Probealarm: Warntag 2026 in Berlin: Wann es heute in der Hauptstadt laut schrillt
Am 10. September ist bundesweiter Warntag: Berlin testet Sirenen und Smartphone-Warnungen – was die einzelnen Töne bedeuten und wann der Test vorbei ist.
Um elf Uhr startet der Probealarm in Deutschland. Der Bund verschickt einen Warntext über das Modulare Warnsystem an Rundfunksender, App-Anbieter und weitere angeschlossene Stellen. Diese leiten die Warnung zeitversetzt an Radio, Fernsehen und Smartphones weiter. Der Test endet gegen 11.45 Uhr. Der erste Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen war am 10. September 2020, seither findet er in der Regel jährlich am zweiten Donnerstag im September statt. Für alle weiteren Infos zum bundesweiten Warntag lesen Sie unseren Hauptartikel zum Thema.
Warnmeldung am Alexanderplatz
In Berlin kommen dabei mehrere Warnkanäle gleichzeitig zum Einsatz: Sirenen, digitale Stadtinformationstafeln etwa am Alexanderplatz und Lautsprecherdurchsagen. Zusätzlich erhalten Handynutzer die Meldung direkt per Cell Broadcast oder über die Warn-Apps Nina und Katwarn. Für Menschen mit geringen Deutschkenntnissen werden die Warntexte über Mowas auch in weiteren Sprachen verschickt. Lesen Sie hier, welche Warn-Apps es noch gibt.
Wer nach dem Probealarm Auffälligkeiten bemerkt, kann dies vom 10. bis zum 17. September in einer Onlinebefragung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) melden.
Warntag: Alarm ist nicht gleich Alarm
Wichtig zu wissen: Ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton bedeutet akute Gefahr – dann sollten Radio oder Fernsehen für weitere Informationen eingeschaltet werden. Ein einminütiger Dauerton signalisiert Entwarnung. Da die Teilnahme am Warntag freiwillig ist, testen nicht überall alle Kommunen jeden Kanal vollständig.
Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und nach den üblichen, strengen redaktionellen Kriterien bearbeitet und geprüft.