habe heute die Liebe meines Lebens verloren. Ben ist an einem schweren Herzinfarkt gestorben“, schrieb sie. Er habe zu Hause in seinem Lieblingssessel gesessen und darauf gewartet, dass die Braves gegen die Yankees antreten. „Ben hatte das erstaunlichste, reichste und erfüllteste Leben. Er liebte und wurde von so vielen geliebt. Er wird vermisst werden. Ich habe ihn so sehr geliebt.“
Der Schrauber von Hazzard County
Berühmt machte Jones eine Figur, die auf dem Papier nur eine Nebenrolle war. Als Cooter Davenport schraubte er in Hazzard County an allem, was Räder hatte, und gehörte als eine Art Ehrenmitglied zur Familie Duke. In 142 Folgen stand er dafür an der Seite von Tom Wopat, John Schneider, Catherine Bach, Denver Pyle, Sorrell Brooke und Country-Sänger Waylon Jennings vor der Kamera.
Wopat, in der Serie als Luke Duke zu sehen, verabschiedete sich auf Instagram von seinem Kollegen. „Die 'Dukes of Hazzard' haben heute ein weiteres wesentliches Mitglied ihrer Besetzung verloren“, schrieb er. Jones sei ein guter Freund und ein leidenschaftlicher Fürsprecher für alles gewesen, was das Unterhaltungsgeschäft an Gutem zu bieten habe: „Er wird schmerzlich vermisst werden.“
Dann erinnerte Wopat an einen Running Gag hinter den Kulissen. Denver Pyle, der Serien-Onkel Jesse, habe Jones häufig entgegengehalten: „Ich bin nicht dein Onkel Jesse!“ Wopats Fazit: „Aber ich habe das Gefühl, wir haben heute einen Duke-Cousin verloren.“
Vom Fernsehen in den Kongress
Bei der Schauspielerei beließ es Ben Jones nicht. 1988 kandidierte er im vierten Kongresswahlbezirk von Georgia für das Repräsentantenhaus und gewann mit 20 Prozentpunkten Vorsprung. Zwei Jahre später wurde er im Amt bestätigt.
Das Ende seiner politischen Laufbahn besiegelten nicht die Wähler: Eine Neuordnung der Wahlkreise kostete Jones seinen Sitz. Bei seinem nächsten Anlauf unterlag er Newt Gingrich.