"Der Tag, der die Welt veränderte – 25 Jahre nach 9/11": ARD und ZDF denken "live" über 25 Jahre 9/11 nach
Vor 25 Jahren, am 11. September 2001, verübte das islamistische Terrornetzwerk al-Qaida in den USA die tödlichsten Anschläge, die die Welt bislang gesehen hat. Etwa 3.000 Menschen kamen ums Leben und ein neues Zeitalter begann. Zwei aktuelle Sondersendungen bei ARD und ZDF widmen sich am Jahrestag Thema.
Seit 9/11 gibt es ein neues Gefühl in der westlichen Welt: das der kollektiven Verwundbarkeit. Vor 25 Jahren, am 11. September 2001, verübte das islamistische Terrornetzwerk al-Qaida in den USA die tödlichsten Anschläge, die die Welt bislang gesehen hat. Fast 3.000 Menschen kamen ums Leben, und die Folgen des Terrors waren ebenso drastisch wie umwälzend: Kriege in Afghanistan (2001) und Irak (2003) unter der neuen Losung "War on Terror". Dazu staatliche Überwachung, die massiv ausgeweitet wurde. Im westlichen Alltag herrscht ein neues Sicherheitsregime. Islamfeindlichkeit und gesellschaftliche Polarisierung können ebenso in Teilen auf 9/11 zurückgeführt werden wie zumindest indirekt Transformationen des internationalen Terrorismus wie die Gründung des IS oder in der Theorie zumindest sogar der Aufstieg Chinas, weil die USA deutlich mehr Mittel und Aufmerksamkeit der Terrorabwehr widmen mussten. All diese Folgen und natürlich die Gedenkveranstaltung am Ground Zero in New York, wo vor 25 Jahren zwei von Terroristen entführte Passagiermaschinen in die Zwillingstürme des World Trade Centers rasten und sie zum Einsturz brachten, vertiefen zwei Formate am Vorabend in ARD und ZDF.
"Der Tag, der die Welt veränderte – 25 Jahre nach 9/11" um 18.50 Uhr im Ersten, moderiert von Ellen Ehni, bietet Hintergrundberichte, Live-Schalten und Expertengespräche. Die Sondersendung füllt die Sendezeit bis zur Tagesschau um 20 Uhr. Auch das ZDF zeigt ein aktuelles Programm zum Thema. Shakuntala Banerjee lädt von 19.25 Uhr bis 20.15 Uhr zu "ZDF spezial: 11. September – Der Tag, der die Welt veränderte" ein. Live aus New York soll oberhalb des Ground Zero mit Gästen und in Schalten darüber nachgedacht werden, was 25 Jahre nach den Anschlägen noch davon zu spüren ist.
Wie erfolgreich verlief der Kampf gegen den Terror, den die USA seitdem führen? Wie wird in diesem Jahr an die Ereignisse erinnert – zu einer Zeit, in der sich Donald Trump zunehmend von seinen NATO-Verbündeten distanziert? Und wie geht es den Opfern und Angehörigen von damals?
Weitere aktuelle Programme zu 9/11
Rund um den 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September arbeiten ARD und ZDF das Geschehen mit weiteren Programmen auf: Unbedingt sehenswert ist der Dokumentarfilm "September", der am 11. September, um 20.15 Uhr, die Primetime im Ersten füllt. Johan von Mirbachs 90-Minüter lässt einen die Ereignisse jener Tage durch spektakulär montierte Bilder und bewegende Interviews mit Vor-Ort-Zeugen in New York beinahe physisch nacherleben.
In der ZDF-Mediathek widmet sich "Terra X History: 9/11 – Terror, Trauma, Zeitenwende" (ab 5. September im Stream) den langfristigen Folgen des Terrors, und 3sat erforschte in der Sendung "NANO" (9. September, 18.30 Uhr, 3sat, danach in der Mediathek) die langfristigen Folgen von 9/11 aus wissenschaftlicher Perspektive.
Der Tag, der die Welt veränderte – 25 Jahre nach 9/11 – Fr. 11.09. – ARD: 18.50 Uhr